*Enthält Werbung für das Kochbuch Monsieur Vuong

Meine heiß geliebte Sammlung an Kochbüchern hat wieder Zuwachs bekommen und weil ich weiß, wie viele von euch meine Leidenschaft für Kochbücher teilen, freue ich mich sehr euch heute das Kochbuch “Monsieur Vuong” vorstellen zu können. Dieses außergewöhnliche Kochbuch aus dem Suhrkamp Verlag wurde mir zur Ansicht zugeschickt und man war so freundlich mir 3 weitere Exemplare zu überlassen, die ich unter meinen Lesern verlosen darf. Dazu aber später mehr!

Für einen kompakten und kurzen Überblick über das Buch schaut bitte direkt auf der Detailseite Monsier Vuong Kochbuch aus dem Suhrkamp Verlag nach, dort könnt ihr das Buch bei Interesse natürlich auch bestellen.

Das Kochbuch Monsieur Vuong

Hoffentlich mögt ihr die asiatische Küche genau so gerne wie ich, dann lohnt sich das Weiterlesen nämlich sehr.

Zu allererst, das Kochbuch “Monsieur Vuong” ist kein ganz gewöhnliches Kochbuch mit einer Aneinanderreihung von Rezepten. Es enthält neben authentischen vietnamesischen Rezepten auch die Erzählung der Erfolgsgeschichte von Dat Vuong, dem Betreiber des über die Stadtgrenzen hinaus bekannten Restaurants Monsieur Vuong in Berlin.

Dat Vuong ist 1987, im Alter von 12 Jahren, mit Teilen seiner Familie als Flüchtlingskind nach Deutschland gekommen. Zunächst lebte er eine Weile in Solingen, bevor er mit 18 Jahren nach Berlin zog und hier seine Erfolgsgeschichte mit großem Mut und Entschlossenheit startete. Er eröffnete 1999 ein winziges Cafe, das erste “Monsieur Vuong” und verfolgte mit Leidenschaft seinen Traum, den Deutschen das wundervolle vietnamesische Essen näher zu bringen. 1999 war die Esskultur in Deutschland lange noch nicht so multikulturell wie heute und ein vietnamesisches Restaurant zu eröffnen war mit großen Anstrengungen und Schwierigkeiten verbunden. Alleine die authentischen Lebensmittel zu besorgen, die für diese exotische Küche absolut notwendig sind, war eine besondere Herausforderung. Heute genießt das “Monsieur Vuong” Kultstatus und die Gäste nehmen die Wartezeiten auf einen freien Tisch gerne in Kauf, um die Atmosphäre und das außergewöhnliche Essen genießen zu können.

Dat Vuong hat sich seine Traum tatsächlich erfüllt und ein Stück Heimat in seine neue Heimat gebracht. Wie er das geschafft hat und welche Hürden er dabei nehmen musste, wird in “Monsieur Vuong” kurzweilig erzählt. Verständlicherweise möchte ich hier nicht zu viel darüber verraten, damit euch der Spaß beim Lesen des Buches erhalten bleibt. Es ist eine schöne und inspirierende Geschichte und Dat Vuong steht für mich exemplarisch für all jene Menschen, die sich unter schwierigsten Lebensumständen in fremden Ländern und fremden Kulturen zurecht finden müssen und die ihre eigene Kultur einbringen und damit unser aller Leben bereichern. Nicht nur kulinarisch.

Saftige Hühnerspieß mit Erdnusssauce

Anzeige

Neben der Geschichte von Dat Vuong enthält das Buch selbstverständlich auch jede Menge Rezepte, die typisch für das “Monsieur Vuong” und die vietnamesische Küche sind. Dat lässt uns mit diesem Buch an den Gerichten teilhaben, die er im Restaurant seinen Gästen mit so viel Erfolg serviert. Es sind Gerichte,  die mich sehr ansprechen und die ich gerne nachkochen möchte. Natürlich habe ich dabei auch meine ganz persönlichen Vorlieben und wenn ihr schon ein wenig länger bei mir lest, dann wisst ihr um meine Liebe zu Erdnussbutter. Es dürfte euch daher nicht verwundern, dass mein erstes nachgekochtes Gericht aus dem Kochbuch “Ga Sa te” war – saftige Hühnerspieße mit selbstgemachter Erdnuss-Sauce. Schon der Gedanke daran ließ mir das Wasser im Mund zusammen laufen.

Allerdings sind meine Ansprüche in Sachen Hühnerspieße und Erdnuss-Sauce nicht gerade klein. Ich habe dieses Gericht schon unzählige Mal gegessen, es in diversen Varianten schon selbst zubereitet und auch sehr häufig bestellt. Mein erster Blick in die Speisekarte eines asiatischen Restaurants gilt immer den Sate-Spießchen und ich bin diesbezüglich durchaus verwöhnt. Meine Vorfreude und Spannung war entsprechend hoch.

Sate Spieße mit Erdnuss

Die Spieße von Dat Vuong werden mit ausgelöstem Hähnchenfleisch zubereitet, was schon mal ein gutes Zeichen ist. Hähnchenbrust geht zur Not zwar auch, aber mit Schenkelfleisch werden die Spieße deutlich zarter. Es macht zwar mehr Arbeit, aber der Aufwand lohnt sich allemal. Ein guter Fleischer löst für euch den Knochen ganz sicher aus und dann ist das Schwierigste ja schon geschafft. Die Spieße werden in Fischsauce, Zucker, Pfeffer und Knoblauch mariniert und sollten mindestens 15 Minuten marinieren dürfen. Meine Spieße durften über Nacht marinieren und das hat sich sehr gelohnt. Ich nehme es mal vorweg, sie wurden wunderbar zart. Wenn ihr es einrichten könnt, nehmt euch die Zeit und lasst sie eine Nacht im Kühlschrank stehen.

Die Erdnuss-Sauce enthält als Basis Kokosmilch und Sahne. Tomatenmark sorgt für eine fruchtige Note und sie wird mit Zitronengras, Chilli, Fischsauce und Limettensaft aromatisiert. Fischsauce spielt eine ganz große Rolle in der vietnamesischen Küche und sie findet sich in vielen der Rezepte wieder, ebenso wie Zitronengras, das sehr häufig eingesetzt wird. Die Gerichte bekommen auf diese Weise eine würzige und frische Note, was mir persönlich total gut gefällt. Da ich nicht so gerne so superscharf essen mag, wie das zum Beispiel häufig in der thailändischen Küche der Fall ist, war ich froh, dass die Gerichte durchweg eine ausgewogene Schärfe hatten. Ich Buch wird auch erwähnt, dass die vietnamesische Küche generell nicht so scharf ist, wie zum Beispiel die Thailändische.

Hähnchenspieße mit leckerer Erdnuss-Sauce

Die Erdnusss-Sauce war jedenfalls ein Traum! Cremig, leicht fruchtig, etwas scharf, eine schöne Säure, eingehüllt in den Geschmack von Kokosmilch. Ich stehe so sehr darauf und zusammen mit den wunderbar zarten Spießen ist das eines dieser Essen, die mich zu 100% glücklich machen. Ein Schälchen dampfender Basmatireis dazu und ich bin im Himmel. Ganz toll, ehrlich. Leider sind die Spieße immer viel zu schnell verputzt, egal wie viele man davon auch zubereitet. Macht auf jeden Fall gleich eine große Ladung davon, ihr werdet es sonst bereuen!

Nicht nur das “Ga Sa Te” schmeckte toll, auch die vietnamesischen Frühlingsrollen haben mich überzeugt. Gefüllt u.a mit Hähnchen und Garnelen, Kohlrabi, Karotten, Pilzen und Zwiebeln und im heißen Fett knusprig ausfrittiert. Auch das Huhn mit Kurkuma war wunderbar gewürzt und abgeschmeckt und nahe am Suchtfaktor. Leider kann ich euch hier nicht alles zeigen was ich bereits nachgekocht habe, weil das den Rahmen des Beitrages doch sprengen würde. Aber Einen habe ich noch!

Vietnamesisches Banh Mi

Neben den sehr leckeren Spießchen muss ich euch unbedingt noch mit einem weiteren Gericht den Mund wässrig machen und habe mir damit gleichzeitig einen Wunsch erfüllt. Ein selbstgemachtes “Banh Mi” stand schon so lange auf meiner Wunschliste und endlich habe ich mich daran gewagt. Die Zubereitung ist unheimlich simpel und der Geschmack einfach grandios. Das ist ein Versprechen!

Das “Banh Mi Thit Nuong” ist ein französisches Baguette, belegt mit einer wunderbar gewürzten “Frikadelle”, süß-sauer marinierten Möhren, erfrischender Gurke und Frühlingszwiebeln. Wer mag, kann auch noch Koriander zufügen oder wie in meinem Fall etwas Petersilie, weil ich mit Koriander nachwievor auf dem Kriegsfuß stehe. Das ist dann zwar nicht mehr ganz authentisch, aber es schmeckt und darauf kommt es an.

Banh Mi Sandwich

Das “Banh Mi” lebt natürlich von dem gemischten Hackfleisch (Schwein und Rind), das in diesem Fall so lecker gewürzt wird, dass man davon nur noch schwer genug bekommen kann. Unheimlich gut! Zitronengras, Chilli, Frühlingszwiebeln, Knoblauch, Austernsauce, Fischsauce, Hoisinsauce, 5-Gewürze-Pulver, etwas Rum, Zucker, weißer Pfeffer und Sesamöl vermischen sich mit dem Hackfleisch zu einer wahren Aromabombe, die im Mund förmlich explodiert. Wow! Dazu das knusprige Baguette, die süß-sauren Möhrenstreifen, die erfrischende Gurke, das alles passt so wunderbar zueinander und hebt ein belegtes Baguette wirklich auf einen neue Stufe.

Ich war total begeistert und kann euch nur den dringenden Rat geben so schnell wie möglich die Zutaten dafür einzukaufen. Ihr werdet es sehr lieben!

Banh Mi mit Hackfleisch

Wenn ihr Lust habt die vietnamesische Küche kennenzulernen, werdet ihr das Kochbuch “Monsieur Vuong” wohl auch ziemlich schnell in euer Herz schließen. Ich habe jedenfalls richtig viel Lust bekommen noch mehr Rezepte aus dem Buch nachzukochen und demnächst steht eine “Pho Bo” auf dem Programm. Diese weltberühmte Suppe, ihr werdet sie sicherlich kennen. Im Buch ist ein sehr interessantes Rezept für eine selbstgemachte Brühe, mit Zimt und Kandiszucker, Sternanis und Muskat, an der ich nicht vorbei kann. Eine gute Brühe ist das Herz einer “Pho Bo” und ich muss sie kochen! Natürlich zeige ich euch das Ergebnis zur gegebener Zeit hier auf meinem Blog, schon alleine, um euch den Mund wässrig zu machen und an den Kochtopf zu treiben.

Für heute schließe ich meine Buchvorstellung aber ab und zwar mit einer klaren Empfehlung. Das Buch liest sich durch die Erzählung der Lebensgeschichte von Dat Vuong kurzweilig und unterhaltsam und die Rezepte hinterlassen einen klasse Eindruck. Es könnten noch ein paar mehr Rezepte enthalten sein, wenn etwas so gut ist, dann will man ja möglichst viel davon. Aber vielleicht schreibt das Buch ja eine ähnliche Erfolgsgeschichte wie das “Monsieur Vuong” und spornt Dat Vuong an, uns irgendwann noch mehr seiner Küchengeheimnisse zu verraten.

Falls ihr in der Nähe der Alten Schönhauser Straße lebt, besucht Dat Vuong mal und berichtet mir von euren Erlebnissen und von seinem Essen. Ich werde ganz schön neidisch sein, so viel ist mal sicher. Weitere Infos zum Restaurant findet ihr auch auf der Facebook-Seite von Monsieur Vuong sowie auf dem dazugehörigen Instagram-Account.

Gewinne 1 Exemplar von Monsieur Vuong

Leider hat nicht jeder die Möglichkeit dem “Monsieur Vuong” einen persönlichen Besuch abzustatten, damit ihr aber trotzdem in den Genuss der tollen Gerichte kommt, könnt ihr jetzt dieses tolle Kochbuch gewinnen. Ich verlose unter meinen Lesern hier im Blog 3 Exemplare von “Monsieur Vuong”.

Wenn du mindestens 18 Jahre alt bist und eine Postanschrift in Deutschland angeben kannst, an die das Buch im Gewinnfall verschickt wird, kannst du gerne bei meiner Verlosung mitmachen.

Dazu musst du mir in den Kommentaren lediglich dein liebstes Gericht nennen, das du immer bestellst, wenn du asiatisch essen gehst!

Ich lose unter allen Kommentaren den Gewinner per Zufallslos aus. Das Gewinnspiel läuft bis zum “13.02.17” und der Gewinner wird von mir per E-Mail benachrichtigt, also bitte eine gültige E-Mail-Adresse angeben! Viel Glück!

Portionen 8 Spießchen

60

Hühnerspieße mit Erdnusssauce – Ga Sa Te

30 minKochzeit

30 minGesamtzeit

Recipe Image

Zutaten

300 g Hähnchenschenkelfleisch ohne Haut und Knochen

2 Knoblauchzehen, fein gehackt

1 EL Fischsauce

1 EL Zucker

1 TL gemahlener weißer Pfeffer

Erdnuss-Sauce:

30 g Erdnussbutter ohne Stückchen

100 ml Kokosmilch

30 ml Sahne

1 Stängel Zitronengras, sehr fein gehackt

2 rote Chilli, sehr fein gehackt

1 EL Tomatenmark

1 EL Limettensaft

2 TL Fischsauce

2 Zucker

Rapsöl zum Anbraten

Zubereitung

  1. Das vorbereitete Hähnchenfleisch in dünne lange Scheiben schneiden und mit der Fischsauce, Zucker, Knoblauch und Pfeffer mischen, mit Klarsichtfolie abdecken und über Nacht in den Kühlschrank stellen.
  2. Am nächsten Tag vor dem Braten der Spieße die Sauce zubereiten. Hierzu in einem Topf das Tomatenmark zusammen mit dem Zitronengras und Chilli bei mittlerer Hitze in etwas Rapsöl andünsten. Die Kokosmilch, Sahne und Erdnussbutter zugeben und die Sauce einmal aufkochen. Mit Zucker, Limettensaft und Fischsauce abschmecken.
  3. Das Fleisch auf zuvor mindestens 1 Stunde lang gewässerten 20 cm lange Holzspießen stecken und die Spieße bei mittlerer Hitze in Rapsöl langsam braten, bis sie gar sind. Sofort mit der Sauce servieren und ggfls. mit geröstetem Sesam oder gerösteten Erdnüssen bestreuen.

Hinweise

Das Fleisch sollte über Nacht im Kühlschrank marinieren, dann schmeckt es noch besser. Mindestens 15 Minuten Zeit zum Marinieren sind Pflicht. Wer mag, streut über die Spieße noch gerösteten Sesam.

7.8.1.2
118
https://www.malteskitchen.de/monsieur-vuong-kochbuch/

*Dieser Beitrag entstand in freundlicher Kooperation mit Monsieur Vuong.

Mehr von mir gibt es auch auf Pinterest, Facebook, Instagram und Twitter.

Lasst es euch schmecken und bis demnächst mal wieder,

Anzeige

Malte.