Heute habe ich dir ein kleines, aber feines Rezept für selbstgemachtes Kürbispüree mitgebracht. Wir machen davon jedes Jahr einen ordentlichen Vorrat, weil wir mit dem Püree so gerne backen. Außerdem mag ich einen Klecks davon auch sehr gerne in meinem Pumpkin-Spice-Latte und weil man es so schlecht zu kaufen bekommt, machen wir es eben schnell selbst.

Im Gegensatz zu Amerika gibt es das Kürbispüree bei uns ja wirklich selten bis gar nicht im Supermarkt zu kaufen und wenn doch, ist es meist unverhältnismäßig teuer. Die oft genannte Alternative Kürbis-Babybrei ist leider viel zu wässrig und damit auch geschmacklich nicht das gleiche, wie ein „echtes“ Kürbispüree. Aber Gott sei Dank ist das Kürbispüree wirklich einfach selbst gemacht und der Aufwand dafür hält sich in Grenzen.
Der Backofen übernimmt bei der Zubereitung nämlich fast die ganze Arbeit für dich und du musst nur kurz ran, wenn der Kürbis püriert wird. Portionsweise eingefroren hast du das Püree danach die ganze Saison über griffbereit für deine liebsten Herbstrezepte bzw. Kürbisrezepte. Wir bereiten das Kürbispüree aus dem Hokkaido-Kürbis zu. Mit anderen Sorten funktioniert die Zubereitung aber genauso gut und du kannst auch Kürbissorten mischen.

Wichtige Zutaten für das Kürbispüree
Das wird heute wahrscheinlich die kürzeste Zutatenliste überhaupt und alles, was du benötigst, ist der Kürbis. Er wird auch nicht gewürzt oder anderweitig aromatisiert, dass Püree sollte immer „pur“ schmecken. Du brauchst also:
- Hokkaido Kürbisse – meine liebste Kürbissorte für Kürbispüree, weil die Schale beim Backen so weich wird, dass du sie problemlos mit verarbeiten kannst, wenn du magst.
- Den Hokkaido findest du in Deutschland nahezu in jedem Supermarkt. Je nach Größe der Kürbisse kaufe ich 2 bis 3 Stück, die passen dann auf ein Backblech. Wenn du die Schale verwenden möchtest, kannst du auch gerne Bio-Kürbisse kaufen.
Die genaue Zutatenliste samt Mengenangaben findest du wieder am Ende dieses Beitrags. Dort kannst du dir das Rezept auch ausdrucken lassen.

Tipps zur Zubereitung von Kürbispüree
Wie oben schon erwähnt ist das Rezept bzw. die Zubereitung für das Kürbispüree wirklich kinderleicht. Ein paar Kleinigkeiten solltest du trotzdem beachten, damit dein Püree am Ende auch schön cremig und sämig wird. Hier meine Tipps:
- Wenn du die Schale mitverwenden möchtest, dann empfehle ich dir, den Kürbis ordentlich unter heißem Wasser abzuschrubben. Dann sind Bio-Kürbisse auch keine schlechte Wahl. Das Kürbispüree wird ohne Schale noch feiner und sämiger.
- Schneide die Kürbishälften in ungefähr gleich große Viertel, bevor sie in den Ofen kommen. So garen sie gleichmäßig durch und werden auch zur gleichen Zeit gar.
- Die Kerne und Fruchtfleischfäden lassen sich vor dem Backen ganz einfach mit einem Löffel entfernen.
- Du kannst nach circa 45 Minuten einmal mit einem spitzen Messer in den Kürbis stechen und wenn das Messer durchgleitet wie durch Butter ist der Kürbis gar. Ansonsten lässt du ihn einfach noch etwas länger im Ofen.
- Wenn du den Kürbis aus dem Ofen nimmst, tupfe unbedingt die ausgetretene Flüssigkeit mit einem Küchentuch ab. Wir wollen so wenig Flüssigkeit wie möglich in unserem Kürbispüree!
- Warte, bis das Püree vollständig ausgekühlt ist, bevor du es portionsweise einfrierst. Kommt es noch warm in den Gefrierschrank, bilden sich schnell Eiskristalle und beim Auftauen wird das Püree wässriger.
Du kennst Zubereitungstipps, die hier fehlen und die für meine Leser interessant wären? Dann schreibe mir doch einen Kommentar!
So einfach kann man sich sein eigenes cremiges Kürbispüree zaubern und braucht dafür nicht teures Geld im Supermarkt zu bezahlen. Das Kürbispüree sorgt dafür, dass insbesondere Kuchen, Muffins und auch Brot schön saftig schmecken. Natürlich hat es auch einen sehr feinen Kürbisgeschmack, deshalb wird es auch oft in Getränke gegeben. Zum Beispiel in Latte Macchiato mit Kürbisaroma oder in den Pumpkin Spice Latte.
Du kannst mir natürlich gerne einmal schreiben, wofür du dein Kürbispüree am liebsten verwendest. Du weißt ja, ich bin immer auf der Suche nach Anregungen für neue Rezepte und freue mich über dein Feedback.

Wenn dir mein Rezept gefallen hat, freue ich mich über einen Kommentar und auch über eine Bewertung. Dazu klickst du einfach auf die Sternchen in der Rezeptkarte. Damit hilfst du mir und auch allen anderen Lesern. Vielen Dank!
Mit deinem selbstgemachten Kürbispüree kannst du gleich weiterbacken und weiterkochen. Ich verwende es immer gerne für meine Kürbis-Pekannuss-Muffins, oder du machst dir mit dem Püree und dem Pumpkin Spice Gewürz einen Pumpkin Spice Latte. In meinen Kürbis Rezepten findest du weitere Gerichte mit Kürbis, die richtig Freude machen.

Kürbispüree aus dem Ofen
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Verwendetes Zubehör
Rezept Zutaten
- 2 kg Hokkaido-Kürbis
Rezept Zubereitung
- Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Backblech mit Backpapier auslegen.
- Die Hokkaido Kürbisse unter fließendem Wasser abbürsten. Besonders gründlich sein, wenn du die Schale mitverarbeiten möchtest. Den Kürbis halbieren und mit einem Löffel die Kerne und das Fruchtfleisch herausschaben.
- Die Kürbishälften nun vierteln und auf das Backblech legen. Auf mittlerer Schiene für 45-60 Minuten (je nach Größe der Kürbisviertel) backen. Nach 45 Minuten mit einem Messer ins Fruchtfleisch stechen. Geht das Messer wie durch Butter, ist der Kürbis gar.
- Eventuell austretende Flüssigkeit auf den Vierteln mit einem Löffel oder Zewa entfernen, wir wollen so wenig Flüssigkeit wie möglich im Püree! Den Kürbis leicht abkühlen lassen.
- Die Schale lässt sich nun entweder leicht abziehen oder ist etwas fester am Fruchtfleisch. Dann mit einem Löffel von der Schale schaben, solltest du die Schale nicht verwenden wollen.
- Das gewonnene Kürbisfleisch mit einem Pürierstab schön glatt pürieren.
- Das vollständig ausgekühlte Kürbispüree portionsweise einfrieren und bei Bedarf auftauen.
Ungefähre Nährwerte pro Portion
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