Bevor ich Vater wurde, bestand mein Frühstück an den Wochenenden meistens aus ein paar Tassen Kaffee und maximal einem Toast mit Rührei. Meine Frau gehörte auch nie zur Gruppe der ausgiebigen Frühstücker und erst seit unser Sohn bei uns ist, gibt es wieder so schöne Klassiker wie meine leckeren Apfelpfannkuchen, Milchreis oder Grießbrei am Morgen.

Ich hatte tatsächlich schon fast vergessen, wie schön so ein süßes Frühstück mit der Familie sein kann. Wie herrlich es ist, wenn am Morgen der Duft von frisch gebackenen Waffeln durch die Wohnung zieht. Wie glücklich es macht, wenn man dabei zusieht, wie das Kind einen Apfelpfannkuchen nach dem anderen verputzt und man sich lächelnd fragt, wo er das eigentlich hinpackt?
Meine Apfelpfannkuchen sind zarte Apfelpfannkuchen mit Apfelscheiben und einem dünnen Teig. Ich streue kurz vor dem Wenden in der Pfanne noch Zimtzucker darüber, so karamellisiert alles wunderbar. Ich bereite sie mit meinem Pfannkuchen Grundrezept zu (mit einem Schluck Mineralwasser), das sich einfach bewährt hat. Als Papa eines kleinen Kindes hat man es ganz schnell raus, wie man gute Pfannkuchen und Waffeln zubereiten kann.

Wichtige Zutaten für die Apfelpfannkuchen
Für zarte Apfelpfannkuchen braucht man nicht wirklich viele Zutaten und wir haben immer alles dafür auf Vorrat im Haus. Auch Äpfel essen wir eigentlich täglich. Für mein Rezept brauchst du u.a.:
- Milch, Eier und Mehl: Die heilige Dreifaltigkeit der Zutaten für leckere Pfannkuchen. Die Milch hat bei mir Fettstufe 3,5 %.
- Mehl: Ich backe meistens beim Weizenmehl vom Typ 405. Dadurch schmecken die Apfelpfannkuchen wie in meine Kindheit. Dinkelmehl funktioniert aber auch.
- Mineralwasser mit Kohlensäure: Nicht Medium, sondern das gute, alte klassische Mineralwasser, was prickelt in deine Bauchnabel.
- Zucker und Vanillezucker: Vanillezucker ist ein Muss, weil Mama es früher auch immer hineingegeben hat. Vanillezucker gehört für mich zum Backen immer dazu.
- Äpfel: Ich würde dir zu einer süß-säuerlichen Sorte raten. Der Boskop ist hier eine sichere Bank.
Die genaue Zutatenliste samt Mengenangaben findest du wieder am Ende dieses Beitrags. Dort kannst du dir das Rezept auch ausdrucken lassen.
Tipps zur Zubereitung der Apfelpfannkuchen
Bei Apfelpfannkuchen kann eigentlich kaum etwas schiefgehen. Ein paar Kniffe machen aber trotzdem den Unterschied, und die verrate ich dir hier:
- Mein Mehl siebe ich in die Schüssel, bevor ich es mit Backpulver, Zucker, Vanillezucker und Salz mische. Die kleine Mühe lohnt sich, weil die Apfelpfannkuchen dadurch zarter werden und keine Klümpchen im Teig bleiben.
- Ich verrühre die Milch mit den Eiern am liebsten mit dem Stabmixer. Das geht schnell und beides verbindet sich gleichmäßig.
- Zur Eiermilch gebe ich noch etwas Wasser mit Kohlensäure. Die Kohlensäure macht den Teig tatsächlich fluffiger.
- Den Teig solltest du vor dem Backen immer 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. In dieser Zeit kann er aufquellen.
- Nimm für das Braten der Apfelpfannkuchen unbedingt eine beschichtete Pfanne. Dann klebt der Teig nicht fest und du kannst die Pfannkuchen problemlos wenden.
- Pro Pfannkuchen gebe ich nur 1 bis 2 kleine Kellen Teig in die Pfanne, gerade so viel, dass der Boden bedeckt ist. So bleiben die Pfannkuchen schön dünn und zart.
- Achte darauf, dass die Pfanne nicht zu heiß wird. Bei zu hoher Hitze wird der Pfannkuchen außen zu schnell dunkel.
- Die dünnen Apfelscheiben lege ich direkt auf den Teig in der Pfanne und bestreue sie kurz vor dem Wenden mit Zimtzucker. So karamellisieren Äpfel und Teig leicht und werden extra lecker.
Du kennst Zubereitungstipps, die hier fehlen und die für meine Leser interessant wären? Dann schreibe mir doch einen Kommentar!

Die sehen doch prächtig und sehr lecker aus, oder? 🙂
Ehrlich gesagt, liebe ich es auch, Apfelpfannkuchen zu braten. Es duftet einfach immer so herrlich und irgendwie bekomme ich dadurch auch gute Laune. Natürlich hat das auch etwas damit zu tun, dass ich mich darauf freue, zu sehen, wie mein Sohn sie verputzt. Da geht mir das Herz auf.

Viel mehr, gibt es heute auch nicht zu erzählen. Ich hoffe, ich konnte dir Lust auf meine Apfelpfannkuchen machen und da du vielleicht den ein oder anderen nützlichen Tipp gefunden hast. Du kannst mir auch gerne schreiben, wie du deine Pfannkuchen am liebsten zubereitest und womit du sie servierst?
Wenn dir mein Rezept gefallen hat, freue ich mich über einen Kommentar und auch über eine Bewertung. Dazu klickst du einfach auf die Sternchen in der Rezeptkarte. Damit hilfst du mir und auch allen anderen Lesern. Vielen Dank!
Probiere auch gerne mal meinen Kaiserschmarrn aus dem Backofen oder meine Waffeln nach Omas Rezept. Und wenn du zu den Pfannkuchen gerne etwas Fruchtiges auf dem Teller hast, schau dir mein Rezept für Apfelkompott selber machen an.

Apfelpfannkuchen mit Apfelscheiben
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Rezept Zutaten
- 600 ml Milch
- 6 Eier (Größe M)
- 260 g Mehl
- 1 TL Backpulver
- 60 g Zucker
- 2 Pck. Vanillezucker
- 1 Prise Salz
- 2 EL Mineralwasser mit Kohlensäure
- 2 Äpfel
Rezept Zubereitung
- Die Milch mit den Eiern verrühren oder mit dem Stabmixer vermixen.
- Das Mehl in eine Schüssel sieben und mit dem Backpulver, dem Zucker, Vanillezucker sowie dem Salz vermischen. Die Eiermilch sowie das Mineralwasser zufügen und sorgfältig verrühren, bis ein glatter Teig entstanden ist. Den Teig für 30 Minuten in den Kühlschrank geben.
- Die Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in dünne Scheiben schneiden.
- Eine Pfanne aufsetzen und bei mittlerer Hitze heiß werden lassen. Etwas Öl in die Pfanne geben und so viel Teig einfüllen, dass der Pfannenboden gerade so bedeckt ist. Die Apfelscheiben darauf verteilen.
- Den Pfannkuchen backen, bis er auf der Unterseite eine schöne Farbe bekommt. Dann wenden, aber zuvor die Äpfel mit etwas Zimtzucker bestreuen. Nach dem Wenden weitere ca. 2 Minuten braten, bis die Apfelscheiben schön karamellisiert sind und der Pfannkuchen eine schöne Farbe angenommen hat.
Anmerkungen
- Die Teigmenge reicht für ca. 12 Pfannkuchen à 3 Pfannkuchen pro Person.
- Gebacken habe ich die Pfannkuchen in einer beschichteten Pfanne mit 16 cm Durchmesser.
Ungefähre Nährwerte pro Portion
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Gefühl Heimat 👍‼️
Hier auch. 🙂 Vielen Dank für deine tolle Bewertung, Arno.