Suppe richtig einfrieren - Tipps!

Suppe einfrieren: so einfach geht’s – so bleibt sie frisch!

Ich koche Suppen grundsätzlich immer in großen Mengen. Eine Portion lohnt sich bei mir eigentlich nie, denn der Aufwand ist derselbe, egal ob ich für zwei Personen oder für sechs koche. Das bedeutet aber auch, dass ich meistens mehr Suppe habe, als ich auf einmal essen kann. Und da kommt das Einfrieren ins Spiel.

So frierst du Suppen richtig ein!

Suppe einzufrieren ist eines der praktischsten Dinge überhaupt, weil es so unkompliziert funktioniert. So hast du ganz schnell immer etwas Warmes und Leckeres parat, auch wenn keine Zeit zum Kochen ist.

Welche Suppen kann man einfrieren?

Die gute Nachricht: Die meisten Suppen lassen sich problemlos einfrieren. Es gibt aber ein paar Ausnahmen.

Gut geeignet zum Einfrieren:

  • Gemüsesuppen & Cremesuppen
  • Fleischsuppen und Eintöpfe
  • Linsen-, Erbsen- und Bohnensuppen
  • Tomatensuppe
  • Gulaschsuppe
Suppe mit Zucchini, Erbsen und Basilikum

Weniger gut geeignet:

  • Suppen mit Sahne oder Milch: Diese können beim Auftauen ausflocken oder sich trennen. Du kannst die Sahne auch erst beim Aufwärmen hinzufügen, dann klappt es gut.
  • Käse-Lauch-Suppe: Der Schmelzkäse oder Käse kann beim Einfrieren und Auftauen grisselig werden. Viele frieren sie trotzdem ein, aber die Konsistenz verändert sich.
  • Suppen mit Nudeln oder Reis: Diese saugen beim Einfrieren Flüssigkeit auf und werden matschig. Besser: Nudeln oder Reis separat kochen und erst beim Servieren zur Suppe geben.
  • Suppen mit rohen Eiern oder Eigelb als Bindung: Die Konsistenz verändert sich beim Einfrieren stark.

Wie friere ich Suppe richtig ein?

Schritt 1: Suppe vollständig abkühlen lassen

Das ist der wichtigste Schritt. Friere niemals warme oder heiße Suppe ein. Zum einen erhöht das die Temperatur im Gefrierfach und schadet anderen Lebensmitteln. Zum anderen bilden sich leichter Eiskristalle, die die Konsistenz der Suppe verändern.

Lass die Suppe zunächst auf Zimmertemperatur abkühlen, dann gibst du sie in den Kühlschrank, bis sie vollständig kalt ist.

Schritt 2: Den richtigen Behälter wählen

Du hast mehrere Möglichkeiten:

  • Gefrierboxen aus Kunststoff: günstig und stapelbar. Achte darauf, dass sie gefriergeeignet sind, da manche Kunststoffe bei Kälte spröde werden.
  • Gefrierbeutel: Platzsparend, da du sie flach einfrieren kannst. Lasse möglichst viel Luft heraus, bevor du den Beutel verschließt.
  • Gläser: Gefriergeeignete Einmachgläser funktionieren gut, aber fülle sie nur zu maximal drei Vierteln, da sich die Suppe beim Einfrieren ausdehnt. Ein zu voll gefülltes Glas kann springen.

Schritt 3: Beschriften nicht vergessen

Das klingt banal, aber nach zwei Wochen weißt du nicht mehr, was im Gefrierfach liegt. Beschrifte jeden Behälter mit Inhalt und Einfrierdatum. Ein Stück Klebeband und ein Stift reichen dafür aus.

Omas leckere Linsensuppe.

Wie lange kann man Suppe einfrieren?

Suppenart Haltbarkeit im Gefrierfach
Gemüsesuppe, Cremesuppe 3 bis 6 Monate
Fleischsuppe, Eintopf 2 bis 3 Monate
Linsen- oder Bohnensuppe 3 bis 6 Monate
Tomatensuppe 3 bis 6 Monate

Diese Angaben gelten bei einer Gefriertemperatur von mindestens minus 18 Grad Celsius.

Suppe richtig auftauen und aufwärmen

Nimm die Suppe am besten am Abend vorher aus dem Gefrierfach und lass sie im Kühlschrank langsam auftauen. Das ist die schonendste Methode.

Wenn es schneller gehen muss, kannst du den Behälter kurz in warmes Wasser stellen, bis sich der gefrorene Block löst, und die Suppe dann direkt im Topf bei niedriger Temperatur aufwärmen.

Tipp: Lass die Suppe nach dem Auftauen immer einmal vollständig aufkochen.

Falls die Suppe nach dem Auftauen etwas dicker geworden ist, rühre einfach etwas Wasser oder Brühe unter. Falls sie sich getrennt hat (das kann bei Sahnesuppen passieren), einmal mit dem Stabmixer kurz durchpürieren. Meistens verbindet sie sich dann wieder.

Mein Tipp: In Portionen einfrieren

Ich friere Suppe gerne in Portionen ein, nicht immer zwangsläufig in einem großen Behälter. So muss ich nur auftauen, was ich wirklich brauche. Einzelportionen in Gefrierbeuteln, flach eingefroren, stapeln sich im Gefrierfach fast wie Platten und sparen sehr viel Platz.

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Hinweis: Die Visualisierung in diesem Artikel ist mithilfe generativer KI entstanden.

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