Rezept für Rigatoni mit selbstgemachter Tomatensauce
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Rigatoni mit selbstgemachter Tomatensauce

Eine wunderbar aromatischen Tomatensauce aus Dosentomaten, kinderleicht nachzukochen und perfekt mit leckeren Rigatoni oder Penne.

Hallo! Ich freue mich sehr, dass du gerade bei mir reinschaust und hoffe, dir geht es gut und du hast Appetit mitgebracht. Dann stehen die Chancen ziemlich gut, dass du am Ende dieses Beitrages in die Küche und an deinen Herd tänzelst und dir ein leckeres Sößchen mit Nudeln kochst.

Tomatensauce selbstgemacht

Heute habe ich nämlich mal wieder ein Pasta-Rezept für dich und ich zeige dir eine Tomatensauce, die ich vor ein paar Tagen gekocht habe und die mir so gut geschmeckt hat, dass ich sie heute unbedingt teilen möchte.

Das Rezept ist von der Köchin Samin Nosrat und stammt aus ihrem wirklich sensationellen Kochbuch mit dem Titel “Salz, Fett, Säure, Hitze“. Ein grandioses Kochbuch, das ich jedem Hobbykoch nur allerwämstens ans Herz legen möchte. Es macht mich täglich zu einem besseren Koch.

Die Tomatensauce von Sami kann mit Eiertomaten aus der Dose oder mit frischen Tomaten gekocht werden. Ich greife zu den Dosentomaten, wogegen grundsätzlich überhaupt nichts zu sagen ist. Wer in seinem Urlaub in südlichen Ländern wie Italien oder Spanien schon mal rohe Tomaten gegessen hat und das mit den wässrigen Tomaten vergleicht, die es bei uns in Deutschland im Regelfall im Supermarkt zu kaufen gibt, fährt deutlich besser damit, wenn er zu Tomaten aus der Dose greift.

Leckere Tomatensauce selbstgemacht

Hier sollte man aber auf keinen Fall am Geld sparen und sich die billigsten Dosentomaten kaufen, diese sind nämlich oft mit sehr viel Zucker gesüßt und falls der Hersteller darauf verzichtet hat, eben überwiegend pappsauer. Dann kann man sich auch gleich eine Tomatenauce aus frischen Tomaten kochen und den Tomatengeschmack mit Tomatenmark aufmotzen.

Wenn man zu Dosentomaten greift, dann sollte man versuchen die beste Qualität zu bekommen. Die berühmten San Marzano Tomaten zum Beispiel. Persönlich finde ich auch die Dosentomaten der Marke “Mutti” gut geeignet, falls ich gerade nicht in der Nähe der Metro bin und keine San Marzano Tomaten kaufen kann. Leider bekommt man sie im deutschen Supermarkt eher selten bis gar nicht.

Die Tomaten sind nun mal das Herz und die Seele einer Tomatensauce, wenn die nicht gut sind, wird es die Sauce auch nicht. Neben guten Tomaten braucht man für die Tomatensauce nicht mehr viel. Zwiebeln, Knoblauch, Basilikum, Salz, Pfeffer und bei Bedarf noch ein Stück guten Parmesankäse oder Ricotta, falls du auf sehr cremige Saucen stehst.

Cremige selbstgemachte Tomatensauce

Bei uns Zuhause ist es wieder genau 50:50. Ich greife bei der Tomatensauce gerne zum Ricotta, meine Frau liebt sie eher mit viel Parmesan. Mein Sohn ist ebenfalls Team Ricotta, den guten Geschmack hat er von seinem Papa geerbt. Dumdidum.

Eine kleine Besonderheit gibt es bei diesem Rezept auch und ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich zunächst etwas Skeptisch diesbezüglich war. Nachdem die Sauce gute 40 Minten köcheln dürfte, wird die mit 120 ml Olivenöl (laut Rezept sogar 160 ml) angereichert. Das Olivenöl wird unter die Sauce gerührt und kocht dann nochmal ca. 15 Minuten mit, bis es sich mit der Sauce verbindet und die Sauce außergewöhnlich üppig macht.

Eine solche große Menge Olivenöl hatte ich zuvor noch nie unter meine Sauce gerührt, aber ich muss sagen, dass mich der Geschmack der Tomatensauce von Samin Nosrat sehr überzeugt.  Das Olivenöl macht die Sauce “rund” und mildert die natürliche Säure der Tomaten sehr schön ab. So musste ich am Ende beim Abschmecken der Tomatensauce auch nur eine ganz kleine Prise Zucker an die Sauce geben.

Tomatensauce

Glücklicherweise hatte ich noch eine Flasche sehr, sehr gutes Olivenöl im Schrank, die mir meine Schwiegermutter aus ihrem Urlaub in Kroatien mitgebracht hat. Danke Mutti! Bei einer solchen Menge an Olivenöl macht es auf jeden Fall Sinn eine Sorte zu nehmen, die ein schönes Aroma mitbringt und die vielleicht auch nicht ganz so “bitter” schmeckt. Es muss sicher auch nicht das exklusivste Olivenöl sein, eines, das du vielleicht zum Abrunden für leckere Salate oder auf der Pizza verwendest. So ein Zwischending wäre hier genau richtig. 

» Da frage ich mich doch glatt, ob du auch so ein großer Freund des Olivenöls bist und verschiedenen Sorten Zuhause hast und regelmäßig damit kochst?

Ich habe immer zwei, drei Sorten daheim, handelsübliches Olivenöl aus dem Supermarkt zum Braten (zum Beispiel von Bertolli oder La Espanola) und meistens eine hochwertige Sorten zum Würzen und Abschmecken, die dann auch etwas teurer sein durfte. Olivenöl ist übrigens zum Verbrauch gedacht und wird nach einem Jahr schnell ranzig! Also nicht wie eine Flasche Wein aufheben, das wäre eher schade.

Nun bleibt mir nur noch, dir viel Freude beim Nachkochen zu wünschen. Und natürlich einen guten Appetit. 🙂

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Bis demnächst mal wieder,

Malte.

Portionen 6-8 Portionen

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Pasta alla Pomarola

1 hrGesamtzeit

Recipe Image

Zutaten

2 Dosen Eiertomaten a 800 g, beste Qualität

2 mittelgroße Zwiebel, in dünne Scheiben geschnitten

4 Knoblauchzehen, in feine Scheiben geschnitten

16 große Basilikumblätter

120 ml Olivenöl + etwas mehr zum Andünsten

Salz und schwarzer Pfeffer

500 g Penne oder Rigatoni

Frisch geriebener Parmesan, bei Bedarf

Ricotta, bei Bedarf

Zubereitung

  1. Einen großen Topf bei mittlerer Hitze aufsetzen und sobald er heiß geworden ist, den Boden des Topfes mit Olivenöl bedecken. Die Zwiebeln hineingeben und die Hitze auf milde Hitze reduzieren und die Zwiebeln rund 15 Minuten weich anbraten. Zwischendurch umrühren.
  2. In der Zwischenzeit die Eiertomaten in eine große Schüssel geben und mit den Händen zerquetschen.
  3. Sobald die Zwiebeln weich und leicht goldgelb geworden sind, die Zwiebeln an den Rand des Topfes schieben und den Knoblauch in 1-2 EL Olivenöl in der Mitte des Topfes sanft anschwitzen, bis er anfängt zu duften. Er darf dabei keine Farbe annehmen.
  4. Die Eiertomaten zufügen, alles gut umrühren und einmal aufkochen lassen. Die Hitze auf milde Hitze reduzieren, die Basilikumblätter zufügen und die Sauce salzen. Bei milder Hitze und geschlossenem Deckel (einen Spalt vom Deckel auflassen, damit der Wasserdampf austreten kann und die Sauce nicht verwässert) 40 Minuten köcheln lassen. 120 ml Olivenöl unter die Sauce rühren und die Sauce bei mittlerer Hitze rund 15 Minuten köcheln lassen, bia sie emulgiert (Sauce und Olivenöl verbinden sich), dabei zwischendurch umrühren.
  5. Nach 15 Minuten die Sauce vom Herd nehmen und mit dem Pürierstab sorgfältig pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wer mag, gibt noch eine Prise Zucker in die Sauce. Das ist abhängig von der natürlichen Süße der Dosentomaten.
  6. Die Tomatensauce mit Penne oder Rigatoni servieren. Bei Bedarf mit Parmesan bestreuen oder wer es besonders cremig mag, gibt ein paar Flocken Ricotta über seine Portion und verrührt es auf dem Teller.
7.8.1.2
398
https://www.malteskitchen.de/tomatensauce-selbstgemacht-rigatoni/

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über

Ich koche mit viel Leidenschaft und liebe die einfache Küche. Schnell und lecker schließen sich nicht aus und genau das versuche ich auf meinem Blog zu zeigen. Neben meiner Leidenschaft für das Kochen bin ich glücklicher Papa des tollsten Jungen auf der Welt und ein unverbesserlicher Optimist.

19 Kommentare zu “Rigatoni mit selbstgemachter Tomatensauce

  1. Ich koche ausschließlich mit Tomaten aus der Dose. Ein paar Cherrytomaten benutze ich dann als Deko.
    • Saucen werden mit Dosentomaten auch wirklich viel aromatischer. Letztens habe ich gesehen, dass es mittlerweile sogar Cherrytmaten in der Dose gibt. Die muss ich demnächst auch mal ausprobieren und bin gespannt, wie süß das sein wird.

      Schönes Wochenende Hans-Georg.
  2. Barbara Piele
    Hallo Malte.
    Beim Stichwort "Dosentomaten"... ich habe seit einiger Zeit die von MUTTI. Ist wirklich ein Unterschied zu den anderen Dosentomaten. Süßer, tomatiger, aromatischer. Leider gibt es sie in nicht allen Supermärkten. Aber die kann man wirklich empfehlen. Auch das Tomatenmark - 3fach konzentriert. Hab mal einen kleinen Teelöffel von xy probiert und dann das von Mutti. Man schmeckt den Unterschied.
    Ansonsten hätte ich alles auf Vorrat, um am Wo'Ende die Nudelschlacht zu beginnen. :-) Dir ein schönes Weekend! Gruß Barbara
    • Hallo Barbara,

      ich kann da nur zustimmen, die Donsentomaten von MUTTI sind Klasse und enthalten auch vergleichsweise wenig Zucker. Das Tomatenmark schaue ich mir bei Gelegenheit gerne mal an. Viele Danke für den Tipp und viel Spaß bei deiner Nudelschlacht. :D

      Schönes Wochenende!
  3. Ach, Pasta mit Tomatensauce geht irgendwie immer... Eins meiner absoluten Leibgerichte. Ich bin übrigens auch "Team Parmesan" ;o)

    Schönes Wochenende wünscht
    ubi
    • Ganz früher, also noch vor Blogzeiten, war ich gar nicht so ein großer Fan der Tomatensauce. Das lag aber daran, dass ich keine Gute kannte und die meisten Saucen die ich damals gegessen habe, entweder zu sauer oder viel zu süß waren. Zuckersüß. Heute liebe ich eine gut gekochte Tomatensauce, so kann sich das ändern. :)

      Für dich also mit viel Parmesan, ist vermerkt! :D

      Dir auch ein schönes Wochenende!
  4. Barbara Piele
    Malte! Hilfe!
    Ich hab seit Sommer eingefrorene Spargelstangen. Sind geschält. Die lagern nun.
    Gut eingepackt. Nix dran. Alles gut.
    Frage: Jetzt will ich die in ein Risotto packen. Wie gehe ich jetzt mit den Teilen um?
    Bis jetzt null Ahnung.
    Malte oder alle, die das lesen: Help!
    • Ich würde sie einfach ganz langsam im Kühlschrank auftauen lassen und dann einfach im Risotto weiter verarbeiten. Bei allem was man eingefroren hat, ist es immer wichtig, es schonend aufzutauen, damit es den Geschmack behält.
  5. Kerstininkitchen
    Also da kann ich nur beipflichten ein gutes Olivenöl und es braucht nicht mehr viel Gewürze. In Kroatien habe ich kennengelernt, Salat nur mit Knoblauch, Salz, Pfeffer evtl. etwas Zitrone und viel Olivenöl zu zubereiten. Echt lecker und man kann den guten Geschmack des Öles genießen. Wir verwenden kroatisches (dalmatisches) und türkisches Olivenöl. Beides beziehen wir von Freunden.
  6. Juanita Janko
    Hallo,sind es wirklich 2 Dosen a’ 800 gr? Kommt mir sehr viel vor. Gruß
    • Hallo Juanita, so ein schöner Name :)

      das wird ein großer Topf und die Sauce reicht sicher für 6-8 Portionen. Du kannst die Mengenangaben aber auch halbieren, die Kochzeit bleibt die gleiche.
      Liebe Grüße, Malte
  7. Claudia Malzahn
    Hallo Malte! Die Sauce köchelt gerade vor sich hin. Bin gespannt! LG, Claudia
    • Ich freue mich jetzt schon auf deine Meinung und habe große Hoffnung, dass sie dir schmecken wird! Gutes Gelingen und Liebe Grüße, Malte :)
      • Claudia Malzahn
        Begeisterung! Endlich eine richtig gute Tomatensosse. Allerdings hatte sie hier mehr die Konsistenz eines Pürees als einer Soße. Soll das so? Ich habe übrigens Bio - Dosentomaten von Dennree genommen. Ich finde die sehr aromatisch.
        • Das ist sehr schön Claudia, dass sie dir auch so gut schmeckt wie uns. Danke fürs ausprobieren! :) Die Konsistenz sollte auf jeden Fall etwas dicker sein, als bei einer "üblichen" Tomatenauce, das ergibt sich schon aus der Menge und Konsistenz des Olivenöls, das die Sauce ja auch ordentlich bindet. Wie Püree war meine nicht, ein wenig darunter, würde ich sagen. Ich würde beim nächsten Mal ein paar EL Wasser mehr zur Sauce geben, bevor du sie dann kochen lässt.

          Vielleicht liegt der Unterschied in der Konsistenz ja auch an den unterschiedlichen Dosentomaten und wenn du eh immer die gleiche Sorte verwendest, hast du das ja dann auch ruckzuck raus, wie viel Wasser du am besten zugibst. Ich bin jedenfalls sehr happy, dass sie dir gefallen hat. :)

          Liebe Grüße, Malte
  8. Juanita Janko
    Hallo Malte, Die Tomatensoße ist der Hammer 🔨. Nur mit Mutti Tomaten gemacht wie in deinem Rezept, allerdings nur die halbe Menge. Wird mit Sicherheit wieder gekocht. Liebe Grüße Juanita
    • Das ist sehr cool Juanita, da freue ich mich wirklich sehr darüber. Danke das du sie ausprobiert hast und auch vielen Dank für dein Feedback! :)

      Liebe Grüße, Malte

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