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Kartoffel-Bun für heiße Hunde

Rezept Kartoffel-Bun für Hot Dogs

Vor ein paar Tagen habe ich im Frischeparadies in Essen die Bratwurst 11te Generation entdeckt und mit nach Hause genommen (ich habe ein Herz für Bratwürstchen). Weil die Wurst kein 08/15 Würstchen sein soll, wollte ich sie auch nicht nur schnöde grillen, sondern irgendwas um das Würstchen herum bauen. Meine Wahl fiel dann auf ein Bratwurst Hot Dog und wenn möglich, mit selbstgemachten Hot Dog Brötchen (Bun).

Ich erinnerte mich, dass ich in einer Ausgabe der BEEF! (03 | 13) mal einen Beitrag über selbstgemachte Buns gelesen hatte. Kurz nachgesucht, den Artikel tatsächlich gefunden (Männerhirne!) und mich für das Kartoffel-Bun entschieden.

Das gebackene Kartoffel-Bun

So wird das Kartoffel-Bun hergestellt

Das Bratwurst Hot Dog mit Kartoffel-Bun

Die Buns sehen zwar sehr gut aus und schmecken auch gut!, aber sie sind ein bisschen sehr fest / hart für ein Hot Dog Brötchen. Da fehlt das Fluffige und die Konsistenz hätte für mich eher wie ein Milchbrötchen sein dürfen. Zudem sind sie auch ein bisschen zu klein geworden und der Zwiebelgeschmack ist auch ein bisschen zu intensiv. Das geht also definitiv noch besser. Laut Rezept sollte 550er Weizenmehl verwendet werden, ich hatte nur 405er da. Evtl. wäre es mit dem 550er ja noch ein bisschen mehr aufgegangen und fluffiger geworden. Meine Frau meint aber, das wäre wurscht.

Geschmeckt hat es aber trotzdem, besonders in Verbindung mit der tollen Wurst (die kann wirklich was und ist toll gewürzt!), dem Speck, den Röstzwiebeln, der Barbecue-Sauce, dem Cheddar-Käse sowie dem Tomaten-Petersilien-Salat.


Zubereitung • Kartoffel-Bun •

Das Rezept war für eine Menge von 10 Stück angegeben, so viel Würstchen hatte ich nicht und deshalb habe ich das Rezept auch halbiert.

Zunächst habe ich eine kleine Kartoffel (ca. 70 g) gekocht, gepellt und mit einer Gabel klein gedrückt. Danach 250 g Mehl in eine Schüssel sieben, eine Mulde in die Schüssel drücken, 100 ml warme Milch mit 1 TL Honig verrühren, 5 g Hefe in die Honigmilch einrühren und die Milch in die Mulde gießen. Mit dem Rand vom Mehl bedecken und abgedeckt 5 Minuten stehen lassen.

In der Zwischenzeit die gewürfelten Zwiebeln (Mengenangaben wie immer am Ende des Artikels) in ein bisschen Olivenöl leicht braun braten.

Die Zwiebelwürfel, die Kartoffel, 50 ml Pflanzenöl, 2 g Salz zum (Vor)teig geben und den Teig mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig zudecken und ca. 1 Stunden gehen lassen.

Nach 1 Stunde den Teig in 5 Portionen einteilen und die Teiglinge zu ca. 12 cm kleinen Buns rollen. 1 Eigelb und 50 ml Milch miteinander verquirlen und die Buns damit bestreichen und mit Schwarzkümmel bestreuen (oder darin wälzen).

Die Buns jetzt auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und noch einmal zugedeckt 30 Minuten gehen lassen. Den Ofen auf 200 Grad vorheizen, eine mit Wasser gefüllte Schale auf den Ofenboden stellen und die Buns auf mittlerer Schiene 30 Minuten backen. Ich musste die Buns nach 15 Minuten mit Backpapier abdecken, weil sie da schon sehr braun waren.

Zutaten für 5 Buns • Vorbereitungszeit ca. 30 Minuten • Wartezeit ca. 90 Minuten • Backzeit ca. 30 Minuten

  • 250 g Weizenmehl (Typ 550 laut Rezept, ich habe 405er verwendet)
  • 150 ml Milch
  • 1 TL Honig
  • 5 g frische Hefe
  • 50 ml Pflanzenöl
  • 1 kleine gekochte Kartoffel (ca. 60-70 g)
  • 1 Eigelb
  • Schwarzkümmel
  • 1 kleine Zwiebel

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