Bevor ich mit dem ersten Rezept des Jahres starte, möchte ich dir noch ein gesundes, neues Jahr wünschen! Weil Gesundheit das Wichtigste ist, beginne ich auch mit einem gesunden Frühstück, ein gebackenes Porridge mit Äpfeln, Rosinen und Nüssen. Süß, saftig, kernig und ganz sicher das richtige Frühstück, um mit ausreichend Energie in den Tag zu starten.

Wir sind zwar nicht auf den Zug mit den guten Vorsätzen aufgesprungen und wollen jetzt unbedingt nur noch healthy und clean essen. Das schaffen wir sowieso nicht. Dafür kochen wir zu gerne mit Butter und Fett, weil das tolle Geschmacksträger sind. Aber gerade mit Blick auf meinen Sohn ist es mir schon wichtig, dass wir uns auch gesund ernähren.
Das Rezept für mein gebackenes Porridge ist wirklich kinderleicht. Es eignet sich auch wunderbar, um es schon am Abend vorzubereiten. Das mache ich meist unter der Woche, denn wenn das Kind zur Schule und wir zur Arbeit müssen, ist die Zeit am Morgen knapp. So gesehen ist es also auch ein Overnight Porridge – quasi ein Overnight Baked Oatmehl. 🙂

Die wichtigsten Zutaten für das gebackene Porridge
Die Einkaufsliste für das gebackenen Porridge hält sich auf jeden Fall sehr in Grenzen und man kann es mit wenigen Zutaten zubereiten. Ich habe sogar immer alles dafür auf Vorrat im Haus. Du brauchst für mein Rezept u.a:
- Haferflocken – Ich nehme kernige Haferflocken. Die haben mehr Biss und geben dem Porridge eine gute Konsistenz.
- Äpfel – persönlich mag ich gerne Äpfel, die süß und auch etwas sauer sind.
- Pekannüsse – ich liebe Pekannüsse und weil sie weniger bitter sind, als Walnüssen, sind sie meine erste Wahl für das gebackene Porridge.
- Rosinen – Ein Klassiker im Porridge. Wer sie nicht mag, lässt sie einfach weg oder ersetzt sie durch z.B. getrocknete Cranberries.
- Zimt – Für mich ein Muss! Gerade in Kombi mit Apfel passt das einfach immer.
- Apfelmus und Milch – Apfelmus im Porridge ist ein echter Geheimtipp. Es süßt das Porridge und man kann auch weiteren Zucker verzichten.
Die genaue Zutatenliste samt Mengenangaben findest du wieder am Ende dieses Beitrags. Dort kannst du dir das Rezept auch ausdrucken lassen.

Was ist bei der Zubereitung des Porridge zu beachten?
Die Zubereitung für mein gebackenes Porridge ist wirklich kinderleicht und falsch machen, kann man dabei nichts. Ich habe ein paar Tipps für dich:
- Du kannst die trockenen Zutaten am Abend vorbereiten und morgens nur noch die feuchten Zutaten hinzufügen. Spart richtig Zeit!
- Die Apfelwürfel müssen nicht perfekt geschnitten sein. Morgens zählt jede Minute – und das Porridge verzeiht dir schiefe Würfel.
- Pflanzliche Milch funktioniert genauso gut wie Kuhmilch. Wenn du Wasser nimmst, gib eine Prise mehr Salz dazu, damit es nicht fad schmeckt.
- Im Airfryer braucht das Porridge nur 20 Minuten, im Ofen etwa 35–40 Minuten. Der Airfryer ist ideal für kleine Portionen.
- Wenn du am Wochenende mehr Zeit übrig hast, kannst du das gebackene Porridge auch hübsch dekorieren, vielleicht mit einer Blume aus Apfelscheibchen. Das Auge isst ja mit, gerade bei den Kids!
Gut zu wissen!
Das gebackene Porridge hat mit dem Trend zum Clean Eating unheimlich an Popularität gewonnen. Es ist auch unter seinem englischen Namen „Baked Porridge“ oder „Baked Oatmeal“ bekannt. Es wird häufig mit natürlichen Süßungsmitteln wie Datteln, Agavendicksaft oder Ahornsirup gesüßt. Als Milch wird gerne eine pflanzliche Milch (Hafermilch, Sojamilch) verwendet. Das Baked Oatmeal wird dadurch vegan.

Das gebackene Porridge ist auf jeden Fall sehr lecker, mit seinen Äpfeln und Nüssen und hat so gar nichts mehr von Haferbrei (den ich nicht so gerne mag!). Es ist eine feste Masse, die man fast schon schneiden kann und daher auch vom Mundgefühl ganz anderes als gekochtes Porridge.
Ich kann dir nur empfehlen es mal auszuprobieren, wir mögen es wirklich sehr gerne.


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Wie wäre es zum Frühstück mit einem Bircher Müsli? Das ist immer lecker! Vielleicht als Topping belegt mit Granola? Oder mal einen Klassiker von früher probieren – der arme Ritter.

Gebackenes Porridge mit Äpfeln, Rosinen und Nüssen
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Rezept Zutaten
- 200 g Haferflocken
- 100 g Pekannüsse
- 40 g Rosinen
- 1 TL Zimt
- 2 Äpfel
- 4 EL Apfelmus
- 500 ml Milch, tierisch oder pflanzlich
- 1 Prise Salz
Rezept Zubereitung
- Den Backofen auf 180 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen.
- 50 g Pekannüsse grob grob hacken und die restlichen Nüsse beiseite legen. Alle trockenen Zutaten, also die Haferflocken, die gehackten Nüsse, Rosinen, Zimt und das Salz, in einer Schüssel (oder direkt in der Auflaufform) sorgfältig miteinander vermischen.
- Einen Apfel entkernen und in kleine Würfel schneiden. Den zweiten Apfel entkernen, vierteln und in dünne Scheiben schneiden.
- Die Apfelwürfel zur Haferflocken-Mischung geben und Apfelmus und Milch zufügen. Alle Zutaten gut verrühren. Die Masse in eine Auflaufform füllen und die Apfelscheiben sowie die übrigen Pekannüsse darauf verteilen.
- Das Porridge für 40 Minuten im Backofen backen. Im Airfryer beträgt die Backzeit bei 180 Grad 20 Minuten.
Ungefähre Nährwerte pro Portion
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Wird definitiv probiert 🤤
Würde mich sehr freuen, Nicole. 🙂
Hardcoretest für das Porridge!
Zwei Erwachsene, eine 13-, eine neun- und eine 3-jährige saßen in der Jury. Alle waren zufrieden und fanden es megalecker. Mir gefällt auch die krosse, überbackene Knusperoberfläche gut!
Am WE geht das immer und passt gut in meine clean-eating-challenge.
Dattelcreme ist lecker und geht sehr einfach. Einfach 1 Teil Datteln mit 2 Teilen kochendem Wasser überbrühen und nach einer halben Stunde mit dem Pürierstab gut pürieren. Hält sich eine Woche im Schraubglas im Kühlschrank oder viel länger in der Tiefkühlung…
Dieses Wochenende wird die Creme ausprobiert. Jetzt hast du mich neugierig gemacht. 😀
Witzig. 🙂 Gerade noch kam mir mal wieder die Frage hoch, warum man Haferflocken als Porridge überhaupt warm macht und dann stoße ich auf das Rezept hier. 🙂
Haferschleim musste ich in meiner Grundschulzeit auch essen. Dann aber konnte ich meine Mutter davon überzeugen, dass ich Haferflocken mit Milch, Kakaopulver und Zucker lieber kalt esse. 🙂
Bis heute mag ich Porridge, also die warme Variante, nicht sonderlich und mache mir das lieber kalt: Haferflocken, pflanzliche Milch, Beeren, was Nussiges, ein Schuss Leinsamenöl und Rosinen, Backpflaumen oder Datteln/Dattelcreme als Süßungsmittel.
Datteln oder Dattelcreme wären ja vielleicht ein Kompromiss für euch…:-)
Da ich gerade auf einen clean-eating-Tripp gerutscht bin, werde ich diese Backvariante gerne mal ausprobieren!
Euch auch ein fröhliches Neues Jahr!
Schön dich mal wieder zu lesen Atze! 🙂
Ich hab oft Schwierigkeiten mit der Konsistenz von Porridge und mag die gebackene Variante lieber. Die kalte Variante frühstückt mein Sohn gerne. Mit Zimt und Zucker mag er sie besonders gerne.
Mit Datteln muss ich mich irgendwann mal näher anfreunden. Ich liebe sie mit Speck umwickelt und dann kross gebraten, aber als Süßungsmittel habe ich sie bisher kaum verwendet. Dabei habe ich ja auch ein paar Clean Eating Kochbücher im Schrank stehen und da sind Datteln immer mit dabei. Ich wollte sie längst mal häufiger verwendet haben, aber so richtig hat sich das noch nicht ergeben.