Heute nehme ich dich mal wieder mit nach Asien und koche ein chinesisches Gericht aus dem Wok, mit saftigem Hühnerfleisch und goldgelb frittierten Mandeln. Dazu knackige Bohnen und Paprika, etwas Sellerie und Bambus. Alles drin, was mir schmeckt. 🙂
Das Rezept für das Hühnerfleisch mit Mandeln stammt aus dem Kochbuch „Das große Buch der asiatischen Küche“, wie die meisten meiner anderen asiatischen Gerichte auch. Das Buch ist einfach große Klasse und bietet aus vielen asiatischen Länder eine Sammlung authentischer Gerichte. Ich kann es sehr empfehlen. 🙂
Ich finde, es sieht schon richtig appetitlich aus und könnte in der Form auch direkt im Chinarestaurant serviert werden. Es war auch ziemlich lecker, aber leider war es nicht perfekt. Das lag daran, dass die Menge der Sauce viel zu gering bemessen wurde. Die Sauce war nämlich sehr lecker und ohne Sauce, war es geschmacklich leider einen Tick zu „pur“ und auch zu trocken. Mit Sauce war es dagegen wunderbar saftig und wird auch definitiv wieder gekocht.
Bei den Rezeptangaben, am Ende des Artikels, habe ich die Menge der Sauce bereits für dich angepasst, so dass du am Ende auch genug davon auf dem Teller hast.
[the_ad id=“7035″]
Zubereitung • Hühnerfleisch mit Mandeln •
Das Öl in einem ausreichend großen (den Topf maximal bis zur Hälfte mit dem Öl befüllen) Topf erhitzen und die Mandeln ca. 1 Minute frittieren, bis sie eine leicht goldene Farbe angenommen haben. Die Mandeln mit einem Schaumlöffel herausheben und auf Küchenpapier legen. Das Öl aufbewahren.
Das Fleisch und die Bohnen in mundgerechte Stücke sowie die Zwiebeln und den Sellerie in dünne Scheiben schneiden. Den Ingwer schälen und fein reiben sowie die Bambussprossen gut abtropfen lassen.
Die Sojasauce und Stärke zu einer glatten Paste verrühren und mit dem Fleisch in einer Schüssel gut vermengen. Das Fleisch mindestens 5 Minuten darin ziehen lassen, ich empfehle 30 Minuten. Einen Wok stark erhitzen und das Hühnerfleisch portionsweise in ausreichend von dem aufgehobenen Mandelöl rundum 2 Minuten frittieren, dann warm beiseite stellen.
Falls nicht mehr genug Öl im Wok ist, noch etwas vom aufgehobenen Öl hinein geben und die Zwiebeln, die Bohnen, die Paprika und den Sellerie ca. 4 Minuten unter wenden braten. Die Bambussprossen und den Ingwer zufügen und für 1 weitere Minuten braten. Die Hühnerbrühe, Sesamöl, Reiswein und Sherry zugießen, den Deckelauf den Wok geben und die Zutaten für ca. 30 Sekunden dämpfen.
2 TL Stärke mit etwas Wasser verquierlen, unter die Sauce rühren und einmal kurz aufkochen lassen. Das Hühnerfleisch und die Mandeln zurück in den Wok geben, alles gründlich mischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Dazu passt lockerer Basmati-Reis.
[asa book]382900429X[/asa]
Rezept Zutaten für 3-4 Portionen • Zubereitungszeit ca. 50 Minuten
- 300 g Hühnerbrust
- 125 g Mandeln, blanchiert
- 1 Selleriestange
- 1 Paprikaschote
- 1 mittelgroße Zwiebel
- 50 g grüne Stangenbohnen
- 60 g Bambussprossen aus der Dose, gut abgetropft
- 2 cm frisch geriebenen Ingwer
- 2 EL Sojasauce
- 4 TL Stärke
- 6 EL Hühnerbrühe
- 4 EL Reiswein
- 2 TL Sesamöl
- Salz und Pfeffer
- 200 ml Öl, Erdnussöl oder Sonnenblumenöl
Und noch ein Tipp für unglaublich leckere, glutenfreie Würzmittel: http://www.gefro.de
Da wiederum vor allem die Gemüsebrühe, die da unter „Suppe+Univeralwürze“ beworben wird.
Schau ich mir an – Danke dir! 🙂
Früher bin ich ja auch immer mal gerne zum Chinesen essen gegangen, lohnt sich aber schlicht nicht mehr, weil man hier einfach leckere asiatische Rezepte bekommt, die man simple Nach kochen kann.
Manchmal finde ich deine Rezepte ja etwas zu süß, hier kann man mit chiar SUI sauce oder ähnlichem ruhig noch etwas nachtunen. Sherry hatte ich nicht zur Hand, dafür musste eine Spätlese ran. Die Mengenangabe für den Sherry hast du in der Zutatenliste vergessen. 🙂
Aber lecker war es auf jeden Fall! 🙂
Das Rezept hatte ich schon vergessen, so lange ist das her. Ich werde es die Tage mal nachkochen und nachtunen. Das liest sich nämlich doch ganz schön lecker, auch wenn ich mich überhaupt nicht mehr daran erinnere. 😀
Hallo Malte!
Asiatische Rezepte sind super. Wir können aufgrund von Unverträglichkeiten leider nie in asiatischen Restaurants essen gehen, deshalb kochen wir prinzipiell alll unsere asiatischen Gerichte selbst – denn sie schmecken einfach fabelhaft. Umso toller, wenn man Rezepte an der Hand hat, bei denen man weiß, dass es zu keinen Problemen kommen wird.
Das hier liest sich einfach super – und das Bild erst *schmacht*
Viele Grüße,
Jassy
Hallo Jassy!
ich vertrage das Glutamat im asiatischen Essen auch nicht so gut und wenn besonders viel davon im Essen ist, dann macht das keinen Spaß mehr. Deswegen koche ich auch lieber selbst und viele Gerichte schmecken auch Daheim gekocht richtig lecker. Ich werde garantiert noch einige asiatische Rezepte nachkochen und wenn sie gut sind, dann auch verbloggen.
Und nicht schmachten, Nachkochen :biggrin:
😉