Rezept Marmorkuchen klassisch

Klassischer Marmorkuchen – Rezept von Christian Hümbs

Heute gibt es ein weiteres Marmorkuchen-Rezept auf meinem Blog und was für eines! Es handelt sich um ein klassisches Rezept von Christian Hümbs, bekannt aus der TV-Show „Das Große Backen“. Wer von euch weiß, dass Hümbs ein echter Oberhausener ist wie ich, der weiß: Seinen Marmorkuchen musste ich einfach mal probieren!

Saftiger Marmorkuchen

Meine Liebe zum Marmorkuchen ist ungebrochen und anscheinend lässt sie sich sogar vererben! Mein Sohn hat den Marmorkuchen zu seinem absoluten Lieblingskuchen auserkoren. Wenn ich ihn frage, welchen Kuchen ich backen soll, kommt die Antwort wie aus der Pistole geschossen: Marmorkuchen!

Das heutige Rezept stammt aus dem hervorragenden Backbuch „Richtig gut Backen“ von Hümbs, das ich allen Backbuch-Fans wirklich wärmstens ans Herz legen kann. Was macht seinen Marmorkuchen so besonders? Er verwendet Eischnee! Die steif geschlagenen Eiweiße werden unter den Rührteig gehoben und sorgen für eine besonders fluffige Konsistenz und machen den Teig der saftig.

Marmorkuchen nach Christian Hümbs

Die wichtigsten Zutaten für den klassischen Marmorkuchen

Für diesen klassischen Marmorkuchen brauchst du etwas mehr Zutaten als bei einem einfachen Rührteig – aber jede einzelne hat ihre Berechtigung! Für mein Rezept brauchst du u.a.:

  • Mehl und Backpulver – ich bleibe dabei, die meisten feinen Kuchen mit Weizenmehl vom Typ 405 zu backen. So schmeckt der Kuchen wie in meiner Kindheit.
  • Butter – die Butter muss wirklich zimmerwarm sein! Kalte Butter lässt sich nicht gut aufschlagen und der Teig wird nicht so locker.
  • Puderzucker und feiner Zucker – Puderzucker lässt sich feiner aufschlagen als normaler Zucker und gibt dem Teig eine besonders zarte Textur. Der feine Zucker kommt in den Eischnee und gibt ihm Stabilität.
  • Kakaopulver – für die dunkle Hälfte des Marmorteiges. Ich empfehle hier, wie immer, ungesüßten Backkakao zu verwenden.
  • Milch und Eier – gleich 7 Eier! Die Eigelbe kommen in den Teig, die Eiweiße werden zu Eischnee geschlagen. Das ist das Geheimnis der besonders luftigen Konsistenz.
  • Bittermandelaroma und Vanilleschote – ein klassisches Backaroma, das dem Marmorkuchen eine leicht nussige Note verleiht. Das Mark einer halben Vanilleschote rundet den Geschmack ab.
  • Bio-Zitrone (Abrieb) – Eine halbe Bio-Zitrone bringt Frische in den Teig. Unbedingt Bio, da wir die Schale verwenden!
Eiweiß steif schlagen

Was ist bei der Zubereitung des klassischen Marmorkuchens zu beachten?

Der Marmorkuchen ist nicht schwierig zu backen, aber es gibt ein paar Tricks, besonders rund um den Eischnee, die ich dir gerne aufschreibe:

  • Den Eischnee wirklich steif schlagen! Das Eiweiß muss so fest sein, dass der Schnee beim Umdrehen der Schüssel nicht herausfällt. Erst dann den Zucker nach und nach einrieseln lassen.
  • Den Eischnee vorsichtig unterheben und NICHT unterrühren! Rühren zerstört die Luftblasen, die den Kuchen locker machen. Mit einem Teigschaber von außen nach innen und von unten nach oben arbeiten.
  • Butter und Puderzucker richtig cremig aufschlagen. Nimm dir dafür Zeit! Mindestens 3-4 Minuten. Das Volumen der Butter muss sich sichtbar vergrößern. Erst dann kommen die Eigelbe nach und nach dazu.
  • Mehl und Milch portionsweise und abwechselnd unterrühren. Erst etwas Mehl, dann etwas Milch, dann wieder Mehl. Das verhindert, dass der Teig klumpt und sorgt für eine gleichmäßige Konsistenz.
  • Kakaopulver erst zum Schluss einrühren. Erst zwei Drittel des hellen Teigs in die Form, dann Kakao in das restliche Drittel – so entsteht ein schöner Kontrast. Den dunklen Teig über den hellen geben und mit einem Löffel einziehen.
  • Den Kuchen auf der untersten Schiene backen! Das verhindert, dass die Oberfläche zu früh bräunt, während der Kern noch nicht durch ist. Gleichmäßige Hitze von unten ist beim Rührkuchen oft der Schlüssel.
  • Mit einem Holzspieß die Garprobe machen! Nach 50 Minuten einfach in die Mitte stechen. Kommt er sauber heraus, ist der Kuchen fertig. Klebt Teig daran, braucht er noch etwas Zeit.
  • Den Kuchen 5 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann stürzen. Zu früh gestürzt, bricht er auseinander. Zu lange warten, und er klebt fest. 5 Minuten sind genau richtig.
Saftiger Marmorkuchen

P.S Den Marmorkuchen habe ich in einer Story auf meinem Instagram-Account gezeigt und danach kamen zig Anfragen, woher ich diese schicke Kuchenform habe. Die Form ist von der Firma Nordic Ware und die Form hat einen Durchmesser von 22 cm.

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Allerdings reduziere ich die Teigmenge um ca. 1 Drittel, wenn ich den Kuchen in dieser Form backen. Die Mengenangaben in der Rezeptkarte sind für eine klassische Gugelhupfform gedacht, die etwas tiefer als meine nordische Backform ist.

Wenn dir das Rezept gefallen hat, freue ich mich über einen Kommentar und auch über eine Bewertung. Dazu klickst du einfach auf die Sternchen in der Rezeptkarte. Damit hilfst du mir und auch allen anderen Lesern. Vielen Dank!

Rührkuchen sind meine Lieblingskuchen, weil sie so einfach zu backen sind. Schau dir auch mal meinen Ameisenkuchen oder den tollen Zebrakuchen an. Kinder lieben den Fantakuchen vom Blech!

Rezept Marmorkuchen klassisch

Wunderschön saftiger und klassischer Marmorkuchen

Ein sehr leckerer und saftiger Marmorkuchen nach einem Rezept von Christian Hümbs, bekannt aus der TV-Show "Das große Backen". Der Kuchen ist einfach nachzubacken, wie eigentlich jeder Rührteigkuchen.

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4,5 von 11 Bewertungen
Vorbereitung 30 Minuten
Koch- / Backzeit 1 minute
Zeit Gesamt 1 Stunde 30 Minuten
Gericht Kuchen
Küche Deutschland
 Anzahl
 Personen
14

Rezept Zutaten
 

  • 350 g Mehl , + etwas zum Ausstäuben der Form
  • 2 TL Backpulver
  • 300 g Butter, zimmerwarm, + etwas zum Ausfetten der Form
  • 75 g Puderzucker
  • 200 g Zucker
  • 25 g Kakaopulver
  • 100 ml Milch
  • 7 Eier, Größe M
  • 2 Tropfen Bittermandelaroma
  • 1/2 Vanilleschote
  • 1/2 Bio-Zitrone, Abrieb

Rezept Zubereitung
 

  • Den Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen und die Gugelhupfform mit Butter ausfetten und mit Mehl ausstäuben. Das Mehl mit dem Backpulver vermischen.
  • Die Eier trennen und die Eiweiße mit den Quirlen des Handrührgeräts auf mittlerer Stufe steif schlagen, dabei nach und nach die 200 g Zucker einrieseln lassen. Den Eischnee beiseite stellen.
  • Die Butter mit dem Puderzucker in einer Schüssel mit den Quirlen des Handrührgeräts verrühren. Die Eigelbe nach und nach unterrühren und das Mehl sowie die Milch portionsweise und abwechselnd unterrühren.
  • Das Vanillemark, die Zitronenschale, das Bittermandelaroma unterrühren und den Eischnee mit einem Teigschaber unter die Masse heben. Etwa zwei Drittel des Teiges in die Form füllen, das Kakaopulver auf den restlichen Teig sieben und unterrühren. Den Kakaoteig in die Form füllen und den dunklen Teig mit einem Löffel unter den hellen Teig ziehen.
  • Den Marmorkuchen im vorgeheitzen Backofen auf der untersten Schiene ca. 50-60 Minuten backen. Zur Garprobe einen Holzspieß in die Mitte des Kuchens stecken. Haftet beim Herausziehen des Spießes kein Teig daran, ist der Kuchen fertig. Den Kuchen herausnehmen und noch 5 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann auf ein Kuchengitter stürzen und abkühlen lassen. Bei Bedarf mit Puderzucker verzieren.

Anmerkungen

  • Der Teig reicht für einen Marmorkuchen in einer Gugelhupfform mit 24 cm Durchmesser.
Ungefähre Nährwerte pro Portion
Kalorien: 360kcal | Kohlenhydrate: 41g | Eiweiß: 6g | Fett: 20g | Zucker: 20g

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Das gilt nicht nur für leckeres Essen, sondern auch für tolle Rezepte. Wenn dir mein Rezept gefällt, schicke es gerne an deine Freunde und Familie!

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