Stell dir vor, du bist in einer Quizshow und sollst in kürzester Zeit süße Leckereien nennen, die es in der Weihnachtszeit gibt. Was fällt dir da ein? Mir schießen als erstes Plätzchen durch den Kopf, gefolgt von Stollen. Als Nächstes folgt der Bratapfel. Ein Klassiker für die schöne Weihnachtszeit und die Inspiration für mein heutiges Rezept: Bratapfel-Muffins.

Bedauerlicherweise mag mein Sohn Bratäpfel nicht so gerne, ihm ist das „zu apfelig“. Er ist ja noch recht klein und wechselt seine Vorlieben beinahe täglich. Früher hat er Äpfel nur ohne Schale gegessen, die mochte er gar nicht. Mittlerweile isst er sie mit und hat sich vitaminmäßig quasi gesteigert. Aber die Apfelportion muss immer noch klein sein, sonst rümpft er sein Stupsnäschen.
Allerdings findet er die Füllung der Bratäpfel immer total gut. Mandeln, Marzipan und Zimt sind halt auch lecker, alles zusammen ist noch leckerer. Ich möchte in der Weihnachtszeit auf keinen Fall auf diese Leckerei verzichten, und habe eine prima Lösung gefunden. Ich backe einfach Bratapfel-Muffins! Hübsche, weihnachtliche Muffins mit dem Geschmack von Bratäpfeln, aber mit weniger Apfel. Kind glücklich, Papa glücklich, alle glücklich. 🙂

Die wichtigsten Zutaten für die Bratapfel-Muffins
Muffins gehen bei meinem Sohn einfach immer und das kann ich gut verstehen. Ich liebe sie auch und sie sind ja auch ideal, weil sie recht einfach zu backen sind. Meine Bratapfel-Variante ist auch nicht kompliziert und wenn du sie ausprobieren möchtest, brauchst du u.a.:
Für die Apfelfüllung
- Äpfel und Apfelsaft – eine süß-säuerliche Sorte. Ich habe den JAZZ™ Apfel verwendet.
- Rosinen und Mandeln – der Bratapfel lässt grüßen!
- Butter
- Zimtpulver – das beste Gewürz in der Weihnachtszeit.
Für den Muffin-Teig
- Mehl und Backpulver – ich backe wieder mit Mehl vom Typ 405. Mit Typ 550 gelingen die Bratapfel-Muffins auch.
- Milch, Butter, Eier und Zucker – die wichtigsten Zutaten für einen fluffigen Rührteig.
- Marzipan – das gehört zum Bratapfel dazu und macht auch die Muffins erst so richtig schön weihnachtlich.
- Vanilleextrakt und Zimtpulver – anstatt Vanilleextrakt kannst du auch das Mark einer Vanilleschote verwenden.
Die genaue Zutatenliste samt Mengenangaben findest du wieder am Ende dieses Beitrags. Dort kannst du dir das Rezept auch ausdrucken lassen.

Was ist bei der Zubereitung der Bratapfel-Muffins zu beachten?
Die Zubereitung bei meinem Rezept ist nicht kompliziert und besteht im Grunde darin, erst die Bratapfel-Füllung herzustellen und dann den Rührteig für die Muffins. Wenn du zuvor schon Muffins gebacken hast, dann werden dir meine Muffins auch gelingen.
- Die Rosinen weiche ich vorab in heißem Apfelsaft ein. Dadurch bekommen sie ein viel weichere Konsistenz, als wenn man sie getrocknet in den Teig geben würde.
- Ich schäle die Äpfel nicht, weil mich die Schule nicht stört. Du kannst sie auch schälen, wenn du das lieber magst.
- Während du die Mandeln zusammen mit den Äpfeln in Butter bräts, solltest du die Masse häufig umrühren, damit die Mandeln nicht anbrennen.
- Beim Rührteig gilt wie immer, nur solange rühren, bis ein homogener Teig entstanden ist. Zu langes Rühren sorgt dafür, dass der Teig fest wird.
- Ich backe die Bratapfel-Muffins in Papierförmchen, so lassen sie sich nach dem Backen schön lösen. Gebacken werden sie bei 180 °C Ober-/Unterhitze. Sie brauchen knappe 30 Minuten.
Du kennst weitere Zubereitungstipps, die hier fehlen und die für meine Leser interessant wären? Dann schreibe mir doch einen Kommentar!
Sie machen wirklich keinen großen Aufwand und sind verdammt lecker. Die süßen Äpfel, das Marzipan, dazu das Knusprige der Mandeln. Einfach ein Träumchen.
Meine Empfehlung: der leckere JAZZ™ Apfel
Der JAZZ™ Apfel ist eine Kreuzung aus Gala und Braeburn und nicht nur wunderbar knackig, sondern gleichzeitig auch schön süß (mit perfekter Säue) und sehr saftig. Mittlerweile ist er mein Lieblingsapfel und das soll schon etwas heißen, bei weltweit über 30.000 Apfelsorten!

Äpfel sind natürlich nicht nur lecker, sondern auch sehr gesund. Sie enthalten B-, C- und E-Vitamine und wertvollen Nährstoffen wie Kalium, Natrium, Magnesium, Calcium und Eisen. Sie sind außerdem reich an Ballaststoffen und deshalb versuchen wir ein Apfel am Tag zu essen.
Du kennst ja den Spruch: An apple a day, kepps the doctor away.

Sodele, jetzt habe ich alles gegeben, um dir meine Bratapfel- Muffins schmackhaft zu machen. Es wäre schön, wenn du das Rezept ausprobierst und noch schöner, wenn es dir gefallen würde.
Ich wünsche dir gutes Gelingen beim Nachbacken!

Wenn dir mein Rezept gefallen hat, freue ich mich über einen netten Kommentar und auch über eine Bewertung. Dazu klickst du auf die Sternchen in der jetzt folgenden Rezeptkarte. Damit hilfst du mir und auch den anderen Lesern. Vielen Dank!
Ich liebe es total, mit Äpfeln zu backen. Gebackene Äpfel schmecken einfach nur köstlich. Mein gedeckter Apfelmuskuchen macht absolut glücklich und mein Apfelkuchen vom Blech geht auch wirklich immer. Probiere auch gerne mal meine Blätterteigäpfel mit Marzipan.

Bratapfel-Muffins mit Marzipan, Mandel und Rosinen | so lecker
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Verwendetes Zubehör
Rezept Zutaten
- 3 Äpfel
- 100 ml Apfelsaft
- 80 g Rosinen
- 100 g Mandeln, gestiftelt
- 100 g Marzipan
- 120 g Zucker
- 120 g Butter, Zimmertemperatur
- 2 Eier, Größe M
- 1 TL Vanilleextrakt
- 250 g Mehl, 405er oder 630er
- 2 TL Backpulver
- 1 1/2 TL Zimt
- 150 ml Milch
- Salz
Rezept Zubereitung
- Das Marzipan für 10 Minuten ins Eisfach legen. Den Apfelsaft in einen Topf geben, heiß werden lassen und die Rosinen darin 15 Minuten ziehen lassen, bis sie weich geworden sind.
Apfelfüllung
- Die Äpfel waschen, vierteln und entkernen. Anschließend in Stückchen schneiden.
- Eine große Pfanne bei mittlerer Hitze aufsetzen, die Äpfel mit 20 Gramm Zucker bestreuen und karamellisieren lassen. 1/2 TL Zimt und eine Prise Salz über die Äpfel geben und vermischen.
- 20 g Butter in die Pfanne geben, schmelzen lassen und die Mandeln zufügen. Die Masse ca. 2-3 Minuten köcheln lassen, gelegentlich umrühren, bis die Mandeln leicht Farbe angenommen haben. Die Rosinen aus dem Apfelsaft ab seien und zu der Apfelmasse geben. Beiseite stellen.
Rührteig
- Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Muffinblech mit Papierförmchen auslegen.
- Für den Teig 100 g Butter mit 100 g Zucker schaumig rühren. Anschließend die Eier einzeln unterrühren (30 Sekunden pro Ei) und beim letzten Ei das Vanilleextrakt zufügen.
- Das Marzipan über einer groben Reibe raspeln, zur Buttermasse geben und kurz unterrühren.
- In einer extra Schüssel das Mehl, Backpulver, Zimt und Salz mischen. Die Mehlmischung zu der Buttermasse geben und kurz verrühren. Der Teig muss noch nicht glatt verrührt werden! Anschließend die Milch in einem dünnen Strahl dazu geben und verrühren, bis der Teig glatt ist.
- 2/3 der Apfelmasse mit einem Spatel vorsichtig unter den Teig heben. Das restliche Drittel als Topping aufheben.
- Den Teig mithilfe von zwei Teelöffeln in die Förmchen füllen, sodass diese etwas mehr als 3/4 gefüllt sind. Die restliche Apfelmasse auf dem Teig verteilen und leicht andrücken.
- 30 Minuten backen und eventuell nach 20 Minuten abdecken, sollten die Muffins zu dunkel werden. Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.
Ungefähre Nährwerte pro Portion
Dieser Beitrag wurde von JAZZ™ Apple gesponsert und enthält Werbung für JAZZ™ Äpfel. Auf den Inhalt dieses Beitrages wurde keinerlei Einfluss genommen. Ich bedanke mich bei meinem Sponsor für die Unterstützung von MaltesKitchen.de







Bei mir war es für 12 Silikon Muffinförmchen deutlich zu viel Teig, ich konnte noch 1/2 Minimuffinblech füllen.
Marzipan zu reiben ist wohl das pappigste, was man sich vorstellen kann, aber es lohnt sich ja. Muss man halt durch 😂
Bin gespannt auf den Geschmack, aufgegangen sind sie sehr schön!
Hi Stefanie, das Marzipan zu reiben ist wirklich kein Spaß. Darum lege ich es immer ins Tiefkühlfach, dass erleichtet das Ganze erheblich. Ich hoffe, dir schmecken die Muffins. 🙂 Viele Grüße! Anne
Die Muffins sind wirklich richtig fluffig und saftig und sehr, sehr lecker! Der Marzipan kommt sehr deutlich raus. Wer den nicht mag, sollte vielleicht etwas weniger nehmen. Ich mag Marzipan :-).
Werde die Muffins auf jeden Fall nochmal backen und vielleicht die Rosinen anstatt in Apfelsaft in Calvados marinieren.
Hi Petra, finde ich ja verrückt das du den Marzipan so deutlich rausschmeckt. Welchen kaufst du denn? Den möchte ich auch! 😀 Viele Grüße, Anne
Ich hatte 0815-Marzipan aus dem Discounter :-), ich glaube von Aldi. Hat sich super verarbeiten lassen und schmeckt wirklich intensiv 😉
Okeee, meins war auch von Aldi. Das ist immer sehr gut! 🙂
Bei mir waren die Muffins erst nach 40 min. durchgebacken, sonst alles köstlich! Silvia
Sehr lecker und fluffig. Hat alles gut funktioniert. Auch nicht zu süß!
LG,
Marlies
Das freut mich Marlies, dass sie dir gefallen haben. Danke fürs Nachbacken. 🙂