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Heute habe ich mal wieder etwas aus der vegetarischen Ecke und ein typisch Gericht, das völlig natürlich ohne Fleisch auskommt. Es gibt ja Gerichte, da lässt man das Fleisch weg und irgendwie fehlt es dann doch ein bisschen. Mir jedenfalls. Bei einem Curry ist das nicht so. Da sind Fisch und Fleisch ganz nette Beigaben, aber damit es lecker schmeckt, sind sie nicht wirklich nötig.

Ein cremiges und leckeres Curry mit Kürbis und Spinat.

Wenn wir essen gehen, dann bestelle ich im Sommer selten ein Curry. Für mich ist das ein typisches Gericht für den Herbst und Winter, weil es so tolle würzige und warme Aromen hat. Im Herbst koche ich es sehr oft selbst, weil es wirklich schnell gekocht ist, man so gut wie nichts falsch machen kann und es immer schmeckt.

Zubereitung mit Currypaste oder Gewürzen

Für mich gibt es zwei gute Möglichkeiten, ein leckeres Curry Zuhause zu kochen. Bei der ersten Variante verwende ich eine Currypaste aus dem Glas, die es mittlerweile ja auch schon im Supermarkt zu kaufen gibt. Ich kaufe sie direkt beim Asia-Markt um die Ecke und habe eine richtig große Auswahl an verschiedenen Pasten. Meistens entscheide ich mich für eine rote Paste aus dem Glas, die ich dann auch im Wok kurz anröste, damit sie das volle Aroma entfalten kann.

Ich koche mein Curry mit leckeren Gewürzen.
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Bei der zweiten Variante greife ich in den Gewürzschrank und nehme ein paar Gewürze, die ganz typisch für ein Curry sind. Mein vegetarisches Curry habe ich heute zum Beispiel mit Garam Masala, Madras Curry, Kurkuma, Kreuzkümmel und Senfkörnern gewürzt. Das sind wunderbar warme Gewürze, die beim Anbraten im Wok bereits so tolle Gerüche verbreiten, dass man automatisch Appetit bekommt.

Natürlich ist meine Gewürzauswahl absolut an meinen eigenen Geschmack angepasst und meine Madras Curry Mischung enthält bereits Kurkuma und Kreuzkümmel und trotzdem verwende ich es gerne noch zusätzlich zu den anderen Gewürzen. Es macht den Geschmack rund und harmoniert so wunderbar mit der Kokosmilch.

Leckeres Curry mit Kürbis und Zuckerschoten.

Die ist natürlich Pflicht für ein schönes cremiges Curry. Die Menge an Kokosmilch entscheidet auch über die Cremigkeit und ich mag es gerne sehr cremig. Du kannst natürlich auch die Kokosmilch etwas reduzieren und dafür mehr passierte Tomaten an das Curry geben, dann wird es entsprechend tomatiger. Die Konsistenz des Currys kannst du auch durch die Zugabe von Gemüsebrühe oder Wasser beeinflussen. Das ist auch wieder Geschmacksache und der eine mag es gerne etwas dickflüssiger, während der andere das Curry lieber etwas suppiger mag.

An Gemüse gehört für mich im Herbst auf jeden Fall Kürbis mit ins Curry. Dafür nehme ich fast immer den Hokkaido Kürbis. Den bekommt man überall und er schmeckt mir einen Tick besser als der Butternut-Kürbis, der eigentlich auch in jedem Supermarkt zu finden ist. Falls Kürbis nicht so deins sein sollte, dann macht sich die Süßkartoffel ganz prima als Ersatz. Oder normale Kartoffeln.

Ich liebe Spinat und deshalb gehört in Curry für mich auch immer Spinat hinein. Und als knackige Komponente nehme ich sehr gerne Zuckerschoten. Die brauchen nur 4-5 Minuten mitköcheln und sind dann herrlich frisch und knackig. Auch Kichererbsen mag ich unheimlich gerne im Curry.

Ganz oft gebe ich auch noch Paprikaschoten mit ins Curry und häufig auch Zucchini, weil ich die meistens im Kühlschrank habe. Und ein Gemüsecurry ist eine tolle Gelegenheit, mal das Gemüsefach zu leeren und sich den Resten anzunehmen. Knoblauch, Ingwer, Chili sind unverzichtbar und wenn du es bekommen kannst, passt Zitronengras immer toll dazu.

Einfach ein leckeres vegetarisches Curry.

Hat man erstmal alle Zutaten vorbereitet und zurecht geschnitten, ist das Curry in 20 Minuten gekocht bzw. gewokt. Kurz vor dem Servieren mische ich dann ein paar knackige Cashewkerne unter das Curry, weil etwas Crunch immer wichtig ist und das Essgefühl so viel schöner macht. Ich nehme ungesalzene Cashewkerne und röste sie vorab an, weil das ihr Aroma verstärkt.

Eine sehr schöne Alternative zu den Cashewkernen sind Mandeln, mit oder ohne Schale. Auch die Mandeln kann man vorab etwas anrösten, um den Geschmack noch zu verstärken.

Der Klasse Wok von Woll aus der Titan Best Serie.

Mein Curry bereite ich eigentlich immer im Wok zu, weil da ordentlich etwas hineingeht. Wenn ich auf meinem Herd und auf Induktion woke, dann verwende ich immer meinen Wok von WOLL, aus der Titan Best Serie.

Das ist so ein toller Wok, mit einer absolut grandiosen Beschichtung, an der absolut nichts anhaftet. Dadurch brennt natürlich auch nichts an und auch die spätere Reinigung ist ein Kinderspiel. Einfach mit feuchtem Küchenpapier durchgewischt und der Wok ist sauber. So mag ich das!

Auch die Hitzeverteilung ist Klasse, was an dem speziellen Aluminiumguss liegt, aus dem der Wok gegossen wird. Jeder Wok und jede Pfanne aus der Titan Best Serie wird per Hand gegossen. Ich benutze auch die legendäre Viereckpfanne von WOLL und bin damit sowas von glücklich. Auf die Qualität meiner WOLL Pfannen lasse ich nichts kommen, das sind einfach Top Pfannen. 🙂

Jetzt gibt es noch ein letztes, schönes Foto von meinem vegetarischen Curry und dann habe ich dich hoffentlich überzeugt und du hast Lust bekommen, es mal auszuprobieren. Es ist so unkompliziert und einfach in der Zubereitung, dass es auch für Kochanfänger leicht nachzukochen ist.

Vegetarisches Curry mit Kürbis, Spinat und Cashewkernen.

Ich bin mir sehr sicher, wenn du asiatische Aromen magst, dann wird es dir ganz bestimmt gut schmecken. 🙂

Wie immer freue ich mich auf dein Feedback und solltest du selbst ein tolles Curry kochen, dann freue ich mich auch auf dein Rezept. Welche Gewürze verwendest du bei deinem Curry oder greifst du zu einer Paste? Welches Gemüse darf bei dir auf keinen Fall im Curry fehlen?

Ich wünsche dir gutes Gelingen und viel Freude beim Nachkochen!

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Rezept für ein vegetarisches Curry mit Kürbis und Spinat.

Vegetarisches Curry mit Kürbis und Spinat

Wenn es draussen kalt wird, dann geht doch nichts über ein wärmendes und würziges Curry. Mein vegetarisches Curry mit Kürbis, Spinat und Cashewnüssen ist schnell zubereitet und schmeckt einfach gut.
5 von 5 Bewertungen
Vorbereitung 25 Min.
Koch- / Backzeit 35 Min.
Gericht Hauptgericht
Land & Region Indisch
Portionen 4

Zutaten
  

  • 500 g Hokkaido Kürbis, gewürfelt
  • 150 g Cashewkerne
  • 400 g Kichererbsen , aus der Dose
  • 100 g Zuckerschoten
  • 125 g Blattspinat
  • 1-2 rote Peperoni oder Chili, nach Geschmack
  • 1 große rote Paprika, gewürfelt
  • 2 Schalotten, fein gewürfelt
  • 2 rote Zwiebeln, geachtelt
  • 3 Knoblauchzehen, fein gewürfelt
  • 30 g Ingwer, fein gewürfelt
  • 1 Stange Zitronengras
  • 1 Limette
  • 600 ml Kokosmilch
  • 200 ml passierte Tomaten
  • 200 ml Gemüsefond oder Wasser
  • 2 TL Garam Masala
  • 2 TL Madras Curry
  • 1 TL Kurkuma
  • 1 TL Kreuzkümmel, gemahlen
  • 1 TL Senfkörner
  • 2 TL Ghee (oder Butterschmalz)
  • Salz

weitere Zutaten

  • gekochter Reis

Anleitungen
 

  • Die Cashewkerne im Wok bei mittlerer Hitze ohne Fett anrösten und beiseite legen. Das Zitronengras mit der Messerrückseite anklopfen, bis es etwas aufbricht.
  • Den Wok bei mittlerer Hitze heiß werden lassen und 1 TL Ghee hineingeben und schmelzen lassen. Die Schalotten unter Rühren 5 Minuten glasig anschwitzen, dann Ingwer und Knoblauch zufügen und 2-3 Minuten anschwitzen.
  • Die Gewürze zufügen und anschwitzen, bis sie herrlich duften. Den Kürbis, Paprika und die roten Zwiebeln zufügen und 2-3 Minuten anbraten. Kichererbsen sowie das Zitronengras in den Wok geben und die Kokosmilch, passierte Tomaten und den Fond/Wasser zufügen. Alle Zutaten gut vermischen und salzen.
  • Das Curry einmal aufkochen lassen und bei kleiner Hitzer ca. 15 Minuten köcheln lassen, bis der Kürbis weich geworden ist. Spinat und Zuckerschoten zufügen, gut unterrühren und weitere 3 Minuten köcheln lassen.
  • Das Curry mit Limettensaft, Salz und Pfeffer abschmecken und unmittelbar vor dem Servieren die Cashewkerne untermischen. Mit Reis oder Naan-brot servieren.
Rezept bereits ausprobiert?Dann tagge mich doch auf Insta unter @malteskitchen mit dem Hashtag #malteskitchen, damit ich dein Foto nicht verpasse. 🙂
Gefällt dir dieses Rezept? Hast du es ausprobiert? Dann hinterlasse mir doch einen Kommentar. Dein Feedback motiviert mich und interessiert auch meine Leser, die das Rezept vielleicht auch nachkochen möchten.
Dieser Beitrag wurde von WOLL gesponsert. Auf den Inhalt dieses Beitrages sowie auf die Entwicklung des Rezeptes wurde keinerlei Einfluss genommen. Ich bedanke mich bei meinem Sponsor für die Unterstützung von MaltesKitchen.de.

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