Kartoffeln sind so ein tolles Gemüse und frisch gebratene, goldgelbe und knusprige Reibekuchen sind allerfeinstes Soulfood. Es war längst mal an der Zeit, dass ich mich an meine ersten selbstgemachten Reibekuchen versuche. Ich hatte das schon lange vor, aber meine Frau hat immer etwas gemotzt, weil man den Reibekuchengeruch noch ein paar Tage später in der Wohnung hat.

Nun wollte ich mich aber nicht noch länger von meinen ersten selbstgemachten Reibekuchen abhalten lassen und habe ihr einfach bei TKMaxx 2 große Pötte Duftkerzen geholt und nach dem Braten die Dinger 24 Stunden lang abgefackelt. Danach roch alles nach frisch gewaschener Wäsche!

Knusprig gebratenen Reibekuchen, ein Traum!

Für meine ersten Reibekuchen habe ich ein Rezept von Tim Mälzer genommen, aus seinem neuen Kochbuch Heimat, das derzeit zu einem meiner liebsten Kochbücher geworden ist. Ich bin ja immer noch ein „Kochlehrling“ und es macht mir unheimlich Spaß und bringt mir kochtechnisch auch sehr viel, mich durch Gerichte der deutschen Küchen zu kochen. Ich mag auch andere Länderküche gerne, aber zum Lernen sind natürlich die „eigenen“ Gerichte perfekt.

Heimat: Kochbuch. Mit über 120 Rezepten, in hochwertiger Ausstattung mit Leineneinband und Goldfolienprägung
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Außerdem steckt das Buch voller Erinnerungen und Gerichte, die man in seinem Leben schon hier und da gegessen hat. Ich glaube dem Tim Mälzer ist mit diesem Buch ein echt großer Wurf gelungen und ich empfehle es gerne weiter!

Seine Reibekuchen sind auch wirklich lecker geworden und das selbstgemachte Apfelkompott, ebenfalls von Tim Mälzer, hat toll zu den Reibekuchen geschmeckt. Allerdings hatten wir (2 Personen) die Puffer ruckzuck verputzt und danach noch etwas Hunger. Die Teigmenge reichte für 12 ziemlich kleine Puffer, das Rezept war aber für 4 Personen ausgelegt.

Kartoffeln, Zwiebeln und Ei für die Reibekuchen

Auf meiner Facebook-Seite hatte ich euch gefragt, ob 600 g Kartoffeln für 4 Personen nicht arg arg knapp bemessen ist. Wir waren uns da ziemlich einig, selbst wenn die Reibekuchen nur als Beilage vorgesehen wären, wäre das für 4 Personen zu wenig! Und als Hauptmahlzeit geht das gar nicht. Wenn ihr also satt werden wollt, dann verdoppelt die Menge, die ich in der Zutatenliste angegeben habe.

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Knusprig gebratenen Reibekuchen, ein Traum!

Reibekuchen {nach Tim Mälzer}

Für meine ersten selbstgemachten Reibekuchen habe ich mir ein Rezept vom Küchenbullen Tim Mälzer ausgeliehen. Die Reibekuchen bestehen aus Kartoffeln, Zwiebeln, Ei und Salz und Pfeffer und werden in reichlich Butterschmalz gebraten. Sehr lecker!
5 von 1 Bewertung
Arbeitszeit 45 Min.
Gericht Hauptgericht
Land & Region Deutschland
Portionen 12 Stück

Zutaten
  

  • 600 g überwiegend festkochende Kartoffeln
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Eier
  • ausreichend Butterschmalz
  • Salz und Pfeffer

Anleitungen
 

  • Die Zwiebeln schälen und mit einer groben Reibe in eine Schüssel reiben. Die Kartoffeln schälen und mit der feinen Reibe ebenfalls in eine Schüssel (bitte nicht zusammen mit den Zwiebeln in eine Schüssel geben!) reiben.
  • Den Kartoffelrieb nach dem Reiben in ein Tuch geben und über eine Schüssel ausdrücken, laut Rezept das stärkehaltige Wasser dabei auffangen. Wobei ich sagen würde, diesen Schritt könnt ihr euch auch sparen. Das Wasser soll später vorsichtig abgegossen werden und die Stärke, die sich am Boden abgesetzt haben sollte!, wird zum Kartoffelrieb gegeben. Bei mir hatte sich aber kaum Stärke abgesetzt, nur ein kleines bisschen Schaum, nicht mal einen halben TL voll. Das macht bestimmt im Endergebnis keinen Unterschied.
  • Die Eier verquirlen und den Kartoffelrieb mit den Zwiebeln und den Eiern mischen. Mit Salz (reichlich!) und Pfeffer würzen und wer das „stärkehaltige“ Wasser aufgefangen hatte, der gießt es jetzt vorsichtig ab und gibt die abgesetzte Stärke noch mit zum Kartoffelrieb.
  • Ausreichend Butterschmalz in einer tiefen Pfanne erhitzen (die Puffer dürfen ruhig schwimmen) und einen leicht gehäuften Esslöffel vom Kartoffelteig abstechen. Die Kartoffelmasse in die Pfanne geben, leicht flach drücken und die Reibekuchen bei mittlerer Hitze ca. 6-8 Minuten goldbraun braten, dabei einmal wenden. Die Reibekuchen portionsweise braten und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Schon gebratene Reibekuchen am Besten im Ofen (80°C) warm halten.
Rezept bereits ausprobiert?Dann tagge mich doch auf Insta unter @malteskitchen mit dem Hashtag #malteskitchen, damit ich dein Foto nicht verpasse. 🙂
Gefällt dir dieses Rezept? Hast du es ausprobiert? Dann hinterlasse mir doch einen Kommentar. Dein Feedback motiviert mich und interessiert auch meine Leser, die das Rezept vielleicht auch nachkochen möchten.

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