Die Feiertage stehen vor der Türe und an den schönsten Tagen des Jahres spielt das Essen natürlich eine große Rolle. Das Kochen darf ein wenig aufwendiger werden und man möchte seine Liebsten mit allerlei Leckereien verwöhnen. Neben Fleisch und Fisch spielen auch die Beilagen eine Hauptrolle und eine wunderbar festliche Beilage sind die Herzoginkartoffeln, auch als Prinzesskartoffeln bekannt.

Ich bereite die leckeren Kartoffeln aus dem Ofen gerne an Feiertagen zu. An Ostern und natürlich besonders gerne auch an Weihnachten. Auf dem Foto siehst du sie als Beilage zu einem saftigen Steak mit Pfeffersauce und grünen Bohnen im Speckmantel. Das war ein richtiges Festessen und ich konnte meine Gäste damit wirklich begeistern.
Die kleinen Herzoginkartoffeln sind dabei besonders gelobt worden. Wahrscheinlich lag das auch daran, dass man sie heutzutage eher selten isst oder serviert bekommt. Sie sind eine Beilage der klassischen französischen Küche und nicht schwer zu machen, aber sie brauchen etwas Zeit und Liebe bei der Zubereitung. Ich finde, der Einsatz lohnt sich und sie schmecken viel besser, als z.B. TK-Kroketten, die man in vielen Restaurants bekommt.

Wichtige Zutaten für die Herzoginkartoffeln
Die hübschen Herzoginkartoffeln brauchen ganz wenige Zutaten. Für mein Rezept brauchst du u.a.:
- Kartoffeln: in jedem Fall mehligkochende Kartoffeln, damit die Herzoginkartoffeln innen eine cremige, weiche Konsistenz bekommen.
- Butter: die Butter sorgt für einen feinen Geschmack, aber auch dafür, dass die Konsistenz stimmt.
- Eier: Du brauchst das Eigelb für den Geschmack und auch für die richtige Farbe der Herzoginkartoffeln.
- Muskatnuss und Salz: Frisch geriebene Muskatnuss ist absolut Pflicht im Kartoffelteig.
Die genaue Zutatenliste samt Mengenangaben findest du wieder am Ende dieses Beitrags. Dort kannst du dir das Rezept auch ausdrucken lassen.

Tipps zur Zubereitung der Herzoginkartoffeln
Schwierig ist die Zubereitung auf keinen Fall, aber ein wenig Geduld sollte man schon mitbringen. Und keine Angst vor dem Aufspritzen des Kartoffelteiges auf das Backblech. Das hat man ganz schnell heraus.
- Schneide die Kartoffeln für den Kartoffelteig in möglichst gleich große Stücke, damit sie alle auch gleichzeitig gar werden und du keine harten Stückchen in deinem Teig mehr hast.
- Lass die gekochten Kartoffeln gut ausdampfen. Je trockener die Kartoffelmasse, umso geschmackvoller werden die Herzoginkartoffeln.
- Ich drücke die gekochten Kartoffeln durch die Kartoffelpresse. Du kannst sie sicherlich auch stampfen, aber schaue, dass du keine groben Stücke übrig lässt.
- Perfekter Allrounder – Mit großem Spritzbeutel, 8 Tüllen, Adapter und E-Book als Inspirationsquelle, kannst Du sofort loslegen und Kuchen, Spritzgebäck, Plätzchen oder Muffins kreativ gestalten.
- Dekoration jeder Art – Verziere Dein Gebäck mit Sternen, Blättern, Rosen, Gras und Linien – die Auswahl der Tüllen ermöglicht nahezu jede Deko. Die Garnierspritze lässt sehr einfach z.B. Berliner füllen. Ideal auch für Spritzgebäck wie Baiser & Churros.
- Für die hübsche, charakteristische Form der Prinzesskartoffeln brauchst du einen Spritzbeutel mit Sterntülle. Ohne geht es leider nicht.
- Ich backe die Kartoffeln für ca. 20 Minuten (bei 190 °C Umluft), bis sie goldbraune Spitzen bekommen. Dabei drehe ich das Backblech einmal, nach der Hälfe der Zeit. Ich kenne ja meinen Ofen und du nicht immer gleichmäßige Hitzeverteilung.
Du kennst Zubereitungstipps, die hier fehlen und die für meine Leser interessant wären? Dann schreibe mir doch einen Kommentar!

Was noch wichtig ist:
- Du kannst den Kartoffelteig auch schon am Vortag zubereitet. Decke ihn gut ab und verwende auf jeden Fall sehr frische Eier.
- Du kannst die Herzoginkartoffeln auch einfrieren. Hierfür spritze ich die Rosetten auf einen großen Teller und friere sie im Tiefkühlfach an. Danach verschweiße ich sie luftdicht oder lege sie in eine gut verschlossene Tupperdose ins TK-Fach.
- Vorgebackene Herzoginkartoffeln friere ich eher ungern ein. Ich finde, sie verlieren beim erneuten Aufbacken ihre schöne Konsistenz.

Wozu serviert man die Herzoginkartoffeln?
Neben Steaks passen sie zu Fleischgerichten jeder Art. Ich esse sie gerne zum Rinderschmorbraten, zu Schweinelendchen oder zum Jägerschnitzel. Gerade als Beilage zum Braten (Schau auch mal hier vorbei: 10 Beilagen von Rahmwirsing bis Rotkohl) passen sie ganz hervorragend.
Was soll ich sagen? Ich hoffe, meine Bilder sprechen für sich. Das ist einfach eine wunderbare und durch die hübsche Optik auch edle Beilage. Geschmacklich erinnern sie an feine Kroketten (weniger knusprig, kompakt und nicht so rustikal) und ich mag besonders das knusprige Äußere und die cremig-weiche konsistent im Innern sehr gerne.
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Du suchst noch mehr leckere Kartoffelbeilagen? Dann probiere mal meine Rosmarinkartoffeln aus der Heißluftfritteuse oder die Kartoffelecken aus der Heißluftfritteuse. Ein Klassiker ist natürlich auch das Kartoffelpüree, das zu so vielen Gerichten eine gute Wahl ist.

Herzoginkartoffeln: festliche Kartoffelbeilage
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Rezept Zutaten
- 450 g Mehlige Kartoffeln
- 60 g Butter
- 1 Eigelb
- Muskatnuss
- Salz
Rezept Zubereitung
- Die Kartoffeln schälen und in gleich große Stücke schneiden. In gesalzenem Wasser gar kochen. Abgießen und kurz Ausdampfen lassen. Anschließend durch eine Kartoffelpresse drücken.
- Butter und das Eigelb dazu geben und mit Salz und einer kräftigen Prise Muskatnuss würzen. Gut vermengen, sodass eine homogene Masse entsteht.
- Den Kartoffelteig in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Die Kartoffelmasse zu kleinen Herzoginkartoffeln aufspritzen.
- Bei 190 Grad Umluft für 20 Minuten backen, bis sie an den Rändern goldbraun sind. Nach Hälfte der Backzeit das Backblech einmal wenden.
Anmerkungen
- Aus dem Kartoffelteig bekomme ich ca. 16-18 Herzoginkartoffeln. Ich rechne sie als Beilage, 4 Stück pro Portion.
Ungefähre Nährwerte pro Portion
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