Manchmal muss es einfach ein gutes Steak sein. Jetzt, wo das Wetter passt und mein Grill mich jeden Tag anlächelt, komme ich an einem saftig gegrillten Steak mit schöner Kruste nicht vorbei. Heute gibt es ein Steak, das viel zu selten auf deutschen Grills landet: das Teres Major! Dieses besondere Stück ist fast so zart, wie ein Rinderfilet, mit deutlich mehr Charakter – Geschmack.

Das Teres Major trägt den Spitznamen „Metzgerstück“, weil der Metzger es angeblich früher am liebsten für sich selbst reserviert hat. Verstehen könnte ich es: Das Fleisch ist außergewöhnlich zart, hat eine feine Marmorierung, einen kräftigen, intensiven Rindfleischgeschmack und eignet sich hervorragend zum Grillen. Ich spendiere dem Steak heute zusätzlich noch eine Kaffeekruste.
Es wird aus dem hinteren Teil der Schulter geschnitten, und ich muss zugeben, dass ich es bewusst noch nie in der Fleischtheke entdecken konnte. Es gibt diesen besonderen Zuschnitt (eng. auch als Cut bezeichnet) exklusiv nur bei REWE und mein Sponsor Château Boeuf hat ihn mir zur Verfügung gestellt, damit ich ihn probieren und meinen Lesern vorstellen kann.

Wichtige Zutaten für das Teres Major mit Kaffeekruste
Ich schreibe jetzt wieder eine Kleinigkeit zu den wichtigsten Zutaten. Allerdings konzentriere ich mich hier auf das leckere Steak und den Kaffee-Rub. Die Zutaten für die Beilagen findest du wieder ganz unten in der Rezeptkarte. Für mein Rezept brauchst du u.a.:
- Teres Major – das Metzgerstück aus der Schulter des Rindes, wunderbar zart und kernig im Geschmack. Sollte bei REWE immer zu bestellen sein.
- Kaffeebohnen – du brauchst frisch gemahlenes Kaffeemehl, kein Kaffeekonzentrat. Das wird bitter. Fein gemahlener Kaffee ist perfekt.
- Backkakao (ohne Zucker) – klingt ungewöhnlich, aber der Kakao gibt dem Rub eine dunkle, leicht bittere Tiefe, die perfekt zum Rindfleisch passt. Unbedingt den ungesüßten Backkakao verwenden!
- Geräuchertes Paprikapulver – sorgt zusammen mit dem Kaffee für die rauchige Note des Rubs. Geräuchertes Paprikapulver macht geschmacklich wirklich einen Unterschied zum edelsüßen, also bitte nicht verwechseln!
Die genaue Zutatenliste samt Mengenangaben findest du wieder am Ende dieses Beitrags. Dort kannst du dir das Rezept auch ausdrucken lassen.

Tipps zur Zubereitung des Teres Major mit Kaffeekruste
Dieses leckere Steak ist in der Zubereitung absolut unkompliziert. Im Grunde geht es nur darum, dass du es marinierst und dann auf dem Grill schön grillst, sodass es am Ende im besten Fall rosa und saftig vom Rost kommt. Ein paar Tipps zum Rezept gibt es aber auch heute wieder.
- Der Kaffee-Rub wird ohne Salz zubereitet, weil das Steak mariniert werden soll und Salz dem Fleisch die Flüssigkeit entzieht. Deshalb das Steak erst nach dem Grillen mit Meersalzflocken würzen. So bleibt das Fleisch innen schön saftig.
- Wenn möglich, solltest du die Kaffeebohnen selbst mörsern oder, noch besser, fein mahlen. Mit dem Mörser gilt: Je feiner, desto gleichmäßiger die Kruste.
- Das Fleisch 4 Stunden vor dem Grillen aus dem Kühlschrank nehmen und Zimmertemperatur annehmen lassen. Kaltes Fleisch gart außen schneller als innen.
- Dein Steak soll eine schöne Kruste bekommen und innen saftig bleiben. Dafür musst du es scharf angrillen, dann indirekt garen.
- Das bedeutet: Von beiden Seiten je 1 Minute bei maximaler Hitze angrillen, dann den Grill auf 100–140°C herunterregeln und das Steak in der indirekten Zone auf Kerntemperatur bringen. Unbedingt ein Kernthermometer benutzen!
- NOCH HITZEBESTÄNDIGER: Der neue Vollmetall-Temperaturfühler kann bei Umgebungs-Temperaturen bis zu 550°C verwendet werden und eröffnet damit noch…
- NOCH GENAUER: Dank dem patentierten Smart Temp Multisensor misst der neue MEATER Temperaturfühler die Kerntemperatur an 5 verschiedenen Stellen…
- Für das Teres Major eine Kerntemperatur von 54°C anpeilen. Dieses Stück ist außergewöhnlich zart und bei 54°C ist es perfekt medium rare. Wichtig: Das Fleisch gart in der Ruhephase noch 2–3 °C nach.
- Du findest bei mir auch eine Tabelle für Kerntemperaturen, für verschiedene Fleischsorten.
- Lass das Steak (abgedeckt oder an einem warmen Ort) 15–20 Minuten ruhen. Während das Steak ruht, verteilen sich die Fleischsäfte wieder gleichmäßig. Wer zu früh anschneidet, verliert den ganzen Saft auf dem Brett und das wäre wirklich schade.
Du kennst Zubereitungstipps, die hier fehlen und die für meine Leser interessant wären? Dann schreibe mir doch einen Kommentar!

Meine Empfehlung: Rindfleisch von Château Boeuf®
Seit 2019 koche und grille ich mit dem Fleisch von Château Boeuf® und habe damit schon viele Rezepte veröffentlicht. Hier mal ein paar Fakten:
- Château Boeuf® setzt z.B. bei der Auswahl der Tiere auf Fleischrassen statt Milch- oder Mischrassen (wie in Deutschland üblich).
- Die Tiere werden in traditionellen, bäuerlichen Erzeugerbetrieben gehalten (maximale Herdengröße sind 12 Tiere).
- Es gibt keine präventive Medikation, keine Anbindehaltung und eine überwiegende Weidehaltung in der Vegetationsperiode.

Das Fleisch ist entsprechend mit Haltungsform 3 ausgezeichnet worden. Für Fleisch von der Fleischtheke im Supermarkt ist das doch wirklich beachtlich.
Mehr Informationen zum Fleisch von Château Boeuf® findest du unter: https://www.chateau-boeuf.de/herkunft-haltung/

Als Beilagen zum Teres Major gab es bei mir leckeren grünen Spargel, der sich einen Baconmantel überziehen durfte.
Als weitere kleine Beilage zu Steak und Spargel im Speckmantel empfehle ich gegrillte Kirschtomaten. Ich mag die Kombination aus rotem Fleisch und fruchtigen Tomaten sehr. Wenn dann noch ein Glas Rotwein in Reichweite ist, dann bin ich glücklich und zufrieden.

Es ist immer wieder schön, wenn man neue Produkte für sich entdeckt, an denen man Freude hat. Vielleicht wird es dir mit diesem Steak ja auch so gehen und du hast Lust bekommen, es mal zu testen. Dann ab zu deinem REWE-Markt und das Teres Major kaufen oder vorbestellen, falls es nicht vorrätig sein sollte!

Wenn dir mein Rezept gefallen hat, freue ich mich über einen Kommentar und auch über eine Bewertung. Dazu klickst du einfach auf die Sternchen in der Rezeptkarte. Damit hilfst du mir und auch allen anderen Lesern. Vielen Dank!
Schau dir gerne mal mein gegrilltes Porterhouse-Steak oder das Rumpsteak vom Grill an. Asiatisch lecker wird es mit meinen gegrillten Rindfleischspießen.

Teres Major Steak mit Kaffeekruste vom Grill
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Rezept Zutaten
Steak
- 1-2 Teres Major , (insgesamt ca. 800 g)
- Meersalzflocken
Kaffee-Rub
- 20 g Kaffeebohnen, sehr fein gemörsert
- 1 EL brauner Zucker
- 1 EL Knoblauchpulver
- 1 TL Kreuzkümmel, fein gemörsert
- 1 TL geräuchertes Paprikapulver
- 1 TL Backkakao, (der ohne Zucker)
Spargel und Tomaten
- 16 Stangen grüner Spargel
- 16 Scheiben Bacon
- 600 g Kirschtomaten
- Meersalzflocken
Rezept Zubereitung
Teres Major
- Die Zutaten für das Rub in einer Schüssel vermischen und das Teres Major rundum mit dem Rub einreiben. Das Fleisch für 2-4 Stunden marinieren.
- Das Fleisch 2 Stunden vor dem Grillen aus dem Kühlschrank nehmen und Zimmertemperatur annehmen lassen.
- Den Grill mit starker Hitze vorheizen und das Steak von beiden Seiten 1 Minute scharf angrillen. Den Grill auf 100-140°C runterregeln und das Steak in der indirekten Zone auf die gewünschte Kerntemperatur garen, dabei ein Kernthermometer benutzen.
- Das Steak nach Erreichen der Kerntemperatur abgedeckt mindestens 15-20 Minuten ruhen lassen und in der Zwischenzeit den Spargel und die Tomaten grillen.
Spargel und Tomaten
- Den Spargel mit den Baconscheiben umwickeln.Den Grill auf mittlere Temperatur einregeln (180°C – 220°C) und den Spargel sowie die Tomaten, wenn möglich, auf einer Grillplatte grillen. Alternativ auf den heißen Rost legen.
Dieser Beitrag wurde von Château Boeuf® gesponsert und enthält Werbung für Château Boeuf® Produkte. Auf den Inhalt dieses Beitrags wurde keinerlei Einfluss genommen. Ich bedanke mich bei meinem Sponsor für die Unterstützung von MaltesKitchen.de.
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Sensationell! Alles am Tisch auf einem Teppanyaki zubereitet. Einfach Klasse!
Klingt toll, mit dem Teppanyaki. Freut mich sehr, dass es euch geschmeckt hat. Danke für deine tolle Bewertung! 🙂
Spannend dass das Stück einen gesonderten Namen bei der Marke hat. Ich kenne es nur als „Butchers Cut“ und es ist auch mein Lieblingsstück weil es die Zartheit eines Filet mit der Würzigkeit der derberen Stücke vereint.
Es ist wirklich ein ganz toller Cut. Der wird im Sommer auch wieder fleissig gegrillt. 🙂