Es gibt doch kaum etwas Schöneres, als im Spätsommer gemeinsam mit der Familie einen Bauernhof zu besuchen, Äpfel direkt vom Baum zu pflücken und sich anschließend im Hofcafé mit einem Stück Kuchen zu belohnen. Wir pflücken jedes Jahr Äpfel, weil mein Sohn so viel Freude daran hat. Danach stapeln sich die Äpfel in der Vorratskammer und ich teste neue Rezepte und backe Apfelkuchen!

Heute gibt es das Rezept für einen Apfelkuchen-Klassiker. Ein einfacher Rührkuchen, schön saftig, mit Zimt und Zucker – und ohne großes Tamtam. Genau dafür habe ich ein tolles Rezept im Buch Jeannys Lieblingskuchen gefunden. Wer auf Kuchen „wie von Oma“ steht, wird dieses Buch lieben. Die Rezepte sind herrlich unkompliziert, ohne Schnickschnack – und schmecken einfach großartig.
Ich habe schon viele Kuchen daraus nachgebacken und wurde bisher nie enttäuscht. Und dieser Apfelkuchen hat uns alle drei sofort begeistert. Der Teig ist superschnell zusammengerührt, die Konsistenz ist locker-saftig und die Zimt-Zucker-Kruste sorgt für den extra Geschmackskick. Toll!

Die wichtigsten Zutaten für den Apfelkuchen mit Zimt und Marzipan
Neben leckeren Äpfeln und Marzipan brauchst du für den Apfelkuchen nur die üblichen Verdächtigen – eben die normalen Backzutaten, die man meistens eh im Haus hat. Für das Rezept brauchst du u.a.:
- Äpfel – am besten aromatische Sorten mit leichter Säure, z. B. Elstar oder Boskoop.
- Marzipanrohmasse – bringt eine feine, leicht süße Note in den Teig.
- Zimt-Zucker-Mischung – für die köstlich-knackige Kruste obendrauf. Unbedingt großzügig verwenden, die Kruste ist das Beste!
- Butter und Milch – sorgt für den saftigen, buttrigen Geschmack des Rührteigs.
- Mehl & Backpulver, Salz und Zucker – ich backe den Apfelkuchen mit Weizenmehl vom Typ 405.
Die genaue Zutatenliste samt Mengenangaben findest du wieder am Ende dieses Beitrags. Dort kannst du dir das Rezept auch ausdrucken lassen.

Was ist bei der Zubereitung des Apfelkuchens mit Zimt und Marzipan zu beachten?
Der Apfelkuchen aus dem Buch wird mit Zimt und Marzipan verfeinert und mir fiel erst beim Backen auf, dass ich lediglich zwei Äpfel aus meinem großen Vorrat dafür brauche. Ups. 😀 Als der fertige Kuchen dann auf dem Tisch stand, waren wir uns alle einig, dass ruhig noch ein paar mehr Apfelstückchen in den Teig gepasst hätten.
- Wenn du mehr Apfel möchtest (und das lohnt sich!), schneide zwei weitere Äpfel in kleine Stücke und rühre sie direkt unter den Teig.
- Der Rührteig ist sehr unkompliziert, aber achte darauf, die Zutaten nicht zu lange zu verrühren – er wird sonst nicht so schön locker.
- Marzipan lässt sich leichter verarbeiten, wenn du es kurz kühl stellst und dann in kleine Würfel schneidest.
- Die Zimt-Zucker-Schicht sollte richtig schön dick auf dem Teig verteilt werden – das gibt den perfekten Crunch.
- Bevor du den Kuchen aus dem Backofen holst, mache den berühmten Holzstäbchen Test. Ein Holzstäbchen in die Mitte des Kuchens stecken und es sollte sauber wieder rauskommen – dann ist er perfekt durchgebacken.


Ganz ehrlich: so ein einfacher Apfelkuchen geht einfach immer – egal ob im Herbst zur Apfelernte oder im Frühling zum Sonntagskaffee. Er ist so einfach gemacht, schmeckt wunderbar saftig und hat mit dem Marzipan das gewisse Etwas!
Wenn dir mein Rezept gefallen hat, freue ich mich über einen Kommentar und auch über eine Bewertung. Dazu klickst du einfach auf die Sternchen in der Rezeptkarte. Damit hilfst du mir und auch allen anderen Lesern. Vielen Dank!
Du kannst von Kuchen nie genug bekommen? Dann sind wir schon zwei! Schau dir gerne meinen saftigen Schokokuchen an und den wunderbaren Apfel-Schmand-Kuchen. Mein Fantakuchen ist das richtige für Kids!

Saftiger Apfelkuchen mit Zimt und Marzipan
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Verwendetes Zubehör
Rezept Zutaten
- 125 g weiche Butter
- 120 g Zucker
- 3 Eier, Größe M
- 50 g Marzipan
- 220 g Mehl
- 2 TL Backpulver
- 1 Prise Salz
- 5 EL Milch
- 2 Äpfel oder gerne mehr, siehe Text
Für die Kruste
- 1 EL Zucker
- 1/2 TL Zimt
Rezept Zubereitung
- Ofen auf 170 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Springform mit Butter fetten und mehlen.
- Butter und Zucker cremig rühren, bis die Masse hell und etwas dicker wird. Marzipan grob reiben. Eier nacheinander zur Butter geben und glatt rühren. Marzipan dazu geben und unterrühren.
- Mehl mit Salz und Backpulver mischen und zur Buttermischung geben. Die Milch dazu geben und flott unterrühren.
- Falls noch Äpfel in den Teig sollen, diese jetzt schälen, würfeln und zum Teig geben.
- Den Teig in die Springform füllen. Äpfel für die Decke schälen und in Spalten schneiden und dekorativ auf dem Teig verteilen. Zucker und Zimt für die Kruste mischen und gleichmäßig über den Kuchen streuen.
- Den Kuchen für 45 Minuten backen. Stäbchenprobe machen, um zu schauen, ob er gar ist.





Ich mache noch Frischkäse (120g) dran und zwei El Rum. Ich liebe den Kuchen. Schmeckt auch mit Körschen. 🙂
Das klingt definitiv super. Ich liebe ja Kirschen und ein bisschen Rum kann nie schaden. 😀 Klingt lecker!
Heute bereits zum zweiten Mal innerhalb einer Woche gebacken, weil der Kuchen so lecker ist und einfach zuzubereiten ist. Das Rezept habe ich auch Freunden empfohlen. Vielen Dank dafür.
Wir haben ihn auch gestern nochmal gebacken. 🙂 Vielen Dank für die Weiterempfehlung!
Den werde ich sofort zubereiten ,super Rezept danke🙋❤
Sehr gerne Ursula! Ich freue mich das er dir gefällt. 🙂
Hört sich sehr lecker an. Muss wegen einer Sorbitunverträglichkeit eigentlich auf Äpfel verzichten, aber vielleicht backe ich ihn mal für Besuch, und esse selbst ein halbes Stück.
Hast du den Text von deiner Frau schreiben lassen? *ggg*
Mit Birnen funktioniert er auch, oder gehen die auch nicht? Und ja, meine Frau hat ihn gebacken, da kann sie nun auch die Texte schreiben. 😀
Nein, leider gehen Birnen auch nicht. Auch keine Pflaumen, Nektarinen, Pfirsiche usw.
Das ist echt schade und sicher ganz schön nervig. Es gibt Dinge, die braucht wirklich kein Mensch.
Hallo Malte.
Ich werde dieses Kuchen morgen für meine Oma und ihren Besuch machen, danke dafür!
Ach wenn ich nicht darauf achten muss, hier mal ein kleiner Tipp.
geeignetes Obst bei Sorbitunverträglichkeit
Beerenobst: Himbeeren, Heidelbeeren, Brombeeren, Stachelbeeren, Sanddorn, Johannisbeeren
Melone: Wassermelone, Honigmelon
Zitrusfrüchte: Zitrone, Limette, Orange, Grapefruit
Steinobst: Kirschen, Mirabelle, Avocado
Kiwi
Banane
Quitte
Ananas
Grüße,
Jesse-Gabriel
Bei Sorbitunverträglichkeit geeignetes Obst
Beerenobst: Himbeeren, Heidelbeeren, Brombeeren, Stachelbeeren, Sanddorn, Johannisbeeren Melone: Wassermelone, Honigmelon Zitrusfrüchte: Zitrone, Limette, Orange, Grapefruit Steinobst: Kirschen, Mirabelle, Avocado Kiwi Banane Quitte Ananas