Endlich ist der Sommer da! Die Sonne gibt alles und strahlt vom Himmel. Ich habe ausgesprochen gute Laune: Es ist Grillzeit. Ja, ich gebe es zu, ich bin ein Schönwettergriller und ich haue auch keine fancy Sachen auf den Grill. Aber ein leckeres, gegrilltes Rumsteak mit Kräuterbutter, da sage ich nicht nein.

Es gibt eben Klassiker vom Grill, die waren schon immer gut und werden es auch immer sein. Ich zeige dir heute, wie ich meine Rumpsteaks grille und mache das auf die gute alte altmodische Art. Kein Sous-Vide vorher, kein stundenlanges Garen bei Niedrigtemperatur, sondern einfach ab damit auf den Rost.
Was natürlich nicht heißen soll, dass ich etwas gegen die anderen Methoden hätte. Ganz im Gegenteil, jede Methode hat ihre eigenen Vor- und Nachteile. Aber wenn ich mich mit Kumpels treffe, wir ein Bierchen zischen wollen und dabei Steaks grillen, dann muss das unkompliziert sein. Wir wollen einfach nur Spaß haben und gutes Essen essen.

Wichtige Zutaten für das gegrillte Rumpsteak
Die Beilagen spielen heute für mich mal keine große Rolle und ich konzentriere mich auf das Grillen des Rumpsteaks. Deshalb ist die Zutatenliste natürlich entsprechend klein. Für mein Rezept brauchst du u.a.:
- Rumpsteak – bei Fleisch und insbesondere bei Steaks kommt es immer auf die Qualität an. Je besser die Qualität, umso höher der Genuss.
- Kräuterbutter – vielleicht der größte Klassiker beim Grillen. Ich halte es für okay, wenn man sie fertig einkauft, aber selbstgemachte Kräuterbutter schmeckt natürlich besser.
- Salz, Meersalzflocken, Steakpfeffer – Wenn du dein Steak mit Kräuterbutter isst, dann musst du natürlich keine Meersalzflocken und auch keinen Steakpfeffer mehr aufs Steak machen. Kannst du aber. Das ist Geschmackssache.
Die genaue Zutatenliste samt Mengenangaben findest du wieder am Ende dieses Beitrags. Dort kannst du dir das Rezept auch ausdrucken lassen.
Tipps zum Grillen des Rumpsteaks
Ich sage es dir gleich vorweg und bin da ganz ehrlich: Das Thema „Rumpsteak richtig grillen“ ist nicht einfach. Frage 100 Griller und jeder erzählt dir, wie er es macht und warum das richtig ist. Meine Methode ist also auch nur eine von vielen, aber für mich funktioniert sie jedes Mal und ich hole damit richtig tolle Steaks vom Grill.
- Dicke Rumpsteaks grillen: Sie sollten auf jeden Fall 3 cm dick sein. Alles andere ist Carpaccio und bevor das Steak eine schöne Kruste bekommt, ist es schon übergart und nicht mehr rosa.
- Frühzeitig aus dem Kühlschrank holen: Eiskalte Steaks gehören nicht auf den Rost, damit bekommt man niemals einen gleichmäßigen Garpunkt hin. 4 Stunden vor dem Grillen raus aus dem Kühlschrank, mindestens.
- Warum kalte Steaks nicht funktionieren? Die Hitze braucht viel länger, um den Kern zu erreichen. In der Zwischenzeit garen die Ränder schon deutlich stärker und werden grau.
- Den Grill vorheizen: Völlig egal, ob Kohlegrill oder Gasgrill, der Rost muss heiß sein. Dazu muss auch der Gasgrill mindestens 15 Minuten bei hoher Hitze vorgeheizt werden. Der Rost braucht Zeit, um die Hitze aufzunehmen.
- Den Rost ölen: Ein ganz wichtiger Schritt, den man nicht vergessen sollte. Nachdem der Grill ordentlich vorgeheizt ist, muss auf jeden Fall der Rost gefettet werden. So stellt man sicher, dass das Grillgut nicht anklebt.
- NOCH HITZEBESTÄNDIGER: Der neue Vollmetall-Temperaturfühler kann bei Umgebungs-Temperaturen bis zu 550°C verwendet werden und eröffnet damit noch…
- NOCH GENAUER: Dank dem patentierten Smart Temp Multisensor misst der neue MEATER Temperaturfühler die Kerntemperatur an 5 verschiedenen Stellen…
- Ein Steak von 3 cm Dicke braucht ca. 3 Minuten pro Seite. Direkt auf dem heißen Rost, auflegen, liegen lassen, einmal wenden. Hat es dann noch nicht die richtige Kerntemperatur? Grill ausschalten und das Steak im Grill, so weit weg wie möglich von der Hitze, nachgaren lassen.
- Lohnt sich ein Kernthermometer? Ja, immer! Nicht nur für Rumpsteaks und Co., auch für Braten, Roastbeef etc. unentbehrlich.
- Das Rumpsteak ruhen lassen: Wenn du beim Grillen des Rumpsteaks alles richtig gemacht hast, kannst du es an diesem Punkt tatsächlich noch versauen. Du nimmst dein Steak vom Grill herunter, wahrscheinlich mit einer Kerntemperatur irgendwo zwischen 50 und 55 Grad. Das ist ohnehin zu heiß zum Sofortessen!
- Stelle es in die Sonne (oder decke es mit einer Schüssel ab) und lasse es 15 Minuten ruhen, damit sich die Hitze, die sich in den Kern gepresst hat, wieder auf das ganze Steak verteilen kann. Dann läuft beim Anschneiden auch kein Saft heraus.
Du kennst Zubereitungstipps, die hier fehlen und die für meine Leser interessant wären? Dann schreibe mir doch einen Kommentar!

Sieht mein Rumpsteak nicht großartig aus? So schön gleichmäßig rosa. Ich mag mein Steak am liebsten mit einer Kerntemperatur von ca. 55 Grad. Wenn du mehr über die optimale Kerntemperatur von Fleisch wissen möchtest, schau mal hier: Die richtige Kerntemperatur: Informationen und Tabellen.
Jetzt wünsche ich dir viel Spaß beim Nachgrillen. Schreibe mir gerne, ob du mit meiner Grillanleitung zufrieden bist oder wie du dein perfektes Rumpsteak vom Grill zubereitest!

Wenn dir mein Rezept gefallen hat, freue ich mich über einen Kommentar und auch über eine Bewertung. Dazu klickst du einfach auf die Sternchen in der Rezeptkarte. Damit hilfst du mir und auch allen anderen Lesern. Vielen Dank!

Rumpsteak vom Grill: rosa gegrillt!
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Rezept Zutaten
- 250 g Rumpsteak, 3 cm dick
- 10 g Kräuterbutter
- Meersalz
- Steakpfeffer
- Hocherhitzbares Öl
Rezept Zubereitung
- Das Steak mindestens 4 Stunden vor dem Grillen aus dem Kühlschrank nehmen, damit es Zimmertemperatur annehmen kann.
- Den Grill bei hoher Hitze ausreichend vorheizen. Mindestens 15 Minuten bei einem Gasgrill. Die Temperatur dann auf ca. 300 °C einregeln und den Rost mit Öl fetten.
- Das Rumpsteak mit grobem Meersalz salzen und von beiden Seiten 3 Minuten grillen. Dabei einmal wenden. Sollte es noch nicht die gewünschte Kerntemperatur haben, den Grill ausschalten und das Steak im Grill, so weit wie möglich von der Hitzequelle entfernt, garziehen lassen.
- Vor dem Anschneiden abgedeckt 15 Minuten ruhen lassen. Mit Kräuterbutter belegen und wahlweise mit Steakpfeffer bestreuen.
Ungefähre Nährwerte pro Portion
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