*Dieser Beitrag enthält Werbung für Bosch OptiMUM

Heute möchte ich dir mal wieder mit einem echten Klassiker den Mund wässrig machen. Ein leckerer Kuchen, der nicht nur wunderbar schmeckt, sondern auch noch ganz toll aussieht und der für viele von uns sicher wieder schöne Kindheitserinnerungen weckt.

Cremiger russischer Zupfkuchen.

Ich rede vom russischen Zupfkuchen mit seinen charakteristischen “Flecken”, die ihn optisch unverwechselbar machen. Ein Kuchen, der eine Mischung aus Käsekuchen und Schokokuchen ist und wahrscheinlich genau deshalb auch so geliebt wird. Da werden zwei Lieblingskuchen zu einem vereint. Geniale Idee!

Im Vorfeld dieses Rezeptes habe ich mal ein wenig nachgelesen, woher dieser Kuchen eigentlich kommt und warum er so beliebt und bekannt ist. Und siehe da, den Durchbruch hatte dieser tolle Kuchen durch Dr. Oetker. Die brachten den Kuchen 1993 als Fertigbackmischung auf den Markt und damit begann sein Siegeszug durch die deutschen Haushalte. Mit Russland hat dieser Kuchen allerdings nichts zu tun, eher mit cleverem Marketing. 😉

Russischer Zupfkuchen mit Ostermotiv.
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Verrückt, oder? Meine Mutter hat die berühmte Backmischung damals regelmäßig gekauft und gebacken und ich muss zugeben, dass der Kuchen auch als Backmischung richtig lecker schmeckt. Aber ich gehöre ja ohnehin zur Gruppe der Hobbyköche, die Fertigprodukte nicht verteufeln und selbst auch viele davon nutzen. Das Leben ist so schnell geworden, da muss man sich manchmal auch mal helfen lassen.

Im Falle des Zupfkuchens beweise ich aber mal wieder #MUMzumSelbermachen und backe ihn ohne Backmischung. So finde ich ihn einfach nochmal einen Tick leckerer und außerdem habe ich mit meiner OptiMUM von Bosch den besten Teigmacher im Haus stehen und habe den Kuchenteig und die Quarkmasse ruckizucki zusammengerührt.

Meine liebste Küchenmaschine, die OptiMUM von Bosch.

Wenn ich den Zupfkuchen selbst backe, brauche ich die Flecken nicht zu “zupfen”, sondern kann sie ausstechen und den Kuchen mit hübschen Motiven dekorieren. Es ist ja bald Ostern und dieser Kuchen würde sich auf einem hübsch gedeckten Ostertisch sicher ganz toll machen, oder?

Die Kuchenmasse für den Boden und für die “Flecken” des Zupfkuchens besteht aus einem einfachen Knetteig aus u.a. Butter, Zucker, Mehl und Eiern, der mit Kakao dunkel eingefärbt wird. Ich mag Knetteige und meine OptiMUM ebenfalls. Wir beiden sind nach fast 2,5 Jahren des Zusammenlebens (ich liebe sie und wir führen eine tolle Beziehung <3) ein eingespieltes Team und ich kann mich blind auf sie verlassen.

Die Zutaten für den dunklen Teig werden mit der Waage der OptiMUM abgewogen und dann wird erst die Butter mit dem Zucker cremig verrührt. Danach kommen die Eier hinzu und wenn sie eingerührt sind, folgt das Mehl und der Kakao. Ich verwende dabei Backkakao ohne Zuckerzusatz, weil das bei diesem Rezept nicht nötig ist. Außerdem mag ich den geschmacklichen Kontrast zum süßem Käsekuchen sehr.

Der Kakaoteig wird nun mit einem Nudelholz ca. 5 mm dünn auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech ausgerollt. Ich rolle direkt auf dem Backpapier aus, so sehe ich genau bis wohin ich noch Teig rollen muss. Die leeren Ecken flicke ich mit Teig aus. Zwei Drittel vom Teig sind für den Boden vorgesehen und ein Drittel für die “Flecken”, die man natürlich nach Herzenslust ausstechen kann. Beim normalen Zupfkuchen werden sie vom Teig abgezupft, daher auch der Name. 🙂

Russischer Zupfkuchen ohne Backmischung

Ich steche lieber aus, da kann ich dann auch mal von den sieben Millionen Förmchen Gebrauch machen die mir entgegen fallen, wenn ich den Backschrank öffne. Meine Frau hat irgendwie einen Förmchen-Knall und kauft sie in so großen Mengen ein, als wären sie eine Währung. Wir besitzen keine Goldbarren, wir bezahlen demnächst in Förmchen!

Das Kind im Manne freut sich zwar auch über die niedlichen kleinen Häschenohren auf dem Kuchen, würde das aber an dieser Stelle niemals nicht zugeben! Sonst wird sicher gleich die nächste Großpackung Förmchen eingekauft. Es gibt sicher noch Motive, die wir noch nicht im Schrank haben. Daenerys auf ihrem Drachen oder Opa am Krückstock oder ähnliches!

Hübsche Motive für den Zupfkuchen.

Weil ich immer wieder danach gefragt werde. Ich benutze beim Teigausrollen “Ausroll-Hölzer”, die es in unterschiedlichen Stärken gibt. Durch diese Hölzer kann ich jeden Teig absolut gleichmäßig ausrollen. Große Empfehlung von mir!

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Cremiger russischer Zupfkuchen mit Ostermotive.

Für die Käsekuchenmasse wird der Quark mit Eiern und Zucker verrührt. Dazu kommt das Mark einer Vanillestange und Stärke, denn mein Rezept kommt ohne das sonst oft genutzte Tütchen Puddingpulver aus. Dazu kommt geschmolzene Butter, denn ohne Butter kein Spaß. 😀

Anschließend schlage ich Sahne steif und hebe sie unter die Quarkmasse. Wenn der Kuchen dann gebacken ist, ist die Käsekuchenmasse davon so lecker cremig und zart, dass man darin baden möchte.

Wenn man den Zupfkuchen mit Zupfen versehen möchte, werden sie anschließend auf der Quarkmasse auf dem Backblech verteilt. Wenn du den Teig wie ich ausstechen möchtest, empfehle ich dir den Kakaoteig auszustechen bevor du die Quarkmasse anrührst. Durch die geschlagene Sahne sollte die Masse nicht mehr allzu lange stehen und direkt in den Ofen wandern.

Zupfkuchen backen, mit der OptiMUM von Bosch.

Man(n) muss sich übrigens nicht ärgern, wenn die Käsekuchenmasse beim Backen hier und da einreißt. Manchmal kann man alles richtig gemacht haben und es entstehen trotzdem Risse. Da reichen manchmal schon kleine Temperaturschwankungen im Ofen aus und man blickt entsetzt in den Käsekuchenabgrund.

Das gute an den Rissen ist aber, dass man sie nicht schmeckt. 😀 Der Kuchen schmeckt gerissen genau so gut wie glatt und Falten geben Charakter oder wie sagt man? Also alles gut, wenn der Kuchen nicht glatt wie ein Babypopo aus dem Ofen kommt. Es hilft an sich aber immer, nicht allzuviel Luft in die Quarkmasse zu rühren. Da ich in meinen Teig aber wegen der besonderen Cremigkeit geschlagene Sahne unterhebe, komme ich um ein paar Risse nicht herum.

Cremig, schokoladig, lecker - der russische Zupfkuchen.

Meinem Sohn ist das eh Schnuppe, er ärgert sich viel mehr über die unendlich lange Wartezeit, bis der Kuchen endlich angeschnitten werden kann. Mir stinkt das auch! Jedes mal wieder. Warum geht das nicht schneller? Nicht mal Pusten hilft. Gemeinheit!

Wenn es dann endlich soweit ist und der russische Zupfkuchen angeschnitten wurde, sieht er einfach herrlich lecker aus. Der dunkle Boden, die fluffige Käsekuchenmasse, die hübsche Oberfläche. Dieser Kuchen macht optisch einfach einiges her und er ist definitiv ein Star an jeder Kaffeetafel. 🙂

Leckerer Käsekuchen mit Schokolade.

Das ist ein toller Kuchen, der eigentlich gar keine Backmischung braucht, weil es Spaß macht ihn zu backen. Ich mag es mit Teigen zu arbeiten, es macht Spaß sie “einzufärben” und die Motive auszustechen und sich dabei das lächelnde Gesicht meines Sohnes vorzustellen ist auch sehr schön. Ich habe Freude daran.

Vielleicht magst du den russischen Zupfkuchen ja auch mal nachbacken? Das wäre sehr schön. Wenn dir mein Rezept gefällt, dann hinterlasse mir gerne einen Kommentar und über eine Bewertung des Rezeptes (Klicke auf die Sternchen in der Rezeptvorlage, die gleich folgt) freue ich mich natürlich auch immer. Dankeschön 🙂

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Rezept russsicher Zupfkuchen ohne Backmischung

Russischer Zupfkuchen vom Blech

Der russische Zupfkuchen ist ein Klassiker und eine Mischung aus Käsekuchen und Schokoladenkuchen. Er wurde durch eine Backmischung berühmt, lässt sich aber ganz leicht ohne backen. Der Kuchen ist cremig, schokoladig und einfach lecker.
4.34 von 137 Bewertungen
Vorbereitung 45 Min.
Backzeit 1 Std.
Gericht Kuchen
Land & Region Deutschland
Portionen 1 Blech

Zutaten
  

Kakaoteig

  • 250 g Butter, Zimmertemperatur
  • 200 g Zucker
  • 2 Eier, Größe M
  • 500 g Mehl, 405er oder 630er
  • 1 Packung Backpulver, = 15 g
  • 50 g Backkakao, ohne Zucker
  • 1 Prise Salz

Quarkmasse

  • 250 g Zucker
  • 3 Eier, Größe M
  • 1 kg Magerquark
  • 1 Vanilleschote
  • 50 g Stärke
  • 125 g Butter, zerlassen und abgekühlt
  • 200 g Sahne, = 1 Becher

Anleitungen
 

Kakaoteig

  • Butter und Zucker 3 Minuten mit dem Rührspatel schaumig rühren.
  • Die beiden Eier dazu geben und kurz unterrühren. Das Mehl, Backpulver, den Kakao und das Salz zufügen und alles in gut einer Minute zu einer homogenen Teigmasse verrühren. Anschließend aus der Schüssel holen und mit den Händen zu einer Teigkugel formen.
  • Zwei Drittel des Teiges für den Boden abnehmen und ein Drittel für die Zupfen zur Seite stellen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und mit dem Fingernagel die Umrisse des Bleches nachfahren, so dass man die Fläche des Backblechs erkennen kann.
    Das Backpapier auf die Arbeitsplatte legen (ohne Blech) und darauf den Teig für den Boden gleichmäßig auf ca. 5 mm ausrollen und dabei an den Umrissen orientieren.
    Das Backpapier aufs Backblech ziehen und eventuelle Lücken in den Ecken mit Teig ausfüllen. Überstehende Ränder abschneiden und zum Teig für die Zupfen geben.
  • Wenn du den Zupfenteig ausstechen möchtest, den Teig auf einer leicht bemehlten Fläche ausrollen und die gewünschten Motive ausstechen. Zur Seite stellen und die Quarkmasse zubereiten.
  • Den Backofen auf 150 Grad Umluft vorheizen.

Quarkmasse

  • Zucker und Eier kurz mit dem Rührbesen miteinander verrühren. Den Quark sowie das Mark einer Vanilleschote und eine gute Prise Salz dazu geben und alles gut miteinander verrühren.
  • Die Stärke dazusieben und unterrühren. Die zerlassene Butter in einem dünnen Strahl unter Rühren einfließen lassen und so lange rühren, bis sie sich mit der Quarkmasse verbunden hat.
  • Die Sahne steif schlagen und unter die Quarkmasse heben. Diese dann gleichmäßig auf dem Backblech verteilen.
    Anschließend Zupfen aus der dunkeln Teigkugel abnehmen oder die ausgestochenen Motive auf der Teigmasse verteilen.
  • Das Backblech in den Backofen schieben und auf der zweiten Schiene von unten für 60 Minuten backen. Den Zupfkuchen herausnehmen und vollständig abkühlen lassen.
Rezept bereits ausprobiert?Dann tagge mich doch auf Insta unter @malteskitchen mit dem Hashtag #malteskitchen, damit ich dein Foto nicht verpasse. 🙂
Gefällt dir dieses Rezept? Hast du es ausprobiert? Dann hinterlasse mir doch einen Kommentar. Dein Feedback motiviert mich und interessiert auch meine Leser, die das Rezept vielleicht auch nachkochen möchten.
Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit Bosch entstanden. Auf den Inhalt dieses Beitrages sowie auf die Bewertung der verwendeten Produkte wurde keinerlei Einfluss genommen und alle getroffenen Aussagen spiegeln ausschließlich meine persönliche Meinung wider. Ich bedanke mich bei meinem Sponsor für die Unterstützung von MaltesKitchen.de 

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