Jetzt sind es nur noch ein paar Tage bis zum Heiligenabend und sicher steckst du auch schon längst in den Vorbereitungen für dein Weihnachtsmenü, falls du ein Menü servierst. Bei mir gibt es dieses Jahr mal wieder eine kleine Vorspeise in Form einer Maronensuppe. Ein schnell gekochtes Süppchen, dass ich mit gebratenen Champignons und Haselnüssen verfeinere.

Ich serviere nicht jedes Jahr an Weihnachten eine Vorspeise. Meistens sind die Gerichte an den Festtagen ja doch üppiger und da reicht uns eine schöne Hauptspeise und natürlich der unverzichtbare Nachtisch. Dieses Jahr habe ich aber mal wieder Lust auf eine Kleinigkeit vorweg und da ist eine Suppe eigentlich immer eine gute Wahl.
Die Maronensuppe ist eine Suppe, die man nicht immer kocht und schon deshalb etwas Besonderes. Dazu kommt, dass sie durch die Maronen eine wunderbar nussige Note bekommt, was ich unheimlich gerne mag. Zusammen mit den herzhaften Pilzen und den gerösteten Haselnüssen ist das eine deftige Vorspeise, genau nach meinem Geschmack.

Die wichtigsten Zutaten für die Maronensuppe
Die Maronensuppe an sich, kommt mit relativ wenigen Zutaten aus. Ich kaufe geschälte und gegarte Maronen, um mir die Arbeit zu erleichtern. Wenn du die Suppe mit Toppings servieren möchtest, was ich empfehlen würde, brauchst du noch 2-3 Zutaten mehr.
- Maronen – sind eine Unterart der Esskastanie und botanisch gesehen, gehören sie zu den Nüssen. Ich habe sie erst „spät“ kennengelernt, weil meine Mutter sie für uns Kinder eigentlich nie zubereitet hat. Damals war sie zu exotisch.
- Kartoffeln – damit die Suppe nicht zu „flüssig / dünn“ wird, gebe ich eine mehlige Kartoffel hinein. Dadurch kann ich auch weniger Sahne verwenden, damit die Maronensuppe als Vorspeise nicht zu gehaltvoll wird.
- Gemüsebrühe, Weißwein und Sahne: Die deftige Suppe kann sehr gut etwas Säure durch den Wein vertragen. Das macht sie frischer, leichter und kitzelt die Aromen hervor.
- Schalotten – für den Ansatz der Maronensuppe. Du kannst auch eine Speisezwiebel nehmen, aber Schalotten sind feiner und milder im Geschmack.
- Champignons – an Weihnachten isst das Auge ja immer mit und deshalb spendiere ich meiner Maronensuppe noch ein Topping aus gebratenen Champignons. Lecker, sind die ja ohnehin.
- Haselnüsse – ich mag es, wenn eine cremige Suppe noch etwas Knuspriges enthält. Die Haselnüsse gebe der Suppe eine spannendere Textur. Das sorgt für ein schöneres Essgefühl.
Die genaue Zutatenliste samt Mengenangaben findest du wieder am Ende dieses Beitrags. Dort kannst du dir das Rezept auch ausdrucken lassen.
Was ist beim Kochen der Maronensuppe beachten?
Viele Zubereitungstipps brauche ich heute auch gar nicht zu geben, weil die Maronensuppe ziemlich einfach zu kochen ist. Es gibt nur 2-3 Kleinigkeiten zu beachten.
- Für mich muss diese Suppe eine sehr cremige, und auch leicht dickliche Konsistenz haben. Entsprechend habe ich die Mengen an Gemüsebrühe, Weißwein und Sahne festgelegt. Wenn du es suppiger magst, kannst du den Anteil an Gemüsebrühe erhöhen.
- Noch feiner schmeckt die Suppe mit Geflügelbrühe anstelle von Gemüsebrühe.
- Wenn die Suppe steht, bekommt sie schnell eine kleine Haut auf der Oberfläche. Deshalb empfiehlt es sich, sie recht flott zu servieren.
- Für einen kleinen asiatischen Touch kannst du etwas Ingwer zusammen mit den Schalotten anbraten und die Sahne auch durch Kokosmilch ersetzen.
- Ich schmecke dir Suppe am Ende gerne mit etwas Zitronensaft ab. Hier gilt, wie immer, erst wenig und dann mehr, bis es passt.
Du kennst noch weitere Zubereitungstipps, die hier fehlen und die für meine Leser interessant wären? Dann schreibe mir doch einen Kommentar! Vielen Dank.

Hach, ich mag meine cremige Maronensuppe und freue mich schon darauf, sie an Weihnachten zu servieren. Irgendwie, gibt es kaum eine vergleichbare Suppe und der Geschmack der Maronen macht sie wirklich einzigartig.
Es wäre natürlich toll, wenn du sie probieren würdest. Wenn du Maronen lieben solltest, dann ist das sogar Pflicht! 🙂

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Probiere auch mal meine leckere Champignoncremesuppe oder die deftige Käsesuppe. Meine Brokkolicremesuppe und die geniale Spargelcremesuppe sind auch immer einen Genuss wert.

Maronensuppe mit gebratenen Champignons & Haselnüssen
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Rezept Zutaten
Maronensuppe
- 400 g Maronen, geschält und gegart
- 100 g Kartoffeln, mehligkochend
- 2 Schalotten
- 30 g Butter
- 50 ml Weißwein
- 700 ml Gemüsebrühe
- 200 ml Sahne
- Salz
- Schwarzer Pfeffer
Champignons
- 250 g Champignons
- 60 g Speck
- 1 Schalotten
- 20 g Butter
- 1 EL Olivenöl
- Salz
- Schwarzer Pfeffer
weitere Zutaten
- 80 g geröstete Haselnüsse
Rezept Zubereitung
Maronensuppe
- Die Schalotten fein würfeln, die Kartoffel schälen und in 1 cm Würfel würfeln, die Maronen grob hacken.
- Die Butter in einem Topf bei mittlerer Hitze zerlassen und die Schalotten und Kartoffelwürfel hineingeben. Leicht salzen und 5 Minuten ohne Farbe anschwitzen. Die gehackten Maronen in den Topf geben und ebenfalls 2 Minuten anschwitzen.
- Den Weißwein und die Gemüsebrühe angießen und die Suppe 15 Minuten köcheln lassen. Die Sahne angießen, aufkochen und von der Hitze nehmen. Mit dem Pürierstab sehr fein pürieren und mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.
Champignons
- Die Champignons in Scheiben schneiden und den Speck würfeln. Die Schalotten fein würfeln und die Thymianblättchen von den Stielen zupfen.
- Den Speck zusammen mit den Schalotten in einer Pfanne bei mittlerer Hitze auslassen, bei Bedarf etwas Olivenöl dabei zufügen. Sobald der Speck knusprig ist, die Butter in der Pfanne zerlassen und die Champignons zufügen.
- Thymianblättchen in die Pfanne geben und zusammen mit den Champignons braten, bis diese weich geworden sind. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
- Die gerösteten Haselnüsse in Scheibchen schneiden und die Suppe mit den gebratenen Champignons und den Haselnüssen anrichten.
Ungefähre Nährwerte pro Portion
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auch oberlecker, wenn man Champignons und Speck mit viel Thymian anbrät
Klingt auch schon sehr lecker. Lieben Dank für die Anregung, Eva. 🙂
Ich möchte die Suppe gerne nachkochen. Kann ich den Wein durch mehr Gemüsebrühe ersetzen?
Ja, das ist kein Problem. Vielleicht dann mit etwas Essig oder Zitrone abschmecken, damit du eine leichte Säure reinbringst. Die kommt ja sonst durch den Wein. 🙂
Ich habe in diesem Jahr Maronen/Esskastanien gesammelt und würde diese Suppe gerne ausprobieren.
Wie bereitest du denn die Maronen vor? Ich habe da keine Erfahrung, da ich sie ansonsten mit Schale im Ofen zubereite.
Hab vielen Dank!
Ich habe vorgegarte Maronen genommen, Christiane. Die sind dann auch schon geschält und das macht es einfacher. Schau mal in die Rezeptkarte, für mehr Details: https://www.malteskitchen.de/maronensuppe/#Direkt-zum-Rezept
Mega lecker 😋 😋 😋
Das freut mich wirklich total, dass dir meine Maronensuppe geschmeckt hat. Lieben Dank für deine tolle Bewertung, Karin! 🙂
Leckeres und alltagstauglich Rezept
Es ist schön, dass dir die Maronensuppe gefallen hat, Renate. Ganz lieben Dank für deine tolle Bewertung! 🙂
Ich werde diese Suppe heute nachkochen und weiss schon jetzt dass sie vorzüglich schmecken wird!
Danke für das Rezept
Danke Stefanie, ich hoffe sie wird dir gefallen. 🙂