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Frittierter Blumenkohl mit Sauce Tartare {nach Johann Lafer}

Rezept für frittierten Blumenkohl mit Sauce Tartare

Blumenkohl, ein Gemüse mit dem ich immer schon zu kämpfen hatte. Nur in den seltensten Fällen schmeckt er mir richtig gut und meistens esse ich ihn nur, weil meine Frau ihn so gerne mag. Ein echtes Dilemma! :ohno:

Gut das ich so viele nette Facebook Leser habe (Folgst du mir schon oder suchst du mich noch?), die mir aus diesem Dilemma raushelfen möchten und auf meine Frage nach tollen Blumenkohlrezepten häufig mit “panieren und frittieren” antworteten.

Frittierter Blumenkohl mit Sauce Tartare

Mache ich doch glatt und dazu habe ich mir ein Rezept vom großen Johann Lafer ausgesucht, aus seinem Buch “Gut Kochen” und zwar den frittierten Blumenkohl mit Sauce Tartare. Die Sauce Tartare ist übrigens auch Neuland für mich und ich habe sie zum ersten Mal zubereitet.

Der frittierte Blumenkohl mit der Sauce Tartare schmeckt mit wirklich super!

Ganz ehrlich, ich freu mich! Mit diesem Rezept habe ich endlich mal Zugang zum Blumenkohl gefunden und kann ohne wenn und aber sagen, dass ich den panierten Blumenkohl zusammen mit der Sauce Tartare richtig lecker fand. So lecker, dass ich dieses Gericht jetzt regelmäßig auftischen werden. Das sagt echt alles. Top und Danke an meine Facebooker!

Portionen 2

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Frittierter Blumenkohl mit Sauce Tartare {nach Johann Lafer}

50 minGesamtzeit

Recipe Image

Zutaten

Für die Sauce-Tartare:

200 g Mayonnaise

100 g Naturjoghurt

1 Ei

20 g eingelegte Kapern

2 Essiggurken

2 Schalotten

1 EL Kerbel, fein gehackt

1 EL Petersilie, fein gehackt

Salz und Pfeffer

Für den frittierten Blumenkohl:

1 Blumenkohl ca. 800 g

2 Laugenbrezel vom Vortag (2 Kümmelstangen laut Originalrezept)

1 TL Kümmelsamen

2 Eier

60 g Mehl

Öl zum Frittieren

Salz

Zubereitung

    Sauce-Tartar:
  1. Für die Sauce Tartare 1 hartgekochtes Ei, 2 Essiggurken und 20 g eingelegte, abgetropfte Kapern in kleine Würfel schneiden (die Kapern fein hacken). 2 Schalotten ebenfalls sehr fein würfeln sowie 1 EL fein gehackten Kerbel und 1 EL fein gehackte Petersilie vorbereiten.
  2. 200 Mayonnaise und 100 g Naturjoghurt verrühren und das Ei, Essiggurken, Kapern, Schalotten sowie die Kräuter (vorsichtig) unterrühren. Die Sauce mit Salz und Pfeffer abschmecken und beiseite stellen.
  3. Frittierter Blumenkohl:
  4. Den Blumenkohl in kleine Röschen zerteilen und die Röschen für 3-4 Minuten in kochendem Salzwasser bissfest blanchieren, dann abgießen, abschrecken und gut abtropfen lassen. 1 Laugenbretzel (im Originalrezept werden 2 Kümmelstangen verwendet) mit dem Mixer fein zermahlen, 1 TL Kümmelsamen hinzugeben und in eine Schale geben.
  5. Die Blumenkohlröschen zunächst durch das Mehl (60 g), dann durch die verquirlten Eier (2 Stück), danach durch die Laugenpanade ziehen. Das ist jetzt ein bisschen Arbeit, bis man alle Röschen paniert hat. Nach dem Panieren die Röschen portionsweise in der Friteuse (oder im Topf) goldgelb frittieren und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Die Röschen salzen und mit der Sauce Tartare servieren.
7.8.1.2
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https://www.malteskitchen.de/frittierter-blumenkohl-mit-sauce-tartare/

Bei diesem Rezept verwendete oder empfohlene Kochbücher / Utensilien / Produkte:

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Lasst es euch schmecken und bis demnächst mal wieder,

Malte.

über

Ich koche mit viel Leidenschaft und liebe die einfache Küche. Schnell und lecker schließen sich nicht aus und genau das versuche ich auf meinem Blog zu zeigen. Neben meiner Leidenschaft für das Kochen bin ich glücklicher Papa des tollsten Jungen auf der Welt und ein unverbesserlicher Optimist.

12 Kommentare zu “Frittierter Blumenkohl mit Sauce Tartare {nach Johann Lafer}

  1. Ich liebe Blumenkohl und mag ihn auch paniert total gerne. Mit Laugenbrezel habe ich es abr noch nie gegessen. Mus sich ausprobieren. Danke für das rezept :smile: Viele liebe Grüße Claudia
  2. Ah, Anna sabbert, das Smiley sieht eigentlich eher nach kotzen aus... :-) Ich mag Blumenkohl sehr gerne, meine Mum liebt ihn geradezu abgöttisch. Folglich wird das nachgekocht. Die Sauce Tartare.ist *klugscheißmodus an* aber wohl wirklich eine "Sauce gribiche" laut Wiki *klugscheißmodus aus*. Und zum besseren Verständnis: Meinst du mit Essiggurken Salzgurken oder süß-saure Gewürzgurken? Ich verstehe darunter eigentlich immer ersteres, würde aber für die Sauce immer zweiteres nehmen. :-)
    • Ich hab grad auch mal Wiki bemüht und stimmt, die Sauce geht eher nicht als Sauce Tartare durch. Da hat der Lafer mich verarscht :biggrin: Ich habe Gewürzgurken verwenden. Ich Rezept steht zwar etwas von Essiggurken, aber ich habe das mal so frei interpretiert und hatte auch keine anderen im Haus.
  3. Lieber Malte, panierter Blumenkohl ist eine Delikatesse und der nussige Geschmack des Blumenkohls ist etwas ganz feines. Ich paniere ihn gerne auch mit Panko, das bekommst du im asiatischen Supermarkt. Probiere es mal damit. Grüsse, Eva
    • Hallo Eva, Danke für deinen Tip. Ich habe eigentlich fass immer ein Päckchen Panko im Haus und benutze es fast lieber als Semmelbrösel. Panko hat diesen extra Crunch, gefällt mir gut. Beste Grüße Malte
  4. Mama war begeistert und auch ich fand es sehr lecker! Ein wenig schwierig fand ich, die richtige menge Salz und pfeffer bei der Sauce zu finden. Erst hatte Angst, sie übersalzen zu haben, später dann am Blumenkohl kam hätte sie eher noch mehr Salz und Pfeffer haben können. Aber grundsätzlich ist die Sauce schon megalecker und leicht abwandelbar mit Senf und/oder Zucker, Honig, Knoblauch, anderen Kräuterzusammenstellungen. Panko muss ich mir auch mal besorgen, das kenne ich noch gar nicht. Jedenfalls habe ich es selber noch nie benutzt, vielleicht ja schon mal beim Chinesen gegessen. Unter Essiggurken versteht ma wohl weitläufig Gewürzgurken, soweit habe ich mich auch mal schlau gemacht, aber so in meinem Umfeld assoziieren tatsächlich viele wie ich damit eher Salzgurken.
    • Find ich schön, dass es der Mama geschmeckt hat. Grüß sie mal bei Gelegenheit von mir bitte! Ich hatte auch erst Angst ein bisschen zu übersalzen, weil die Gurken und Kapern ja auch schon Salz hatten und bin dann auch vorsichtig rangegangen. Ging aber alles gut. Die Röschen habe ich am Ende aber auch noch ein bisschen nachgesalzen. Panko ist cool. Gibt immer eine schöne und etwas gröbere Panade, im Vergleich zu normalen Semmelbrösel. Wird dir bestimmt gefallen.
  5. EM steht an und damit wächst der Bedarf an leckerem und schnell und unkompliziert herstellbarem Fingerfood. Wenn es dann auch noch lecker ist... 1 Sellerieknolle in Frittengröße zurechschneiden. In einer weiten Schüssel 2-3 EL Olivenöl mit Salz, Pfeffer und Paprika edelsüss/rosenscharf ordentlich würzen. Die Selleriestifte zum Würzöl geben und sorgfältig durchschwenken, so dass sie schön ummantelt sind. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Belch im auf 200 Grad vrogeheizte Backofen im unteren Drittel 20 bis 25 Min. backen. Zu Fritten gibt es natürlich rot/weiß. Die weiße Sauce haben wir hier mit der Sauce Tartare. Für die rote verrührt man einfach Ajvar (je nach Geschmack mild oder scharf) mit Frischkäse. Pi mal Daumen so 3 El auf ca. 200 g Käse. Hier sind der Ausbauphantasie keine Grenzen gesetzt. Man kann das pur verwenden oder noch nachwürzen und mit sehr klein und feingeschnittenen Paprikastückchen anreichern...
    • Jetzt komme ich endlich mal zum Antworten, sorry das es etwas gedauert hat! Ich habe die Fritten letztes Wochenende ausprobiert, zusammen mit der Ajvar-Sauce und fand sie richtig gut. Ich hätte sogar noch etwas mutiger beimwürzen sein können, da weiß ich fürs nächste Mal Bescheid. Insgesamt ne schöne Idee, Danke fürs Rezept!
  6. Frittierter Blumenkohl für sich alleine gesehen ist bereits sehr lecker, aber mit dieser Sauce Tartare, geht das ganze noch einmal auf ein ganz anderes Level. Wirklich super schmackhaft und auch nicht zu schwer - kann man auch sehr gut snacken!

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