Rezept für einen Herbstburger mit Schweinefleisch, Rotkohl und Kürbis-Bun

Herbstlicher Burger mit Rotkohl & Kürbis-Bun

Enthält Werbung für Diamant-Mehl

Leider kann man es nicht mehr leugnen und ich muss mich notgedrungen wohl damit abfinden, es ist Herbst. Normalerweise mag ich den Herbst und die wunderschönen Farben die er mit sich bringt und das tolle Wohlfühlessen, das man zu dieser Jahreszeit oft kocht. Aber dieses Jahr fühlt sich der Herbst zu früh an.

Im Ruhrpott hatten wir kaum mal eine Woche mit Sonne und Hitze am Stück und jetzt regiert schon wieder der Regen und es wird ungemütlich nass und kalt. Brrrr. Ich hätte gerne noch ein paar sonnige Tage mit 23 Grad oder mehr mitgenommen. Aber gut, dann halt nächstes Jahr! Wer’s glaubt…

Das herbstliche Essen tröstet mich immerhin ein wenig und mein heutiges Gericht sowieso. Endlich gibt es bei mir auf dem Blog mal wieder einen Burger, eigentlich ja mein Steckenpferd und einen ganz besonders Hübschen noch dazu. Sagt Hallo zu meinem Herbstburger mit Schweinefleisch, Rotkohl und Apfel-Tatar und mit wirklich grandiosen Kürbis-Burger-Buns!

Herbst-Burger mit Kürbis-Buns und Rotkohl

Diesen tollen Burger habe ich mir im Rahmen meiner Zusammenarbeit mit Diamant-Mehl ausgedacht und ihn mit dem Typ 550 Mehl gebacken. Das ist ein besonders backstarkes Weizenmehl von Diamant (das in eurer Region vielleicht AURORA, ROSENMEHL, GOLDPUDER oder GLORIA heißt), das insbesondere Hefeteigen eine schönere Struktur gibt. Da ich für meine Kürbis-Buns frische Hefe verwende, benutze ich das 550er lieber als das 405er.

Falls ihr Lust habt euch mal mit den unterschiedlichen Eigenschaften der verschiedenen Mehltypen vertraut zu machen, müsst ihr unbedingt die Webseite von Diamant-Mehl besuchen. Dort findet ihr Erklärungen zu den verschiedenen Sorten und Tipps, wie man sie optimal verwenden kann. Zum Beispiel, dass durch die Verwendung des Instant Mehls flüssige Pfannkuchen- oder Waffelteige besonders locker werden. Diese nützlichen Hinweise findet ihr ab sofort übrigens auch auf dem neuen Verpackungsdesign und könnt nun direkt beim Einkauf ablesen, wofür man die unterschiedlichen Mehlsorten optimal verwenden kann. Das ist eine schöne Idee. Normalerweise kennt man sich mit den verschiedenen Sorten ja doch nicht so gut aus und das hilft auf jeden Fall dabei, zum optimalen Mehltyp zu greifen.

Auf der Webseite gibt es übrigens auch noch eine übersichtliche Tabelle zu den unterschiedlichen Mehltypen und ihre Verwendung. Guckt sie euch mal an, ich finde sie auch ganz nützlich!

Kürbispüree

Für meinen Burger verwende ich, wie gesagt, das 550er Weizenmehl. Daneben benötigt ihr für die Burgerbrötchen auch ein Kürbispüree, das ihr am besten einen Tag zuvor zubereitet. Das ist total easy und ihr müsst dafür gar nicht so viel machen. Ich habe für mein Püree Hokkaido genommen, Butternut funktioniert aber auch. Der Kürbis wird ausgehöhlt, in grobe Würfel geschnitten und dann entweder weich gedämpft, so habe ich das gemacht und dazu würde ich auch raten, weil das Püree durch das Dämpfen trockener bleibt, oder alternativ weich gekocht. Falls ihr ihn kocht, lasst ihn gut ausdampfen, damit er nicht zu feucht verarbeitet wird.

Nachdem der Kürbis gar ist, zerdrückt ihr ihn mit einer Gabel zu einem Püree und würzt ihn mit Salz, Pfeffer und einer guten Prise Zimt. Dann lasst ihr ihn abkühlen und stellt ihn bis zum nächsten Tag in den Kühlschrank.

Ihr braucht für die Burger Buns 180 g Kürbispüree, bekommt aus einem Hokkaido aber sicher mehr Püree heraus. Ich verfeinere die Reste gerne mit heißer Milch, etwas Butter und noch etwas Muskatnuss. Schmeckt toll. Ihr könnt das Püree aber auch einfrieren und später damit Kuchen backen.

Teig für die Kürbis-Buns

Wie immer, wenn man Buns selber backen möchte, muss man ein wenig Zeit einplanen. Im Teig sind 20 g Hefe enthalten und die brauchen ihre Gehzeit. Insgesamt geht der Teig gute 2 Stunden (15 Min + 1 Stunden + 45 Minuten). Die Backzeit beträgt dann noch einmal 20 Minuten.

Aus der Teigmenge bekommt ihr 10 Burger-Buns heraus, die restlichen Zutaten sind dann für 4 Burger berechnet. Es lohnt sich meiner Meinung nach nicht, weniger als 8-10 Buns zu backen. Dann braucht man gar nicht erst anfangen. Die Buns sind auch solo so lecker, dass man sie abends oder am nächsten Morgen zum Abendbrot oder Frühstück essen kann. Wahrscheinlich kann man sie auch gut einfrieren und später kurz auftoasten, aber das habe ich noch nicht ausprobiert, weil wir sie immer am nächsten Tag zum Frühstück essen. Also bitte nicht darauf festnageln.

Ich muss übrigens mal erwähnen, dass ich mich total in die wunderschöne Farbe des Kürbis-Bun verliebt habe. Der sieht einfach großartig aus! Optisch die wohl schönsten Burgerbrötchen die ich bisher gebacken habe und das Auge isst ja bekanntlich mit. Zusammen mit dem Rotkohl, dem Honigsenf und dem Apfel-Tatar sieht der Burger echt umwerfend gut aus. I like! 🙂

Die Buns sind dieses Mal ganz klar und eindeutig der Star meines Burgers!

Kürbis-Bun

Der Rest kann sich allerdings auch sehen und schmecken lassen. Das Patty besteht aus saftigem Schweinefleisch mit Kräutern wie Petersilie, Schnittlauch und Thymian und ist u.a mit Kreuzkümmel gewürzt. Dazu gibt es einen fruchtigen Rotkohlsalat mit Orangennote und eine Art Apfel-Tartar mit roten Zwiebeln. Ich liebe die Kombination aus Schweinefleisch und Äpfeln und generell rockt die Kombination aus Fleisch und Frucht mal so richtig.

Noch kurz zum Rotkohlsalat. Wenn ihr ihn zubereitet, müsst ihr ein bisschen Muskelschmalz investieren und den Salat gut durchkneten, damit er schön mürbe wird. Das ist ähnlich wie bei einem Krautsalat und die Zeit die man fürs Kneten investiert, lohnt sich einfach. Eine schöne Konsistenz ist wichtig für das Essgefühl.

Der Salat sollte dann mindestens 4 Stunden marinieren, damit er die Aromen annehmen kann. Noch besser wäre es, ihr lasst ihn über Nacht durchziehen und nehmt ihn dann früh genug heraus, damit der Salat nicht komplett kalt auf den Burger kommt. Zimmertemperatur ist für den Geschmack und das Essgefühl wesentlich angenehmer.

Herbst Burger mit Schweinefleisch

Die letzte Komponente bei diesem Burger ist ein Honigsenf. Ich verwende ein Fertigprodukt, ihr könnt aber auch mittelscharfen Senf mit etwas Honig verrühren. Der Senf sollte eine schöne Mischung aus scharf und süß haben, also gut abschmecken.

Mein letzter Tipp, immer sehr wichtig bei einem Burger: Toastet das aufgeschnittene Kürbis-Bun vor dem Servieren gut an. Noch besser als toasten ist es, das Bun ganz dünn mit Butter einzuschmieren und in der Pfanne anzurösten. Dadurch schmeckt der Burger wirklich noch mal eine Ecke besser, also macht das unbedingt.

Ich hoffe euch gefällt mein Burger und meine leckeren Kürbis-Buns und ihr baut ihn euch demnächst einmal nach. Gutes Gelingen! Mehr von mir gibt es auch auf Pinterest, Facebook, Instagram und Twitter.

bis demnächst mal wieder,

Malte.

Portionen 4 Burger

Herbstlicher Burger mit Rotkohl & Kürbis Bun
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Zutaten

Kürbis-Bun:

530 g Diamant Mehl Typ 550

20 g frische Hefe

1 Ei Größe M + 1 Ei Größe M

200 g Schmand

180 g Kürbispüree

80 ml warme Milch

1 EL Ahornsirup

2 EL Olivenöl

1 EL Sahne

8 g Salz

Schweinefleisch-Patty:

600 g Schweinhackfleisch (mind. 20% Fettanteil!)

1 EL Senf

1 Ei Größe M

2 EL Semmelbrösel

1/2 Bund Schnittlauch, fein gehackt

1/2 Bund Petersilie, fein gehackt

1 EL Thymianblätter, gehackt

1 gestrichener TL Salz

1/4 TL gemahlener Pfeffer

1/4 TL Kreuzkümmel

Rotkohl-Salat:

1/4 Rotkohl, Strunk entfernt und in Streifen geschnitten

1 gute Prise fein gemahlener Kümmel

Saft und Abrieb 1 Bio-Orange

1 EL Apfelsaft

2 TL Apfelessig

1 EL Kokosblütenzucker (oder brauner Zucker)

Salz

Apfel-Tatar:

2 kleine säuerliche Äpfel

1 rote Zwiebel

1 TL Honig

Zitronensaft

weißer Balsamicoessig

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Zubereitung

    Kürbis-Buns:
  1. Das Mehl in eine Schüssel sieben und eine Mulde in die Mitte drücken. Die Hefe in die Mulde bröckeln, die warme Milch mit dem Ahornsirup verrühren und über die Hefe gießen. Die Schüssel zugedeckt 15 Minuten an einen warmen Ort stellen.
  2. Nach 15 Minuten den Schmand, das Kürbispüree, 1 Ei, Olivenöl und Salz zufügen und den Teig in der Küchenmaschine 8 Minuten kneten, bis sich ein glatter elastischer Teig gebildet hat. Die Schüssel erneut abdecken und für 1 Stunde an einem warmen Ort stellen.
  3. Nach 1 Stunde den Teig auf einer gemehlten Oberfläche in 10 Portionen a ca. 110 g teilen und jedes Teigstück rund wirken und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Am besten nehmt ihr 2 Backbleche, damit die Buns genug Platz zum Aufgehen bekommen. Die Buns ganz leicht mehlen, mit einem Tuch abdecken und weitere 45 Minuten gehen lassen.
  4. Den Backofen auf 200 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. In einer kleinen Schüssel 1 Ei mit 1 EL Sahne verquirlen und nach der Gehzeit die Oberfläche der Buns damit bepinseln. Jeweils einige Sonnenblumenkerne auf den Buns verteilen und die Buns im Ofen für 20 Minuten backen. Hierbei die letzten 4-5 Minuten eventuell mit etwas Backpapier abdecken, falls sie zu braun werden.
  5. Schweinefleisch-Patty:
  6. Alle Zutaten für das Patty in eine Schüssel geben und gut miteinander vermengen. Aus der Hackmasse 4 Pattys a 150 g formen und bis zur Verwendung in den Kühlschrank stellen. Später in etwas Rapsöl braten.
  7. Rotkohlsalat:
  8. Alle Zutaten für den Rotkohlsalat in eine große Schüssel geben und den Rotkohl mind. 10 - 15 Minuten kneten, damit er richtig schön mürbe wird. Für mindestens 4 Stunden beiseite stellen, danach mit Kümmel und Salz abschmecken.
  9. Apfel-Tatar:
  10. Die Äpfel schälen und die Zwiebel abziehen und beides würfeln, die rote Zwiebeln sehr fein. In eine Schüssel geben und mit den restlichen Zutaten süß-säuerlich abschmecken.
7.6.4
203
http://www.malteskitchen.de/herbstlicher-burger-mit-rotkohl-kuerbis-bun/

Hinweis: Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit Diamant Mehl entstanden. Auf den Inhalt des Beitrages, auf die Rezeptentwicklung und auf meiner Meinung zum Produkt wurde keinerlei Einfluss genommen.

2 Kommentare zu “Herbstlicher Burger mit Rotkohl & Kürbis-Bun

  1. gekleckert.de
    Geils Teil! Würd ich jetzt gern noch als Late Night Snack verputzen :)

Gefällt dir mein Rezept oder magst du es gar nicht? Du hast es schon nachgekocht? Dir fehlt eine Zutat oder du hast eine tolle Idee, die gut zu meinem Rezept passt? Dann schreibe mir jetzt und lass uns über leckeres Essen und gutes Kochen plaudern. Ich freue mich darauf.

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