Zupfbrot mit Kräuterbutter und Käse | zum Grillen oder Party
Italienischer Nudelsalat mit Parmaschinken und Rucola
Welche Grillbeilage passt zu welchem Grillgut?

Man hat beim Grillen natürlich schon die Qual der Wahl, was leckere Beilagen angeht, und „Welche Beilage zum Grillen soll ich eigentlich machen?“ ist so ziemlich die häufigste Frage, die ich im Sommer bei Grilleinladungen höre.
Die ehrliche und gleichzeitig einfache Antwort: Das kommt tatsächlich auch ganz stark auf das Grillgut an!
Nicht jede Beilage passt zum Fleisch, dem Grillgemüse oder den Meeresfrüchten und manche Beilagen passen geschmacklich besser als andere. Bei uns hat sich Folgendes bewährt:
- Zu Steaks und Schweinefleisch: Omas Kartoffelsalat, mein geliebter Krautsalat oder ein cremiger Nudelsalat. Die klassischen Beilagen, die wirklich alle lieben.
- Zu Hähnchen und Fisch: Leichtere Beilagen machen hier richtig Sinn: Ein Couscous-Salat, oder der türkische Bulgursalat oder ein frischer Tomatensalat. Dazu ein selbstgemachtes Aioli als Dip und fertig ist eine Kombination, die immer Eindruck macht.
- Spareribs und Pulled Pork: Das ist für mich keine wirkliche Frage: Coleslaw. Der cremige, knackige Krautsalat auf amerikanische Art passt zu kräftigem BBQ-Fleisch wie nichts anderes.
- Gegrilltes Gemüse und vegetarisches Grillgut: Hier darf die Beilage gerne gehaltvoller sein. Das beliebte Knoblauchbaguette, ein Knoblauchbrot, ein Kartoffelsalat mit reichlich Mayonnaise oder ein cremiger Fetadip machen auch ohne Fleisch glücklich.
Diese Grillbeilagen kannst du am Vortag zubereiten

Wenn man beim Grillen nicht ununterbrochen nur am Grill stehen möchte und die eigentliche Grillparty verpassen will, sollten gerade die Beilagen schon am Vortag vorbereitet werden. So steht man dann nicht noch in der Küche, wenn die Gäste schon im Garten sind.
Viele Grillbeilagen werden geschmacklich ja sogar besser, wenn sie ein paar Stunden durchziehen dürfen. Nudel- und Kartoffelsalate sind das beste Beispiel dafür. Aber auch ein Zaziki profitiert davon, wenn es ein paar Stunden im Kühlschrank stand.
Hier ein paar Grillbeilagen, die ich eigentlich immer am Vortag vorbereite und die wunderbar schmecken.
- Kartoffelsalate: Am besten am Abend vorher machen. Er zieht das Dressing vollständig auf und schmeckt am nächsten Tag noch einmal besser. Das gilt für die Version mit Mayo genauso wie für den schwäbischen Kartoffelsalat.
- Nudelsalate: Mindestens 2 Stunden, besser über Nacht. Das Dressing verteilt sich gleichmäßig und der Salat verliert die Trockenheit, die frisch zubereiteter Nudelsalat manchmal hat.
- Krautsalate: 30 Minuten Mindestziehzeit, 1 Tag vorher geht problemlos. Das Dressing verbindet sich wunderbar mit dem Kohl und macht ihn schön saftig.
- Tomatenbutter / Kräuterbutter: Kann problemlos eine Woche vorher gemacht werden. Im Kühlschrank als Rolle in Frischhaltefolie eingerollt, hält sie sich wunderbar und lässt sich portionsweise aufschneiden.
Was man lieber frisch zubereiten sollte: Auf jeden Fall Tomatensalate, weil sie „mehlig“ werden, wenn sie länger in der Vinaigrette liegen. Dips wie Guacamole und generell mit Avocado, weil sie ihre grüne Farbe schnell verlieren und unappetitlich grau werden.



