Das schöne Wetter der letzten Tage hat geradezu dazu eingeladen, mal wieder auf dem Balkon zu sitzen und die Sonnenstrahlen mit einem echten Klassiker zu genießen. Es gab Elsässer Flammkuchen, herrlich knusprig und mit reichlich Speck belegt und dazu ein kühles Glas Weißwein. Eine tolle Kombination, die Lust auf Urlaub macht!

Der Flammkuchen ist ja eigentlich eine elsässische Spezialität, die traditionell in einem Holzofen gebacken wurde. Heute backe ich ihn einfach im ganz normalen Backofen und das funktioniert wunderbar. Das Geheimnis liegt im richtig heißen Ofen und einem vorgeheizten Backblech. So wird der Teig schön knusprig und schnell durchgebacken, wie es sein soll.
Ich war tatsächlich etwas davon überrascht, dass ich das Rezept für diesen vielleicht berühmtesten Flammkuchen überhaupt, noch nicht auf meinem Blog veröffentlicht hatte. Dabei habe ich ihn schon unzählige Male gebacken und er wird immer grandios! Heute wird es nachgeholt und ich würde mich freuen, wenn du meinen knusprigen Flammkuchenteig mal probierst.

Die wichtigsten Zutaten für den Elsässer Flammkuchen
Flammkuchen lebt von seiner Einfachheit und genau das macht ihn so gut. Du brauchst wirklich nicht viel und das meiste hast du wahrscheinlich ohnehin im Haus. Für mein Rezept brauchst du u.a.:
- Weizenmehl Typ 405 – Dinkelmehl Typ 630 geht wahrscheinlich auch. Aber ich backe ihn mit klassischem Weizenmehl.
- Eigelb – macht den Teig geschmeidiger und gibt ihm eine schöne Farbe. Manche Rezepte kommen ohne Ei aus, aber ich mag den Teig mit Eigelb lieber.
- Olivenöl – kommt sowohl in den Teig als auch auf die Teigkugeln, damit sie beim Ruhen nicht antrocknen.
- Saure Sahne – ist für mich die Basis für den klassischen Elsässer Flammkuchen. Crème fraîche oder Schmand funktionieren auch, schmecken aber etwas anders.
- Speck – durchwachsener, geräucherter Speck ist hier perfekt. Er wird schön knusprig im Ofen und gibt dem Flammkuchen seinen herzhaften Charakter.
- Zwiebeln – in feine Ringe geschnitten, werden sie im Ofen wunderbar süß und aromatisch. Für mich gehören Zwiebeln unbedingt auf jeden Flammkuchen!
- Optional geriebener Käse – ich gebe es zu, der Käse gehört nicht in das Originalrezept. Er verbessert aber den Geschmack und gratiniert schön, was zu einer schöneren Optik führt
Die genaue Zutatenliste samt Mengenangaben findest du wieder am Ende dieses Beitrags. Dort kannst du dir das Rezept auch ausdrucken lassen.
Was ist beim Backen des Elsässer Flammkuchens zu beachten?
Einen leckeren Flammkuchen zuzubereiten, ist wirklich kein Hexenwerk, aber ein paar Kleinigkeiten machen den Unterschied zwischen einem guten und einem richtig knusprigen, perfekten Flammkuchen aus. Hier meine wichtigsten Tipps:
- Der Teig sollte unbedingt ruhen! Die 30 Minuten im Kühlschrank sind wichtig, damit sich das Gluten entspannen kann. Dann lässt sich der Teig viel leichter ausrollen und zieht sich nicht wieder zusammen.
- In den Teig gehört Salz. Beim Belag solltest du beim Würzen mit Salz vorsichtig sein. Der Speck und auch der Käse sind bereits salzig.
- Rolle den Teig wirklich so dünn wie möglich aus! Je dünner, desto knuspriger wird der Flammkuchen.
- Noch besser und noch knuspriger wird der Teig, wenn du das Backblech vorheizt. Ich schiebe den Flammkuchenteig mit einem Pizzaschieber auf das vorgeheizte Backblech. Du kannst das Backblech (mit Ofenhandschuhen!) auch noch einmal schnell herausnehmen und den Flammkuchen mit Backpapier auf das Blech schieben.
- Backe bei wirklich hoher Temperatur – 250 Grad sind hier genau richtig. Der Flammkuchen braucht diese Hitze, um in kurzer Zeit knusprig zu werden.
- Die Backzeit ist wirklich kurz: so ca. 8 Minuten! Schau lieber einmal zu oft in den Ofen als zu selten. Der Flammkuchen sollte Farbe annehmen und der Rand knusprig werden.
- Serviere den Flammkuchen sofort! Er schmeckt frisch aus dem Ofen einfach am besten, wenn er noch richtig knusprig ist.
Du kennst noch weitere Zubereitungstipps, die hier fehlen und die für meine Leser interessant wären? Dann schreibe mir doch einen Kommentar!

Einfach nur absolut köstlich und jedes mal wieder ein wunderbarer Genuss!
Der Elsässer Flammkuchen ist ja nicht umsonst weltberühmt geworden. Diese Kombination aus super dünnem und extra knusprigem Teig, mit herzhaftem Speck, cremigem Belag und süßlichen Zwiebeln schmeckt einfach genial. Ich glaube, diesen Flammkuchen liebt einfach jeder. Vegetarier mal ausgenommen.

Wenn dir mein Rezept gefallen hat, freue ich mich über einen Kommentar und auch über eine Bewertung. Dazu klickst du einfach auf die Sternchen in der Rezeptkarte. Damit hilfst du mir und auch allen anderen Lesern. Vielen Dank!
Schau dir auch unbedingt mal meinen vegetarischen Flammkuchen an. Mein Flammkuchen mit Schinken und Pfirsich wird dir bestimmt auch schmecken. Statt Flammkuchen gefällt dir vielleicht meine Pizza mit Thunfisch?!

Elsässer Flammkuchen mit Speck & Zwiebeln
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Rezept Zutaten
Teig
- 440 g Weizenmehl Typ 405
- 2 Eigelb
- 4 EL Olivenöl
- 200 ml Wasser, lauwarm
- 1 TL Salz
Belag
- 400 g Saure Sahne
- 100 g geriebener Käse
- 4 Zwiebeln
- 200 g Speck
Rezept Zubereitung
Teig
- Alle Zutaten, also Mehl, Eigelb, Olivenöl, Wasser und Salz in eine Schüssel geben. Mit einer Gabel grob vermengen, dann mit den Händen zu einem glatten Teig kneten.
- Den Teig zu vier gleich großen Kugeln formen. Diese mit etwas Olivenöl einstreichen und in Frischhaltefolie wickeln. Für 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
- Saure Sahne mit dem geriebenen Käse, einer Prise Salz und etwas Pfeffer verrühren.
- Die Zwiebel schälen und in feine Ringe schneiden. Den Bacon in kleine Würfel schneiden.
- Den Backofen auf 250 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Das Backblech mit in den Ofen schieben und ebenfalls vorheizen.
- Je eine Teigkugel auf leicht bemehlter Fläche dünn ausrollen, so dünn wie möglich! So ausrollen, dass der Teig von der Fläche her noch aufs Backblech passt.
- Den Teig mit der sauren Sahne bestreichen. Mit Zwiebelringen und Speckwürfeln belegen und mit einem Teigschieber in den heißen Backofen schieben. Für ca. 8 Minuten backen, bis der Flammkuchen eine schöne Farbe hat.
Ungefähre Nährwerte pro Portion
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