Früher, als Kind, habe ich Marmorkuchen extrem geliebt. Meine Mutter konnte richtig gut backen und hat häufig auch mal einen Marmorkuchen gebacken, der dann immer ruckizucki von mir weggeputzt wurde. So ein Stückchen ging ja auch immer gut zum Frühstück oder als Abendbrot.

Irgendwann hat sich der Marmorkuchen dann klammheimlich aus meinem Leben verabschiedet und ich habe ihn jahrelang nicht mehr gegessen. Warum, kann ich gar nicht genau sagen. Vielleicht, weil mir keiner mehr einen leckeren Marmorkuchen gebacken hatte und mir der „fertige“ Marmorkuchen aus dem Supermarkt nicht wirklich schmeckte.

Marmorkuchen mit Puderzucker

Mittlerweile backe ich mir einfach meine Kuchen selber und als ich letztens so ein bisschen über meine liebsten Foodblogs surfte, stolperte ich über ein Foto von einem super aussehenden Marmorkuchen und mein Magen sendete längst vergessene Erinnerungen an mein Kleinhirn. Ich konnte fast den Geschmack eines saftigen Marmorkuchens schmecken und wusste es wird Zeit für eine Neuauflage dieser einstmals innigen Liebesbeziehung.

Marmorkuchen mit viel Puderzucker

Das Rezept für den Marmorkuchen stammt von Kerstin 😉 und ich habe es auf ihrem wunderbaren Blog mycookingloveaffair gefunden. Sie beschreibt ihn als herrlichen Oma-Marmor-Kuchen, so wie sie ihn noch von ihrer Oma Hilda in Erinnerung hat. Das ist definitiv schon ein Qualitätsmerkmal, Omas backen bekanntlich immer! die leckersten Kuchen.

Mich hatte sie jedenfalls ordentlich angefixt und ich konnte es kaum erwarten, den Marmorkuchen nachzubacken.

Das Rezept schreibe ich euch wie immer am Ende des Beitrages kurz auf. Natürlich findet ihr das Originalrezept für den Marmorkuchen auch direkt bei Kerstin auf ihrem Blog. Neben noch ganz vielen anderen tollen Rezepten.

An diesem Punkt brauchte es eine Menge Selberherrschung, um den Teig nicht wegzulöffeln!
An diesem Punkt brauchte es eine Menge Selbstbeherrschung, um den Teig nicht wegzulöffeln!

Marmorkuchen wundebar saftig

Ach, was soll euch da groß erzählen. Die Bilder sagen ohnehin schon alles! Der Marmorkuchen war optisch eine echte Augenweide und er war sowas von saftig. Nach so langer Zeit endlich wieder ein Stück Marmorkuchen, ich habe ihn wirklich verschlungen, wie Heidi Klum ihre Lover! Das ist ein tolles Rezept, der Kuchen schmeckt super. Danke Kerstin, dass du das Rezept mit uns geteilt hast. 

Marmorkuchen

30 minVorbereitung

1 hrKochzeit

1 hr, 30 Gesamtzeit

Recipe Image

Zutaten

280 g Weizenmehl (Typ 405)

1/2 Packung Backpulver

20 g Kakaopulver

200 g weiche Butter

100 ml Milch, lauwarm

6 Eier

140 g + 120 g Zucker

1 Vanilleschote

1 TL Zitronenabrieb

Salz

Puderzucker

Zubereitung

  1. Die Eier trennen und die Eigelbe und Eiweiße in getrennte Schüsseln geben. Die weiche Butter mit 140 g Zucker, dem Mark der Vanilleschote und dem Zitronenabrieb hell cremig rühren. Die Eigelbe einzeln unter die Buttermasse rühren. Das Eiweiß mit einer Prise salz halbfest schlagen, 120 g Zucker einrieseln lassen und zu einem schnittfesten Schnee schlagen.
  2. Die Milch anwärmen und das Mehl und das Backpulver miteinander vermischen. In insgesamt 4 Schritten immer etwas Mehl auf die Buttermasse sieben, ein wenig Milch zugießen sowie eine Portion Eischnee zufügen und die Zutaten mit einem Holzlöffel vorsichtig unterheben.
  3. Den Ofen auf 160° C Umluft vorheizen. Die Kuchenform mit Butter einfetten und mit Mehl ausstäuben. Die Hälfte des Teigs in die Kuchenform geben, die andere Hälfte mit dem Kakaopulver vermischen und braun färben. Den Kakaoteig in die Form füllen und mit einer Gabel den dunklen Teig unter den hellen Teig ziehen. Im Ofen ca. 60 Minuten backen, dann leicht auskühlen lassen, und stürzen (du dich auf den Kuchen). Vor dem Anschneiden mit Puderzucker bestreuen.
7.8.1.2
243
https://www.malteskitchen.de/marmorkuchen/

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