Jedes Mal, wenn bei uns der Kindergeburtstag ansteht, gibt es eine Frage, die mein Sohn mir mit strahlenden Augen stellt: „Mama, kannst du wieder Cake-Pops machen?“ Na, was soll ich da groß sagen? Natürlich mache ich Cake-Pops! Die kleinen Kuchen am Stiel sind bei Kindern nämlich jedes Mal der absolute Hit und auch die Erwachsenen greifen gerne zu. Und dann wandert ein Cake-Pop nach dem anderen in den Mund. Happs, weg sind sie!

Falls du noch nie von den Cake-Pops gehört haben solltest, kurz zur Erklärung: Cake-Pops sind leckere Kügelchen aus Kuchenresten, die mit Schokolade überzogen werden. Bei mir sind sie eine beliebte Resteverwertung. Erst kürzlich wollte sich ein Rührkuchen nicht aus der Form lösen und wurde dann kurzerhand in Cake-Pops verwandelt. Aber man kann auch fertigen Kuchen kaufen und sie daraus herstellen. Merkt am Ende niemand, dass das „Fertigkuchen“ war.
Die hübschen Kuchen am Stiel lassen sich mit weißer, Vollmilch- oder Zartbitterschokolade überziehen und natürlich nach Herzenslust dekorieren. Die Kinder stehen auf bunte Streusel jeder Art und wenn sie zum ersten Mal eine Kugel Kuchen am Stiel sehen, machen sie immer große Augen! Es macht den Kids natürlich auch richtig Spaß, sie vom Stiel zu snacken. Das ist einfach eine tolle Sache!

Die wichtigsten Zutaten für die Cake-Pops
Für Cake-Pops brauchst du wirklich keine lange Einkaufsliste. Das meiste hast du wahrscheinlich schon zu Hause – und der Rest ist schnell besorgt. Für mein Rezept brauchst du u.a.:
- Gebackener Kuchenteig – das ist die geniale Grundidee hinter Cake-Pops. Du kannst nahezu alle Kuchenreste verwerten. Marmorkuchen, Sandkuchen, Zitronenkuchen – was eben übrig geblieben ist. Für Geburtstage kannst du den Kuchen natürlich auch extra backen.
- Frischkäse oder Marmelade – beides funktioniert als Bindemittel für die Kuchenbrösel. Mit Frischkäse werden die Cake-Pops etwas weniger süß, mit Marmelade bekommst du eine fruchtige Note.
- Butter – sie muss Zimmertemperatur haben, damit sich alles schön miteinander verbindet. Kalte Butter macht hier die Arbeit unnötig schwer.
- Kuvertüre nach Wahl – für die knackige Schokohülle!
- Kokosfett – optional, aber hilfreich. Wenn die Kuvertüre zu dickflüssig ist, hilft ein kleiner Würfel Kokosfett (ich nehme Palmin) dabei, sie geschmeidiger zu machen und die Kugeln gleichmäßiger zu überziehen.
- Bunte Streusel – für meinen Sohn das Allerwichtigste! Die Streusel sind das i-Tüpfelchen und machen die Cake-Pops erst zu dem, was sie sind: Bunt, fröhlich und unwiderstehlich.
Die genaue Zutatenliste samt Mengenangaben findest du wieder am Ende dieses Beitrags. Dort kannst du dir das Rezept auch ausdrucken lassen.
Was ist beim Backen der Cake-Pops zu beachten?
Cake-Pops sind kein Hexenwerk, aber ein paar Kleinigkeiten sollte man im Blick behalten, damit du am Ende auch wirklich schöne Cake-Pops erhältst, die auch auf dem Stiel halten!
- Mache Platz in deinem Kühlschrank oder in deinem Eisfach, du wirst ihn brauchen! Die Cake-Pops brauchen mehrere Kühlphasen.
- Die Teigkugeln sollten nicht zu groß ausfallen, sonst werden sie zu schwer und rutschen am Stiel herunter. Meine Kugeln wiegen je 15 g.
- Es gibt spezielle Stiele für die Cake-Pops zu kaufen, auch in bunten Farben. Du kannst sie online kaufen oder auch bei Tedi oder Woolworth.
- Papiermaterial, flexibel und nicht leicht zu brechen, glatt und schneidet nicht die Hände.
- Klein und leicht, einfach zu verstauen, Kann im Backofen verwendet werden.
- Tauche den Cake-Pop-Stiel zuerst kurz in die geschmolzene Kuvertüre, bevor du ihn in die Kugel steckst. Die Schokolade funktioniert dabei wie Kleber, der den Stiel sicher verankert. Stecke ihn ruhig tief genug hinein, fast bis zur anderen Seite der Kugel und lasse die Schokolade im Kühlfach aushärten.
- Wenn die Teigkugeln mit der Kuvertüre überzogen werden, können sie ruhig eiskalt sein. So geht’s dann schneller mit dem Trocknen der Schokolade.
- Zum Überziehen empfiehlt sich ein schmales, hohes Gefäß. Ich nehme gerne eine Tasse. Die Cake-Pops lassen sich darin gut eintauchen. Die überschüssige Schokolade lässt du durch schnelles Drehen des Stiels zwischen den Fingern abtropfen.
- Die Streusel sofort nach dem Eintauchen aufstreuen! Die Schokolade wird schnell fest und dann hält nichts mehr darauf.
- Wenn du eine größere Menge zubereitest, lasse einen Teil der Kugeln im Eisfach, während du die anderen verarbeitest.
- Damit die Cake-Pops, ohne sich gegenseitig anzustoßen, trocknen und aushärten können, empfiehlt sich ein Cake-Pop-Ständer.
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- Oder du wirst kreativ und probierst es mit einem Küchensieb, in dessen Löcher du die Cake-Pops steckst, mit Blöcken aus Steckmoos (gib’ts bei Action oder Tedi) oder du füllst Gläser mit Zucker und stellst die Stiele dort hinein. Unterschätze nicht die Menge an Cake-Pops, die du aushärten lassen musst!
- Wenn die Kuvertüre fest geworden ist, können die Cake-Pops bis zum Servieren, gut verschlossen, in einer Dose o. ä. gestapelt und im Kühlschrank aufbewahrt werden. Sie bleiben so locker 7 Tage lang frisch.
Du kennst Zubereitungstipps, die hier fehlen und die für meine Leser interessant wären? Dann schreibe mir doch einen Kommentar!
Die süßen Cake-Pops sind für uns inzwischen so etwas wie ein fester Bestandteil unserer Geburtstagstradition geworden. Wenn ich sehe, wie mein Sohn und unsere Gäste ganz begeistert nach den bunten Kugeln greifen, macht mir das wirklich Freude.
Das ist einfach eine tolle Idee und eine schöne Art, Kuchenreste zu verwerten. Man muss ja nicht gleich in Massenproduktion gehen. Fünf oder sechs kleine Kuchen am Stiel sind ja auch eine schöne Nascherei, oder?

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Lust auf noch mehr Rezepte, die Kinderaugen strahlen lassen und bei denen auch Erwachsene gerne zugreifen? Dann probiere mal meinen Zitronenkuchen vom Blech. Das Windbeutel-Dessert ist in 10 Minuten gemacht und wirklich alle lieben es! Der Nusskuchen mit versteckter Zucchini hat bisher auch jedem geschmeckt.

Cake-Pops selber machen ▷ leckere Kuchen am Stiel
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Verwendetes Zubehör
- Cake-Pops Ständer oder Alternativen, siehe Tipps oben.
Rezept Zutaten
- 200 g gebackener Kuchenteig
- 50 g Frischkäse, oder Marmelade
- 25 g Butter, Zimmertemperatur
- 200 g Kuvertüre
- 15 g Kokosfett, optional, siehe Tipps oben
- bunte Streusel
Rezept Zubereitung
- Den Kuchenteig mit den Händen in einer Schüssel fein zerbröseln.
- Frischkäse oder Marmelade dazu geben sowie die weiche Butter. Alles mit den Händen zu einem homogenen Teig kneten.
- Nun kleine Kugeln formen. Meine waren jeweils 15 g schwer. Die Kugeln dürfen nicht zu groß werden, sonst halten sie schlecht an den Stielen.
- Die Teigkugeln in den Kühlschrank oder kurz (ca. 10 Min.) ins Eisfach stellen.In der Zeit die Kuvertüre hacken und über einem Wasserbad schmelzen. Ist die geschmolzene Schokolade noch zu dickflüssig, das Kokosfett dazugeben.
- Einen Cake-Pop Stiel für ca. 1 cm in die geschmolzene Schokolade tauchen und dann in die Kugel stecken. Ruhig so weit, dass der Stiel fast auf der anderen Seite der Kugel wieder herauskommt. So mit allen Kugeln verfahren und diese wieder für 10 Minuten ins Eisfach stellen.
- Die geschmolzene Kuvertüre in ein schmales, hohes Gefäß füllen, zum Beispiel eine Tasse. Die Cake-Pops einzeln in die Kuvertüre tauchen, die Schokolade durch schnelles Drehen des Stiels zwischen den Fingern abtropfen lassen, sofort Streusel auf den Cake-Pop streuen und in einen Ständer stecken. Dort die Schokolade aushärten lassen.
- So mit allen Cake-Pops verfahren. Wenn du eine größere Menge zubereitest, empfiehlt es sich, einen Teil der Kugeln noch im Eisfach zu lassen, bis du die anderen verarbeitest hast.
- Die ausgehärteten Cake-Pops können bis zum Servieren im Kühlschrank aufbewahrt werden.
Ungefähre Nährwerte pro Portion
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