Marmorkuchen! Gibt es einen vergleichbaren Kuchen, der ähnliche viele Erinnerungen an die eigene Kindheit auslöst? Hat nicht jeder von uns als Kind den Marmorkuchen von Mama oder Oma geliebt, quasi vergöttert? Bei uns am Tisch gab es immer glückliche Gesichter, wenn Mamas Marmorkuchen auf dem Tisch stand.

Saftiger Marmorkuchen

Bei mir war das definitiv so und da meine Mutter eine gute Bäckerin war und auch sehr viel Freude am Backen hatte, gab es ihn regelmäßig bei uns. Als ich dann irgendwann alleine lebte, habe ich ihn mir ab und zu als Fertigprodukt gekauft. Da schmeckte er abhängig von der gekauften Marke von ganz ok bis ganz merkwürdig, aber natürlich niemals so gut wie Zuhause.

Letzte Woche gab es im Kindergarten meines Sohnes zum Nachtisch Marmorkuchen und der kleine Räuber musste mir auf dem Heimweg vom Kindergarten unbedingt davon erzählen. Wenn es um Süßes geht, ist sein Mitteilungsbedürfnis grenzenlos.

“Papa! So einen Marmorkuchen, den musst du auch mal backen. Vielleicht heute?”

Wenn du selber Kinder hast, dann weißt du ja wie wunderschön es ist, in strahlende Kinderaugen zu blicken. Und mein Junge strahlt wirklich übers ganze Gesicht, wenn wir ihn überraschen. Dieses pure Glück und diese kindliche Freude zu sehen, lässt mein Herz immer wieder aufs Neue schneller schlagen. Dafür würde ich auch 10 Marmorkuchen im Monat backen. DAS darf er nur niemals erfahren!

Marmorkuchen Teig
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Auf jeden Fall kennst du jetzt den Grund für das heutige Marmorkuchen Rezept, welches nicht von mir stammt, sondern aus dem sehr schönen Backbuch “Jeannys Lieblingskuchen”. Das Buch ist grandios und enthält so viel tolle Rührkuchen, dass es eigentlich zu meiner ersten Wahl geworden ist, wenn ich schnell mal etwas Backen möchte und nicht lange nach einem Rezept suchen will.

Man kann einfach auch grundsätzlich niemals genug tolle Rührkuchenrezepte kennen, oder? Gibt es etwas einfacheres, als einen Rührkuchen zu backen? Ich liebe Rührkuchen!

Marmorkuchen

Die Autorin des Buches ist Jeanny (Virginia Horstmann) vom Blog Zucker, Zimt und Liebe, zufälligerweise einer meiner liebsten Backblogs im Netz. Falls du Jeannys Blog noch nicht kennen solltest, wird es Zeit.

Jeannys Lieblingskuchen: Süßes Glück mit Zucker, Zimt und Liebe
Von Horstmann, Virginia (Autor), Horstmann, Virginia (Fotograf)
Preis: 26,00 €
(Stand von: 2021/09/24 7:48 pm - Details
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Der Marmorkuchen von Jeanny wird eigentlich noch mit neapolitanischen Waffeln angereichert, was in meinen Ohren paradiesisch klingt! Da mein Sohn bei zu viel Zucker aber das Duracel-Häschen macht, habe ich die Waffeln mal weggelassen. Dem Geschmack des Marmorkuchens hat das auch nicht geschadet, der ist wirklich sehr lecker geworden. Mein Sohn würde sogar sagen: Bauchreibe lecker!

Marmorkuchen mit Schokolade

Also meine Empfehlung für heute ist klar. Mache ein oder besser noch gleich ein paar Babys! Es gibt nichts Schöneres, nichts Tieferes, als die Liebe zu seinem Kind.

Es muss ja nicht jetzt sofort und hier auf der Stelle sein. Du kannst ja erstmal die Zutaten für diesen leckeren Kuchen einkaufen, ihn für deinen Partner backen und ein Stückchen davon gemeinsam genießen. Danach hat man gleich Glückshormone im Körper und dann läuft der Rest sicher von alleine.

Ich plane jedenfalls jetzt schon den nächsten Backtag ein und freue mich wie ein Kind auf diesen perfekten Marmorkuchen. Ganz große Liebe meinerseits zu deinem Rezept. Unbedingt Nachbacken und mir einen Kommentar zu diesem Schätzchen hinterlassen. Dankeschön. 🙂

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Rezept für Marmorkuchen mit Schokoglasur

Saftiger Marmorkuchen mit Schokoglasur

Marmorkuchen ist vielleicht der Kuchen, der mich am stärksten an meine Kindheit erinnert und an eine Zeit, als meine Mutter noch gesund genug war und für uns Kinder backte. Heute backe ich ihn für meinen Sohn und freue mich über strahlende Kinderaugen.
4.55 von 22 Bewertungen
Vorbereitung 30 Min.
Koch- / Backzeit 1 Std.
Gericht Kuchen
Land & Region Deutschland
Portionen 12 Stücke

Zutaten
  

Marmorkuchen:

  • 250 g Mehl + etwas für die Form
  • 3 TL Backpulver
  • 200 g Zucker
  • 30 g ungesüßtes Kakaopulver
  • 250 g weiche Butter + etwas für die Form
  • 5 Eier, Grüße M
  • 30 ml Vollmilch
  • Prise Salz

Glasur:

  • 125 g Puderzucker
  • 2,5 EL ungesüßtes Kakaopulver
  • 4-5 EL Wasser

Anleitungen
 

Marmorkuchen:

  • Den Backofen auf 175 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen und die Gugelhupfform mit Butter ausstreichen und mit Mehl ausstäuben.
  • Das Mehl, Backpulver und Salz miteinander vermischen und in einer zweiten Schüssel mit dem Handrührgerät (oder der Küchenmaschine) die Butter mit dem Zucker cremig rühren. Nach und nach die Eier untermixen.
  • Das Mehl zum Teig geben und einarbeiten, bis alles gut vermengt ist. Den Teig halbieren und eine Hälfte vom Teig gründlich mit Kakao und Milch vermengen.
  • Zunächst die Hälfte des hellen Teigs in die vorab gefettete und gemehlte Form füllen, dann den Schokoladenteig daraufgeben und die restliche Hälfte vom hellen Teig darübergeben. Den Kuchen 60 Minuten im Ofen backen (Stäbchenprobe machen), dann 10 Minuten in der Form auskühlen lassen und danach stürzen.

Glasur:

  • Für die Glasur den Puderzucker und Kakao in eine Schüssel sieben und nach und nach das Wasser zufügen und umrühren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Die Glasur über den Kuchen geben und ca. 30 Minuten bei Zimmertemperatur fest werden lassen.
Rezept bereits ausprobiert?Dann tagge mich doch auf Insta unter @malteskitchen mit dem Hashtag #malteskitchen, damit ich dein Foto nicht verpasse. 🙂
Gefällt dir dieses Rezept? Hast du es ausprobiert? Dann hinterlasse mir doch einen Kommentar. Dein Feedback motiviert mich und interessiert auch meine Leser, die das Rezept vielleicht auch nachkochen möchten.

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