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Flammkuchen mit Ziegenkäse und Datteln

Rezept für einen Flammkuchen mit Datteln und Zigenkäse

Mittlerweile gehören Kochbücher und Kochzeitschriften zu meiner Pflichtlektüre. Ich kaufe mir ständig neue Zeitschriften, obwohl ich bereits unzählige Rezept vermerkt habe, die ich alle noch Kochen möchte. Aber es macht mir einfach Spaß mich Abends aufs Sofa zu fläzen und beim TV gucken durch Rezepte zu blättern.

Beim Durchblättern der Zeitschrift lecker (Ausgabe 1+2 | 2014) blieb letztens mein Blick beim Flammkuchen mit Ziegenkäse und Datteln hängen. Ich mag süße Datteln sehr gerne und warum nicht endlich auch mal eine süße Variante des Flammkuchen ausprobieren?

Lecker Flammkuchen mit Ziegenkäse und Datteln

Gesagt, getan und heute gibt es das nachgebackene Rezept des süß / herzhaften Flammkuchens. Im Rezept sollte 1 Packung frischer Flammkuchenteig verwendet werden, aber darauf hatte ich nun wirklich keine Lust. Den Teig wollte ich schon selbst zubereiten und hatte da auch schon ein gutes und erprobtes Rezept im Kopf, aus dem Kochbuch der Zeitschrift Brigitte mit dem Titel “Aus dem Backofen”.

Der leckere Flammkuchen macht kaum Arbeit und schmeckt toll.

Geschmacklich fand ich den Flammkuchen echt super, sogar besser als ich erwartet hatte. Wichtig ist hier der Ziegenkäse, der neben der Süße eine schöne herzhafte Note reinbringt. Das ergänzt sich toll. Ich hatte zweierlei Ziegenkäse, einen milderen und einen herzhaften Käse. Der Flammkuchen mit dem herzhafteren Käse war eindeutig unser Favorit, weil dadurch die Süße nicht so überwog.

Von mir gibt es auf jeden Fall eine klare Empfehlung zum Nachbacken und es wird auch nicht sehr lange dauern, bis der Flammkuchen wieder auf meinem Teller landet.


Zubereitung • Flammkuchen mit Ziegenkäse und Datteln •

Für den Teig wird 220 g Mehl, 2 EL Olivenöl, 1 Eigelb und ein 1/2 TL Salz sowie 100 ml Wasser in eine Schüssel gegeben und der Teig wird zunächst mit dem Handrührgerät verknetet. Sobald er zu einer festen Kugel wird und sämtliche Zutaten aufgenommen hat, wird er nochmal mit den Händen kurz zu einem glatten Teig geknetet. Danach wird er mit dem restlichen Olivenöl bestrichen, kommt in Frischhaltefolie und darf 30 Minuten ruhen.

In der Zwischenzeit habe ich den Belag vorbereitet, was ruckzuck erledigt war. Der Ziegenkäse wurde in kleine Portionen geschnitten, Thymian gezupft, die Datteln in Streifen geschnitten und das Creme Fraiche mit Honig verrührt und mit Salz und Pfeffer gewürzt.

Laut Rezept sollten die Pinienkerne später im Ofen mitgebacken werden, ich habe sie aber vorab in der Pfanne geröstet und später über den fertig gebackenen Flammkuchen gestreut. Ich war mir nicht sicher, ob sie nicht zu dunkel werden würden, wenn ich sie im Ofen backen würde und bin lieber auf Nummer sicher gegangen.

Wenn der Teig ausreichend lange geruht hat (Ofen vorheizen, nicht vergessen – auf 200 Grad!), wird er portionsweise ausgerollt (schön dünn!) und dann mit der Creme Frösch bestrichen. Nun den Teig mit Käse und Datteln belegen und mit etwas Thymian bestreuen.

Jetzt kann der Flammkuchen auch schon in den Ofen und darf dort 13-15 Minuten goldbraun backen, laut Rezept. Laut Rezept deshalb, weil ich den Teig auf meinem Pizzastein gebacken habe und der Backvorgang hier ein bisschen abweicht (höhere Temperatur und kürzere Backzeit).

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Zutaten für 4-6 Stücke – je nach ausgerollter Größe • Zubereitungszeit ca. 30 Minuten

Für den Flammkuchenteig:

  • 220 g Mehl
  • 3 EL Olivenöl
  • 100 ml Wasser
  • 1 Eigelb
  • 1/2 TL Salz

Für den Flammkuchen Belag:

  • ca. 300 g Ziegenkäse
  • 200 g Creme Fraiche
  • 80 g getrocknete Datteln
  • 2 El Pinienkerne
  • 1 EL Honig
  • Salz, Pfeffer

2 Kommentare zu “Flammkuchen mit Ziegenkäse und Datteln

  1. Sarah Maria
    Ich liebe ja Ziegenkäse aber meine bessere Hälfte leider nicht :rolleyes: Könnte ich auch zum Beispiel Camembert verwenden? Liebe Grüße Sarah Maria
    • Hallo Sarah Maria, natürlich kannst du auch Camembert nehmen, für dich selbst würde ich aber die Ziege einpacken! Mit einem etwas kräftigeren Käse schmeckt das einfach besser. Beste Grüße Malte

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