Wir haben pünktlich zum Start der Apfelsaison auf dem Wochenmarkt einen 2,5 kg Beutel mit wunderbaren Äpfeln nach Hause geschleppt und ich habe meinem kleinen Sohn versprochen, kleine, süße Apfelpfannkuchen zu backen. Da haben seine Äuglein direkt geleuchtet, weil er Äpfel so gerne mag. Apfelpfannkuchen kannte er bisher zwar noch nicht, aber er liebt Apfelmus über alles!
Als Kleinkind geben wir ihm natürlich eher selten „Süßes“, dass viel Industriezucker enthält. Aber ab und zu darf man auch mal eine Ausnahme machen und so viel Zucker bekommen meine kleinen Apfelpfannkuchen auch gar nicht spendiert. Die Äpfel bringen ja auch schon eigene Süße mit und deshalb ist viel Zucker gar nicht notwendig.
Da ich zuvor tatsächlich noch nie Apfelpfannkuchen aus geriebenen Äpfeln gebacken habe und eher klassische Pfannkuchen backe, die mit Apfelscheiben belegt werden, war ich sehr gespannt, auf den Geschmack. Und ich muss sagen, die kleinen Apfelpfannkuchen aus geriebenem Apfel habe mich total begeistert. Die sind richtig lecker und schmecken viel „apfeliger“ als meine Apfelpfannkuchen mit Apfelscheiben.
Wichtige Zutaten für die Apfelpfannkuchen aus geriebenen Äpfeln
Viele Zutaten brauchst du für die kleinen Apfelpfannkuchen heute nicht. Für mein Rezept brauchst du u.a.:
- Äpfel: Säuerliche Äpfel sind die beste Wahl, weil sie dem Teig Frische geben und die Küchlein nicht zu süß werden. Ich schäle sie und reibe sie dann mit der groben Reibe.
- Weizenmehl und Backpulver: Ich backe mit Weizenmehl vom Typ 405. Das Backpulver sorgt dafür, dass die Apfel Pfannkuchen schön aufgehen.
- Milch und Eier: Sie machen aus den trockenen Zutaten einen glatten Teig, der immer gelingt.
- Zimt: Zimt und Äpfel passen einfach immer ganz wunderbar zusammen.
- Puderzucker oder Ahornsirup: Für die Erwachsenen, wenn sie mögen. Also für mich!
Die genaue Zutatenliste samt Mengenangaben findest du wieder am Ende dieses Beitrags. Dort kannst du dir das Rezept auch ausdrucken lassen.
Tipps zur Zubereitung der Apfelpfannkuchen
Dadurch, dass die Pfannkuchen aus geriebenen Äpfeln zubereitet werden, ist das ein wirklich flottes und einfaches Rezept. Schiefgehen kann hier auch nix. Ein paar Tipps gibt es aber trotzdem wieder.
- Beträufle die geriebenen Äpfel mit etwas Zitronensaft, wenn du möchtest, damit sie nicht braun werden. Das ist aber kein Muss, denn nach dem Backen sieht man die Farbe ohnehin nicht mehr.
- Vermische zuerst alle trockenen Zutaten in einer großen Schüssel und drücke eine Mulde hinein. Wenn du die Eiermilch hineingießt, lässt sich der Teig mit dem Schneebesen glatt rühren, ohne dass Klümpchen entstehen.
- Hebe die geriebenen Äpfel erst am Schluss unter den fertigen Teig. So sind sie ruckzuck untergerührt.
- Backe die Apfelpfannkuchen in einer beschichteten Pfanne bei mittlerer Hitze aus. Lass die Pfanne vorher heiß werden und gib dann erst etwas Öl hinein. Der Teig soll sich nicht mit kaltem Öl vollsaugen.
- Gib pro Küchlein einen Esslöffel Teig in die Pfanne und drücke ihn leicht flach.
- Die gebratenen Pfannkuchen kannst du bequem im Ofen bei 60 Grad Ober- und Unterhitze warmhalten.
Du kennst Zubereitungstipps, die hier fehlen und die für meine Leser interessant wären? Dann schreibe mir doch einen Kommentar!
Das Tolle an diesem Apfelpfannkuchen Rezept sind wirklich die geriebenen Äpfel. Sie verteilen sich im ganzen Teig und machen die Küchlein saftig, während der Zimt für ein wunderbares Aroma sorgt. Pro Küchlein kommt nur ein Esslöffel Teig in die Pfanne, deshalb werden sie sehr klein und kindgerecht und lassen sich prima aus der Hand essen. Lauwarm schmecken sie richtig gut, kalt auch noch toll.
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Probiere auch gerne mal meinen Kaiserschmarrn aus dem Backofen oder mein Pfannkuchen Grundrezept für die klassische Variante. Und wenn du noch Ideen für die Apfelsaison brauchst, findest du in meinen Apfel Rezepten zehn weitere Lieblinge von süß bis herzhaft.

Apfelpfannkuchen aus geriebenen Äpfeln
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Rezept Zutaten
- 3 Äpfel
- 2 Eier
- 375 ml Milch
- 240 g Weizenmehl, Typ 405
- 1 TL Backpulver
- 50 g Zucker
- 1 TL Zimt
- 1/2 TL Salz
- Öl zum Ausbacken
- Puderzucker oder Ahornsirup
Rezept Zubereitung
- Die Äpfel schälen, entkernen und mit einer groben Reibe reiben. Wer mag, beträufelt sie nach dem Reiben mit Zitronensaft, damit sie nicht braun werden. Ist aber kein Muss, da man die Farbe nach dem Backen ohnehin nicht mehr erkennen kann.
- Das Mehl, Backpulver, Zucker, Zimt und Salz in eine große Schüssel geben, miteinander vermischen und in die Mitte der Schüssel eine Mulde drücken. In einer zweiten Schüssel die Milch und die Eier hineingeben und miteinander verrühren.
- Die Eiermilch in die Mulde gießen und den Teig mit einem Schneebesen glatt rühren. Die geriebenen Äpfel unterheben. Den Ofen auf 50 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.
- Eine große beschichtete Pfanne auf mittlerer Hitze aufsetzen, heiß werden lassen und etwas Öl (Ich habe Rapsöl verwendet) in die Pfanne geben. Jeweils 1 EL vom Teig in die Pfanne geben, leicht platt drücken und die Pfannkuchen auf beiden Seiten goldbraun ausbacken. Fertig gebackene Apfelpfannkuchen im Ofen warmhalten.
- Die Apfelpfannkuchen lauwarm mit Puderzucker bestreuen oder mit Ahornsirup beträufeln und servieren.
Anmerkungen
- Aus der Teigmenge bekomme ich ca. 30 Apfepfannkuchen, bei einem 1 TL pro Pfannkuchen.
Ungefähre Nährwerte pro Portion
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Wir machen sie immer wieder! Groß und klein lieben sie 🙂
Ohh, das macht mich grad richtig happy, Carola. Danke für deinen lieben Kommentar und die tolle Bewertung. 🙂
Top!
Hab am WE meine Patentochter hier und der haben sie sehr gut geschmeckt! 🙂 Das ich keine Äpfel da hatte, tat dem keinen Abbruch. Milch war auch zu wenig, also habe ich mit Kondensmilch und Wasser gestreckt. Das hat die Teile auch nicht erkennbar beeinträchtigt. 🙂
Deine Patentochter hat es gut mit dir! 🙂
Hallo! zwar schon zwei Jahre her, aber für ein Grundrezept alle Spevoli 🙂 reicht es noch…
Ich probiere immer ne Menge aus, und versuche für mich das passende Rezept zu werkeln. Vielleicht ist es ja auch für euch ok …
Die Formel für den Teig:
3 – 3 – 3 – 3
300gr. Mehl, 300ml Milch, 3 Eier, 30gr. Zucker solange verrühren bis blässchen zu sehen sind.
Apfelpfannekuchen?
3 .-) große saftig saure Äpfel in feine dünne Scheiben schneiden. Erst den Teig , dicke nach Wunsch … und dann die scheiben in die Pfanne …
Guten Appetit 🙂
Hallo! Und ob das noch reicht! Ich danke dir sehr für dein Rezept, das liest sich richtig gut und wenn ich die Zeit finde, wird es sogar schon am Sonntag nachgemacht. 🙂
Ich habe dein Rezept gedrittelt und perfekt 4 Pfannkuchen rausbekommen. So unterschiedlich kann „klein“ sein 🙂 Sind auch echt lecker, mir fehlt aber der Apfelkick. Nächstes mal werden’s doppelt so viele Äpfel und evtl probier ich mal Zitronensäure.
Liebe Grüße
Julia
Hey Julia,
Danke fürs Nachmachen und für deinen Kommentar! 🙂 Bisschen mehr Apfel kann sicher nicht schaden, wenn es sehr, sehr lecker wird, proniere ich es auch mal. 😀 Also sag noch mal Bescheid, wenn du es ausprobiert hast.
Liebe Grüße
Malte
Hey malte:) meine Mama hat sie früher immer mit ner riesen Portion Vanillesoße gemacht! Da werden Kindheitserinnerungen wach:))
Musst du ausprobieren…
Beste Grüße
Sascha
Hey Sascha. 🙂 Vanillesauce, na klar! Das weiß ich jetzt schon, das muss super schmecken. Außerdem wollte ich schon lange mal eine Vanillesoße selber machen. Ist abgespeichert!
Beste Grüße
Malte
Wird sicher am Sonnstag ausprobiert! Verwendung für die restlichen Äpfel? Meine Apfel-Lieblingskuchen sind: http://www.foolforfood.de/index.php/kuchen/apfelkuchen und http://www.anonymekoeche.net/?p=555. Als kleine Inspiration 😉 Oder Apfelchutney zum Käse, oder Apfelmarmelade mit Flur de Sel oder oder oder….
Tausend Dank Natalia! Rezepte von Claudia kann man immer blind nehmen, ich hatte letztens ja schon ihren toskanischen Apfelkuchen ausprobiert. Der Kuchen von Claudio liest sich auch sehr spannend, nun habe ich Lust zu backen. 🙂
Das Allerheiligste habt ihr ja wohl vergessen…Nutella. Das Gesündeste überhaupt (Grins).
Haha 😀 Auf Pfannekuchen esse ich ausnahmsweise mal kein Nutella, außer ich habe Bananen im Haus, dann esse ich viel Nutella!
Oha, wird morgen gleich ausprobiert! Klingt sehr lecker. Das offensichtlichste hast du vergessen: Apfelmus 🙂 Damit esse ich meine Pfannkuchen am liebsten.
Stimmt, ich Dussel! Meine Frau isst sie auch ganz oft mit Apfelmus, wie konnte ich das vergessen. :O