Heute mache ich dir mit einem Lieblingsessen der Deutschen den Mund wässrig. Mein rheinischer Sauerbraten mit sämiger Soße und butterzartem Fleisch, ist ein deutscher Klassiker. Ich serviere ihn mit am liebsten mit Rotkohl und Kartoffelklößen. Für einen leckeren Sauerbraten kannst du mich nachts wecken! Ich putze den Teller leer und lege mich danach satt, glücklich und zufrieden wieder hin.

Rheinischer Sauerbraten, wie früher bei Mama
Als Kind des Rheinlands hat meine Mutter natürlich immer den typischen Rheinischen Sauerbraten zubereitet, der sich deutlich vom Sauerbraten aus anderen Regionen unterscheidet. Unser rheinischer Sauerbraten schmeckt süßer als anderswo in Deutschland. Früher wurde er noch mit Pferdefleisch zubereitet, aber das findet man heute eher selten. Ich bereite ihn aus Rindflesich zu und er schmeckt köstlich damit.
Essen hat ja sehr viel mit Gefühl und Erinnerungen zu tun und so ist der Sauerbraten für mich mehr als nur ein schönes Gericht auf dem Teller. Er ist Kindheit und Heimat und Liebe zur Mutter. Wenn ich ihn zubereite und esse, begebe ich mich emotional auf eine Reise durch die Zeit und sehe mich im Kreise meiner Familie am Tisch sitzen und alle verspeisen glücklich und zufrieden diesen tollen Braten.

Im Laufe der Jahre habe ich das klassische Rezept für den rheinischen Sauerbraten, so wie ihn meine Oma und Mutter immer gekocht haben, an meinen persönlichen Geschmack angepasst. Mein rheinischer Sauerbraten schmeckt etwas saurer, als es bei meiner Mutter der Fall war. Das ist eben Geschmacksache und auch wenn man sich dadurch vielleicht ein wenig vom klassischen Rezept entfernt, soll man ja so kochen, das es einem selber schmeckt.
Das richtige Fleisch für den Sauerbraten
Bevor ich zur Sauce komme, erstmal ein paar Worte zum Fleisch. Mein Sauerbraten ist ein Rinderbraten und er wird langsam geschmort, damit er wunderbar zart wird. Dazu greife ich zu einem Stück aus der Rinderschulter, das sich besonders gut zum Schmoren eignet.
Ich empfehle wieder das Fleisch von meinem Sponsor Château Boeuf, dass es Exklusiv bei REWE an der Fleischtheke gibt. Im Vergleich zum deutschen Jungbullenfleisch hat es, wie ich finde, eine deutlich bessere Qualität.
Château Boeuf® setzt bei der Auswahl der Tiere auf reine Fleischrassen setzt und nicht auf Milchrassen, wie das in Deutschland der Fall ist. Das Fleisch wird nicht in industrieller Großbetriebsproduktion hergestellt, sondern in traditionellen, bäuerlichen Erzeugerbetrieben (maximale Herdengröße sind 12 Tiere).

Bei der Fütterung wird ausschließlich pflanzliches Futter verwendet und in der Vegetationsperiode werden die Tiere in Weidehaltung gehalten.

Das alles hat dazu geführt, dass das Fleisch von Château Boeuf® 2021 mit dem zweitbesten Label der Gesellschaft zur Förderung des Tierwohls in der Nutztierhaltung mbH – Haltungsform 3 „Außenklima“ ausgezeichnet worden ist. Für Fleisch, das man an der Fleischtheke im Supermarkt kaufen kann, finde ich das wirklich sehr beachtlich.
Mehr Infos zum Fleisch von Château Boeuf® findest du unter: https://www.chateau-boeuf.de/herkunft-haltung/
Sauerbraten einlegen in Marinade
Ein Sauerbraten bekommt seinen typischen Geschmack durch das Einlegen des Fleisches in einer Mariande. Mein rheinischer Sauerbraten steht und fällt natürlich auch mit der Marinade, die u.a. aus Wurzelgemüse, Rotwein, Rotweinessig und Gewürzen besteht. An Gewürzen nehme ich u.a. Nelken, Pimentkörner, Wacholderbeeren, Lorbeerblätter und Senfkörner.
Der klassische Sauerbraten wird wohl mit einem Verhältnis von 1:1 (Rotwein – Essig) eingelegt und hat dann eine intensive Säure. Es gibt Rezepte bei denen der Braten eine Woche oder noch länger marinieren darf, aber ich bevorzuge irgendwas zwischen 3 und 5 Tagen. Diese Zeit sollte der Sauerbraten auf jden fall bekommen, damit das Fleisch den Geschmack der Marinade auch richtig aufnehmen kann.
Sauerbraten als klassisches Schmorgericht
Der Sauerbraten ist ein klassisches Schmorgericht, das aus Anbraten, Aufgießen mit Flüssigkeit und langsamen Garen besteht. Wenn ich den Sauerbraten zubereite, dann gebe ich nach dem Anbraten von Fleisch und Gemüse und dem Aufgießen mit der Marinade, keine „süßen“ Zutaten hinzu. Meine Mutter hat das anders gemacht und hat gleich von Beginn an Printen, Rosinen und den Zuckerrübensirup zugefügt.

Das funktioniert natürlich auch, aber ich füge lieber erst am Ende des Kochvorgangs die Süße zu. So kann ich sehr genau entscheiden, wie süß der Sauerbraten letztlich schmecken soll. Gebe ich die Süße gleich am Anfang dazu, dann kann ich zu viel Süße nur noch schwer korrigieren.
Natürlich könnte ich dann einfach mehr Essig an die Sauce geben. Aber Essig, der nicht mitkocht, hat eine sehr intensive Säure. Sie wird durch den Kochvorgang gemildert und es ist einfacher, Süße zuzufügen, als sie mit Säure auszugleichen.

Sauerbraten mit Soßenlebkuchen
Mein rheinischer Sauerbraten wird mit Soßenlebkuchen zubereitet, so kennt und liebt man ihn hier im Rheinland. Wenn im Herbst der Sauerbraten wieder auf dem Speiseplan erscheint, kann ich bei meinem Metzger immer die Lebkuchen-Spezialität kaufen. Er bestellt sie extra für die große Gemeinde an Sauerbraten Fans.
In den Supermärkten findet man oft nur die sehr süßen Printen, die als Weihnachtssüßigkeit verkauft werden. Die funktionieren zur Not aber auch, wenn man sich langsam an die Menge rantastet. Als Alternative zu Printen kann man auch Pumpernickel verwenden und die Sauce damit binden. Das verleiht der Sauce aber einen leicht herben Geschmack.

Sultaninen oder Rosinen und Johannisbeergelee runden die tolle Sauce ab. Durch die Zugabe der Printen dickt sie ja schon ganz von alleine wunderbar an und wird herrlich sämig. Ein rheinischer Sauerbraten ist berühmt für seine sämige Soße und zusammen mit dem butterzarten Fleisch ist das ein köstliches Gericht.
Klassische Beilagen wie Rotkohl und Klöße
Ich serviere zum Sauerbraten gerne Kartoffelklöße und Rotkohl. Beides kann man selbst zubereiten oder auch schon in einer ordentlichen Qualität kaufen. Bei den Klößen greife ich oft auf „fertigen“ Kloßteig aus dem Kühlregal zurück. Den braucht man dann nur noch zu formen und dadurch spart man natürlich ein bisschen Zeit ein.
Für die Rotkohlzubereitung, wenn man ihn selbst zubereiten möchte, muss man ein bisschen Zeit einrechnen. Ob sich das lohnt, muss wieder jeder selbst entscheiden. Du findest ganz unten bei der Rezeptanleitung auch mein Rezept für einen leckeren, selbstgemachten Rotkohl.

Ich liebe es ja für meine Familie zu kochen und bei diesem Gericht weht über Stunden ein verführerischer Duft durch die Wohnung. Zwischendurch kommt mein Söhnchen in die Küche und guckt in die Töpfe und fragt ungeduldig, wann es endlich essen gibt. Das erinnert mich sehr an mich selbst. Wenn mir etwas ganz besonders gut geschmeckt hat, konnte ich es auch nie erwarten. Das kennst du bestimmt auch, oder?
Es gibt so viele tolle Gerichte, die man im Herbst essen kann. Rinderrouladen, Schweinebraten und weitere deutsche Klassiker. Mein rheinischer Sauerbraten gehört ganz klar zu den kulinarischen Highlights im Herbst. Viel leckerer, kann es gar nicht werden. Wer zartes Fleisch und tolle Soßen liebt, der liebt auch einen guten Sauerbraten.

Es wäre sehr schön, wenn ich dir jetzt großen Appetit auf diesen tollen, traditionellen Braten machen konnte und ich würde mich freuen, wenn du mein Rezept mal nachkochst. Es wird dir bestimmt schmecken. Du kannst mir auch gerne schreiben, wie du deinen Sauerbraten zubereitest und ob er bei dir auch rheinischer Natur ist.
Wenn dir mein Rezept gefallen hat, freue ich mich über einen Kommentar und auch über eine Bewertung. Dazu klickst du einfach auf die Sternchen in der Rezeptkarte. Damit hilfst du mir und auch allen anderen Lesern. Vielen Dank!

Rheinischer Sauerbraten mit Rotkohl und Kartoffelklößen
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Rezept Zutaten
Marinade
- 400 g Möhren
- 250 g Lauch
- 400 g Knollensellerie
- 2 mittelgroße Zwiebeln
- 10 Wacholderbeeren
- 5 Gewürznelken
- 3 Pimentkörner
- 8 schwarze Pfefferkörner
- 2 EL Senfkörner
- 5 getrocknete Lorbeerblätter
- 2 EL Zucker
- 700 ml Rotwein
- 120 ml Rotweinessig
- 2 EL Salz
Sauerbraten
- 1,2 kg Rinderbraten aus der Schulter, (Schildstück)
- 3-4 EL Butterschmalz
- 1 EL Tomatenmark, (gehäuft)
- 200 ml Rinderfond, bei Bedarf
- 120 g Saucen-Printen, alternativ Kräuterprinten (die ohne Schokolade)
- 60 g Sultaninen
- 1 TL Zuckerrübenkraut
- 1-2 EL Johannisbeergelee
- Salz und Pfeffer
Rotkohl
- 1 kg Rotkohl
- 1 mittelgroße Zwiebel , fein gewürfelt
- 3 säuerliche Äpfel, gewürfelt
- 400 ml Rotwein
- 250 ml Orangensaft
- 350 ml Wasser
- 30 ml Apfelessig
- 2 getrocknete Lorbeerblätter
- 4 Gewürznelken
- 6 Wacholderbeeren, angedrückt
- 1 TL Zimt
- 60 g Zucker
- 1-2 EL Johannisbeergelee, bei Bedarf
- 2 TL Salz
- Pfeffer
- Olivenöl zum Anbraten
Rezept Zubereitung
Sauerbraten + Marinade
- Das Gemüse putzen und in grobe Stücke schneiden. Die Gewürze im Mörser leicht andrücken. Alle Zutaten für die Marinade in einen Topf geben und aufkochen.Die Marinade vollständig abkühlen lassen und dann das Fleisch hineingeben. Das Fleisch muss vollständig bedeckt sein. Das Fleisch 3-5 Tage gekühlt in der Marinade liegen lassen.
Sauerbraten
- Nach 3 Tagen den Sauerbraten aus der Marinade nehmen, vom Gemüse befreien und mit Küchenpapier trocken tupfen. Rundum salzen und leicht pfeffern. Den Sud durch ein Sieb in einen großen Topf gießen und auffangen und das Gemüse separat beiseite legen.
- Einen großen Topf bzw. Bräter bei mittlerer Hitze heiß werden lassen. Das Butterschmalz in den Topf geben und das Fleisch rundum anbraten, bis es leichte Röststoffe bekommt.Das Fleisch herausnehmen und beiseite legen.
- Das Gemüse in den Topf geben und unter gelegentlichem Rühren anbraten, bis sich schöne Röststoffe bilden. Das Tomatenmark zufügen und 3 Minuten mit dem Gemüse anbraten.
- Das Fleisch auf das Gemüse setzen und die Marinade angießen. Das Fleisch sollte nun zu mindestens 2 Drittel mit der Flüssigkeit bedeckt sein. Falls das nicht der Fall ein sollte, kannst du mit etwas Rinderfond auffüllen.Die Flüssigkeit einmal aufkochen lassen und den Sauerbraten zugedeckt bei kleiner Hitze ca. 2 Stunden köcheln lassen. Nach 1 Stunde umdrehen und ggfls. etwas Rinderfond angießen, falls die Flüssigkeit zu stark verkocht.
- Nach 2 Stunden überprüfen, ob der Braten zart und weich geschmort ist. Ich überprüfe das mit einem Holzspieß, der ohne jeden Widerstand durch das Fleisch stechen sollte.
- Sobald das Fleisch zart geworden ist, rausnehmen und zugedeckt beiseite stellen. Den Sud durch ein Sieb in einen Topf gießen und die Printen hineinbröckeln. Den Sud aufkochen lassen und rühren, bis sich die Printen vollständig aufgelöst haben.Die Sultaninen zufügen und die Sauce weitere 5 Minuten leicht köcheln lassen. Mit dem Zuckerrübenkraut, Johannisbeergelee, Salz und Pfeffer abschmecken.Ich lege das in Scheiben geschnittene Fleisch immer noch für 2-3 Minuten in die Sauce, bevor ich es serviere. Dann kann es nochmal die Hitze der Sauce aufnehmen.
Rotkohl
- Die äußeren Blätter des Rotkohls entfernen, den Rotkohl halbieren und den Strunk rausschneiden. Den Rotkohl mit dem Hobel in feine Streifen hobeln. Die Zwiebel fein würfeln.
- Einen großen Topf bei mittlerer Hitze aufsetzen und heiß werden lassen. So viel Olivenöl angießen, dass der Boden benetzt ist und die Zwiebelwürfel hinein geben. Leicht salzen und glasig anschwitzen. Den Rotkohl zufügen und 5 Minuten anschwitzen.
- Die Äpfel, den Orangensaft, Rotwein, Apfelessig und das Wasser sowie die Gewürze zufügen und einmal aufkochen lassen. Den Rotkohl salzen und bei geschlossenem Deckel gute 90 Minuten köcheln lassen, bis der Rotkohl weich geworden ist. Zwischendurch umrühren.
- Sobald der Rotkohl die gewünschte Konsistenz hat, mit Salz und Pfeffer abschmecken und wenn du magst, das Johannisbeergelee unterrühren.
Dieser Beitrag wurde von Château Boeuf® gesponsert und enthält Werbung für Château Boeuf® Produkte. Auf den Inhalt dieses Beitrages wurde keinerlei Einfluss genommen. Ich bedanke mich bei meinem Sponsor für die Unterstützung von MaltesKitchen.de.







Einfach Klasse kenne ihn so in der Art ohne Johannesbeergelee von meiner Oma und Mama.Deine Rezepte sind wirklich einfach und super lecker.
Zur Weihnachtszeit mache ich daraus einen Glühweinsauerbraten 😊.Einfach die Beize mit Glühwein erstellen ist ein Traum finde ich.Da gibt es zur Weihnachtszeit immer 2 Sauerbraten ist ein muss.
Herzlichen Dank für das tolle Feedback, Mike. Das motiviert mich natürlich sehr, weiter schöne Rezepte zu veröffentlichen. Und die Idee, Glühwein für den Sauerbraten zu nehmen, finde ich auch richtig toll. Das probiere ich sicher auch mal aus. 🙂
Tolles Rezept, habe es etwas abgeändert, ohne zusätzliche Zutaten.
Ich freue mich, dass es dir geschmeckt hat, Dorit! 🙂
Mein Mann liebt Sauerbraten und war absolut begeistert. Ich mochte Sauerbraten nicht so gerne, das hat sich aber ab heute geändert. Ich habe das Gericht exakt nach Anleitung gekocht und speichere mir das Rezept auf jeden Fall ab. Es war einfach nur super lecker.
Ganz lieben Dank für dein wunderbares Feedback und die tolle Bewertung, Bettina. Mich freut das einfach total, dass dich mein Sauerbraten überzeugen konnte! 🙂
Hallo Malte, wendest Du das Fleisch während es in der Marinade liegt?
Hallo Jochen, eigentlich nicht, weil es mit der Marinade bedeckt sein sollte. Falls das bei deinem „Behälter“ nicht so sein sollte, kannst du es auf jeden Fall wenden.
Wir hatten heute den Sauerbraten, allerdings Schneebällchen und Rotkraut a la Muddi. Der Sauerbraten ist der Wahnsinn! Ich könnt mich reinlegen, aber essen will ich ihn ja auch 🙂
Danke für das tolle Rezept
Es ist wirklich total schön, dass die mein Sauerbraten so gut schmeckt. Da freue ich mich sehr drüber. 😊
Einfach Klasse, ein super Sauerbratenrezept
Das freut mich natürlich sehr, Brigitte. Ich liebe diesen Sauerbraten auch sehr und ich dank dir vielmals für deine tolle Bewertung! 🙂
Ich mache dieses Rezept zum zweiten Mal und bin begeistert. Es ist so schlicht und einfach, einfach lecker. Vielen Dank dafür. Macht weiter so. 👍
Das freut mich sehr, Rene. Lieben Dank für dein nettes Feedback und die tolle Bewertung!:)
Sauerbraten ist seit frühester Kindheit mein Leib-, und Magengericht. Er ist so etwas, wie eine heilige Kuh (heute noch). Und ich werde im Dezember 60 (Winsel). Meine Eltern stellen die Marinade ausschließlich aus Essig, Wasser, Senfkörnern, Zwiebeln, Wacholder her. Also eigentlich nur sauer ohne jede Komplexität und Tiefe (wie man heutzutage sagt). Sie sprechen immer von westfälischem Sauerbraten, fand aber nie etwas in dieser Art. Inzwischen im Schwarzwald lebend marinieren wir immer 10-14 Tage, 1:1 Rotwein, Essig, Zwiebeln, Senfkörner, Nelken, Wacholder, Lorbeer, Salz, Pfeffer, diverse gestoßene Gewürze (je nachdem, was wir an Mischungen so da haben und als passend vermuten). Interessant, was dabei manchmal herauskommt. Saucenlebkuchen nehmen wir nicht, aber Rosinen. Sie geben eine tolle Abrundung der Sauce. Allerdings nicht im Ganzen. Ich bekomme immer gewaltige Gänsehaut, wenn ich auf Rosinen beiße. Der Geschmack ist allerdings wirklich zwingend. Also passieren wir sie. Dazu gibt es Knödel aus rein rohen Kartoffeln, leicht gedünsteten Rotkohl und Wachsbrechbohnensalat (falls das heute noch Jemand kennt, Relikt aus alten Zeiten).
Ja euer Sauerbraten gehört zu euch im Rheinland. Wir in Schwabenland machen es mit auch Wein,wurzelgemüse ,tomatenmark später kommt dann noch Saure Sahne und Soßenpulver dazu. Dazu gibt es Kartoffelsalat, breite Nudeln,oder auch Gemüse. Aber ich denke jedes Bundesland macht es anders und das ist gut so.
Ich denke auch, dass ihre Region ihre Eigenheiten hat und dass das genau richtig so ist. 🙂
Der Sauerbraten war sehr lecker! Ich habe ihn aus einem Stück falsches Filet zubereitet und mir und meiner Familie hat es sehr gut geschmeckt.
Das freut mich wirklich sehr, Susan. Das ist so ein schönes Rezept und es ist toll, dass es dir gefällt. 🙂
Hi , Ich lebe seit 38 Jahren in Australien habe euch per Zufall im Netz entdeckt. Eure Rezepte sind großartig, heute mache ich den rheinischen Sauerbraten , köstlich kann’s nicht abwarten. Danke Irene
Lieben Dank für das tolle Kompliment Irena, da freuen wir uns echt drüber. 🙂 Ich hoffe, der Sauerbraten wird dir auch gefallen. Ganz liebe Grüße nach Australien. 🙂
Ich bin begeistert. Genau so mache ich ihn auch. Hab ich von meiner Mama übernommen. Einfach sehr lecker .
Das freut mich sehr, dass die der Sauerbraten gefällt, Maria. 🙂 Lieben Dank für das nette Feedback und die tolle Bewertung!
Ja Sauerbraten macht GLÜCKLICH 😊und das schon seid meiner Kindheit. Mutters Rezept habe ich leider nicht mehr. Deshalb vielen Dank für Dein Rezept dass kommt dem schon sehr Nahe. Rosinen waren bei uns keine drin ,aber das ist ja Geschmacksache.Statt Lebkuchen tut es auch eine etwas trockene Scheibe Graubrot. Zum Süssen nehme ich gerne Rübenkraut.
Wünsche Allen gutes Gelingen 🙂
Mein erster Sauerbraten und ich bin begeistert. Vielen Dank für das tolle Rezept!
Es ist sehr schön, dass dir mein Sauerbraten so gut schmeckt, Claudia. Richtig toll! 🙂
Wir haben heute dieses phantastischen Sauerbraten genossen, mit dem selbstgemachten Rotkraut, das war ein Traum. Der Geschmack ist genial und das Rotkraut erste Sahne ; ). Leider habe ich keine Printen bekommen, nicht schlimm, denn das Rezept wird noch so manches Mal gekocht.
Ich hätte den Sauerbraten gerne länger eingelegt, wusste aber nicht, ob das Gemüse auch so lange „durchhält“ . Was meinst du Malte, wie lang hält das Gemüse im Sud??
Du kannst ihn auch länger einlegen, Annett. Das ist gar kein Problem. Es ist super schön, dass dir mein Sauerbraten so gt geschmeckt hat. 🙂
Tolles Rezept. Ausgewogene. Voller Geschmack. Ich habe wildschweinbrsten verwendet. Die Familie war völlig aus dem Häuschen. Danke
Vielen Dank für deinen wunderbaren Kommentar und die tolle Bewertung, Christine. Das macht mich echt glücklich. 🙂
Hervorragendes Rezept! Eigentlich mag ich Sauerbraten nicht, aber dieses Mal hatten sich mein Mann und die Gäste Sauerbraten gewünscht. Eher unwillig habe ich mich mit diesem Rezept durchgearbeitet. Das Ergebnis war die Mühe wert! Die Sauce ist perfekt mit den Printen und den Rosinen. Bei mir hatten sich die Printen nicht so gut aufgelöst oder ich war zu ungeduldig, jedenfalls habe ich mit dem Stabmixer nachgeholfen. Sehr lecker! Das Gericht ist auch von allen gelobt worden.
Es freut mich sehr, dass es dir geschmeckt hat und dass es so viel Lob für das Rezept gab. Das ist wirklich schön, Marion. Ich danke dir sehr für dein nettes Feedback und die tolle Bewertung. 🙂
Wirklich köstlich, habe allerdings Printen und Rosinen weggelassen.
Ein Träumchen an Weihnachtsbraten und das Marinieren ist leichter als gedacht.
Es ist sehr schön, dass dir der Sauerbraten gefällt, Sabine. Und ja, eigentlich ist die Zubereitung gar nicht so schwierig, wie man vielleicht zunächst denken könnte. 🙂
Vielen Dank für das Rezept. So gut war mir ein Sauerbraten noch nicht gelungen.
Darüber freue ich mich wirklich sehr, Gisela. Ganz lieben Dank für dein schöne Feedback und die tolle Bewertung! 🙂
Ich hatte das Sauerbatenrezept heute zum ersten Mal ausprobiert und muss sagen…Lecker.
Das freut mich wirklich sehr, Michael! Vielen Dank für dein schönes Feedback und die tolle Bewertung! 🙂
Perfekt! Ich habe das Sauerbratenrezept meiner Oma gesucht und hier gefunden.
Vielen Dank!
Das freut mich aber sehr. Danke schön! 🙂
Ahhh – ein Sauerbraten , so wie ich ihn kenne und liebe aus der alten Heimat – und leider zwischendrin etwas in Vergessenheit geraten !
Umso mehr freue ich mich, dieses Rezept gefunden zu haben – nun kommt er Weihnachten auch in Nordhessen auf den Tisch – yummie !! (。♡‿♡。)
So – wie ich es aus meiner alten Heimat kenne und liebe. Nun kommt er dieses Jahr genauso in Nordhessen auf den Tisch – wir freuen uns schon !
Das Rezept klingt sehr lecker, ich möchte es gern an Heiligabend auftischen. Kann ich den Braten auch schon ein paar Tage früher als oben angegeben einlegen? Da liest man ja immer wieder unterschiedliche Meinungen.
Wenn ich die doppelte Menge Fleisch nehme, brauche ich dann auch doppelt so viel Marinade? Das hört sich dann doch sehr viel an. Ich freue mich schon auf ein tolles Weihnachtsessen!
Herzliche Grüße
Je länger du das Fleisch einlegst, umso intensiver wird später auch der Geschmack der Marinade sein. Es gibt auch Rezepte, da wird es 2 Wochen und länger eingelegt. Letztlich musst das jeder nach seinem persönlichen Geschmack entscheiden. Dafür muss man es natürlich mal länger und mal kürzer einlegen, damit man einen Vergleich hat.
Das Fleisch muss komplett von der Marinade bedeckt sein. So viel Menge benötigst du in jedem Fall. 🙂
Der Sauerbraten war echt der Hammer 🔨 Und die Soße….😇
Mein Vater hat ihn früher immer zu Weihnachten gemacht und endlich habe ich mich mit Deinem Rezept getraut ihn zu kochen. Dankeschön Malte 😋
Ich liebe den Sauerbraten auch so sehr und koche ihn demnächst wieder. So ein wundervolles Essen und ich bin total glücklich, dass du ihn auch so gerne magst. 🙂
Als Kölner natürlich unbedingt mit Rosinen und Rübenkraut. Ich beziehe mein Rindfleisch zum Glück von einem Bauern aus dem Westerwald. Da zerfällt der Braten fast. Eins meiner absoluten Lieblingsgerichte.
Das ist wirklich ein wunderbares Essen. Ich freue mich da auch das ganze Jahr drauf, wenn ich es im Herbst wieder kochen kann. 🙂
Hallo ich bin Kölnerin und wir haben den Sauerbraten immer mit Pferdefleisch gemacht. Meine Kinder mögen kein Pferdefleisch also dann eben Rind. Rotwein kenne ich weder am Sauerbraten noch am rotkohl. Dafür war auch früher kein Geld da. Und ich finde das braucht man nicht diese Gerichte sind auch ohne Alkohol sehr lecker. Aber jeder wie er möchte
Ehrlich gesagt, ich sehe nicht, dass der Alkohol ein Problem darstellt. Man nimmt ihn ja nicht, um einen alkoholischen Geschmack zu erhalten. Gute Rotweine geben einfach ein ganz vielfältiges, tiefes Aroma. Und kann auch geschmacklich auch nicht ohne Aromaeinbußen ersetzt werden. Aufgrund der langen Schmorzeit ist der Alkohol sowieso vernachlässigbar, solange man kein Hardcorealkoholiker im Entzug ist. Selbst Kinder erleiden keine Schäden dadurch. Ich bin inzwischen ziemlich unrund, wenn Alkohol völlig undifferenziert als Teufelszeug bewertet wird.
Hallo Malte, vielen Dank für das tolle Rezept. Der Sauerbraten und der Rotkohl waren mega lecker. Das war mein erster Sauerbraten den ich gemacht habe und die ganze Familie war begeistert. Frohe Weihnachten wünsche ich.
Das freut mich wirklich total, Florian! Herzlichen Dank für deinen netten Kommentar und die tolle Bewertung. 🙂
Hallo Malte,
Werde den Sauerbraten heute für morgen zubereiten.
Kannst du mir sagen, bei welcher Temperatur dieser 2 Stunden köcheln soll? Mein Herd geht bis 6. Wäre 3 dann ok?
Liebe Grüße
3 sollte bestimmt passen. Du brauchst einfach in den Topf schauen und wenn es leicht blubbert, dann ist es perfekt. Es soll nur nicht stark oder sprudelnd kochen. 🙂
Hallo Malte,
ich kenne den Rheinischen Sauerbraten nur mit Pferdefleisch. Man kann natürlich auch Rindfleisch nehmen, wenn man kein Pferd mag, aber ist das dann immer noch „Rheinischer“ Sauerbraten?
Das Rezept liest sich allerdings gut. Meinen bereite ich ähnlich zu und er schmeckt super.
Hallo Jürgen,
in meiner Umgebung gibt es kein Pferdefleisch mehr und ich mag es auch nicht sonderlich, wenn ich ehrlich bin. In vielen Restaurants wird es auch mit Rindfleisch verkauft, aber Original Rheinisch ist es wahrscheinlich nur mit Pferdefleisch.
Hallo Malte,
der Sauerbraten schmeckt super lecker, ist bei meinen Gästen gut angekommen.
Deine Erklärungen sind sehr hilfreich, vielen Dank für das tolle Rezept
Danke schön, Sabine. 🙂 Ich freue mich total, dass er dir so gut geschmeckt hat. Ich koche ihn auch bald wieder, weil wir ihn so mögen. 🙂 Herzlichen Dank, für die tolle Bewertung!
Hallo Malte,
ich würde gerne dieses tolle Rezept ausprobieren. Nimmst du trocken Rotwein für die Marinade?
Liebe Grüße Maria
Hallo Maria,
ja, ich nehme einen trockenen Rotwein. 🙂 Ich wünsche dir gutes Gelingen beim Nachkochen!
Liebe Grüße, Malte
Hallo Malte habe heute Dein Sauerbraten gekocht ( ich hatte ihn am Dienstag eingelegt) . Er war köstlich. Die Sauce mit den Printen war der Knaller . Ich hatte 1,6kg falsches Filet für 4 Personen. Davon sind 4 kleine Scheiben über. Danke fürs Rezept.
Renée Beatriz
aus Hamburg
Da freue ich mich echt sehr, dass dir der Sauerbraten so gut geschmeckt hat. Ich habe beim Lesen deines Kommentars auch direkt Lust darauf bekommen und erde ihn bald mal wieder kochen. Das Sößchen liebe ich auch total! 🙂
Herzlichen Dank für deinen lieben Kommentar und die tolle Bewertung, Renée! 🙂
Hallo Malte,
bei welcher Temperatur schmorst du den Sauerbraten im Ofen? Lg
Hallo Heike,
diese Variante habe ich direkt auf dem Herd schmoren lassen. Wenn du den Sauerbraten im Ofen zubereiten möchtest, dann zugedeckt bei 160° C Umluft. Vorher unbedingt aufkochen und dann direkt in den Ofen geben, so hast du sofort die richtige Temperatur und der Braten fängt direkt an zu schmoren. 🙂
Gutes Gelingen!
Liebe Grüße, Malte
ich nehme für sauerbraten immer die semerrolle vom rind. ist gleichmäßig dick,dadurch perfekten gargrat,
außerdem immer gleichmäßig große bratenscheiben.
koche mir allerdings noch einen saucenansatz aus rindsknochen, wurzelgemüse etc.
mache auch immer mind. 5 liter. kommt in twist off gläser, vorher gut ausgespült, in dermikrowelle nochmal
erhitzt. sauce kochendheiß einfüllen, deckel zu, fertig.
hält sich ungekühlt minestens 1 jahr.
hallo ,
ich möchte gerne für 20 Personen diesen Saubraten machen. Muss erstmals einen geeigneten Bräter besorgen . kann es passieren, dass das Fleisch zäh wird? Das ist nämlich mein Bedenken .
und bleibt das Fleisch 3-5 Tage noch frisch wenn man es noch solange in de Marinade lassen soll?
danke für die Antwort
Gruß
shiva Gängel
Wenn du gutes Fleisch kaufst, wird es nicht zäh, dafür sorgt die Marinade. Die macht das Fleisch auch haltbar, da musst du dir keine Sorgen machen. 🙂 Lasst es euch schmecken!
So muss ein Sauerbraten schmecken. Alles richtig gut abgestimmt.
Dankeschön Steffen! Ich freue mich natürlich sehr darüber, dass es dir gut geschmeckt hat. 🙂 So ein Sauerbraten ist einfach was Feines. 🙂
Mein Mann und mein Sohn (der sonst kaum Fleisch ist) lieben dieses Rezept für Sauerbraten und ich muss zusehen, dass ich noch etwas davon abbekomme. Ich mache es mit Gallowayrind und dafür, dass das Endergebnis so fantastisch schmeckt, hält sich der Aufwand in Grenzen. Das Verhältnis von Süße, Säure und Deftig ist wunderbar abgestimmt und in Waage. Das Fleisch wird butterzart. Gibt’s bei uns jetzt immer zu Weihnachten.