Heute geben wir den Kalorien mal wieder ein Zuhause und es gibt ein wunderbares, kleines Gebäck: Quarkbällchen. Ich liebe Quarkbällchen, weil sie durch den Quark so eine wunderbar weiche und fluffige Konsistenz bekommen. Dazu sind sie frittiert und alles was frittiert wird und danach noch gezuckert, schmeckt absolut köstlich. Kein Wunder also, dass Quarkbällchen so beliebt sind!

Ich habe in der Vergangenheit schon einige Mal Quarkbällchen zubereitet und sie nach dem Frittieren immer in feinem Zucker gewälzt. Super lecker! Mein Sohn hat dieses Mal aber eine Mischung aus Zimt und Zucker, also Zimtzucker, vorgeschlagen und was der kleine Genießer wünscht, ist Papa natürlich Befehl. Also gibts heute Quarkbällchen mit Zimtzucker!
Die leckeren Quarkbällchen sind ein Fettgebäck, was bedeutet, dass sie schwimmend in Fett ausgebacken / frittiert werden. Also ganz klar nichts für eine Diät und für jeden Tag. Aber ab und an kann man sich das auch mal gönnen, oder? Sie sind halt wirklich köstlich und man isst ja auch des Genusses wegen und nach zwei (bis drei) Bällchen, bin ich auch glücklich und zufrieden.

Die wichtigsten Zutaten für die Quarkbällchen
Dieses köstliche, kleine Gebäck lässt sich aus erstaunlich wenigen Zutaten zubereiten. Für mein Rezept brauchst du u.a.:
- Quark und Eier – ich nehme Quark mit 20% Fett. Magerquark nehme ich nur zum Backen von Käsekuchen.
- Mehl und Backpulver – Weizenmehl vom Typ 405 funktioniert prima. Beim Backpulver reicht ein halbes Tütchen und die Quarkbällchen gehen wunderbar auf.
- Vanillezucker und feiner Zucker – beides kommt in den Teig.
- Zimtzucker – darin werden die heißen Quarkbällchen direkt nach dem Frittieren gewälzt.
- Frittieröl – ich nehme zum Frittieren Sonnenblumenöl.
Die genaue Zutatenliste samt Mengenangaben findest du wieder am Ende dieses Beitrags. Dort kannst du dir das Rezept auch ausdrucken lassen.
Was ist bei der Zubereitung der Quarkbällchen zu beachten?
Der Teig für die Quarkbällchen sollte eigentlich keine Probleme bereiten und er ist wirklich einfach zusammengerührt. Beim Frittieren gibt es 2-3 Kleinigkeiten zu beachten, aber nichts Kompliziertes.
- Wenn du, wie ich, im Topf frittierst, achte darauf, dass der Topf nur maximal bis zur Hälfte mit Frittieröl gefüllt ist. So kann nichts übersprudeln.
- Die Temperatur des Öls ist wichtig. Versuche möglichst konstant 170 bis 175 °C zu halten, damit die Quarkbällchen auch durchgaren und nicht zu schnell zu dunkel werden.
- Damit du die Temperatur möglichst genau messen kannst, empfehle ich ein Küchenthermometer zu verwenden. Die kosten nicht viel und lassen sich vielseitig verwenden.
- [Wasserdicht – IPX7] Hohe Wasserdichtigkeit, ideal zur Temperaturmessung von Flüssigkeiten wie Wasser, Milch und Wachs. In der Küche sind Lebensmittel, Pulver und Ölverschmutzungen unvermeidlich. Das gesamte Gerät kann unter Wasser gewaschen werden. Leicht zu reinigen und zu warten!
- [Sofortiges Ablesen & Präzise] Reaktionszeit von 2 bis 4 Sekunden, Inkrement von 0.1°C. Weiter Temperaturbereich von -50°C bis +300°C, Genauigkeit von ±1°C.
- Wenn du den Teig mit einem Esslöffel portionierst, kannst du den Löffel kurz ins heiße Öl tauchen, bevor du den Teig abstichst. So löst er sich einfacher wieder vom Löffel.
- Du kannst den Teig auch mit einem Eisportionierer abstechen. Die Quarkbällchen werden dann etwas größer, aber schön gleichmäßig.
- Der Teig ist zähflüssig und lässt sich nicht mit den Händen formen. Das muss so sein!
- Die Quarkbällchen schmecken unmittelbar nach dem Frittieren am besten, weil sie dann außen schön knusprig sind. Je länger sie liegen, umso weicher werden sie.
- Sie schmecken aber auch noch am nächsten Tag gut. Ich bewahre sie in einer Tupperdose mit Deckel auf.
Du kennst noch weitere Zubereitungstipps, die hier fehlen und die für meine Leser interessant wären? Dann schreibe mir doch einen Kommentar! Vielen Dank.

Also ich muss gestehen, dass ich total süchtig nach diesen Quarkbällchen bin. Mein Sohn hatte sowas von recht, mit Zimtzucker schmecken sie nochmal besser und sind wirklich unwiderstehlich lecker. Da kann ich mich wirklich nur schwer zurückhalten!
Das ist ein tolles Gebäck und so einfach gemacht. Ja, das Frittieren dauert ein bisschen, aber man wird für die Mühen wirklich belohnt. Meine Quarkbällchen schmecken besser, als die Quarkbällchen beim Bäcker. Ich hoffe, du wirst sie lieben!

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Jetzt musst du dir unbedingt noch meine geliebten Zimtschnecken anschauen, die schmecken wirklich göttlich. Unsere leckeren Spritzkuchen werden dich bestimmt auch begeistern. Richtig genial, weil wunderbar unkompliziert, sind die Ofenpfannkuchen vom Blech.

Fluffige Quarkbällchen wie vom Bäcker
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Rezept Zutaten
- 250 g Quark, 20% Fett
- 3 Eier, Größe M
- 250 g Weizenmehl, Typ 405
- 8 g Backpulver
- 1 Pck Vanillezucker
- 100 g Zucker
- 1 Prise Salz
- 100 g Zimtzucker
- 1500 ml Frittieröl
Rezept Zubereitung
- Den Quark mit den Eiern glatt rühren. In einer zweiten Schüssel Mehl und Backpulver vermischen, wenn möglich vorher sieben. Zucker, Vanillezucker und Salz untermischen.
- Quarkmasse zu den trockenen Zutaten geben und mit dem Handmixer oder einem Holzlöffel verrühren.
- Das Öl (Fritteuse oder Topf) auf 170 – 175 °C erhitzen. Mit einem TL (vorab kurz ins heiße Öl tauchen) die Teigmasse abstechen und mit einem zweiten TL zu kleinen Nocken formen. Den Teig ins Öl gleiten lassen, die eher schiefen Nocken formen sich zu runden Bällchen. So weiter verfahren, bis der Topf gefüllt ist.
- Alternativ den Teig mit einem Eisportionierer abstechen. Dadurch werden die Quarkbällchen aber deutlich größer, weil sie beim Frittieren noch aufgehen.
- Die Quarkbällchen für ca. 5 Minuten frittieren, im Topf zwischendurch mal wenden. Sie drehen sich auch oft selbst.
- Die Quarkbällchen mit einem Schaumlöffel aus dem Topf heben. Kurz auf Küchenpapier entfetten und dann noch heiß durch den Zimtzucker wälzen. Frisch genießen, so schmecken sie am besten.
Ungefähre Nährwerte pro Portion
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Mein Backofen ist kaputt, aber die Enkelkinder angesagt: Quarkbällchen sind eine wunderbare Alternative zu im Ofen gebackenem Kuchen!
Danke für das tolle Rezept, kam sehr gut an, alle glücklich.
Statt Quark mit 20% Fettgehalt hab ich Magerquark und etwas Frischkäse genommen, funktioniert!
Herzlichen Dank für dein nettes Feedback und die tolle Bewertung, Helga. Ich freue mich natürlich ganz besonders, dass es deinen Enkelkindern geschmeckt hat. 🙂
Wenn man geben könnte 10 Sterne. Haben sie heute ausprobiert und waren hellauf begeistert. Wenn man sich überlegt was sie beim Bäcker kosten,sind sie schnell gemacht und auch preiswert. Kann man nur empfehlen es selbst auszuprobieren.
Herzlichen Dank für dein wunderbares Feedback und die tolle Bewertung, Manuela. 🙂 Ich finde auch, dass man die Quarkbällchen ab und zu mal selber machen kann, weil sie einfach unglaublich gut schmecken und natürlich deutlich weniger kosten als beim Bäcker.
Super Rezept! Es hat uns allen geschmeckt und die Bällchen sind schön locker geworden. Der Tipp, den Löffel vor dem Portionieren in das Öl zu tauchen, ist wirklich nützlich.
Ganz lieben Dank für dein nettes Feedback und deine tolle Bewertung. Ich freu mich wirklich sehr, dass dir die Quarkbällchen geschmeckt haben. 🙂