Wenn du häufiger bei mir mitliest, dann weißt du ja, dass ich nicht unbedingt jedem Trend sofort hinterherrenne. Aber wenn ein Rezept auf Social Media viral geht und dort richtig hohe Wellen schlägt, dann werde ich doch neugierig und muss es ausprobieren. Der Japanese Cheesecake besteht aus nur 2 Zutaten, ist in 2 Minuten zubereitet und erobert gerade Tiktok und Instagram im Sturm!

Offen gesagt bin ich schon wieder ein wenig spät dran, weil mich der japanische Cheesecake zunächst einmal völlig kalt gelassen hat. Aber der Hype hat mittlerweile tatsächlich dazu geführt, dass die Hauptzutat, die Lotus Biscoff Kekse, im Supermarkt ausverkauft sind. Das erinnert mich natürlich sofort an die legendäre Dubai-Schokolade.
Es ist halt wirklich verrückt, welche Wirkung Social Media heutzutage hat und was man mit TikTok und Instagram alles auslösen kann. Wie auch immer, meine Timeline bestand nur noch aus Rezepten für den japanischen Cheesecake. Also bin ich in die Metro gerannt und konnte glücklicherweise noch ein paar Lotus Biscoff Kekse ergattern.

Die wichtigsten Zutaten für den Japanese Cheesecake
Falls du dich fragen solltest, woraus der Japanese Cheesecake besteht, dann wird die Antwort sehr kurz ausfallen: Er besteht aus gerade einmal zwei Zutaten. Für das Rezept brauchst du:
- Joghurt – Auch wenn es merkwürdig klingt, mein japanischer Käsekuchen wird mit griechischem Joghurt zubereitet. Am besten mit einem Joghurt mit 10% Fett.
- Lotus Biscoff Kekse – sind Karamellkekse, die ich zum ersten Mal in Holland gesehen und gegessen habe. Sie schmeckt super zu einer Tasse Kaffee. Mittlerweile gibt es sie auch bei Edeka oder Rewe, aber im Moment sind sie so knapp, wie Klopapier während Corona.
- Optional: Wenn du Kaffee liebst, kannst du etwas (abgekühlten) Espresso unter den Joghurt rühren. Mir schmeckt das ausgezeichnet, weil der Kaffee toll mit den Keksen harmoniert.
Die genaue Zutatenliste samt Mengenangaben findest du wieder am Ende dieses Beitrags. Dort kannst du dir das Rezept auch ausdrucken lassen.
Was ist bei der Zubereitung des japanischen Cheesecakes zu beachten?
Ich habe wirklich überlegt, ob ich den Käsekuchen hier überhaupt vorstellen soll. Wenn man mal ganz ehrlich ist, ist das ja kein Rezept. Das sind zwei Zutaten und das war’s. Und natürlich ist er kinderleicht zu machen und da gibt es auch nichts zu beachten und nichts, was schiefgehen könnte.
- Das Geheimnis dieses Desserts liegt darin, dass die Kekse sich so richtig schön vollsaugen können und dann wunderbar weich werden. Ich würde auf jeden Fall empfehlen, den Joghurt samt Keksen über Nacht in den Kühlschrank zu stellen.
- Variante: Was beim japanischen Cheesecake mit den Lotus Biscoff Keksen funktioniert, funktioniert natürlich auch mit Löffelbiskuit, Zitronenabrieb, Zitronensaft und ein bisschen weißer Schokolade. So hat man im Nu ein schnelles Zitronen-Dessert gezaubert, das an ein Tiramisu erinnert. Alternativ kannst du auch Obst deiner Wahl unter den Joghurt rühren.

- Es gibt auch Rezepte, in denen der Japanese Cheesecake mit fettreduziertem Joghurt oder Skyr zubereitet wird. Ich habe es probiert und richtig gut schmeckt es nur mit fettem Joghurt. Erst durch den hohen Fettgehalt wird es schön cremig und nur dann stimmt für mich die Konsistenz und das Essgefühl.
Du kennst noch weitere Zubereitungstipps, die hier fehlen und die für meine Leser interessant wären? Dann schreibe mir doch einen Kommentar!

Schmeckt der Japanese Cheesecake wie ein cremiger Käsekuchen?
Jetzt muss ich natürlich die wichtigste aller Fragen klären: Schmeckt der japanische Cheesecake denn tatsächlich wie ein Cheesecake? Die Antwort lautet: Nein. Dadurch, dass die Kekse sich vollsaugen und weich werden, erinnert es mich viel eher an ein Tiramisu. Das muss aber nicht schlecht sein, im Gegenteil.
Für ein Dessert, das in 2 Minuten zubereitet ist und wirklich überhaupt keine Arbeit macht, schmeckt der Japanese Cheesecake erstaunlich gut. Die Süße der Kekse fängt die Säure des Joghurts perfekt auf – das passt perfekt. Die Konsistenz ist auch richtig gut und wunderbar cremig. Wenn du dann noch die Kekse magst, wirst du bestimmt nicht enttäuscht werden.

Ich bin auf jeden Fall gespannt, ob du dieses super unkomplizierte Dessert mal probierst und dann möchte ich natürlich wissen, wie es dir geschmeckt hat.
Wenn dir mein Rezept gefallen hat, freue ich mich über einen Kommentar und auch über eine Bewertung. Dazu klickst du einfach auf die Sternchen in der Rezeptkarte. Damit hilfst du mir und auch allen anderen Lesern. Vielen Dank!
Bei mir gibt es natürlich noch mehr leckeren Nachtisch. Probiere mal mein Tiramisu oder Omas Schokopudding.

Japanese Cheesecake – cremiges Dessert aus 2 Zutaten
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Rezept Zutaten
Hinweis: Ich verwende 2 Joghurtbecher mit jeweils 150 g Inhalt.
- 300 g Griechischer Joghurt, 10% Fett
- 10 Lotus Biscoff Kekse
Rezept Zubereitung
- Den Joghurt einmal durchrühren und jeweils 5 Lotus Kekse waagerecht in den Joghurt (direkt in den Joghurtbecher) stecken. Das obere Drittel darf dabei etwas herausschauen. Wenn der Lotus Keks etwas zu lang ist, ein kleines Stück abschneiden.
- Den Joghurt abgedeckt über Nacht (mindestens 6 Stunden) in den Kühlschrank stellen.
- Alternativ: Wenn es hübscher aussehen soll, kannst du den Joghurt auch in kleine Dessertgläser füllen und die Kekse dort hineinstecken.
Ungefähre Nährwerte pro Portion
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Schmeckt super lecker 😋.
Ich mische noch TK Himbeeren oder Mandarinen aus der Dose am Vorabend mit hinein.
Auch eine sehr schöne Ergänzung, wie ich finde. Ganz lieben Dank für dein nettes Feedback, Petzi! 🙂
Ich war ja skeptisch, aber es schmeckt tatsächlich. Nicht unbedingt wie Cheesecake (obwohl ich nicht weiß, wie Japanese Cheesecake schmeckt :-)) aber doch ganz lecker! Mache ich öfter, geht schon schnell.
Ich freue mich, dass es dir geschmeckt hat, Iris. 🙂 Ich war ja auch ein wenig skeptisch zu Beginn. Aber für eine ganz schnelle Nummer, geht das gelegentlich schon mal klar. 🙂
Lieber Malte, ich finde es total schön und sehr sympathisch, wie Du das hier alles schreibst und so offen und hilfreich kommunizierst – Klasse! Danke! Und ich werde das so bald wie möglich ausprobieren! Das Rezept und die Abwandlungen klingen jedenfalls sehr verlockend, selbst für mich, die ich ja lieber Schnitzel statt Schokolade wählen würde, sozusagen. 🙂
Liebe Grüße, Kat.
Ganz lieben Dank für dein nettes Feedback, Kathrin. 🙂 Ich bin ja eigentlich auch eher im Team Schnitzel als im Team Schokolade, aber gelegentlich muss etwas Süßes schon sein. 🙂