Omas Rhabarberkuchen mit Baiser | so saftig & lecker
Philadelphia Torte mit Götterspeise | ohne backen
Ratgeber zum Thema Kuchen

Backform-Größen umrechnen: so einfach geht’s
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Kuchen einfrieren leicht gemacht – so klappt’s garantiert
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Zu einem leckeren Stück Kuchen sagt doch wirklich niemand nein! Meine Familie und ich lieben Kuchen in jeder Form und wir backen mit großer Leidenschaft fast jedes Wochenende.
Meine Kuchen-Rezepte sind einfach nachzubacken und bringen trotzdem die volle Punktzahl beim Geschmack. Egal, ob du nach schnellen Kuchen für den Alltag suchst oder nach etwas Besonderem für Geburtstage und Feiertage: Bei mir wirst du fündig.

Es gibt unzählige Anlässe, bei denen leckere Kuchen einfach dazugehören: Geburtstage, Hochzeiten, Jubiläen oder der ganz normale Sonntagskaffee. Aber mal unter uns: Wer braucht zum Kuchenessen schon einen besonderen Anlass?
Schnelle & einfache Kuchen-Rezepte
Manchmal muss es schnell gehen – und trotzdem soll es lecker sein. Die gute Nachricht: Die meisten meiner Kuchen-Rezepte sind echte Schnellstarter. Ein klassischer Rührteig ist in 15 Minuten zusammengerührt, und während der Kuchen im Ofen ist, kannst du bereits den Tisch decken.
Meine persönlichen Favoriten, wenn es schnell und unkompliziert sein soll:
- Kirschkuchen mit Streusel
- Zebrakuchen
- Zitronenkuchen vom Blech
- Buttermilchkuchen mit Kokos
- Streuselkuchen vom Blech
Omas Kuchen-Rezepte
Für mich sind die besten Rezepte die, die von Generation zu Generation weitergegeben wurden und die aus wenigen Zutaten und einfachsten Mitteln die tollsten Ergebnisse zaubern. Oma wusste eben, wie es geht. Deshalb findest du bei mir auch viele traditionelle Klassiker, z.B.
Blechkuchen
Nichts geht über einen einfachen Blechkuchen. Für mich ist dieser Kuchen der perfekte Familienkuchen! Er ist einfach zu backen, man kann ihn wunderbar variieren und mit Streuseln, Mandelblättchen oder Obst belegen. Und das Wichtigste: Man hat direkt mal ein ganzes Blech voll mit leckerem Kuchen!
Schaue dir unbedingt meinen Schokoladenkuchen mit Vanillepudding an, der nach einem alten DDR-Rezept gebacken wird. Wer den einmal probiert hat, wird süchtig danach.

Marmorkuchen
Wenn ich an die tollen Backkünste meiner Mutter denke und an den Lieblingskuchen aus meiner Kindheit, dann fällt mir sofort ein saftiger Marmorkuchen ein! Mit einem lockeren, fluffigen Teig und dem Geschmack von Schokolade und Kakao. An einem Stück Marmorkuchen komme ich nie vorbei!
Gerade Backanfänger landen häufig beim Marmorkuchen, weil er von der ganzen Familie geliebt wird und so einfach zu backen ist. Der Kuchenteig besteht aus einem schnellen Rührteig, der flott zusammengerührt wird und dann in Windeseile im Backofen landet. Dekoriert wird dieser saftige Kuchen gerne mit Schokolade oder Puderzucker.
Rezeptideen für Kinderkuchen
Kinder mögen es gerne bunt, darum kann man beim Kuchenbacken für Kinder immer mit Streuseln eskalieren. Immer! Eingefärbter Zuckerguss oder Kuchenteig sind ebenfalls ein Garant für leuchtende Kinderaugen.
Man kann die meisten Kuchenrezepte für Kinder allein durch die Dekoration so abwandeln, dass sie bei den kleinen Rackern Begeisterung auslösen. Wir lieben es auch wirklich sehr, für unseren Sohn zu backen. Du findest auf meinem Foodblog einige schöne Kinderkuchen und meinen Fantakuchen vom Blech möchte ich dir da ganz besonders ans Herz legen.

Für jeden Kuchen den geeigneten Kuchenteig
Der richtige Teig entscheidet darüber, ob ein Kuchen gelingt oder nicht. Deshalb erkläre ich dir hier kurz, welcher Kuchenteig für welche Kuchen-Rezepte am besten geeignet ist.
- Rührteig – Der unkomplizierte Allrounder:
Er ist der vielseitigste Teig und perfekt für den Alltag. Butter, Zucker, Eier, Mehl und Milch werden einfach schaumig gerührt. Das Ergebnis ist ein saftiger, fluffiger Kuchen, der sich wunderbar variieren lässt. Er bildet die Basis für Marmorkuchen, Zitronenkuchen und viele einfache Blechkuchen. - Mürbeteig – Die knusprige Basis:
Der klassische Boden für Käsekuchen, Obsttorten und Plätzchen. Er enthält viel Butter und wenig Flüssigkeit, was ihn schön knusprig und mürbe macht.
Tipp zum Mürbeteig: Den Teig nur kurz kneten und vor dem Ausrollen unbedingt kühlen, damit er beim Backen nicht die Form verliert.
- Biskuitteig – Luftig und leicht:
Die ideale Basis für edle Torten und Biskuitrollen. Er kommt fast ohne Fett aus und lebt von sorgfältig aufgeschlagenem Eischnee. Biskuitböden sind herrlich leicht und lassen sich hervorragend mit Sahne, Cremes oder frischen Früchten kombinieren. - Hefeteig – Das aromatische Kraftpaket:
Er braucht Geduld, belohnt dich aber mit einem besonders fluffigen Ergebnis. Perfekt für traditionelle Blechkuchen, Streuselkuchen oder Hefezöpfe. Der Schlüssel zum Erfolg liegt hier in der Zeit: Gönne dem Teig genügend Ruhe zum Gehen – am besten an einem warmen Ort ohne Zugluft.
In meinen Kuchen-Rezepten erkläre ich dir genau, welcher Teig wie zubereitet wird. Schritt für Schritt, damit es wirklich gelingt.

Klassische Kuchen-Rezepte
Das sind Kuchen, die jeder liebt, die seit Generationen gebacken werden und die den Großen und den Kleine gleichermaßen schmecken. Was wäre das Leben schon ohne einen cremigen Käsekuchen mit Quark? Ich liebe ihn über alles! Mal mit und mal ohne Boden, mit Himbeeren oder Mandarinen gefüllt oder mit Rosinen!
Zu den klassischen Kuchen-Rezepten gehören natürlich auch der Apfelkuchen vom Blech, in all seinen Varianten, oder der saftige Nusskuchen, der Schokokuchen oder der Streuselkuchen. Auch hierfür findest du bei mir schöne Rezepte und ich lade dich ganz herzlich zum Stöbern in meinen Kuchen-Rezepten ein.
Häufige Fragen zum Thema Kuchen
Backt man Kuchen mit Umluft oder Ober- und Unterhitze?
Grundsätzlich kann man Kuchen mit beiden Einstellungen backen. Bei der Ober- und Unterhitze wird die Wärme im Backofen sanfter als bei Umluft verteilt. Die Hitze trifft gleichmäßig von oben und unten auf das Gargut und das hat den Vorteil, dass insbesondere Kuchen dadurch saftig bleiben.
Bei der Umluft wird eine Art Ventilator dazugeschaltet, der die Hitze im Ofen rund um das Gargut verteilt. Die heiße Luft wird permanent bewegt und die Hitze ist aggressiver. Das hat im Vergleich zur Ober- und Unterhitze den Vorteil, dass man die Temperatur im Backofen reduzieren kann und sich die Garzeit trotzdem verkürzt.
Zusammengefasst könnte man sagen: Was knusprig werden soll, kann mit Umluft gebacken werden und was saftig werden soll, ist mit Ober- und Unterhitze besser dran.
Auf welcher Schiene wird Kuchen meistens gebacken?
Für die meisten Kuchen eignet sich die mittlerer Schiene des Ofens am besten, da hier bei Ober- und Unterhitze die Hitze gleichmäßig verteilt ist. Manche Kuchen müssen auf der unteren Schiene gebacken werden, weil z.B. die Oberfläche sehr empfindlich ist. Das ist in Rezepten aber immer extra angegeben.
Backen ohne Butter. Welche Alternativen gibt es?
Ich bin beim Kochen und beim Kuchen backen ganz klar im Team Butter und lasse sie nur ungern weg. Es gibt jedoch spezielle Kuchenrezepte, die z.B. Öl statt Butter verlangen, wie der berühmte Quark-Öl-Teig.
In vielen Rezepten kann die Butter auch gegen Margarine ausgetauscht werden und manchmal ersetzen auch Apfelmus oder Quark die Butter.
Frische Hefe oder Trockenhefe: wo liegen die Unterschiede?
Frische Hefe hat einen Wasseranteil von 70% und bei der Herstellung von Trockenhefe wird frische Hefe getrocknet. Die Trockenhefe hat nur noch einen Wasseranteil von 5% und ist dadurch deutlich länger haltbar als frische Hefe. Ein weiterer Vorteil von Trockenhefe ist, dass sie nicht gekühlt werden muss und so unkompliziert gelagert werden kann, während frische Hefe nur im Kühlschrank aufbewahrt werden sollte.
Bei Backen mit Trockenhefe können alle Zutaten direkt zu einem Teig verarbeitet werden und ein Vorteig ist in der Regel nicht notwendig. Falls du umrechnen möchtest: 1 Pck. Trockenhefe = 1/2 Würfel Frischhefe.
Welche Kuchen Rezepte eignen sich für Anfänger?
Für den Einstieg empfehle ich Rezepte auf Rührteig-Basis – also Kuchen, bei denen alle Zutaten einfach zusammengerührt werden, ohne Schnee schlagen oder Hefeteig gehen lassen. Meine besten Anfänger-Empfehlungen:
- Marmorkuchen – ein Klassiker, der fast von alleine gelingt und Fehler verzeiht
- Buttermilchkuchen vom Blech – wenige Zutaten, große Menge, null Stress
- Streuselkuchen – kein Formausstechen, keine Dekoration, trotzdem ein Hingucker
- Bananenkuchen – überreife Bananen verwerten und gleichzeitig backen lernen
Was diese Rezepte eint: Der Teig wird gerührt, nicht geknetet oder aufgeschlagen. Die Backzeit ist unkritisch, weil ein paar Minuten mehr oder weniger kaum einen Unterschied machen. Und alle vier sind mit einer einfachen Kastenform oder einem Blech umsetzbar und es ist kein Spezialwerkzeug nötig.
Wie bewahre ich selbst gebackenen Kuchen richtig auf?
Das kommt ganz auf die Art des Kuchens an:
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Rührkuchen & Blechkuchen (ohne Belag): Am besten bei Zimmertemperatur unter einer Kuchenglocke oder in einer luftdichten Box. So bleibt er 2–3 Tage saftig.
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Kuchen mit Sahne, Quark oder Creme: Diese gehören zwingend in den Kühlschrank.
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Einfrieren: Fast alle Kuchen lassen sich wunderbar einfrieren. Mein Tipp: Schneide den Kuchen direkt in Portionen und wickle sie einzeln ein. So kannst du sie bis zu 3 Monate lagern und bei Bedarf stückweise auftauen.
Bei welcher Temperatur backt man Kuchen?
Die meisten Kuchen Rezepte werden bei 170–180 °C Ober- und Unterhitze gebacken, oder bei 160–170 °C Umluft. Rührkuchen, Blechkuchen und Obstkuchen brauchen in der Regel 45–60 Minuten. Käsekuchen backt man besser bei niedrigerer Temperatur (160 °C), damit er nicht reißt und schön cremig bleibt. Mein Tipp: Immer die angegebene Temperatur im Rezept verwenden und den Kuchen erst am Ende der Backzeit mit einem Holzstäbchen prüfen – kommt es sauber heraus, ist der Kuchen fertig.
Warum fällt mein Kuchen in der Mitte zusammen?
Ein Kuchen fällt meist zusammen, wenn er zu früh aus dem Ofen geholt wird oder wenn der Ofen während des Backens geöffnet wurde – der Kälteschock lässt den Teig einsinken.
Auch zu viel Backpulver kann dazu führen, dass der Kuchen erst stark aufgeht und dann zusammenfällt. Mein Rat: Den Ofen während der ersten zwei Drittel der Backzeit nicht öffnen und immer die Stäbchenprobe machen, bevor du den Kuchen herausnimmst.
Übrigens: Auch zu langes Rühren, nachdem das Mehl zugefügt wurde, führt dazu, dass dein Kuchen wieder zusammenfällt. Durch das Überrühren des Teiges entwickelt sich das Klebeeiweiß zu stark und der Kuchen sackt nach dem Aufgehen ab.



