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Orangenkuchen {nach Yotam Ottolenghi}

Rezept für einen Orankenkuchen nach Yotam Ottolenghi

Da will man(n) den Sonntagabend genießen, nur ein bisschen auf dem Sofa chillen und einen Film gucken, ein Bierchen dabei kippen und ne ganz, ganz ruhige Kugel schieben und plötzlich stürmt der weibliche Besuch samt Ehefrau ins Wohnzimmer und man wird angestarrt, als wäre man ein Stück Buttercremetorte!

»Äh. Läuft bei euch Mädels?«

»Du Mann! Mach Süßes! Jetzt! JETZT!«

Ich habe mich da mal besser nicht zweimal nötigen bitten lassen, mit hungrigen Mädels ist ja bekanntlich nicht zu Spaß. Mitlesende Mädels latürnich ausgenommen, ist ja klar.

Ein sehr saftiger Orankenkuchen

Für Kuchen und Süßkram habe ich mir eine kleine Liste aufgeschrieben mit den Leckereien, die ich in nächster Zeit gerne ausprobieren möchte. Da brauchte ich gottseidank nicht lange suchen und habe ich mich für einen Rührkuchen entschieden, einen Orangekuchen aus dem Kochbuch Jerusalem von Yotam Ottolenghi. Der musste zwar 45 Minuten backen, aber 45 Minuten quatschen Mädels ja in nullkommanix weg. Mitlesende Mädels natürlich aus…, ihr wisst Bescheid. :eyebrows:

Der Rührkuchenteig wird in die Form gefüllt

Der Kuchen wird mit einer Zucker-Orangen-Flüssigkeit getränkt.

Der Rührkuchen wird sehr saftig! Lecker!

Mein erster getränkter Rührkuchen! :happy: und der schmeckt gleich mal so richtig gut. Super saftig, toller Orangengeschmack, die leichte Kokosnote durch die Kokosflocken. Ich bin echt happy, sehr gutes Rezept. Die anwesenden Mädels haben ihn mir auch förmlich aus den Händen gerissen und bin froh, dass ich dabei keine Verletzungen davon getragen habe. Eine Raubtierfütterung ist nix dagegen :biggrin:


Zubereitung • Orangenkuchen nach Yotam Ottolenghi •

Den Backofen auf 180°C vorheizen und in einer Schüssel das Öl, den Orangensaft, die Marmelade, die Eier und die Orangenschale miteinander verrühren, bis sich die Marmelade aufgelöst hat.

In einer zweiten Schüssel die trockenen Zutaten mischen und danach sorgfältig mit der Oramgenmischung zu einem relativ flüssigen Teig verrühren.

Eine Kastenform mit etwas Öl einfetten und mit Backpapier auskleiden. Den Teig in die Form geben und im vorgeheizten Ofen für ca. 45 Minuten backen. Für eine Garprobe mit einen Holzspieß in die Mitte des Kuchens stechen und wenn der Spieß ohne Rückstände heraus kommt, ist der Kuchen fertig.

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Gegen Ende der Backzeit 100 g Zucker mit 70 ml Wasser und Orangenblütenwasser bzw. 1/2 TL Orangenback in einen Topf geben, umrühren, aufkochen lassen und wieder vom Herd nehmen. Den fertigen Kuchen aus dem Ofen nehmen und einige Male mit dem heißen Sirup bepinseln, bis der Sirup komplett aufgebraucht ist. Dabei vor dem Auftragen der nächsten Schicht jeweils 1-2 Minuten warten, bis der Sirup eingedrungen ist.

Den Kuchen etwas abkühlen lassen und dann aus der Form nehmen und komplett auskühlen lassen. Wer mag (meine Frau mochte sehr!) serviert den Kuchen mit etwas Joghurt, in dem bei Bedarf der restliche Orangenabrieb eingerührt wurde. Ich mag ihn lieber “pur”.

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Rezept Zutaten für 1 Kuchen a 500 g • Zubereitungszeit ca. 20 Minuten • Backzeit ca. 45 Minuten

  • 90 g Hartweizengrieß
  • 45 g Mehl
  • 35 g Zucker
  • 35 g Kokosraspel
  • 1 EL gemahlenen Mandeln
  • 1 TL Backpulver
  • 90 ml Sonnenblumenöl
  • 120 ml Orangensaft
  • 80 g Orangenmarmelade mit Schale
  • abgeriebene Schale von einer 1/2 Bio-Orange
  • 2 Eier
  • evtl. griechischer Joghurt zum Servieren

Für den Sirup:

  • 100 g Zucker
  • ein paar Tropfen Orangenblütenwasser oder Alternativ 1/2 TL Orangeback

8 Kommentare zu “Orangenkuchen {nach Yotam Ottolenghi}

  1. heute morgen nachgebacken und total begeistert. :wub: danke für das rezept lieber malte!
  2. Dieser Kuchen ist einfach großartig, ich liebe ihn auch sehr und habe ihn schon oft gebacken (was bei mir wirklich selten ist). Habe ihn sogar selbst schon verbloggt: https://beckysdiner.wordpress.com/2014/06/18/saftiger-orientalischer-orangenkuchen/ Liebe Grüße, Becky
  3. hallo, in der zubereitung hast du 100 ml (!) zucker geschrieben !! backe gerade deinen kuchen nach! lg aus dortmund, steffi
    • Oh, Danke dir Steffi. Habe es schon korrigiert. Ich wünsche dir ein gutes Händchen, aber da kann nix schief gehen :smile: Liebe Grüße, Malte :wink:
  4. Hallo Mal ne Frage. Gibt es eine Alternative zur Orangenmarmelade. Sehr toller Blog überhaupt
    • Hi Jessica, du kannst bestimmt auch eine andere helle Fruchtmarmelade nehmen, Pfirsich zum Beispiel. Schmeckt dann eben etwas weniger orangig, aber das macht ja nix. Und vielen Dank für das liebe Kompliment! :)

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