8 geniale Steak Cuts zum Grillen.

Steaks grillen: 8 saftige Steaks für deinen Grill!

Der Sommer ist in vollem Gange und während ich diese Zeilen schreibe, strahlt die Sonne vom Himmel und das Thermometer zeigt 28 °C. Dieses Jahr erwartet uns ein Bilderbuchsommer, das habe ich irgendwie im Gefühl! Sommer und Sonne bedeutet für viele von uns natürlich auch Grillspaß ohne Ende. Neben Würstchen, Bauchfleisch und Koteletts landen wieder jede Menge saftige Steaks auf dem heißen Grillrost.

Steaks auf dem Kugelgrill grillen.

Das nehme ich mir heute mal zum Anlass, um einen Beitrag zum Thema Steaks & Grillen zu schreiben. Ich möchte dir ein paar Steaks bzw. Cuts vorstellen, die bei mir regelmäßig auf dem Grill landen. Cuts bedeutet übrigens nichts anderes als Teilstücke bzw- Zuschnitte und davon gibt es tatsächlich eine ganze Menge.

Dieser Beitrag ist mit Unterstützung von Château Boeuf® entstanden. Ich koche und grille seit 2019 mit dem Jungbullenfleisch von Château Boeuf® und habe mich im Laufe der Zeit durch das Sortiment probiert. Ich schreibe also aus Erfahrung, aber dazu gleich noch mehr.

Butterzartes Rinderfilet vom Grill.

Jetzt habe ich erstmal eine informative Grafik für dich, die dir sehr gut die unterschiedlichen Cuts zeigt, die erhältlich sind. Es ist ja auch mal interessant zu sehen, aus welchen Teilbereichen die Steaks, Rouladen, der Rinderbraten geschnitten werden.

Château Boeuf® Zuschnitte

Jetzt aber rein ins Grillvergnügen und ran an die leckeren Steaks mit saftigem Fleisch, toller Kruste und schönen Grillstreifen!

Steaks grillen – welche Cuts lassen sich besonders gut auf dem Rost zubereiten?

Diese Frage wird mir ganz oft auf meinen Social Media Profilen bei Instagram und Facebook gestellt. Zusammen mit meinem Partner Château Boeuf® habe ich dir heute 8 Cuts herausgesucht, die sich ganz wunderbar auf dem Grill zubereiten lassen.

Steaks auf dem Kugelgrill grillen.

Dabei spielt es keine Rolle, worauf du deine Steaks grillen möchtest. Ganz gleich, ob Kohlegrill, Gasgrill oder Oberhitzegrill, mit dem richtigen Cut und Fleisch in Top-Qualität, gelingt dir dein Steak auf jedem Grill.

Rumpsteak – der Klassiker

Das Rumpsteak ist ein echter Klassiker auf dem Grill und gehört zu den beliebtesten Steaks. Ein saftiges Rumpsteak war auch das erste Steak, dass ich in meinem Leben gegrillt habe. Es wird aus dem hinteren Teil des Rückens geschnitten, aus dem Roastbeef.

Rumpsteak vom Grill.

Ich schneide mein Rumpsteak am liebsten selbst und achte darauf, dass es mindestens 2,5 – 3 cm dick und mindestens 220 g schwer ist. So lässt es sich ganz wunderbar saftig grillen.

TIPP: Bei Steaks ist es grundsätzlich empfehlenswert, eine gewisse Dicke / Stärke nicht zu unterschreiten, wenn man sein Steak gerne rosa genießen möchte. Ist es zu dünn (alles unter 2 cm ist kein Steak), gart es bereits beim scharfen Angrillen durch.

Das Rumpsteak ist ein Cut, der ein kräftiges Aroma und ein festeres Fleisch hat, als z.B. ein butterzartes Filetsteak. Ich grille es gerne auf dem Kugelgrill über Holzkohle / Briketts. Der Kohlegrill passt sehr gut zu diesem rustikalen Steak.

Rumpsteak mit geschmorten Zwiebeln.

Ich esse das Rumpsteak sehr gerne mit geschmorten Zwiebeln. Diese „einfache“ Kombination schmeckt immer wieder großartig. Das Rezept für die goldgelben Zwiebeln findest du am Ende meines Beitrags.

Filetsteak – das edelste Stück

Das Rinderfilet ist das Feinste vom Feinsten und das zarteste Stück Fleisch vom Rind. Richtig gegart wird es butterzart und man kann es mit dem Löffel schneiden. Das Rinderfilet hat ausgelöst eine längliche Form und wird aus der Lende geschnitten, die unter dem Roastbeef sitzt.

Rinderfilet vom Grill.

Wenn du so ein edles Stück Fleisch auf dem Grillrost zubereiten möchtest, ist es ganz besonders wichtig, dass du es rosa grillst. So bleibt es zart und saftig und entwickelt den besten Geschmack. Während du ein Rumpsteak auch mal komplett über direkter Hitze grillen lassen kannst, solltest du das Rinderfilet immer in einem indirekten Bereich auf die gewünschte Kerntemperatur garen lassen.

Direkte Hitze: Beim direkten Grillen liegt das Grillgut direkt über der Hitzequelle, also über den Kohlen oder den Flammen. Es ist die ganze Zeit über starker Hitze ausgesetzt.

Indirekter Hitze: Beim indirekten Grillen liegt das Grillgut von der direkten Hitze, also den Kohlen oder den Flammen, entfernt. Es gart so bei einer deutlich geringeren Temperatur und durch die Umgebungshitze, ähnlich wie beim Garen im Backofen.

Natürlich ist es immer auch Geschmackssache, wie man sein Steak am liebsten isst. Ich gare das Rinderfilet auf eine Kerntemperatur von 54 °C, so schmeckt mir das Rinderfilet von Château Boeuf® am besten.

Wenn ich es grille, esse ich es am liebsten mit dem Klassiker: der Kräuterbutter! Wenn so ein Stückchen Kräuterbutter auf dem heißen Steak schmilzt, ist das einfach ein perfekter Genuss.

Saftiges Rinderfilet vom Grill.

Das Rinderfilet ist als edelstes Stück vom Rind natürlich für besondere Festtage perfekt geeignet. Schaue dir auch mal mein Rinderfilet mit Rotwein-Schalotten-Sauce an oder wirf einen Blick auf mein Rinderfilet auf Frühlingsgemüse. Es schmeckt auch als Rinderfilet-Tatar ganz wunderbar.

Entrecôte – das berühmte Fettauge

Jetzt kommen wir zu meinem liebsten Cut, dem Entrecôte. Bestimmt hast du diesen Cut schon oft in der Auslage an der Fleischtheke entdeckt. Durch das charakteristische Fettauge ist das Entrecôte unverwechselbar.

Entrecôte Steaks - perfekt zum grillen.

Wie wir ja alle wissen, ist Fett der beste Geschmacksträger und das gilt auch für das Fett bei einem Steak. Das Entrecôte ist auch unter dem amerikanischen Namen „Rib Eye“ bekannt und wird aus dem Zwischenrippenstück geschnitten. Wenn ich es grille, sollte es ein Gewicht von ca. 350 – 400 g haben, so gelingt es perfekt auf dem Grill.

Perfekt gegrillt bedeutet in meinem Fall, dass es eine Kerntemperatur von ca. 54 °C hat. So schmeckt es zart und saftig. Du findest übrigens weiter unten im Beitrag eine kleine Tabelle mit Informationen zur Kerntemperatur und den unterschiedlichen Garstufen bei einem Steak.

Das Entrecôte ist deshalb mein liebster Cut, weil es für mich das perfekte Verhältnis zwischen kräftigem Aroma, zartem Fleisch und Saftigkeit besitzt. Es ist aromatischer als ein Filet und zarter als ein Rumpsteak. Für mich vereint dieser Cut alles, was ich an einem Steak mag.

Entrecôte mit Grillbutter

Überzeugt? Dann habe ich noch ein tolles Rezept für dich. Mein Entrecôte mit Rotwein-Schalotten-Butter wird dir garantiert schmecken.

Tomahawk – das Männersteak

Nachdem wir uns jetzt drei absolute Klassiker angeschaut haben, kommen wir zu den „ungewöhnlicheren“ Steaks bzw. Cuts von Château Boeuf® und fangen mit dem „König“ der Steaks an: dem gigantischen Tomahawk.

Tomahawk Steaks sind die perfekten Steaks zum grillen.

Dieser Cut hat wirklich für Furore gesorgt, als er so langsam auch seinen Weg nach Deutschland gefunden hat. Er hat einen imposanten Knochen und erinnert mit seiner Form an die Tomahawks, daher auch sein Name. Dieser Cut wird aus dem hinteren Teil der Hochrippe geschnitten und hat schon allein durch den Knochen ein ordentliches Gewicht.

Wenn du mehr als zwei Personen mit einem saftigen Steak verwöhnen möchtest und gleichzeitig auch ein bisschen was für das Auge bieten möchtest, dann ist das Tomahawk-Steak genau der richtige Cut für dich.

Tomahawk Steak auf dem Grill

Aufgrund seiner Dicke solltest du es definitiv erst scharf angrillen und dann im indirekten Bereich deines Grills auf die gewünschten Kerntemperatur bringen.

Ein Steak am Knochen zu grillen ist wirklich ein tolles Erlebnis und macht sehr viel Freude. Das Fleisch wird durch das Garen am Knochen auch besonders aromatisch und bleibt wunderbar saftig.

Gegrilltes Tomahawk mit Chimichurri.

Natürlich habe ich dieses tolle Stück Rindfleisch auch schon mit einem Rezept auf meinem Blog verewigt. Schaue es dir gerne mal an: gegrilltes Tomahawk mit Chimichurri.

Wie alle hier vorgestellten Cuts, bekommst du das Tomahawk-Steak von Château Boeuf® exklusiv in den REWE-Märkten.

T-Bone-Steak – Geschmack am Knochen

Ein weiterer ganz toller Cut zum Grillen und ebenfalls mit Knochen ist das berühmte T-Bone-Steak und das Porterhouse Steak. Beide Cuts werden aus dem hinteren Bereich des Rinderrückens geschnitten und enthalten jeweils einen Anteil Roastbeef und Filet. Beim Porterhouse Steak ist der Anteil am Filet größer als beim T-Bone-Steak.

T-Bone-Steak

Streng genommen gehört das T-Bone-Steak auch eher zu den Grillklassikern, zumindest in Ländern wie den USA, die eine großartige Grillkultur haben. Ich kann dir nur empfehlen, diesen fantastischen Cut mal auf den Grillrost zu werfen. Du wirst mit einem großartigen Stück Fleisch belohnt werden.

Dieser Cut hat einen schönen Fettrand, der das Steak saftig und aromatisch macht. Das intensive Aroma wird durch das Grillen am Knochen noch verstärkt. Es ist ein rustikales Steak, das ordentlich Röstaromen braucht und optisch zu den schönsten Cuts überhaupt zählt. Wenn es aufgeschnitten vor mir liegt, bekomme ich jedes Mal einen Bärenhunger.

Wenn du Lust hast, dir dieses besondere Stück Fleisch zu gönnen, schaue dir mal mein Rezept dazu an: Porterhouse-Steak vom Grill mit Spitzpaprika-Salsa.

Bavette Steak – Der Aufsteiger

Das französische Bavette ist bei uns auch unter dem amerikanischen Namen „Flank Steak“ bekannt. Es hat sich in den letzten Jahren zu einem sehr beliebten Cut unter den Grillern entwickelt, weil es sich ganz wunderbar auf dem Grill zubereiten lässt.

Bavette von Chateau Boeuf

Das Bavette wird aus dem flachen Bauchteil des Rindes geschnitten und es hat dementsprechend auch eine flache, ovale Form. Es ist 2-3 cm dick und hat lange Muskelfasern. Es ist ein eher magerer Cut, der viel Charakter und einen intensiven Geschmack hat.

Wenn du rustikale Steaks liebst, dann ist das Bavette eine sehr gute Wahl. Durch seine langen Muskelfasern ist es besonders wichtig, das Steak nach dem Grillen entgegen der Faser aufzuschneiden. So bleibt es wunderbar zart.

Das Bavette kannst du aufgrund seiner Dicke auch direkt über den Kohlen bzw. Flammen grillen, wobei ich eigentlich für alle Steaks empfehle, sie immer indirekt auf die gewünschte Kerntemperatur zu grillen. Aber beim Bavette geht es auch über direkter Hitze.

Das Bavette landet bei mir sehr oft auf dem Rost und ich habe damit auch schon ein sehr schönes Rezept verbloggt. Fantastische Fajitas mit Rindfleisch, Paprikagemüse, Avocadocreme und Tomatensalsa.

Onglet – Meine Empfehlung!

Jetzt kommen wir zu einem weiteren außergewöhnlich Cut, den ich dir ganz besonders ans Herz legen möchte. Das Onglet ist bei uns in Deutschland noch nicht so bekannt, und das muss sich unbedingt ändern. Es ist nämlich ein fantastischer Cut zum Grillen!

Onglet von Chateau Boeuf.

In Amerika ist es auch als Hanging Tender bekannt und bei uns wird es manchmal auch als Nierenzapfen bezeichnet. Mit Innereien hat dieser Cut aber nichts zu tun. Er wird aus dem Zwerchfell geschnitten und ist sehr geschmackvoll.

Das Onglet hat kurze Fasern und lässt sich wunderbar zart grillen. Wenn es perfekt gelingt, macht es von der Zartheit sogar dem Rinderfilet Konkurrenz. Gleichzeitig schmeckt es aber deutlich kräftiger und intensiver nach Rindfleisch.

Onglet Grillen

Von den acht Steaks, die ich dir hier heute vorstelle, ist das Onglet das Steak, dass mich am meisten überrascht hat. Als ich es zum ersten Mal grillte, hätte ich niemals erwartet, dass das Fleisch so zart sein würde. Das ist wirklich der Hammer!

Wenn du Lust hast, mal etwas Neues zu grillen, dann wird dich das Onglet begeistern. Da bin ich total sicher. Das Onglet von Château Boeuf® bekommst du ebenfalls exklusiv an der REWE-Fleischtheke.

Teres Major – der Geheimtipp

Einen weiteren Cut möchte ich dir noch vorstellen, den du bestimmt noch nicht kennst und den du außer von Château Boeuf® sicher nicht an der Fleischtheke finden wirst. Das Teres Major ist ein Cut aus der Rinderschulter und in Deutschland auch als Metzgerstück bekannt.

Teres Major

Dieser Name kommt wahrscheinlich daher, dass sich der Metzger früher dieses Teilstück gerne für sich selbst beiseite gelegt hat. Das zeigt schon, wie außergewöhnlich dieser Cut ist. Ich habe ihn auch erst durch meine Zusammenarbeit mit Château Boeuf® kennen und lieben gelernt.

Eigentlich sollte man vermuten, dass ein Cut aus der Schulter eher nicht zum Kurzbraten geeignet ist. Aber das Teres Major macht hier eine Ausnahme und es überzeugt mich mit seinem zarten Fleisch, das saftig und aromatisch schmeckt.

Teres Major

Dieses außergewöhnliche Steak wird manchmal auch als „flaches Filet“ bezeichnet und von der Zartheit und der Form erinnert es tatsächlich ein wenig an ein Rinderfilet. Ein echter Geheimtipp für den Steakliebhaber.

Auch bei diesem Cut würde ich dir wieder empfehlen, ihn erst scharf anzugrillen und dann bei indirekter Hitze fertig zu garen. Ich finde einfach, dass das Fleisch dadurch saftiger bleibt und man mit dieser Garmethode den besten Geschmack herauskitzeln kann.

Fall du dir gerne mal ein Teres Major auf den Grill werfen möchtest, probier es mal nach meinem Rezept. Ich habe das Steak mit einem Kaffee-Rub mariniert und es dann zusammen mit grünem Spargel im Speckmantel und gegrillten Tomaten serviert. Richtig lecker, sage ich dir!

Hier findest du mein Rezept: Teres Major mit grünem Spargel.


Das waren sie, meine 8 Vorschläge zum Thema Steaks vom Grill! Hättest du gedacht, dass es so viel Auswahl und so viele verschiedene Cuts zum Entdecken und Ausprobieren gibt? Da kann der Sommer auf jeden Fall noch eine Weile bleiben, oder? 🙂

Jetzt folgen noch ein paar Tipps, damit beim Nachgrillen auch alles gut funktioniert!

Welche Kerntemperatur sollte mein Steak haben?

Ich esse meine Steaks gerne mit einer Kerntemperatur zwischen 54 und 58 °C. Im Allgemeinen unterscheidet man die folgenden Garstufen.

Rare (Englisch)45-52°C
Medium (Rare)53-56°C
Medium (Rosa)57-59°C
Well Done (Durch)60-63°C

Das Fleisch gart im Regelfall während der Ruhezeit noch um 2-3 Grad nach, sodass man es immer 2-3 Grad vor Erreichen der gewünschten Kerntemperatur von der Hitze nimmt.

Wie grille ich Steaks auf dem Kohlegrill / Kugelgrill?

Es gibt viele unterschiedliche Grills und wer gerne und viel grillt, hat wahrscheinlich im Laufe der Zeit seine eigene Methode entwickelt, die bei ihm besonders gut funktioniert. Für mich hat sich die folgende Methode bewährt:

  • Heize die Briketts in einem Anzündkamin so lange auf, bis sie komplett durchgeglüht und weiß geworden sind.
  • Benutze 2 Grillkörbe und verteile die heißen Briketts gleichmäßig auf die Körbe. Platziere die Körbe in die Mitte des Grills.
  • Lege den Grillrost in den Grill und schließe den Deckel. Öffne die Öffnungen am Deckel sowie am Boden des Kugelgrills komplett, damit reichlich Sauerstoff in den Grill gelangt und du die höchste Hitze erreichst.
  • Heize den Grillrost so lange vor, bis du im Grill eine Temperatur von mindestens 320 °C erreicht hast. Das dauert ungefähr 15 Minuten.
  • Bürste den Grill mit einer Grillbürste ab und fette ihn mit Öl (Rapsöl) ein. Ich nehme dafür eine halbierte Zwiebel (am besten Gemüsezwiebel), die ich auf eine Grillgabel stecke und in Öl tauche.
  • Lege dein Steak in die Mitte des Grills auf den Rost. Schließe den Deckel und die Öffnung am Deckel komplett (so verhinderst du Flammenbildung).
  • Grille dein Steak von jeder Seite 60-90 Sekunden, bis sich auf beiden Seite schöne Grillstreifen gebildet haben.
  • Nimm die Steaks vom Grill und entferne einen Grillkorb. Schiebe den verbliebenen Grillkorb an den Rand des Grills.
  • Lege deine Steaks so weit wie möglich von der Hitzequelle wieder auf den Rand des Rostes. Stecke ein Kernthermometer in die Mitte deiner Steaks und schließe den Deckel.
  • Stelle die Öffnung am Deckel auf halb geöffnet und die Öffnung am Grillboden ebenfalls auf halb geöffnet.
  • Gare dein Steak auf den gewünschten Gargrad und lasse es mindestens 15 Minuten ruhen.
T-Bone-Steak

Ich habe schon viele Steaks auf diese Weise auf meinem Kugelgrill gegrillt und bin bisher mit den Ergebnissen immer sehr zufrieden gewesen.

Wie grille ich Steaks auf dem Gasgrill?

Auch hier gilt, es gibt sehr viele verschiedene Gasgrills und je nach Modell, kann sich die Zubereitung auch unterscheiden. Meine Anleitung ist für einen Gasgrill mit 4 Flammen gedacht, auf dem sich wunderbar eine direkte und eine indirekte Zone einrichten lässt.

  • Heize den Grill auf mindestens 320 °C vor. Ich benutze dazu die beiden Brenner auf einer Seite und lasse die beiden Brenner auf der anderen Seite ausgeschaltet, um dort eine indirekte Zone zu haben.
  • Lasse den Grillrost 15 Minuten bei voller Hitze vorheizen.
  • Bürste den Grill mit einer Grillbürste ab und fette ihn mit Öl (Rapsöl) ein. Ich nehme dafür eine halbierte Zwiebel (am besten Gemüsezwiebel), die ich auf eine Grillgabel stecke und in Öl tauche.
  • Lege dein Steak auf den heißen Rost und schließ den Deckel. Grille dein Steak von jeder Seite 60-90 Sekunden, bis sich auf beiden Seite schöne Grillstreifen gebildet haben.
  • Lege die Steaks in die indirekte Zone auf deinem Grill und stecke ein Kernthermometer in die Mitte deiner Steaks.
  • Reduziere die Hitze in deinem Grill auf ca. 120 – 140 °C, indem du z.B. nur noch einen Brenner benutzt. Das ist abhängig von deinem Gasgrill.
  • Schließe den Deckel und gare dein Steak auf den gewünschten Gargrad und lasse es mindestens 15 Minuten ruhen.

Dadurch, dass man die Hitze auf dem Gasgrill wesentlich genauer und einfacher regulieren kann, ist das Grillen von Steaks auf dem Gasgrill recht einfach und unkompliziert.

Wie lange dauert es, ein Steak, Rumpsteak, Tomahawk, T-Bone etc. zu grillen?

Diese Frage wird mir wahrscheinlich am häufigsten gestellt und die Antwort ist einfach: Es dauert so lange, bis es die gewünschte Kerntemperatur erreicht hat. Steaks grillt man nicht nach der Uhr oder nach Gefühl, sondern nach der Temperatur im Inneren des Fleisches.

Ein Kernthermometer kostet keine 20 Euro und wenn man oft Steaks grillt, ist das eine absolut lohnenswerte Investition. Es gibt doch nichts Schlimmeres, als sich ein Filetsteak zu gönnen, das Geld dafür gerne auszugeben und dann auf trockenem Fleisch zu kauen.

Kernthermometer

Meine Empfehlung: Steak-Vielfalt von Château Boeuf®

Damit komme ich auch schon zum Schluss und möchte mich an dieser Stelle bei meinem Sponsor Château Boeuf® bedanken, durch den dieses kleine Steak-Tutorial möglich wurde. Cuts wie das Onglet oder das Teres Major habe ich erst durch die Zusammenarbeit mit Château Boeuf® kennengelernt. Diese Cuts werden meines Wissens nach, außer von Château Boeuf®, an der Supermarkt-Fleischtheke in Deutschland nicht oder nur selten angeboten.

Grundsätzlich hat das Jungbullenfleisch in Deutschland einen eher schlechten Ruf und das nicht zu Unrecht. Das Jungbullenfleisch von Château Boeuf® ist aber nicht mit dem deutschen Jungbullen vergleichbar. In Frankreich werden andere Fleischrassen verwendet und die Tiere werden deutlich mehr im Freien und artgerechter gehalten.

Roastbeef von Chateau Boeuf

Château Boeuf® produziert das Fleisch in landwirtschaftlichen Familienbetrieben und nutzt für die Produktion spezielle Rinderrassen, Fleischrassen und Zweinutzungsrassen, aber keine Milchrassen, so wie das beim Jungbullenfleisch in Deutschland üblich ist. Die maximale Herdengröße beträgt 12 Tiere.

haltungsform

Haltungsform 3

Das Jungbullenfleisch von Château Boeuf® hat die Haltungsform 3 bekommen und das ist für Fleisch, dass man an der Fleischtheke im Supermarkt kaufen kann, mehr als respektabel.

Aus meiner Sicht hat es eine deutlich bessere Qualität, als das deutsche Jungbullenfleisch und ist auch preislich sehr attraktiv.

Mehr Infos zur Herkunft und Haltung findest du direkt bei Château Boeuf®.

Gegrilltes Rinderfilet.

Das war es für heute. Ich hoffe, ich konnte dir ein wenig Lust auf saftige Steaks vom Grill machen und vielleicht probierst du ja mal einen der hier vorgestellten Cuts aus. Das würde mich natürlich sehr freuen.

Von mir gibt es jetzt noch das Rezept für die geschmorten Zwiebeln, die du unbedingt mal nachmachen musst. Sie sind einfach die perfekte Beilage zum Steak.

Wie immer, freue ich mich sehr über einen netten Kommentar zu meinem Beitrag. Verrate mir doch mal, welche Steaks bei dir so auf dem Grill landen? Kennst du die Cuts, die ich dir vorgestellt habe, bereits alle? Und falls nicht, welchen Cut würdest du gerne mal ausprobieren?

Geschmorte Zwiebeln

Geschmorte Zwiebeln

Goldgelb geschmorte Zwiebeln, in Butter und Öl gebraten. Die perfekte Beilage zu einem saftigen Steak.

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Vorbereitung 10 Minuten
Koch- / Backzeit 25 Minuten
Zeit Gesamt 35 Minuten
Gericht Beilage
Küche Deutsch
Anzahl

Personen
4

Rezept Zutaten
 

  • 400 g Zwiebeln
  • 30 g Butter
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer

Rezept Zubereitung
 

  • Die Zwiebeln schälen, in 1 cm breite Ringe schneiden und die einzelnen Ringe vorsichtig herauslösen. So behalten die Zwiebeln ihre runde Form.
  • Eine Pfanne bei mittlerer Hitze aufsetzen und heiß werden lassen. Das Olivenöl und die Butter hineingeben und aufschäumen lassen. Die Zwiebeln in die Pfanne geben und leicht salzen.
  • Die Zwiebeln unter gelegentlichem Rühren braten, bis sie eine schöne goldene Farbe bekommen haben. Mit Salz und schwarzem Pfeffer abschmecken.
Ungefähre Nährwerte pro Portion
Kalorien: 98kcal | Kohlenhydrate: 9g | Eiweiß: 1g | Fett: 7g | Zucker: 4g

Dieser Beitrag wurde von Château Boeuf® gesponsert und enthält Werbung für Château Boeuf® Produkte. Auf den Inhalt des beitrages wurde keinerlei Einfluss genommen. Ich bedanke mich bei meinem Sponsor für die Unterstützung von MaltesKitchen.de.