Zwiebeldip mit kara­mel­li­sier­ten Zwiebeln

Zu den sehr lecke­ren Zucchinipuffern, die es die Tage gab, brauchte ich noch einen Dip. Da ich gerade eh schon auf dem tol­len Blog flowersonmyplate.de unter­wegs war und dort das Rezept für die Zucchinipuffer sti­bitzte lag es nah, dort auch nach einem lecke­ren Dip zu suchen. Und Bingo, da lachte mich doch ein Rezept für einen Zwiebeldip mit kara­mel­li­sier­ten Zwiebeln an. Den Dip musste ich nachmachen!

Ein leckerer Zwiebeldip mit karamellisierten Zwiebeln

Zubereitung • Zwiebeldip •

Natürlich brau­chen wir für den Zwiebeldip zunächst mal Zwiebeln, die man lang­sam kara­mel­li­sie­ren muss, damit sie schön süß wer­den. Ich habe 2 rote Zwiebeln ver­wen­det, sie in feine Streifen geschnit­ten und dann in 2 EL Butter lang­sam und bei klei­ner Hitze gebra­ten. Das hat zwischen 15 und 20 Minuten gedau­ert und die Zeit sollte man den Zwiebeln auch geben.

Die Zwiebeln werden langsam karamellisiert

Sobald die Zwiebeln fer­tig sind, müs­sen sie kurz etwas aus­küh­len und dann kann man sie auch schon mit der Küchenmaschine mixen. Dazu wer­den die Zwiebeln zusam­men mit  2 EL Mayonnaise, 1 EL Senf, 2 EL Honig, 2 EL saure Sahne und 2 EL Apfelessig in den Mixer gege­ben und fein gemixt. Nun noch mit Salz und Pfeffer abschme­cken und fer­tig ist der Dip.

Die Zwiebeln werden mit den anderen Zutaten gemixt

Lecker! Der Dip schmeckt herr­lich zwie­be­lig und hat eine leckere Süße und eine ange­nehme Säure. Es war das erste Mal, dass ich einen Zwiebeldip geges­sen habe und ich fand ihn total toll. Er passte auch super zu den Puffern und wird in Zukunft garan­tiert häu­fi­ger gemacht. Danke an Daniela von flowersonmyplate.de für das tolle Rezept.

Rezept Zutaten • Zubereitungszeit ca. 25 Minuten

  • 2 rote Zwiebeln
  • 2 EL Butter
  • 2 EL Mayonnaise
  • 2 EL Saure Sahne
  • 2 EL Honig
  • 2 EL Apfelessig
  • 1 EL Senf
  • Salz und Pfeffer

Penne mit Erbsen und Mascarpone

Wenn es bei mir schnell gehen muss, greife ich mitt­ler­weile sehr oft zur Pasta. Da hat man inner­halb weni­ger Minuten etwas Leckeres auf dem Teller und meis­tens auch noch Zutaten im Haus, die eh weg müs­sen und sich Prima in der Pasta ver­wer­ten lassen.

So gesche­hen bei der Pasta mit Erbsen und Mascarpone, die ich nach einem Rezept von Tim Mälzer gekocht habe, aus sei­nem Buch Tim Mälzer — Born to Cook.

Penne mit Erbsen und Mascarpone Sauce

Zunächst wer­den die Zwiebeln und der Speck in feine Streifen geschnit­ten und der Knoblauch fein gewür­felt. Dann kann man schon die Nudeln auf­set­zen und in Salzwasser kochen.

Während die Nudeln kochen schwitzt man die Zwiebeln in etwas Olivenöl an, gibt den Speck und den Knoblauch dazu und lässt das ganze etwa 3–4 Minuten bra­ten.  Jetzt kom­men die TK-Erbsen, der Mascarpone (Ersatzweise geht auch Sahne) und 3 EL Nudelwasser in die Pfanne und dür­fen dort 1–2 Minuten mit­kö­cheln. Danach wird mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft gewürzt.

Mittlerweile soll­ten die Nudeln gar sein, also abgie­ßen und in die Pfanne zur Sauce geben. 2–3 Mal durch­schwen­ken und dann kann man auch schon ser­vie­ren. Wer mag, macht noch ein biss­chen geschnit­te­nen Basilikum drü­ber. Ein wirk­lich schnel­les Gericht, das echt gut schmeckt.

Zutaten für 2 Portionen • Zubereitungszeit ca. 20 Minuten

  • 250 g Penne
  • 70 g Speck
  • 125 g TK-Erbsen
  • 70 g Mascarpone
  • 1 große Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Zitronensaft
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • Bei Bedarf 1 Handvoll Basilikumblätter

Zwiebelsuppe nach Jamie Oliver

Vor ein paar Monaten hatte ich für meine Frau eine Zwiebelsuppe nach einem Rezept von Jamie Oliver gekocht. Gefunden hatte ich das Rezept in sei­nem Buch „Jamie Oliver — Essen ist fer­tig“ auf Seite 160.

Laut Jamie ist diese Zwiebelsuppe die Beste aller Zwiebelsuppen und mein Frau war begeis­tert von ihr. Ich habe ihr damals ver­spro­chen, die Zwiebelsuppe bald wie­der zu kochen und sie freute sich schon tie­risch darauf.

Die laut Jamie Oliver Beste aller Zwiebelsuppen.

Zutaten für 4 Portionen • Zubereitungszeit ca. 1 Stunde und 15 Minuten

  • 1 kg Zwiebeln
  • 6 Knoblauchzehen
  • 1 hand­voll Thymianzweige
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 1/4 l Gemüsebrühe
  • 1 Baguette
  • 100 g Gruyere-Käse
  • 1 EL Butter
  • Olivenöl
  • Salz und schwar­zer Pfeffer

Vorbereitung der Zutaten

Bei einer Zwiebelsuppe besteht die Vorbereitung natür­lich in ers­ter Linie aus Zwiebeln schnei­den oder bes­ser, hobeln. Meinen Gemüsehobel benutze ich so gut wie nie, aber in die­sem Fall macht er sich dann doch mal bezahlt.

1 kg Zwiebeln müssen für die Zwiebelsuppe geschält und fein gschnitten bzw. gehobelt werden.

Nachdem man also die 1 kg Zwiebeln geschält und fein geho­belt hat, muss man nur noch die Blättchen von den Thymianzweigen abzup­fen (Das ist mir immer zu auf­wen­dig, ich würde gerne bereits abge­zupfte Blättchen kau­fen kön­nen, ich fau­ler Sack. :rolleyes: ), den Knoblauch schä­len und in feine Scheiben schneiden.

Wer kei­nen bereits gerie­be­nen Gruyere-Käse bekommt, muss ihn jetzt natür­lich noch rei­ben. Das war es dann aber auch schon an Vorbereitung und es kann ans Kochen gehen.

Zubereitung der Zwiebelsuppe

Einen gro­ßen Topf auf den Herd stel­len und erhit­zen (etwas weni­ger als mitt­lere Hitze). Ist der Topf heiß, das Olivenöl zusam­men mit der Butter, den Zwiebeln, dem Thymian, dem Knoblauch und dem Lorbeerblatt in den Topf geben. Die Zwiebeln jetzt ca. 15 Minuten zuge­deckt andüns­ten, ohne das sie Farbe anneh­men. Zwischendurch umrüh­ren, damit die Zwiebeln nicht am Boden ansetzen.

Nach 15 Minuten den Deckel abneh­men, die Hitze hoch­dre­hen und die Zwiebeln jetzt unter rüh­ren gold­gelb bra­ten. Ich war da zu Beginn ein biss­chen vor­sich­tig mit der Hitze, was nicht nötig war. Man kann schon zu Anfang ordent­lich Power geben und dann die Hitze schritt­weise redu­zie­ren, dann dau­ert es auch nicht so lange bis die Zwiebeln anfan­gen Farbe zu bekommen.

Die Suppe bekommt ein kräftiges und leicht süßliches Aroma durch das goldgelbe Anbraten der Zwiebeln.

Sobald die Zwiebeln eine schöne Farbe haben, die Hitze wie­der redu­zie­ren und die Brühe angie­ßen. Den Backofen schon mal auf 200 °C vor­hei­zen und der­weil die Suppe 20 Minuten köcheln las­sen, dann mit Salz und schwar­zem Pfeffer wür­zen und abschmecken.

Die abge­schmeckte Suppe in 4 ofen­feste Suppenschalen fül­len, das Baguette in die Suppe geben (In Scheiben oder zer­rupfte Stücke, wie man mag.) und mit ein paar Spritzern Olivenöl beträu­feln. Jetzt noch den Käse dar­über geben und dann rein in den Backofen. Alles über­ba­cken las­sen, bis der Käse gold­gelb zer­lau­fen ist.

Die vielleicht beste Zwiebelsuppe der Welt.

Mein Resümee:

Ein paar Mal habe ich es schon geschrie­ben; Suppen haben es bei mir schwer. Das gilt auch für diese Zwiebelsuppe, die zwar rich­tig schön wür­zig und aro­ma­tisch schmeckt, aber eben eine Suppe bleibt. Ich esse sie, aber ich möchte nicht darin baden.

Jamie Oliver's mediterranes Sortiment exklusiv bei Gormundo

Wie erwähnt liebt meine Frau Suppen und fand die Zwiebelsuppe damals schon toll. Sie war auch die­ses Mal wie­der abso­lut hin– und weg und fand die Suppe ein­fach nur groß­ar­tig. Herzhaft, leicht süß, mit tol­ler Thymiannote und dazu das knusp­rige Baguette und der wür­zige, über­ba­ckene Käse. Sie würde darin baden (Und Schluck für Schluck das Badewasser schlür­fen.), da hat Jamie dann wohl wirk­lich nicht zu viel versprochen!

Lachs mit Bananen und Curry-Zwiebeln

Ich ver­stehe mich mit mei­ner Frau, dafür das sie eine Frau ist und dafür das sie meine Frau ist, wirk­lich erstaun­lich gut. Aber beim Thema Essen kom­men wir lei­der viel zu oft nicht zusam­men. Das liegt natür­lich an mei­ner Frau, an wem auch sonst. Sie mag ein­fach viele Dinge nicht, unter ande­rem auch Bananen.

Meine Wenigkeit, ganz der Affe, liebt dage­gen Bananen und noch mehr liebe ich es, wenn ich mit Bananen kochen kann. Kann ich aber nur, wenn die Frau unter­wegs ist. Heute war sie aus­ge­flo­gen und da gab es Lachs mit Bananen und Curry-Zwiebeln und lecker war das! Alter KingKong!

Frischer Lachs auf einem Bananensalat mit Curry-Zwiebeln

Das Rezept stammt aus dem Kochbuch „Das Kochgesetzbuch“ von Christian Rach. Mittlerweile eines mei­ner liebs­ten Kochbücher.

Zutaten für 2 Personen — (Quelle: Christian Rach — Das Kochgesetzbuch / Seite 205)

Das Originalrezept ist mit Red Snapper (Rach emp­fiehlt jedoch, das Gericht auch mal mit Lachs aus­zu­pro­bie­ren) und für 4 Personen. Ich habe die Menge auf 2 Personen gerech­net. Eine Portion für mich und die ande­ren für mich.

Für den Lachs

  • 400 g fri­sches Lachsfilet
  • 1 EL Olivenöl
  • Salz und Pfeffer

Für die Curry-Zwiebeln

  • 2 kleine Zwiebeln
  • 1 EL fri­scher Limettensaft
  • 1 TL Currypulver
  • 1 EL Zucker
  • 1 EL Olivenöl
  • Salz

Für den Bananensalat

  • 1–2 reife Bananen
  • 1 Stück fri­scher Ingwer (ca. 20 g)
  • 1 rote Chillischote
  • Saft einer Limette
  • 1 Bund Minze
  • 3–4 Frühlingszwiebeln
  • 6 EL Erdnussöl
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Zuerst wird die Vinaigrette für den Bananensalat zube­rei­tet. Dazu die Limette aus­pres­sen, den Saft mit Salz und Pfeffer wür­zen und in eine kleine Schüssel geben. Den Ingwer schä­len und in die Schüssel rei­ben, die Chillischote hal­bie­ren, ent­ker­nen, fein wür­feln und eben­falls in die Schüssel geben. Alles ver­rüh­ren und nun das Erdnussöl hin­zu­ge­ben und alles gut vermischen.

Frühlingszwiebeln waschen und in feine Ringe schnei­den. Die Minze zup­fen, waschen und fein hacken. Frühlingszwiebeln und Minze in die Schüssel geben und mit der Limetten-, Erdnussöl-Vinaigrette ver­men­gen. Beiseite stellen.

Jetzt geht es an die Curry-Zwiebeln. Die Zwiebeln in etwa 1 cm kleine Spalten schnei­den. Einen kleine Topf auf­set­zen, auf mitt­le­rer Hitze erhit­zen, Olivenöl hin­ein­ge­ben und die Zwiebeln ohne Farbe anschwitzen.

Die Hitze ein biss­chen redu­zie­ren und Limettensaft, Currypulver, Zucker hin­zu­fü­gen. Gründlichen durch­mi­schen, 3 EL Wasser hin­zu­ge­ben, Deckel auf den Topf set­zen und die Zwiebeln biss­fest garen. Zwischendurch ruhig mal pro­bie­ren, der eine mag seine Zwiebeln etwas fes­ter, der andere etwas weicher.

Ist die gewünschte Konsistenz erreicht und sollte noch Flüssigkeit im Topf sein, Hitze hoch­stel­len und die Flüssigkeit ver­ko­chen las­sen. Die Zwiebeln sal­zen und warm stellen.

Nun fehlt nur noch der Lachs. Das Lachsfilet auf Gräten über­prü­fen, por­tio­nie­ren und dann von bei­den Seiten sal­zen und pfef­fern. Eine Pfanne auf den Herd stel­len, auf mitt­le­rer Hitze erhit­zen und wenn die Pfanne heiß ist, das Olivenöl hin­ein geben.

Den Lachs in die Pfanne geben und je nach Dicke des Filets 2–3 Minuten von jeder Seite bra­ten. Dabei dar­auf ach­ten, dass die Temperatur nicht zu hoch ist. Das Eiweiß sollte auf kei­nen Fall aus­tre­ten, sonst wird der Lachs tro­cken. Also hin­schauen und wirk­lich sanft garen.

Während der Lachs gart, die Bananen schä­len, in Scheiben schnei­den und mit der Vinaigrette ver­mi­schen. Beim Anrichten zuerst den Bananensalat auf den (vor­ge­wärm­ten) Teller geben, den Lachs dar­auf bet­ten und die Curry-Zwiebeln über den Lachs geben.

Das Gericht schmeckt wirklich großartig. Lachs mit Bananen und Curry-Zwiebeln.

Mein Resümee:

Liebe.

Das ist eines der bes­ten Gerichte, die ich bis­her nach­ge­kocht habe. Der Lachs ist mir wirk­lich gut gelun­gen und er war super saf­tig. Der süße, saure, leicht scharfe Bananensalat, zusam­men mit dem inten­si­ven Zwiebel-Curry-Geschmack, dazu der fri­sche, saf­tige Lachs — das passt so rich­tig toll zusammen.

Also ein­fach guten Lachs kau­fen, sanft bra­ten und man bekommt ein gran­dio­ses Essen. Und Lachs mit Banane schmeckt tat­säch­lich umwer­fend gut, schon mal probiert?