Rezept für ein Lammkarree mit Minzpesto und gegrilltem Gemüse
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Saftiges Lammkarree mit Minzpesto auf gegrilltem Gemüse

Dieser Beitrag enthält Werbung für Lammfleisch aus Europa

Heute habe ich ein absolutes Lieblingsgericht für dich und eines der leckersten Essen, die ich in der letzten Zeit gegessen habe. Das lag in erster Linie an dem tollen Fleisch, das ich für dieses Gericht verwendet habe. Es gab rosa gegrilltes Lammkarree mit Minzpesto und dazu buntes Gemüse vom Grill.

Lammkarree mit Minzpesto

Ein tolles Sommergericht und genau das richtige Essen für alle Grillfans. Also glüh’ schon mal die Kohlen vor, falls du dazu gehörst!

Das Lammkarree oder Lammrack, wie es auf Englisch heißt, gehört zu meinen Lieblingsstücken vom Lamm, weil es wunderbar zart und saftig schmeckt. Ich bereite es überwiegend im Ganzen zu und dann immer nach der gleichen Methode. Einmal von allen Seiten scharf angrillen und dann bei kleiner Temperatur garen lassen, bis es innen wunderbar rosa ist.

Rosa gegrilltes Lammkarree

Die für mich optimale Kerntemperatur beträgt dabei 54 Grad. So mag ich es am liebsten! Da das zarte Fleisch nach dem Grillen und während es ruht noch 2-3 Grad nachgart, nehme ich es bei 52 Grad Kerntemperatur vom Grill. So wird es perfekt und immer ein echter Genuss!

Wie immer, wenn es um das Thema Fleisch und Kerntemperatur geht, empfehle ich an dieser Stelle den Kauf eines digitalen Fleischthermometers / Grillthermometers. Die kosten so um die 30 Euro und das ist sehr gut angelegtes Geld. Nach dem Angrillen sticht man eine Fleischnadel tief in die Mitte des Fleisches und bekommt auf das Grad genau die Kerntemperatur angezeigt. Nun kann man nie wieder Fleisch übergaren. Außer, man schläft während des Grillens ein. Don’t drink and grill! 😀 

Lammrack oder Lammkarree aus Irland

Mein Lammkarree war Dank des Thermometers auch wieder absolut perfekt gegart und der Geschmack war einfach grandios. Unglaublich zart, man konnte das Fleisch mit dem Löffel zerschneiden und dabei blieb es super saftig und aromatisch. Ich habe zu Lammfleisch aus Irland gegriffen und bin wieder nicht enttäuscht worden.

Der Geschmack war leicht würzig und gleichzeitig mild und weit entfernt von dem alten Vorurteil, dass Lamm “streng” schmeckt. Das mag vielleicht bei Fleisch aus weniger guter Qualität der Fall sein, aber wenn man zu Lammfleisch aus Europa greift, dann braucht man sich darüber keine Gedanken machen.

Satiges Lammkarree vom Grill

Da ich dieses Jahr Teil der Kampagne für “Lammfleisch aus Europa” bin, die von der europäischen Union gefördert wird, habe ich in den letzten Wochen Lammfleisch aus England, Irland und Frankreich probiert und bin von der Qualität absolut überzeugt. Das Lammfleisch wird regional und nachhaltig produziert und stammt aus Weidehaltung, was einen großen Unterschied bei der Qualität ausmacht. Die Tiere leben im Freien, ernähren sich vernünftig und haben entsprechend Bewegung und das macht letztlich die hohe Qualität aus.

Du findest auf der Webseite https://www.probierlamm.de/ Informationen zur Aufzucht und Haltung der Tiere und auch jede Menge Rezepte mit Lammfleisch, falls du bisher noch nicht so viel Lammfleisch gegessen hast und es mal probieren möchtet.

Ich kann es auf jeden Fall sehr empfehlen. Nicht nur weil es toll schmeckt und artgerecht produziert wird, sondern weil es auch Abwechslung auf den Teller bringt. Lammfleisch schmeckt eben doch deutlich anders, als Rind- oder Schweinefleisch.

Du kannst dir gerne auch mal meine sehr leckeren Lammspieße mit Kräuter-Marinade, Joghurt-Minz-Dip und einem schnellen Kichererbsensalat anschauen, die ich vor einiger Zeit zubereitet habe und die ebenfalls richtig lecker geschmeckt haben. 

Für die Lammspieße habe ich Lammhüfte verwendet und auch die Spieße wurden wunderbar zart und saftig. Wenn man so tolles Fleisch grillen kann, dann macht das schon richtig Spaß.

Lammfleisch aus Europa

Es wäre natürlich toll, wenn du mein Rezept für das zarte Lammkarree auch ausprobieren würdest. Vielleicht schreckt dich das Minzpesto ein wenig ab, weil das in Kombination mit Fleisch hier bei uns in Deutschland eher ungewöhnlich ist. Aber ich bin ja großer Jamie Oliver Fan und nachdem ich mal Lammkoteletts mit Minzpesto nach einem seiner Rezepte gegessen habe, bin ich von der Kombination Lamm und Minze total überzeugt. Das schmeckt richtig toll!

Minzpesto

Wie immer ist das Pesto ruckzuck zubereitet. Mein Minzpesto besteht aus Minze, Pistazien, Limettensaft, Parmesan und Distelöl. Beim Öl kannst du auch jedes andere Pflanzenöl verwenden, das keinen zu großen Eigengeschmack hat.

Als Sättigungsbeilage zum Lammfleisch gibt es ein einfaches Grillgemüse aus Kartoffeln, roten Zwiebeln, Fenchel, Paprika, Zucchini und Auberginen. Ich mariniere das Gemüse für ein Stündchen in Olivenöl, Knoblauch, Pfeffer und einer Kräutermischung wie zum Beispiel Kräuter der Provence. Natürlich kannst du auch frische Kräuter verwenden, zum Beispiel Thymian, Rosmarin und Salbei. Eben das, was du gerne magst.

Grillgemüse

Wenn ich das Gemüse für eine Weile mariniere, füge ich das Salz erst kurz vor dem Grillen hinzu, damit es nicht zu sehr Wasser zieht. Du kannst das Gemüse auch ohne lange Marinierzeit grillen, das schmeckt auch gut und in diesem Fall kannst du das Salz auch direkt untermischen, da das Gemüse ja direkt aus der Schüssel auf dem Grill landet.

Wer ganz viel Zeit hat und es perfekt machen möchte, der salzt die Auberginen und Zucchini vor dem Grillen ein und lässt sie rund 30 Minuten stehen, damit sie Wasser verlieren. Danach werden sie gründlich abgetupft, kommen noch kurz mit in die Marinade und können dann gegrillt werden.

Gemüse vom Grill

Die Kartoffeln, kleine Drillinge, halbiere ich und koche sie gute fünfzehn Minuten vor. Das mache ich gleich morgens, dann können sie noch etwas auskühlen, bevor sie auf den Grill kommen. Vorgekocht sind sie später beim Grillen deutlich schneller gar und man kann sie zusammen mit den Zwiebeln und der Paprika grillen. Ich grille das Gemüse in einer Grillpfanne, bis auf die Auberginen und Zucchini. Diese grille ich auf dem Rost, damit sie schöne Grillstreifen bekommen.

Ich muss sagen, ich liebe es, wenn man so einen schönen Teller anrichten kann. 🙂 Das macht schon beim Anrichten richtig Lust aufs Essen und die Gerüche, die einem in die Nase steigen, sind grandios. Schöne Fotos für meinen Blog zu schießen war hier wieder eine echte Herausforderung, weil ich mich am liebsten sofort auf das saftige Lammkarree mit Minzpesto gestürzt hätte.

Saftiges Lammkarree aus Irland

Es wäre echt toll, wenn es dir beim Anblick meiner Bilder auch so gehen würde. Ich habe jedenfalls alles gegeben, um dir Lust auf dieses wirklich tolle Essen zu machen. Das Wetter spielt ja auch mit, wir haben allerbestes Grillwetter und vielleicht grillst du demnächst ja mal ein schönes Lammkarree. Ich würde mich freuen. 🙂

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Solltest du dieses Rezept ausprobiert haben, zeige mir doch deine Fotos davon unter dem Hashtag: #MALTESKITCHEN

Bis demnächst mal wieder,

Malte.

Portionen 4 Portionen

Saftiges Lammkarree mit Minzpesto auf gegrilltem Gemüse

30 minVorbereitung

30 minKochzeit

1 hrGesamtzeit

Recipe Image

Zutaten

Fleisch:

2 Lammkarree aus Irland / England, insgesamt ca. 800 g

Rapsöl oder ein anderes hoch erhitzbares Öl

Salz und Pfeffer

Minzpesto:

50 g frische Minze

20 g Pistazien

40 g Parmesankäse

100 ml Distelöl (oder ein anderes neutrales Pflanzenöl)

Schale einer Bio-Limette + Saft nach Geschmack

Salz

Grillgemüse:

400 g Drillinge, halbiert, 15 Minuten vorgekocht

1 rote, 1 gelbe, 1 grüne Paprika in Streifen geschnitten

1 große Zucchini, in ca. 1 cm dicke Scheiben geschnitten

1 große Aubergine, in ca. 1 cm dicke Scheiben geschnitten

1 großer Fenchel, in Scheiben geschnitten

2 große rote Zwiebeln, geachtelt

2 Knoblauchzehen, in feine Scheiben geschnitten

1-2 TL Kräuter der Provence

Olivenöl

Salz und Pfeffer

Zubereitung

    Minzpesto:
  1. Für das Minzpesto alle Zutaten (bis auf den Limettensaft) in einen Mixer geben und das Pesto auf die gewünschte Konsistenz mixen. Ich mag meines am liebsten, wenn es nicht zu fein ist. Das Pesto mit Limettensaft und Salz abschmecken.
  2. Grillgemüse:
  3. Falls du die Zucchini und Auberginen auf dem Rost grillen möchtest, beide Gemüsesorten vom weiteren Gemüse getrennt in eine Schüssel geben.
  4. Das Gemüse, wie in den Zutaten angegeben, schneiden und in eine große Schüssel geben. Die Kräutermischung zufügen, mit Salz (Weglassen, falls das Gemüse 1 Stunde marinieren darf. Das Salz dann nach 1 Stunde untermischen.) und Pfeffer würzen und so viel Olivenöl zufügen, dass das Gemüse beim Vermischen rundum mit Olivenöl benetzt ist.
  5. Den Grill auf 180 Grad vorheizen und das Gemüse in einer Grillpfanne oder auf einer Grillplatte grillen, bis es eine schöne Farbe angenommen hat und weich geworden ist. Dabei den Deckel des Grill schließen und das Gemüse hin und wieder wenden.
  6. Die Zucchini und Aubergine ebenfalls bei 180 Grad und geschlossenem Deckel auf dem Rost grillen, falls du sie getrennt grillen möchtest.
  7. Sobald das Gemüse weich geworden ist, vom Grill nehmen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und warm halten.
  8. Lammkarree:
  9. Das Lammkarree 2 Stunden vor dem Grillen aus den Kühlschrank nehmen und Zimmertemperatur annehmen lassen.
  10. Für den Kohlegrill eine direkte und eine indirekte Grillzone einrichten. Beim Gasgrill eine Flamme für indirekte Hitze auslassen.
  11. Den Grill auf 180 bis 200 Grad vorheizen und den Grillrost vor dem Grillen mit Öl bepinseln bzw. etwas Öl in die Grillpfanne oder auf die Grillplatte geben. Das Lammkarre von allen Seiten angrillen, bis es eine goldbraune Kruste bekommen hat.
  12. Das Grillthermometer in die Mitte des Fleisches stecken, die Hitze im Grill auf 120 Grad reduzieren und das Lammkarree in der indirekten Zone auf eine Kerntemperatur von 52 Grad gar ziehen lassen.
  13. Das Fleisch vor dem Anschneiden 10 Minuten ruhen lassen, dann anschneiden und mit Meersalzflocken sowie frisch gemahlenem Pfeffer bestreuen. Zusammen mit dem Minzpesto und dem gegrillten Gemüse servieren.
7.8.1.2
4538
https://www.malteskitchen.de/lammkarree-minzpesto-gegrilltes-gemuese/

Dieser Beitrag enthält Werbung für Lammfleisch aus Europa und diese Kampagne wurde finanziert mit Fördermitteln der Europäischen Union. Auf den Inhalt dieses Beitrages sowie auf die Entwicklung des Rezeptes wurde keinerlei Einfluss genommen. Ich bedanke mich bei meinem Sponsor für die Unterstützung von MaltesKitchen.de.

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