Kürbissuppe mit Curry, Kokosmilch & Ingwer
Schnelle Champignoncremesuppe | einfach, cremig & lecker
Ratgeber zum Thema Suppen

Suppe einfrieren: so einfach geht’s – so bleibt sie frisch!
Suppen kocht man am besten in großen Mengen und die Reste? Die friert man ein und hat so immer eine schnelle Mahlzeit. Was beim Einfrieren zu beachten ist, erkläre ich dir hier.
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Zum ArtikelCremesuppe, Eintopf oder klare Brühe?
Nicht alle Suppen sind gleich und die Art der Suppe entscheidet oft über den Geschmack und die Konsistenz. Eine klare Kartoffelsuppe mit Stückchen von Kartoffeln und Gemüse unterscheidet sich geschmacklich ganz deutlich von einer Kartoffelcremesuppe.
Suppen lassen sich grob in drei Typen einteilen, die sich in Konsistenz, Zubereitungsart und Sättigungsgrad deutlich unterscheiden.

Cremesuppen werden am Ende püriert und haben eine samtige, cremige Textur. Die Basis ist meistens Gemüse, Brühe und ein Schuss Sahne oder Kokosmilch. Sie eignen sich hervorragend als Vorspeise für Gäste und lassen sich gut vorbereiten. Typische Vertreter: Kürbiscremesuppe, Spargelcremesuppe, Brokkolicremesuppe oder Champignoncremesuppe.
Eintöpfe und herzhafte Suppen bleiben ungepüriert und haben deutlich mehr Einlage mit Biss. Hülsenfrüchte wie Linsen und Bohnen, Kartoffeln, Fleisch oder Graupen sorgen dafür, dass diese Suppen lange satt machen. Omas Linsensuppe, eine Gulaschsuppe oder Kartoffelsuppe sind keine Vorspeisen, sondern vollwertige Mahlzeiten.
Klare Suppen und Brühen werden aus Fleisch, Knochen oder Gemüse langsam ausgekocht. Die Brühe bestimmt das Aroma und den Geschmack und die Einlage an Fleisch, Nudeln oder Gemüse bleibt überschaubar. Die Hühnersuppe, Graupensuppe oder Rinderkraftbrühe zählen zu den typischen Beispielen für klare Suppen.
Welche Suppe passt zu welcher Jahreszeit?
Suppen schmecken das ganze Jahr über, aber nicht jede Suppe passt zu jeder Jahreszeit. Im Winter möchte man keine erfrischende, gekühlte Gazpacho essen. Zudem spielen die Zutaten, die man saisonal kaufen kann, eine große Rolle bei der Wahl der richtigen Suppe.
Frühling (März bis Mai): Spargel und Bärlauch haben ihren großen Auftritt. Die Spargelcremesuppe ist sicher eine der beliebtesten Suppen überhaupt und die Bärlauchsuppe ist in der kurzen Saison ab März ein geschmackliches Highlight.

Herbst (September bis November): Die eigentliche Suppensaison beginnt, wenn die Tage wieder kürzer und das Wetter unfreundlicher wird. Besonders gut verfügbar und geschmacklich überzeugend sind jetzt:
- Kürbis
- Maronen
- Pilze
- Pastinaken und Sellerie
Die Kürbissuppe ist im Herbst wahrscheinlich die beliebteste Suppe überhaupt.
Winter (Dezember bis Februar): Eintöpfe aus Zutaten, die sich gut lagern lassen, laufen zu Hochform auf:
- Linsen und getrocknete Bohnen, Erbsen
- Kartoffeln, Weißkohl, Graupen
- Möhren und Sellerie
Seelenschmeichler wie die Linsensuppe, Kohlsuppe oder Graupensuppe mit Rindfleisch passen perfekt in die kältesten Monate des Jahres.
Sommer (Juni bis August): Suppen dürfen wieder leichter werden. Tomaten, Zucchini und Gurken eignen sich für schnelle Gemüsesuppen, die sich auch lauwarm oder kalt servieren lassen.

Suppen, die wirklich satt machen
Suppen gelten oft als leichte und sehr gesunde Mahlzeit, und das stimmt für manche Suppen, aber nicht für alle. Herzhafte Eintöpfe mit Hülsenfrüchten liefern deutlich mehr Kalorien und Protein als ihr Ruf vermuten lässt. Linsen und Bohnen punkten mit einer Kombination aus pflanzlichem Eiweiß und Ballaststoffen, die lange satt hält.
Als Richtwert gilt ungefähr 600 Kilokalorien pro Hauptmahlzeit. Wer eine Suppe als vollwertiges Essen plant, ist damit z.B. bei Eintöpfen genau richtig. Hier mal ein paar Nährwerte von besonders beliebten Suppen auf meinem Blog.
| Rezept | Kalorien | Eiweiß |
|---|---|---|
| Omas Linsensuppe | 595 kcal | 27 g |
| Serbische Bohnensuppe | 603 kcal | 26 g |
| Möhreneintopf | 571 kcal | 15 g |
Häufige Fragen zu Suppen
Was tun, wenn die Suppe versalzen ist?
Zu viel Salz lässt sich auf mehrere Arten ausgleichen: eine rohe, geschälte Kartoffel mitkochen (sie bindet das Salz), mehr Wasser oder ungesalzene Brühe hinzufügen, oder die Suppe mit Sahne, Kokosmilch oder Crème fraîche strecken.
Wie kann ich eine Suppe andicken?
Die Methode hängt von der Suppenart ab: Mehlschwitze oder in Wasser angerührte Stärke einrühren, einen Teil der Suppe pürieren und zurückgeben, Sahne oder Crème fraîche unterrühren, oder Kartoffeln mitkochen und zerdrücken. Für Eintöpfe empfiehlt sich die Püriermethode, für helle Suppen die Mehlschwitze.
Welche Suppen kann man gut einfrieren?
Die meisten Suppen lassen sich problemlos einfrieren: Cremesuppen, Linsensuppe, Bohnensuppe und Gemüseeintöpfe halten sich bis zu 3 Monate im Gefrierfach. Du kannst sie tiefgefroren in den Topf geben und langsam und schonend erhitzen.



