Kalte Suppe im Sommer? Ja, unbedingt! Wenn du eine erfrischende, sättigende und unkomplizierte Sommersuppe ohne Kochen suchst, solltest du unbedingt Okroschka probieren – eine traditionelle kalte Suppe aus Russland, die perfekt für heiße Tage ist. Sie besteht u.a. aus Buttermilch, Kartoffeln, Gurke und Wurst, ist schnell gemacht und ein herrlich leichter Genuss.

Kalte Suppe kannte ich lange Zeit nur als in der spanischen Version als Gazpacho und mag sie sehr. Okroschka ist eine klassische russische Suppe, die im Sommer besonders beliebt ist. Sie ist herzhaft, frisch, leicht säuerlich und wird kalt gegessen – ganz ähnlich wie ein suppiger Salat. Kein Pürieren, kein Kochen – nur schnippeln und genießen!
Wenn du jetzt vielleicht denkst, dieses Rezept klingt merkwürdig – vertrau mir! Das ist wirklich richtig lecker und ich liebe es, im Sommer mit diesem Rezept in den Tag zu starten. Ich kann die russische Suppe nämlich zu jeder Tageszeit essen! Sie lässt sich wunderbar vorbereiten und schmeckt gut durchgezogen am nächsten Tag noch besser!

Die wichtigsten Zutaten für die Okroschka
Für dieses Rezept schlenderst du einmal gemütlich durch den Supermarkt und hast alles zusammen. Für die kalte Sommersuppe benötigst du u.a. diese Zutaten:
- Buttermilch und Schmand – bilden die säuerliche und erfrischende Basis für die Suppe.
- Eier – eine kalte Suppe mit hartgekochten Eiern. Total ungewöhnlich, aber sowas von gut!
- Kartoffeln, Salatgurke und Radieschen – so ein bisschen erinnert mich die Einlage der Suppe an einen Eiersalat.
- Frühlingszwiebeln – sind für die leicht herzhafte Note zuständig.
- Dill – typisch russisch und für mich ein Muss in der Okroschka. Wenn du ihn nicht magst, kannst du ihn natürlich auch weglassen, aber er wird fehlen.
- Fleischwurst – Die Okroschka war eine „arme Leute Suppe“ und die Wurst sorgte dafür, dass sie satt machte.
- Senf – gibt der Suppe eine schöne Würze.
Die genaue Zutatenliste samt Mengenangaben findest du wieder am Ende dieses Beitrags. Dort kannst du dir das Rezept auch ausdrucken lassen.

Was ist beim Zubereiten der Okroschka zu beachten?
Die Okroschka ist nicht schwierig in der Zubereitung. Die Zutaten kommen kalt in die Schüssel und baden in Buttermilch – fertig ist deine kalte Sommersuppe. Hauptsächlich brauchst du ein scharfes Messer und etwas Geduld beim Kleinschneiden der Zutaten. Ein paar Hinweise habe ich trotzdem noch für dich.
- Du kannst die Eier und die Pellkartoffeln schon am Vortag kochen, dann geht es am nächsten Tag schneller.
- Entferne die Kerne der Gurke, sie verwässern die Suppe sonst.
- Apropos Wasser, dies wird auch in die Okroschka gegeben. Manche verwenden sprudelndes Mineralwasser, aber das mag ich in der Suppe wirklich gar nicht. Wenn du es ausprobieren möchtest, nur zu!
- Schneide alle Zutaten in kleine, gleich große Würfel. So lässt sich die Suppe besser essen.
- Die Okroschka schmeckt am nächsten Tag, gut durchgezogen, noch besser.
- Gekühlt hält sich die Suppe für drei bis vier Tage.
Du kennst noch weitere Zubereitungstipps, die hier fehlen und die für meine Leser interessant wären? Dann schreibe mir doch einen Kommentar! Vielen Dank.

Diese kalte russische Suppe ist das perfekte Gericht für alle, die den Herd im Sommer lieber meiden. Sie ist leicht, sättigend, sehr geschmackvoll – und bei uns ein fester Bestandteil der heißen Jahreszeit.
Und das Beste: Ich liebe es, dass ich im Sommer durch solche Rezepte nicht kochen muss und die Küche im wahrsten Sinne einfach kalt bleibt.

Wenn dir mein Rezept gefallen hat, freue ich mich über einen Kommentar und auch über eine Bewertung. Dazu klickst du einfach auf die Sternchen in der Rezeptkarte. Damit hilfst du mir und auch allen anderen Lesern. Vielen Dank!
Ich habe sie oben schon erwähnt, hier ist mein Rezept für eine andere kalte Suppe, die Gazpacho. Wenn es kalt und deftig bleiben soll, empfehle ich dir den Nudelsalat mit Fleischwurst und Ei. Was auch immer geht, ist Omas Kartoffelsalat.

Russische Okroschka – kalte Suppe für den Sommer
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Rezept Zutaten
- 350 ml Buttermilch
- 100 g Schmand
- 250 ml Wasser
- 1 TL Senf
- 2 Eier
- 400 g Kartoffeln
- 250 g Fleischwurst
- 1/2 Salatgurke
- 5-6 Radieschen
- 2 Frühlingszwiebeln
- 2 EL Dill, fein gehackt
- Salz, Pfeffer, Zucker
Rezept Zubereitung
- Die Eier hart kochen und abkühlen lassen. Die Kartoffeln als Pellkartoffeln kochen und abkühlen lassen. Beides kann schon am Vortag gemacht werden.
- Buttermilch, Schmand, Wasser, Senf, Salz und Pfeffer sowie eine Prise Zucker in einer großen Schüssel miteinander verrühren.
- Die Eier pellen und mit einem Eierschneider in Würfel schneiden, die Kartoffeln pellen und ebenfalls würfeln.Die Fleischwurst und die Radieschen würfeln, die Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden. Gurke vierteln und entkernen und ebenfalls würfeln.
- Alle klein geschnittenen Zutaten in die Schüssel zur Buttermilch geben und vorsichtig verrühren. Nochmal abschmecken und eventuell nachsalzen.
Ungefähre Nährwerte pro Portion
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Danke für das tolle Rezept
Sehr gerne, Joma. Ich freue mich, dass er dir geschmeckt! 🙂
Hallo Malte , die Okroschka Suppe war ganz hervorragend. Wir waren total begeistert. Gerade jetzt bei der Hitze war es ein unglaublich erfrischendes Abendessen und das wird es bestimmt diesen Sommer nochmals geben.
Dir ein schönes Wochenende und liebe Grüsse aus Oberursel
Barbara
Lieben Dank für deine Rückmeldung, Barbara. Freut uns sehr, dass die Okroschka so gut bei euch ankam. Liebe Grüße ☺️
Großes Lob, lieber Malte,
uns hat es sehr gut geschmeckt.
Das Rezept ist unkompliziert, ausgewogen und kommt ohne Schnickschnack aus. Bei 30 Grad heute genau das Richtige.
Unser neues „Kühlmittel“ für den Sommer!
Vielen Dank!
Das ist wirklich das perfekte Essen bei diesem Wetter, Irmi. Freut uns sehr, dass sie euch so gut gefällt. 🙂
Mache ich gerne auch vegan. Dazu einfach Creme Vega und/oder „Alpro Natur ohne Zucker“ verwenden. Statt der Eier nehme ich Natur Tofu (fein gewürfelt), Kichererbsen (grob gestampft) und Kala Namak Salz und lasse es ein paar Stunden im Kühlschrank ziehen. Und die Wurst ersetze ich durch Räuchertofu oder eine entsprechende vegane Alternative. Beim Abschmecken evtl. noch etwas Zitronensaft mit rein oder alternativ Apfelessig, weil die veganen Milchprodukte nicht so sauer sind.
Das klingt richtig gut und ich finde es natürlich auch super, dass die Suppe vegan schmeckt. Ganz lieben Dank für dein nettes Feedback und die tolle Bewertung. 🙂
Klassisch natürlich mit Kefir oder was wir auch gerne verwenden Kwas, aber besser das säuerliche als das süße.
Alternativ kannst Du mal noch nach lettischer Suppe suchen (Latviskij Sup). Auch ne kalte Suppe und „saulecker“.
Danke für den Tipp, Andreasz. Ich google mal! 🙂
Sehr lecker, mache ich oft im Sommer, manchmal statt Buttermilch und Schmand nehme ich Kefir und Naturyoghurt, ich mache mit Sprudel
Vielen Dank für dein nettes Feedback und die tolle Bewertung, Elvira! 🙂