Tomatensalat mit Hühnchen

Mein ers­ter rich­ti­ger Tomatensalat den ich selbst zube­rei­tet habe, war natür­lich nach einem Rezept von Jamie Oliver. Der Salat bekam ein Dressing mit Worcestersauce und als Beilage gab es eine panierte Blutwurst. Alle Mädels die jetzt noch wei­ter­le­sen und beim Gedanken an Blutwurst nicht davon gelau­fen sind, kön­nen sich ja mal das Rezept für den Tomatensalat mit panier­ter Blutwurst anschauen.

Jamies Tomatensalat hat mir damals super geschmeckt und seit­dem bin ich offen für sämt­li­che Tomatensalat Rezepte. An Jamies Rezept kam bis­her zwar noch kei­ner ran, aber was nicht ist, kann ja noch werden.

Leckerer Tomatensalat mit Hühnchen

In der Ausgabe der „Lecker — das Beste aus 10 Jahren“ ent­deckte ich dann vor ein paar Tagen einen Sommersalat mit Hähnchen und war vom appe­tit­li­chen Foto direkt ange­tan. Der Salat war aller­dings mit fri­schen Aprikosen und die gibt es der­zeit noch nicht zu kau­fen. Dann eben nur mit Tomaten und anstelle des Frischkäse habe ich Büffelmozzarella ver­wen­det. Den mag ich ein­fach lie­ber und der geht immer Perfekt mit Tomaten, zusam­men sind die bei­den quasi Brangelina.

Zunächst die Tomaten waschen und je nach Größe ein paar Tomaten hal­bie­ren. Ich finde es immer ganz schön, wenn kleine Tomaten im Ganzen blei­ben und zwi­schen­durch ein paar hal­bierte „rum­lie­gen“. Ist das erle­digt, kann man schon mal den Mozzarella zup­fen und bei­seite stel­len. Der darf ruhig ein paar Minuten an der Luft lie­gen, um sein Aroma zu entfalten.

Nun das Basilikum in feine Streifen schnei­den und wer mag, kann auch hier ein paar Blätter unver­sehrt las­sen. Das sieht nach­her auch ganz schön aus und das Auge isst ja mit. Jetzt kann man schon die Vinaigrette anrüh­ren, indem man den Weißweinessig mit Salz, Pfeffer und einer guten Prise Zucker würzt und danach das Öl hin­zu­gibt und alles gut mit­ein­an­der ver­rührt. Ordentlich rüh­ren, damit eine gute Bindung entsteht.

Das Hühnchen fehlt noch, das gesal­zen und dann bei mitt­le­rer Hitze in der Pfanne gebra­ten wird. Ich brate es auf bei­den Seiten schön kross an, gehe dann mit der Temperatur ein biss­chen run­ter und lasse es in der Pfanne lang­sam gar zie­hen. Dabei wende ich es mehrmals.

Kurz bevor das Fleisch gar ist, mische ich die Tomaten mit dem Basilikum und gebe die Vinaigrette hinzu. Die Tomaten gut durch­mi­schen, damit sie auch über­all von der Vinaigrette bedeckt sind. Auf einem Teller anrich­ten und den gezupf­ten Büffelmozarella über die Tomaten geben. Wer mag, kann jetzt noch ein paar Tropfen gutes Olivenöl über den Salat träufeln.

Der Tomatensalat mit Huhn ist ein sehr sommerliches Gericht,

Die Hühnerbrust schräg auf­schnei­den, neben dem Tomatensalat anrich­ten und noch mit rich­tig gutem Balsamico beträu­feln. Fertig.

Als Fazit kann ich sagen, dass der Tomatensalat ganz lecker war. Zusammen mit dem lecke­ren Hühnchen, dem Balsamico hat das schon rich­tig gut geschmeckt. Allerdings war die Vinaigrette sehr ein­fach gehal­ten, nur Essig und Öl, und hätte ruhig noch etwas Pfiff ver­tra­gen kön­nen. Eine fruch­tige Note durch fri­sche saf­tige Aprikosen hätte den Salat auf jeden Fall noch aufgewertet.

Jamies Tomatensalat bleibt bei mir damit wei­ter­hin auf Platz 1 ste­hen. Was ist dein liebs­ter Tomatensalat? Hast du ein spe­zi­el­les Dressing / Vinaigrette, das so lecker ist, dass du dir die Finger danach lecken kannst?

Rezept Zutaten für 2 Portionen • Zubereitungszeit ca. 30 Minuten

  • 2 Hühnerbrüste a ca. 150 g
  • 250 g bunte Kirschtomaten
  • ca. 60–80 g Büffelmozzarella
  • 2 EL Weißweinessig
  • 4–6 El Olivenöl
  • 2 EL Balsamico
  • hal­bes Bund Basilikum
  • Salz, Pfeffer, Zucker

Büffelmozzarella mit Tomate und Creme Fraiche

Einen Rudi Völler, es gibt nur einen Rudi Völler, einen Rudi Vööööööööller!

Dieser Gassenhauer wurde noch vor ein paar Jahren Deutschlandweit in allen Stadien immer laut­hals gesun­gen, wenn Tante Käthe in der Nähe war. Mittlerweile ist der Lack bei Rudi aber auch ab, was wohl nicht unwe­sent­lich mit sei­ner Managertätigkeit beim Pillenclub zu tun hat. Kann passieren.

Für mein heu­ti­ges Rezept leihe ich mir den alten Gassenhauer mal eben aus und dichte ihn kur­zer­hand um und zwar in: Einen Mozzarella, es gibt nur einen Mozzarella, einen Mozzarella! (Na, wer hat alles im Geiste mit­ge­sun­gen? :biggrin:Und zwar den Büffelmozzarella! Ohne Büffelmozzarella funk­tio­niert die­ses Gericht näm­lich nicht, also ver­su­che es bitte erst gar nicht mit die­sem schreck­li­chen Kuhmilch Mozzarella!

Büffelmozzarella mit Tomate und Creme Fraiche

Wenn du aber einen rich­tig guten, lecke­ren Büffelmozzarella bekom­men kannst, dann pro­biere mal diese inter­es­sante Caprese–Variante, die ich in der Zeitschrift deli (Ausgabe 1 | 2014) ent­deckt habe. Die Zubereitung geht super­schnell und ist auch noch total unkom­pli­ziert. Belohnt wird man mit einem tol­len Geschmack!

Die Tomaten in dünne Scheiben schnei­den, auf dem Teller anrich­ten und mit Meersalz und Pfeffer wür­zen. Den Mozzarella eben­falls in Scheiben schnei­den und auf den Tomaten verteilen.

Den Zitronensaft zusam­men mit dem Puderzucker sowie etwas Salz unter das Creme Fraiche mischen. Das Creme Fraiche gleich­mä­ßig über die Mozzarellascheiben strei­chen und die Chilliwürfel, das Basilikum sowie die Majoranblätter eben­falls über den Mozzarella verteilen.

Wer mag, kann noch ein paar Tropfen Olivenöl über den „Salat“ geben und noch mit Meersalz und Pfeffer nach­wür­zen. That’s it.

Zutaten für 2 Portionen • Zubereitungszeit ca. 15 Minuten

  • 2 Kugeln Büffelmozzarella
  • 2–3 reife Tomaten
  • 150 g Creme Fraiche
  • 2 EL Zitronensaft
  • 1 EL abge­rie­bene Zitronenschale
  • 1/2 TL Puderzucker
  • 1 rote Chillischote, fein gewürfelt
  • ein paar Basilikum Blätter, gezupft oder gehackt
  • ein paar Majoran Blätter
  • Meersalz, fri­scher Pfeffer

Bucatini all’ ama­tri­ciana oder so, mit Salsiccia. Geboren aus dem Chaos.

Manchmal wün­sche ich mir tat­säch­lich, ich hätte eine Glaskugel und könnte damit in die Zukunft schauen. Dann würde ich abends vor dem zu Bett gehen immer noch schnell die Kugel online brin­gen (die hat WLAN und Bluetooth) und schauen, was der nächste Tag an Über­ra­schun­gen bereit hält.

An beson­ders ner­vi­gen Tagen würde ich ein­fach lie­gen blei­ben und auf mei­ner Glaskugel ein paar Games zocken (die hat eine ein­ge­baute PS3)  oder ein paar Filme bzw. Serien gucken oder gleich den gan­zen Tag Sport schauen (habe auf der Kugel Sky abon­niert). Über das ein­ge­baute Glöckchen würde ich meine Frau anklin­geln, wann immer ich Hunger oder Durst bekäme. Ja, genau so würde das wohl laufen.

Leider hat noch nie­mand meine Glaskugel erfun­den und so bin ich heute mor­gen, wie an jedem ande­ren Morgen auch, fro­hen Mutes auf­ge­stan­den und habe mich ahnungs­los wie immer in den Tag gestürzt. Der fing auch rich­tig gut an, mit einer sehr posi­ti­ven Nachricht aus der Familie (Yes, you can!) So durfte es ruhig wei­ter gehen und weil ich von guten Nachrichten immer Appetit bekomme, fing ich prompt an über den Essensplan des Tages zu grübeln.

Baked Beans wollte ich mir auf jeden Fall zube­rei­ten, für ein def­ti­ges Abendbrot. Und was es zum Mittag geben sollte, wollte ich spon­tan ent­schei­den, wenn ich spä­ter auf dem Markt unter­wegs war. Kaum zu Ende gedacht, ent­schied sich der gute Tag spon­tan dazu nun doch lie­ber ein rich­tig Mieser zu wer­den und das Chaos über­nahm die Regie.

Irgendwann, als der Wahnsinn eine kurze Verschnaufpause machte, und der Magen schon knurrte, fie­len mir die Baked Beans wie­der ein. Komm Malte, die kannst du heute Abend gut gebrau­chen — Soulfood und so. Gute Absichten, gemischt mit kom­plet­ter gedank­li­cher Abwesenheit, lässt den Fehlerteufel jauch­zen und so schlich sich irgend­wie bei der Berechnung der Flüssigkeiten ein Fehler ein und aus den geba­cke­nen Bohnen wur­den abge­sof­fene Bohnen.

Abgesoffene Baked Beans, nicht die beste Variante.

Nach 3 Stunden im Ofen tauch­ten die Bohnen immer noch in einem Meer aus Flüssigkeit ab.

Gerochen haben sie echt toll, die klei­nen Mistviecher. Aber auf eine Bohnensuppe hatte ich dann doch keine Lust. Gibt es zum Abendbrot eben eine Schnitte, da kann ich dann auch mal stur sein.

Mittlerweile war es spä­ter Nachmittag und der Hunger zerrte genauso an den Nerven wie der Rest die­ses Scheißtages. Der Markt war längst geschlos­sen und so blieb mir nichts ande­res übrig, als in den Kühlschrank zu schauen und irgend­et­was aus den vor­han­de­nen Zutaten zu kochen.

Allerdings koche ich wirk­lich nie spon­tan und ohne Plan und Rezept schon mal über­haupt nicht — das kann ich näm­lich garnicht.

Beim Blick in den Kühlschrank lach­ten mich noch 3 Salsiccias an und eine leckere Salsiccia liebe ich abgöt­tisch. Bisher habe ich sie jedoch fast nur als Zugabe für Risotto verwendet.

Salsiccia - hier mit entferntem Darm

Da ich die Salsiccia im Sugo kochen wollte, habe ich die Haut entfernt.

Viel mehr als ein paar Peperonis konnte ich im Kühlschrank jedoch nicht erbli­cken. Schnell noch in den Vorratsschrank geblickt und ein Päckchen Bucatini entdeckt.

Hmmm, irgendwo hatte ich doch mal etwas von Bucatini all’amatriciana (Speck, Zwiebeln, Peperoni) oder so ähn­lich gele­sen, nur wo? Suchen kam nun wirk­lich nicht mehr in Frage und nach der gan­zen Rezepte-Nachkocherei sollte ich eigent­lich auch mal in der Lage sein, ein paar Nudeln mit lecke­rer Sauce aus dem Stand zu kochen. Anstelle des Specks würde ich halt ein­fach die Salsiccia nehmen.

Also ran an den Speck, bzw. die Salsiccia, der ich zuerst die Haut abge­zo­gen und sie danach gewür­felt habe. Dann habe ich eine Zwiebel sowie eine Knoblauchzehe geschält und fein gewür­felt sowie eine halbe Peperoni eben­falls fein gewür­felt. Zuvor habe ich die Kerne der Peperoni entfernt.

Einen Topf auf mitt­le­rer Hitze erhit­zen, einen guten Schuss Olivenöl hin­ein geben und darin nun die Zwiebel, den Knoblauch und die Peperoni kurz (1–2 Minuten) anschwit­zen. Als nächs­ten die Salsiccia in den Topf geben und kurz mit­bra­ten (2–3 Minuten). Sie riecht wirk­lich toll.

Jetzt aus­rei­chend pas­sierte Tomaten in den Topf geben, die Hitze redu­zie­ren und das Sugo min­des­tens 30 Minuten lang­sam kochen las­sen. Wer mag (ich mag), kann auch noch einen Stengel Basilkum dazu­ge­ben, den man vor dem Servieren aber wie­der raus­fischt. Nach der Kochzeit das Sugo mit Salz und Pfeffer (und bei Bedarf mit etwas Zucker) abschmecken.

Vor Ende der Kochzeit die Bucatini in reich­lich Salzwasser biss­fest kochen, abgie­ßen und in eine Sauteuse geben. Das fer­ti­gen Sugo dazu geben und mit den Nudeln ver­mi­schen (durch­schwen­ken) bis sich Sauce und Nudeln ver­bun­den haben. Mit etwas frisch gerie­be­nen Pecorino oder Parmesan servieren.

Bucatini all amatriciana mit Salsiccia

Meine Bucatini all’amatriciana mit Salsiccia sind sicher nicht die große Kochkunst, aber sie haben gut geschmeckt. Beim nächs­ten Mal würde ich etwas mehr Peperoni hin­ein geben (die Schärfe war prak­tisch nicht vor­han­den) und die Salsiccia nicht so fein wür­feln. Sie hat dadurch ein biss­chen an Geschmack ver­lo­ren, wie ich finde.

Der heu­tige Tag ist mal wie­der Beweis dafür, dass auch aus dem Chaos etwas Positives ent­ste­hen kann und in Zukunft werde ich deut­lich häu­fi­ger spon­tan und ohne Rezept kochen. Anscheinend habe ich in den letz­ten Monaten tat­säch­lich schon ein wenig Kochen gelernt, also auf zu neuen Ufern.

Ein Früh am Abend

Jetzt wird der Tag mit dem ein oder ande­ren Früh (Prost Björn!) begra­ben und mor­gen früh geht es fro­hen Mutes in einen neuen Tag.

Zutaten für 2 Portionen • Zubereitungszeit ca. 15 Minuten • Kochzeit ca. 30 Minuten

  • 240 g Bucatini
  • ca. 250 g Salsiccia
  • 1 1/2 bis 2 kleine Dosen pas­sierte Tomaten
  • 1 große Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1/2 Peperoni, bei Bedarf mehr
  • frisch gerie­be­ner Pecorino oder Parmesan
  • Olivenöl
  • Salz und Pfeffer

Tomatenomelett mit Bacon

Wie hat schon Meister Naidoo in sei­nem neuen Song „Bei mei­ner Seele“ so tref­fend und rich­tig fest­ge­stellt: „Morgens bleibt fast jeder gern lie­gen. Auch wenn viele dir gerne was ande­res erzäh­len“. Weltklasse Textzeile vom Xavier — Respekt!

Ich erzähle euch nix ande­res und bleibe Morgens tat­säch­lich gerne lie­gen und hole diese  Zeit dann wie­der beim Frühstück raus, indem ich mir nur schnell eine öde Schnitte schmiere. Manchmal, wenn mich das karge Frühstück zu sehr nervt, haue ich aber ordent­lich auf den Putz und brate mir ein paar Eier. Zuletzt gab es sogar ein Tomatenomelett mit Bacon — das Rezept stammt aus der Zeitschrift Lecker und ist von Steffen Henssler. Hier isses.

Tomatenomlett mit Bacon

Zutaten für 1 Portion • Zubereitungszeit ca. 25 Minuten

  • 3 Eier
  • 15 g Parmesan
  • 2 Scheiben Bacon
  • 1 EL Schlagsahne
  • 1 Frühlingszwiebeln
  • 1 Tomate
  • 1/2 Knoblauchzehe
  • ein biss­chen Petersilie, fein gehackt
  • ein biss­chen Basilikum, gehackt
  • 1 EL Butter
  • 1 EL Olivenöl
  • Salz und Pfeffer

Vorbereitung der Zutaten

Morgens kommt es auf ja jede Minute an, des­we­gen keine Zeit ver­trö­deln und den Parmesan rei­ben, die Frühlingszwiebel waschen und in feine Ringe schnei­den, den Knoblauch schä­len und in dünne Scheiben schnei­den sowie die Tomaten waschen und wür­feln. Die Kräuter habe ich auch schon gehackt, obwohl das im Rezept erst kurz vor dem Servieren erle­digt wurde. Nun war ich aber gerade schon im Messermodus, warum also warten?

Fertig vor­be­rei­tet.

Zubereitung des Omelett:

Eine Pfanne auf­set­zen (mitt­lere Hitze), 1 EL Butter sowie 1 EL Olivenöl hin­ein­ge­ben und den Speck knusp­rig ausbraten.

Während der Speck brut­zelt, die Eier, Sahne und den Parmesan in einer Schüssel ver­quir­len und vor­sich­tig sal­zen (der Parmesan und der Bacon sind bereits sal­zig) und pfef­fern. Henssler nimmt den Stabmixer, bei mir hat es auch ein Schneebesen getan.

Nun den Speck aus der Pfanne neh­men (aber erst, wenn er schön knusp­rig ist) und auf Küchenpapier abtrop­fen lassen.

Die Frühlingszwiebel und den Knoblauch in die Pfanne geben und leicht andüns­ten. Die Tomatenwürfeln dazu­ge­ben und eben­falls kurz (1 Minute) andünsten.

Die Hitze redu­zie­ren (kleine Hitze wäh­len) und die Eiermischung in die Pfanne geben. Deckel auf die Pfanne geben und das Ei ca. 10–15 Minuten sto­cken las­sen. Da musst man ein­fach zwi­schen­durch mal in die Pfanne schauen, ein biss­chen daran rüt­teln, um zu sehen wie fest das Ei schon gewor­den ist.

Während das Ei stockt, habe ich den Bacon gehackt. Henssler gibt ihn im Ganzen am Ende auf das Omelett, ich habe ihn gehackt, damit ich ihn über das gesamte Spielfeld ver­tei­len kann.

Wenn das Ei fer­tig gestockt ist, kann man es ganz ein­fach aus der Pfanne auf einen Teller glei­ten las­sen und bestreut es noch mit den gehack­ten Kräutern.

Sieht so lecker aus, wie es geschmackt hat, das Tomatenomelett mit Bacon

Mein Resümee:

Wer Omeletts mag, wird auch das Tomatenomelett ala Henssler mögen. Mir hat es gut geschmeckt, es war saf­tig und wür­zig (durch den Speck und den Parmesan) und ich war danach auch gut satt (es gab noch eine Schnitte Bauernbrot dazu). Unterm Strich war es auch kein sooooo gro­ßer Aufwand und für ein biss­chen Abwechslung auf dem Frühstückstisch, kann man auch mal eine knappe halbe Stunde investieren.

Viel falsch machen, kann man hier auch nicht, selbst wenn man noch ver­schla­fen ist. Ein biss­chen Vorsicht bei der Hitze, wenn man das Ei sto­cken lässt und dann läuft das von alleine.

Tomatensalat mit panier­ter Blutwurst

Vor ein paar Tagen blät­terte ich mal wie­der in einem Jamie Oliver Kochbuch (Zu Gast bei Jamie) und mein Blick blieb bei einem Tomatensalat mit Blutwurst hängen.

Normalerweise esse ich keine Blutwurst, weil meine Frau sie nicht mag und weil ich nie von alleine auf die Idee kom­men würde, mir ein­fach mal so Blutwurst in die Pfanne zu hauen. Blutwurst ran­giert bei mir, je nach Tagesform, zwi­schen „Hat was“ und „geh weg“. Aber die Kombination mit einem süß-sauren Tomatensalat hat mich irgend­wie ange­macht, also auf gings.

Die Kombination zwischen süß-sauren Tomaten und herzhafter Blutwurst passte super!

Zutaten für 1 Portion • Zubereitungszeit ca. 15 Minuten

  • ca. 80–100 g Blutwurst
  • 2 El Mehl
  • 2 EL Semmelbrösel
  • 1 Ei
  • 2 EL Butter
  • 2 hand­voll kleine, bunte Tomaten
  • 3 El Worcestersauce
  • 2 EL brau­ner Zucker
  • 2 EL Apfelessig
  • 1 EL Olivenöl
  • 2–3 Thymianzweige

Die wichtigsten Zutaten für ein schnelles Gericht

Zubereitung Tomatensalat

Die Tomaten waschen, hal­bie­ren, den Strunk ent­fer­nen und die Tomaten in eine Schüssel geben.

2 EL brau­nen Zucker, 3 EL Worcestersauce und 2 EL Apfelessig in einen klei­nen Topf geben. Den Topf auf mitt­lere Hitze stel­len und die Flüssigkeit ein paar Minuten ein­kö­cheln las­sen, bis sie eine siru­par­tige Konsistenz bekommt. In der Zwischenzeit die Thymianblätter abzupfen.

Ist die Flüssigkeit aus­rei­chend ein­ge­kocht, den Sirup in die Schüssel zu den Tomaten geben. 2 EL gutes Olivenöl über die Tomaten geben, die Thymianblätter dazu­ge­ben und alles vor­sich­tig mit­ein­an­der vermischen.

Zubereitung Blutwurst

Im Originalrezept von Jamie wird die Blutwurst nicht paniert. Ich wollte aber unbe­dingt mal aus­pro­bie­ren wie Blutwurst paniert schmeckt und hatte hier jetzt die Gelegenheit dazu.

Die Blutwurst in ca. 1,5 cm dicke Scheiben schnei­den und nach­ein­an­der in Mehl, dem ver­quirl­tem Ei und Semmelbrösel wäl­zen, dabei über­schüs­sige Brösel leicht abklopfen.

Eine Pfanne auf mitt­lere Hitze stel­len, die Butter in die Pfanne geben und die Blutwurst von bei­den Seiten gold­braun braten.

Mir hat der Tomatensalat mit panierter Blutwurst wirklich richtig gut geschmeckt.

Mein Resümee:

Ich finds geil. Wirklich. Die süß-sauren Tomaten pas­sen ein­fa­che super zu der herz­haf­ten Blutwurst, die mir paniert bes­ser schmeckt als unpa­niert. Den Tomatensalat mache ich aber auch ohne Blutwurst dem­nächst wie­der, das steht schon fest. Ich finde es ein­fach groß­ar­tig, was man mit einer leckere Vinaigrette aus sim­plen Tomaten raus­ho­len kann.

Wie sagt ihr zum Thema Blutwurst? Total „bäääh“ oder „Ich will mehr!“?

Caprese-Törtchen

Vor ein paar Tagen habe ich auf dem Blog der Küchenschabe ein inter­es­sante Vorspeise ent­deckt, eine Variante der klas­si­schen Caprese. Die hat mich sofort ange­macht und die musste ich schnellst­mög­lich selbst pro­bie­ren und hier ist sie: Caprese-Törtchen.

Caprese-Törtchen, richtig lecker!

Zutaten für 2 Personen — (Quelle: Die Küchenschabe)

  • 1 Kugel Büffel-Mozzarella
  • 6–8 Cocktailtomaten
  • eine Handvoll Basilikumblätter
  • 25 ml Schlagsahne
  • Salz, Pfeffer
  • sehr gutes Olivenöl

Die Küchenschabe ver­wen­det noch eine kleine Knoblauchzehe (Rezept für 4 Personen), dar­auf habe ich ver­zich­tet, weil mir nicht nach Knoblauch war.

Zubereitung:

Ich habe mich bei der Zubereitung exakt an das Rezept gehal­ten und weil das bei der Küchenschabe schon bes­tens beschrie­ben wurde (guckst du hier), zitiere ich es hier gleich nur noch.

Zuvor aber kurz die Anleitung für die getrock­ne­ten Ofentomaten.

Den Ofen auf 130° vor­hei­zen und ein Backblech mit Alufolie aus­le­gen. Die Cocktailtomaten hal­bie­ren und den Strunk ent­fer­nen. Mit der ange­schnit­te­nen Seite nach oben auf das Backblech legen, die Tomaten sal­zen, pfef­fern und mit gutem Olivenöl beträu­feln. In den Ofen geben und ca. 45 Minuten backen.

Weiter geht es laut dem Rezept der Küchenschabe wie folgt:

Die Mozzarellkugeln in zen­ti­me­ter­di­cke Scheiben schnei­den. Die vier Endstücke mit Basilikum, Knoblauch, Schlagobers, Salz und Pfeffer pürieren.

Jeweils eine große Käsescheibe auf einen Teller set­zen. Etwas sal­zen. Je nach Vorliebe dünn oder etwas dicker mit der Basilikumcreme bestrei­chen. Die ofen­ge­rös­te­ten Cocktailtomaten drauf drapieren.

Etwas von dem Saft der Tomaten rund­herum träu­feln, mit einem Basilikumblättchen deko­rie­ren — fertig.

Eine tolle Vorspeise sind die Caprese-Törtchen

Mein Resümee:

Das ist schon cool, muss ich sagen. Ich stehe eh total auf Büffel-Mozzarella und finde die Kombination Mozzarella, Tomate, Basilikum von Haus aus schon super. Hier wird das Ganze durch die Basilikum-Creme sogar noch etwas ver­fei­nert und das schmeckt mir rich­tig gut.

Tolle Vorspeise, schnell gemacht (von den Tomaten abge­se­hen) und wirk­lich eine Alternative zur übli­chen Caprese Vorspeise. Danke an die Küchenschabe für das tolle Rezept.

Klassisches Bruschetta & Bruschetta mit Büffel-Mozzarella

Sommerzeit ist ja immer die Zeit für eine beson­ders schnelle Küche und das kön­nen unsere Freunde aus Italien nun mal beson­ders gut; mit weni­gen Zutaten schmack­hafte Gerichte zau­bern. Eines die­ser Gerichte lan­det jeden Sommer auf unse­rem Teller: Bruschetta. Mal klas­sisch oder als Variante mit Büffel-Mozzarella und getrock­ne­ten Tomaten.

Bruschetta klassisch mit Tomaten oder mit Büffel-Mozarella

Zutaten für 2 Personen — Bruschetta klassisch

  • 4 Scheiben hel­les Bauernbrot
  • 3–4 Tomaten, je nach Größe
  • 1–2 Handvoll Basilikumblätter
  • sehr gutes Olivenöl
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Basilikum waschen und in feine Streifen hacken.

Wasser in einem Topf oder Wasserkocher zum Kochen brin­gen. Die Tomaten am Strunk kreuz­för­mig ein­schnei­den und kurz (10–20 Sekunden) in das heiße, aber nicht mehr kochende, Wasser geben. Tomaten raus­neh­men, ent­häu­ten, Strunk und Kerne ent­fer­nen und das Fruchtfleisch fein wür­feln. Tomatenwürfel in eine Schüssel geben und bei­seite stellen.

Eine Pfanne auf mitt­le­rer Hitze auf­set­zen, 2 EL Olivenöl in die heiße Pfanne geben und das Brot hin­ein legen. Die Oberseite des Brotes mit ordent­lich Olivenöl beträu­feln und das Brot auf bei­den Seiten gold­gelb anrösten.

In der Zwischenzeit 2–3 EL Olivenöl in die Schüssel zu den Tomatenwürfeln geben, sal­zen und pfef­fern, Basilikum dazu geben und alles mit­ein­an­der vermischen.

Eine Knoblauchzehe schä­len und halbieren.

Das Brot aus der Pfanne neh­men und mit der Knoblauchzehe ein­rei­ben. Jetzt die abge­schmeck­ten Tomatenwürfel auf das Brot geben und glück­lich sein.

Klassisches Bruschetta mit Knoblauch, Tomaten und Basilikum.

Zutaten für 2 Personen — Bruschetta-Mozzarella — (Quelle: essen & trin­ken Für jeden Tag — Ausgabe 8 / 2006)

  • 4 Scheiben hel­les Bauernbrot
  • 125 g Büffel-Mozzarella
  • 1 EL Pinienkerne
  • 4–6 in Öl ein­ge­legte getrock­nete Tomaten, je nach Größe
  • 1–2 Handvoll Basilikumblätter
  • 2 EL frisch gerie­be­ner Parmesan
  • 1 Knoblauchzehe
  • sehr gutes Olivenöl
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Basilikum waschen und in feine Streifen hacken. Den Büffel-Mozzarella klein wür­feln und die getrock­ne­ten Tomaten eben­falls in feine Würfel schnei­den. Den Parmesan reiben.

Eine Pfanne auf mitt­le­rer Hitze auf­set­zen und die Pinienkerne ohne Fett anrös­ten. Pinienkerne rausnehmen.

2 EL Olivenöl in die Pfanne geben und das Brot hin­ein legen. Die Oberseite des Brotes mit ordent­lich Olivenöl beträu­feln und das Brot auf bei­den Seiten gold­gelb anrösten.

In der Zwischenzeit die getrock­ne­ten Tomaten in eine Schüssel geben und mit den Pinienkernen und dem Mozzarella mischen. 1 EL Olivenöl, 2 EL Parmesan sowie den Basilikum dazu geben, sal­zen, pfef­fern und vermischen.

Eine Knoblauchzehe schä­len und halbieren.

Das Brot aus der Pfanne neh­men und mit dem Knoblauch ein­rei­ben. Die Mozzarella-Mischung auf dem Brot ver­tei­len und zum zwei­ten Mal glück­lich sein.

Die Bruschetta Variante mit Mozzarella und getrockneten Tomaten

Mein Resümee:

Da brau­che ich nicht viel zu erzäh­len, Bruschetta ist ein­fach gött­lich. So sim­pel, aber so lecker und gerade bei som­mer­li­chen Temperaturen ideal.

Hier lohnt es sich auch ganz beson­ders ein biss­chen mehr Geld in die Hand zu neh­men und neben dem guten Büffel-Mozzarella auch hoch­wer­ti­ges Olivenöl und (getrock­nete) Tomaten von guter Qualität zu kau­fen. Das schmeckt man am Ende ein­fach. Und immer wenn man nur wenig Zutaten ver­wen­det, soll­ten diese beson­ders gut sein.

Hoffentlich bleibt es noch ein paar Wochen warm, dann gibt es bald wie­der lecke­res Bruschetta. Wie mögt ihr euer Bruschette am liebs­ten? Klassisch oder auch gerne mal aufgepimpt?