Leckere spanische Pintxos mit Serrano-Schinken
Leckere chinesische BBQ-Rippchen mit Ratatouille vom Grill
Was macht gutes Fingerfood aus?
Wenn ich Fingerfood zubereite, achte ich ganz besonders auf drei Dinge. Gutes Fingerfood:
- sollte im Idealfall mit maximal zwei Bissen und ohne Besteck verzehrt werden können
- hat einen spannenden Mix aus cremigen und knusprigen Komponenten
- schmeckt warm und kalt gleichermaßen lecker

Gerade der letzte Punkt ist wichtig. Wer viele Gäste bewirtet, kann nicht alles gleichzeitig frisch aus dem Ofen servieren. Rezepte, die nach der Zubereitung 20 bis 30 Minuten auf dem Tisch stehen können, ohne an Qualität zu verlieren, sind Gold wert.
Tipp: Gutes Fingerfood sollte sich überwiegend schon am Vortag vorbereiten lassen. Teige formen und kaltstellen, Dips anrühren, Füllungen vorbereiten. Am Tag der Party wird dann nur noch gebacken oder kurz erwärmt.
Das nimmt den Stress raus und sorgt dafür, dass man als Gastgeber auch noch was von der eigenen Party hat.
Welche Fehler sollte man bei der Zubereitung von Fingerfood vermeiden?
Der häufigste Fehler liegt in der Missachtung des „Matsch-Faktors“: Wenn feuchte Beläge wie Tomaten oder cremige Dips zu früh auf Cracker, Blätterteig oder Baguettescheiben gegeben werden, weichen diese bis zum Servieren komplett durch
Ein weiterer Stolperstein ist die Größe: Sind die Häppchen zu üppig dimensioniert, führt das beim Abbeißen unweigerlich zu Missgeschicken auf dem Buffet. Ich spreche aus Erfahrung.



