Rezept für mürbe Cashewtaler und gefüllte Terassenplätzchen
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Himmlisch mürbe Cashewtaler und gefüllte Terassenplätzchen

*Dieser Beitrag enthält Werbung für ALDI SÜD

Hiermit ist die Weihnachtsbäckerei in Maltes Kitchen offiziell eröffnet! Und ja, ich bin vielleicht ein kleines bisschen früh dran. Aber dieses Jahr ist alles anders und wir werden die nächsten Wochen notgedrungen viel mehr Zeit daheim verbringen und die kann man dann doch super zum Backen nutzen, oder nicht? Also ran an den Herd und an die Weihnachtsplätzchen!

Zwei Lieblingsplätzchen für Weihnachten.

Ich habe heute zwei Plätzchen Rezepte im Gepäck, die wir seit Jahren immer wieder an Weihnachten backen und die gleichermaßen bei den ganz kleinen und großen Plätzchenfans beliebt sind.

Da wären einmal die herrlich mürben Cashewtaler, die perfekt geeignet sind für alle Fans von nussigen Keksen und für Hobbybäcker wie mich, die keine Lust auf filigrane Fummelarbeit und ausstechen haben. Wenn du ein easy peasy Plätzchen Rezept suchst, dann ist das dein Rezept.

Mürbe, süß und lecker - die Cashewtaler.

Wer es hingegen gar nicht abwarten kann, endlich wieder seine Ausstechförmchen zu zücken und wahre Meisterwerke in Plätzchenform backen möchte, dem kann ich die Terassenplätzchen ans Herz legen.

Sie bestehen aus gleich drei! Etagen Mürbeteig, der zarter gar nicht sein könnte und werden durch eine fruchtige Marmeladenfüllung zusammengehalten. Wie klingt das? Gut, oder? 🙂

Knusprige Terassenplätzchen.

Natürlich hatte ich beim Backen auch wieder Hilfe von meinem Sohn. Er hat sich extra in seinen liebsten Weihnachtspullover geworfen (“Papa, die Fotos müssen doch nach Weihnachten aussehen!”), das Weihnachtsalbum von Wolfgang Petry (Frag nicht!) aufgelegt und sowas von professionell mitgebacken. Der kann das jetzt schon besser als sein Papa!

Seine erste und wichtigste Aufgabe: Den Teig bereits im Rohzustand probieren. “Man muss immer alles probieren! Das sagst du mir ja auch immer, Papa!”. Da hat er Recht und einen klugen Papa noch dazu. Eigenlob stinkt!

Ich freue mich immer sehr, wenn mein Sohn in der Küche dabei ist. <3 Nichts bereue ich so sehr, wie das Desinteresse als Kind am Kochen und Backen mit meiner Mutter. Das war damals einfach nicht meine Welt und ich hatte ganz andere Dinge im Kopf, aber meine Mutter war eine tolle Köchin und Bäckerin und ich hätte viel lernen und so manches Familienrezept (vor ihrer Altersdemenz) retten können.

Zutaten für die Cashewtaler.

Bevor ich dir jetzt etwas zu den zwei Plätzchen erzähle noch ganz schnell der Hinweis, dass meine Plätzchen Teil der ALDI SÜD Foodblogger Challenge sind. Alle zwei Monate nehme ich zusammen mit weiteren Bloggern an dieser schönen Challenge teil und koche oder backe zu einem bestimmten Motto ein leckeres Gericht. Das Motto heute lautet “Auf die Plätzchen, fertig, los!

Am Ende des Beitrages verlinke ich euch meine Bloggerfreunde, die auch an der Challenge teilnehmen und die ebenfalls tolle Plätzchen-Ideen verbloggt haben. Das wird lecker! 🙂

Jetzt aber ran an die super einfachen und richtig leckeren Cashewtaler, für die als erstes die Cashewnüsse gemahlen werden. Ich benutze dafür gesalzenen Cashews, weil ich finde, dass so süße Plätzchen immer ganz toll mit einer guten Prise Salz schmecken. Ich gebe zwar auch noch eine kleine Prise in den Teig, aber die salzige Note kommt von der Nuss.

Das “Cashewmehl” wird kurz in der Pfanne angeröstet, um den feinen, nussigen Geschmack der Cashews noch ein wenig stärker herauszukitzeln. Dann kommen ganz klassische Teigzutaten hinzu, wie Butter, Ei, Mehl und Zucker sowie etwas Marzipan. Diesen schmeckt man übrigens nicht heraus – für alle die ihn nicht mögen, er dient der Konsistenz des Teiges. Aus den Zutaten wird erst mit den Knethaken der Küchenmaschine oder des Mixers ein grober Teig geformt, mit den Händen anschließend zu Ende geknetet. Aus diesem Teig werden dann flugs Rollen geformt. Das war bereits alles an Zubereitung und der Teig wandert in den Kühlschrank.

Die Teigrollen.

Wenn man es eilig hat und am Vorabend nicht daran gedacht hat den Teig kalt zu stellen, kann man die Teigrollen auch für 1-2 Stunden ins Eisfach legen. Man muss dann nur zwischendurch mal schauen, ob der Teig nicht schon zu hart ist, um ihn in Scheiben herunterzuschneiden. Denn gefrieren sollte er nicht, sonst dauert das Plätzchen backen etwas länger. 😉

Der gekühlte Teig wird in Scheiben geschnitten und zack, sind drei Bleche mit Plätzchenteig belegt. Für eine schöne Optik und damit man auch erkennt, was man da Feines gebacken hat, wird noch eine halbe Cashew in die Mitte der Taler gelegt und jeder Taler mit etwas Zucker bestreut. Der karamellisiert herrlich beim Backen.

Und dieser Duft in der Küche! Die Cashewtaler duften so unglaublich lecker. Der Duft ist beim Plätzchen backen das absolut Schönste – nach dem Naschen natürlich. 🙂

Einfache Weihnachtsplätzchen.

Nach ca. 10 Minuten sind die Taler fertig gebacken und sollten auf jeden Fall komplett auskühlen dürfen. Ich weiß, das ist sehr hart! Aber sie sind so mürbe, dass sie im warmen Zustand sehr schnell brechen. Direkt nach dem Abkühlen können sie dann aber gegessen werden.

Das Rezept klingt einfach, oder? Teigrollen-Rezepte sind die Besten, weil sogar ich damit leckere Plätzchen backen kann. Außerdem darf mein Sohn dabei immer die Schneidearbeit übernehmen, was er ganz toll findet. 🙂

Die Cashewtaler werden super zart und mürbe.

Noch viele lieber sticht er aber Teig aus, so wie bei den hübschen Terassenplätzchen. Die sehen sehr nach dicker Hose aus, sind aber im Grunde auch super einfach zu machen.

Der Teig besteht aus Mehl, Butter, Zucker, Vanillezucker, Eigelb und eine Prise Salz und ist super schnell mit den Händen zusammen geknetet. Nach dem Kneten ruht er erstmal für ein Stündchen im Kühlschrank und diese Zeit kann man super dazu nutzen, die Ausstechförmchen in der riesigen Backschublade meiner Frau zu suchen. Das geht sich knapp in einer Stunde aus. 😀

Hier darf ausgestochen werden.

Meine Frau hat wirklich mehr Förmchen als die Polizei erlaubt und die liegen in der Schublade liebevoll übereinander und ineinander verknotet. Hebst du ein Förmchen hoch, hebst du alle Förmchen hoch!

Und wenn man(n) dann endlich drei blumenförmige Ausstecher entdeckt, freigeschaufelt und ausgesucht hat, die von der Größe her perfekt passen würden, kommt die Uschi um die Ecke und meint, das wären die Falschen! Sie hätte extra gestern Abend schon Ausstecher für Terassenplätzchen rausgelegt. Selbstverständlich in 6 verschiedenen Größen!

Ich schwenke also, die Schnappatmung unterdrückend, von Blumen zu Sternen um, die von den Größen her wirklich besser passen.

Leckere Plätzchen für Weihnachten.

Zum Ausstechen muss ich ja nichts schreiben, das kann jeder. Beim Ausstechen den Teig immer schön mehlen, damit er nicht festklebt und mehr gibt es nicht zu beachten. Mein Sohn kümmert sich um die kleinen Sterne, ich verarzte die Großen. Das Blech ist auch hier schnell gefüllt und durch die kurze Backzeit von nur 10 Minuten produzieren wir Plätzchen im Akkord.

Die Terassenplätzchen sind zarter als zart und mir sind direkt zwei zerbrochen, als ich sie vom Backblech heben wollte. Ups. Auch hier gilt also, erst richtig abkühlen lassen!

Auf die vollständig abgekühlten Plätzchen kommt Marmelade, in unserem Fall Erdbeermarmelade und Orangenmarmelade. Du nimmst, was du magst. Jeweils ein kleiner Klecks davon auf eine der Etagen. Das schmeckt lecker und hält die Plätzchen zusammen. 🙂

Mit Marmelade gefüllte Terassenplätzchen.

Zum Schluss kommt noch der extra Clou und zwar Glitzer-Puderzucker! Ja, du hast richtig gehört! Superglitzriger Glitzer-Pudderzucker für Glitzerfans und Glitzerfeen. Auf den Fotos erkennt man ihn leider nicht, in echt hat er aber alles weggefunkelt!

Heilige drei Könige, der macht echt was her. Mein Sohn hat ihn gefeiert. 😀 Glitzer-Puderzucker, verrückt! Aus dem extra Backaufsteller von ALDI SÜD, der übrigens immer sehr gut sortiert ist.

Glitzer-Puderzucker.

Von dort habe ich auch die Lebkuchen in Herz-, Stern- und Brezelform mitgenommen, die ich nicht noch extra selbst backen möchte, weil mit die ALDI SÜD Lebkuchen einfach gut schmecken. Ich konzentriere mich daher lieber auf das Plätzchenbacken.

Lecker gekühlte Pralinen.

Die feinen Pralinchen, die du auf den Fotos siehst, sind übrigen auch von ALDI SÜD und nennen sich “GOURMET Feinste belgische Pralinen”. Lecker gefüllt mit einer Crême Manon, findest du die Pralinen nur im Kühlregal. Sie sollten auch Zuhause gekühlt werden, vor dem Genießen aber ein wenig Zimmertemperatur annehmen dürfen. Das fiel mir schwer, weil sie echt lecker sind und ich sooo schlecht warten kann. Du kennst das hoffentlich? 😀

Die Pralinen waren eine schöne Ergänzung zu meinen Weihnachtsplätzchen. Gekühlte Pralinen kannte ich bisher noch nicht. Wieder ein Produkt mehr, dass ich erst durch eine Kooperationen kennengelernt habe. 🙂

Feinste belgische Pralinen von ALDI SÜD.

Bevor das hier jetzt noch länger wird, ganz schnell die Liste der anderen Blogger der ALDI SÜD Foodblogger Challenge. Wenn du Lust auf Weihnachtsplätzchen hast, dann schaue mal vorbei bei: Freiknuspern, Graziellas-Foodblog, foodundco, Tulpentag, Whatinaloves und blumigleben.

Ich wünsche mal wieder gutes Gelingen beim Nachbacken und freue mich über deinen Kommentar zu meinen beiden Plätzchen. 🙂

Rezept für mürbe Cashewtaler und gefüllte Terassenplätzchen

Himmlisch mürbe Cashewtaler und gefüllte Terassenplätzchen

So langsam hat die Weihnachtsbäckerei eröffnet und heute teile ich zwei unserer Lieblingsplätzchen mit dir. Beide Plätzchen sind kinderleicht zu backen und schmecken herrlich zart und mürbe. Die nussigen Cashewtaler und die hübschen Terassenplätzchen dürfen bei uns an Weihnachten nicht fehlen.
4.25 von 4 Bewertungen
Vorbereitung 1 Std.
Koch- / Backzeit 1 Std.
Gericht Plätzchen
Land & Region Deutschland
Portionen 60 Stück

Zutaten
  

Für die Cashewtaler

  • 250 g Cashewsnüsse, gesalzen
  • 150 g Butter, Zimmertemperatur
  • 50 g Marzipan Rohmasse
  • 50 g Puderzucker
  • 175 g Mehl, 405er oder 630er
  • 1 Eigelb
  • etwas Zucker, zum Bestreuen

Für die Terassenplätzchen

  • 275 g Mehl, 405er oder 630er
  • 125 g kalte Butter
  • 75 g Zucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 2 Eigelb
  • 80 g Marmelade, Orange und Erdbeer
  • Puderzucker , für die Deko
  • Salz

Anleitungen
 

Für die Cashewtaler – ergibt ca. 60 Stück.

  • Das Marzipan ins Eisfach legen. 200 g der Cashews mit einem Blitzhacker fein mahlen und in einer Pfanne anrösten (kein Fett zugeben), bis die Nüsse goldbraun sind und duften. Zur Seite stellen und abkühlen lassen. Die übrigen Nüsse in der Mitte halbieren und ebenfalls Beiseite stellen.
  • Das Marzipan auf einer groben Reibe raspeln. Zusammen mit der Butter und dem Puderzucker mit einem Handmixer verrühren. 4-5 EL des Mehls dazu geben und ebenfalls verrühren. Restliches Mehl sowie die gemahlenen Cashes dazu geben und mit den Händen zu einem Teig verkneten.
  • Den Teig in 3 gleich große Teile teilen. Ca. 3-4 cm dicke Rollen formen und mit Hilfe von Frischhaltefolie einrollen. Für 1 Stunde ins Eisfach legen oder über Nacht im Kühlschrank liegen lassen, damit der Teig fest wird.
  • Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen, 3 Bleche mit Backpapier vorbereiten. Von den Rollen 5-7 mm dicke Scheiben schneiden und aufs Backblech legen. Das Eigelb in einer kleinen Schüssel verrühren und die Mitte jeder Keksscheibe damit bestreichen. Eine halbierte Cashew darauf legen und etwas andrücken. Mit etwas Zucker bestreuen und 10-12 Minuten backen bis sie goldgelb sind. Auf dem Backblech halbwegs abkühlen lassen, sie brechen warm sehr schnell. Dann endgültig auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. In einer Blechdose aufbewahren.

Für die Terassenplätzchen – ergibt ca. 40 Stück

  • Mehl, Butter, Zucker, Vanillezucker, Eigelb und eine Prise Salz mit raschen Händen zu einem Teig verkneten. Flach drücken und in Frischhaltefolie wickeln, für mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.
  • Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen, 3 Bleche mit Backpapier vorbereiten.
  • Den Teig portionieren und auf einer gut gemehlten Arbeitsfläche 3 mm dick ausrollen. Restlichen Teig wieder in den Kühlschrank stellen, er wird sonst zu weich. Plätzchen mit gleichen Motiv und unterschiedlicher Größe ausstechen. Darauf achten von allen Größen die gleiche Anzahl auszustechen.
  • Die Plätzchen ca. 10 Minuten backen bis sie hell-bis goldgelb sind. Auf dem Backblech fast vollständig abkühlen lassen, dann auf ein Kuchengitter heben und abkühlen lassen.
  • Die Marmelade glatt rühren. Die Plätzchen zusammen setzen, dabei immer einen Klecks Marmelade zwischen zwei Plätzchen geben. Mit Puderzucker bestäuben. In einer Blechdose mit jeweils einer Lage Backpapier getrennt aufbewahren.
Rezept bereits ausprobiert?Dann tagge mich doch auf Insta unter @malteskitchen mit dem Hashtag #malteskitchen, damit ich dein Foto nicht verpasse. 🙂
Gefällt dir dieses Rezept? Hast du es ausprobiert? Dann hinterlasse mir doch einen Kommentar. Dein Feedback motiviert mich und interessiert auch meine Leser, die das Rezept vielleicht auch nachkochen möchten.

Lust auf noch mehr knusprige Plätzchen?

Marzipankissen
Die kleinen Marzipankissen schmecken wirklich superlecker und einmal gebacken, sind sie mit Sicherheit ruckzuck verputzt. Mürbeteig wird mit einer Marzipanmasse belegt und im Ofen goldgelb ausgebacken. Ordentlich Puderzucker rundet das leckere Kissen ab.
Schau dir das Rezept an!
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  1. Rösch Stefanie sagt:
    Hallo Malte, die Cashewtaler sind sooo gut. Danke für das Rezept. Die zergehen auf der Zunge. Und dann das ganz leicht salzige.... booaahhhh echt absolut genial!!!!!! Liebe Grüße Steffi

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