Pan con tomato

Das heu­tige Gericht, wenn man da über­haupt noch von Gericht spre­chen kann, kommt bei mir regel­mä­ßig auf den Tisch. Mal zum Frühstück, da liebe ich es total oder auch gerne mal als schnel­ler Snack zwi­schen­durch, wenn gerade nicht die Zeit zum Kochen da ist. Im hek­ti­schen Alltag sind Snacks bei mir oft der Rettungsanker.

Das gerös­tete Brot mit Tomate oder wie der Spanier sagt Pan con tomato hat mich schon ein paar Mal geret­tet. Es ist ruck­zuck fer­tig, kos­tet fast nix und schmeckt immer extrem lecker. Da wird es Zeit, das ich das Rezept end­lich mal teile. Wobei das Rezept ein Klassiker ist und sicher schon mil­lio­nen­fach ver­bloggt wurde.

Pan con Tomate lecker wie im Urlaub!

Zubereitung • Pan con Tomato •

Eine Vierkantreibe oder eine andere grobe Reibe neh­men und die Tomaten dar­über rei­ben, damit ein schö­nes Tomatenpüree ent­steht. Das Püree kurz in einem Sieb abtrop­fen las­sen, mit Salz und Pfeffer wür­zen und die fein gehackte Petersilie unter das Püree rühren.

Die Tomaten werden mit der groben Reibe gerieben

Das Brot im Toaster toas­ten, mit mit einer hal­ben Knoblauchzehe ein­rei­ben und mit etwas sehr gutem Olivenöl beträu­feln. Eine gute Portion Tomatenpüree auf das Brot strei­chen und die erste Scheibe sei­ner Frau über­las­sen, weil man sie damit immer glück­lich macht!

Fazit: Ich liebe es. Zum ers­ten Mal habe ich Pan con tomato im Spanienurlaub geges­sen und seit­dem muss ich es mir im Urlaub immer wie­der bestel­len. Im oft ver­reg­ne­ten oder kal­ten Deutschland essen ich es auch gerne bei mei­nem Lieblingsspanier. Das sorgt immer für ein biss­chen Fernweh :smile:

Rezept Zutaten für 2 Portionen • Zubereitungszeit ca. 20 Minuten

  • 4 Scheiben Brot
  • 4–5 große Tomaten
  • 1/2 Knoblauchzehe
  • 1 hand­voll glatte Petersilie
  • Salz und Pfeffer

Graupenrisotto mit mari­nier­tem Feta {nach Ottolenghi}

Endlich habe ich mir mei­nen ers­ten Ottolenghi gekauft und wenn das für dich jetzt so klingt, als hätte ich mir ein Gemälde von van Gogh gegönnt, dann ist das in KochbuchNerd-Kreisen gar nicht so weit davon ent­fernt. Die Kochbücher von Yotam Ottolenghi genie­ßen einen sehr guten Ruf, anschei­nend hat der Mann es echt drauf uns sein Kochbuch Jerusalam gefällt mir beim Durchblättern außer­ge­wöhn­lich gut!

Als ers­tes Gericht habe ich mir eine Zutat raus­ge­sucht, die nicht ganz so zu mei­nen Favoriten zählt und zwar die Graupe. In der Suppe mag ich sie über­haupt nicht, als Beilage wie zum Beispiel als Rotwein-Vanille-Graupen fand ich sie aber sehr lecker. Jetzt wollte ich wis­sen, wie sie sich als eigen­stän­dige Hauptspeise machen und habe mir dazu das Graupenrisotto mir mari­nier­tem Feta aus­ge­sucht. Ich bin ja gro­ßer Risotto-Fan und war dem­ent­spre­chend gespannt auf das Gericht.

Graupenrisotto mit mariniertem Feta

Zubereitung • Graupenrisotto mit mari­nier­tem Feta •

Die Schalotten und Knoblauchzehen in kleine Würfel schnei­den, beim Sellerie die Fäden zie­hen und eben­falls fein wür­feln. Die Zitrone heiß abwa­schen, tro­cken rei­ben und 4 Scheiben von der Schale mit dem Sparschäler oder Messer abschnei­den. Nur das Gelbe der Schale, nicht das bit­tere Weiße.

Die Graupen unter flie­ßen­dem kal­ten Wasser gründ­lich abspü­len und gut abtrop­fen las­sen. Die Butter mit 2 EL Olivenöl in einem Topf erhit­zen und darin den Sellerie, Knoblauch und die Zwiebeln 5 Minuten anschwit­zen. Die Graupen, Thymianzweige, Zitronenschale, Lorbeerblatt, Paprikapulver und Chilliflocken sowie die stü­cki­gen Tomaten, die pas­sier­ten Tomaten und die Brühe hinzufügen.

Mit einem 1/2 TL Salz wür­zen und alle Zutaten gut ver­rüh­ren. Alles ein­mal auf­ko­chen las­sen, die Hitze redu­zie­ren und das Ganze für ca. 45 Minuten bei gerin­ger Hitze (und ohne Deckel) köcheln las­sen, bis die Graupen weich sind und die Flüssigkeit fast voll­stän­dig auf­ge­nom­men wurde. Es soll am Ende eine schlot­zige Konsistenz bekom­men, dem Risotto ähn­lich. Zwischendurch immer mal wie­der umrüh­ren, damit nichts ansetzt.

In der Zwischenzeit die Kümmelsamen in einer Pfanne ohne Fett anrös­ten und mit dem Mörser grob zer­sto­ßen. Den Feta in Stücke bre­chen oder in Würfel schnei­den und in eine Schüssel geben. Mit dem rest­li­chen Olivenöl (90 ml abzüg­lich der 2 EL) begie­ßen, die Kümmelsamen hin­zu­ge­ben und die Zutaten vor­sich­tig mischen. Achte dar­auf, dass du hier wirk­lich sehr hoch­wer­ti­ges Olivenöl ver­wen­dest, mög­lichst ohne Bitterstoffe.

Ich habe bei mei­nen Teller die Kümmelsamen übri­gens weg­ge­las­sen, nur falls du auf dem Foto ver­geb­lich den Kümmel suchst :zwinker: . Kümmel ist irgend­wie nicht so mein Ding!

Den fer­ti­gen Risotto nach 45 Minuten abschme­cken und abhän­gig von der Qualität dei­ner Dosentomaten evtl. etwas zuckern. Zusammen mit dem mari­nier­ten Feta und ein paar Oreganoblättern servieren.

Geschmacklich ein sehr feines Graupenrisotto

Fazit: Ich will ganz ehr­lich sein, ich mutiere durch die­ses Graupenrisotto jetzt nicht plötz­lich zum Graupenfan und ich ziehe ein schlot­zi­ges Risotto mit Arborio Reis jeder­zeit vor. Zudem fehlte mir auch der typi­sche Parmesangeschmack, der einem Risotto erst die rich­tige Würze gibt. Wenn ich es aber nicht zwin­gend mit dem klas­si­schen Risotto ver­glei­che, dann ist das ein sehr fei­nes und inten­siv toma­ti­ges Gericht, das wun­der­bar mit dem Fetakäse har­mo­niert. Graupenfans wer­den es ver­mut­lich lieben!

Rezept Zutaten für 4 Portionen • Zubereitungszeit ca. 80 Minuten

  • 200 g grobe Perlgraupen
  • 2 kleine Stangen Sellerie
  • 2 kleine Schalotten
  • 4 Knoblauchzehen
  • 4 Streifen Schale einer Bio-Zitrone
  • 4 Thymianzweige
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 EL fri­sche Oreganoblätter
  • 1/2 TL geräu­cher­tes Paprikapulver
  • 1/4 TL Chilliflocken
  • 1 Dose stü­ckige Tomaten (400 g)
  • 1 Dose pas­sierte Tomaten (300 g)
  • 700 ml Gemüsebrühe
  • 30 g Butter
  • 90 ml sehr gutes! Olivenöl
  • 300 g Feta
  • 1 EL Kümmelsamen

Geröstetes Gemüse vom Blech mit Salsiccia

Letz­tens lun­gerte ich auf dem Sofa rum und da fiel mir die Jubiläumsausgabe der Lecker (10 Jahre Lecker) in die Hände. Beim Durchblättern der Zeitschrift blieb mein Blick am gerös­te­ten Gemüse vom Blech hän­gen. Ich hatte ein paar Wochen zuvor Ofengemüse mit Hühnchen zube­rei­tet und fand das rich­tig lecker. Das Gericht in der Lecker ent­hielt Kürbis, den ich gerade eh im Haus hatte und jun­gen Knoblauch, den ich sehr liebe.

Ich glotzte noch eine Weile aufs Bild und mein Magen fing an zu knur­ren. Es ist wohl keine so gute Idee, hung­rig in Kochzeitschriften zu blät­tern. Am nächs­ten Tag habe ich schnell den jun­gen Knoblauch ein­ge­kauft und gleich noch ein paar fri­sche Salsiccias mit­ge­hen las­sen.

Frische Salsiccia, ein Traum

Der Anblick die­ser super­le­cke­ren ita­lie­ni­schen Würstchen war zu ver­füh­re­risch, als das ich sie hätte lie­gen las­sen kön­nen. Außerdem schme­cken im Ofen gegarte Salsiccias eh fast noch bes­ser als in der Pfanne gebra­tene, es war also quasi Fügung.

Zubereitung • Geröstetes Gemüse vom Blech mit Salsiccia •

Den Kürbis (falls nötig schä­len) zer­tei­len, ent­ker­nen und in Spalten bzw. Stücke schnei­den. Die Kartoffeln schä­len (bei jun­gen Kartoffeln kannst du auch die Schale dran las­sen) und eben­falls in Stücke schnei­den. Kartoffeln und Kürbis soll­ten ähn­li­che Garzeiten haben, also beim Schneiden ähn­li­che Größen / Dicken wäh­len. Den jun­gen Knoblauch längst zer­tei­len, die Zwiebeln und Möhren (schä­len) in Spalten schneiden.

Den Ofen auf 175°C vor­hei­zen. Das Olivenöl auf ein tie­fes Backblech ver­tei­len. Hier nicht spar­sam sein, der Boden sollte mit Olivenöl bedeckt sein. Das Gemüse inklu­sive Tomaten auf das Backblech geben und die Kräuter (vor­her ein­mal grob hacken) über das Gemüse ver­tei­len. Alle Zutaten gründ­lich mit­ein­an­der ver­mi­schen und dar­auf ach­ten, das alles gut mit dem Olivenöl benetzt ist. Notfalls noch Olivenöl nach­le­gen. Das Gemüse kräf­tig mit gro­bem Salz und frisch gemah­le­nen Pfeffer würzen.

Das Gemüse komtm mit den Salsiccias auf ein Backblech

Die Salsiccias 2–3 Mal ein­ste­chen und auf dem Gemüse ver­tei­len. Das Backblech in den Ofen geben und ca. 45 Minuten lang backen. Hier musst du ab und zu mal eine Garprobe beim Gemüse machen, rein­ste­chen und schauen, ob die Kartoffeln und der Kürbis schon weich sind. Das kann, je nach Größe, auch ein biss­chen län­ger als 45 Minuten dau­ern. Die Salsiccias soll­test du auch min­des­tens ein­mal wen­den, damit sie von allen Seiten ein biss­chen Farbe annehmen.

Beim oder vor dem Servieren kann man den jun­gen Knoblauch aus der Schale drü­cken und bekommt eine leckere „Paste“. Das gibt wirk­lich noch mal einen Extra-Kick :rocka:

Das Ofengemüse vom Blech mit den Salsiccias schmeckt fantastisch!

Fazit: Das ist defi­ni­tiv gei­les Zeug. Das Gemüse bekommt ein gran­dio­ses Aroma durch das Garen im Ofen. Die fruch­ti­gen Tomaten pas­sen super dazu. Die Salsiccia gibt eine wahn­sin­nig leckere Würze. Das hier ist voll mein Ding.

Anmerkung zu den Zutaten: Ich kann hier schlecht genaue Angaben machen. Das ist so ein typi­sches Essen, wo man Pi mal Auge die Zutaten ver­wen­det und sich nach sei­nem per­sön­li­chen Vorlieben rich­tet. Der eine mag mehr Kartoffeln als Kürbis, der nächste will ein biss­chen mehr Tomaten oder Knoblauch. Deswegen sind das heute mal nur grobe Richtwerte. Hau ein­fach so viel von allem drauf, wie du magst.

Rezept Zutaten für 3–4 Portionen • Zubereitungszeit ca. 75 Minuten

  • 1 klei­ner bis mit­tel­gro­ßer Kürbis (Hokkaido oder Butternut)
  • 5–6 Kartoffeln
  • 3–4 Möhren
  • 2–3 Zwiebeln
  • 16 Kirschtomaten oder 4 große Tomaten
  • 2–3 junge Knoblauchknollen
  • 3 Stiele Rosmarin und Thymian
  • ca. 80–100 ml Olivenöl
  • 4 Salsiccia mit Fenchel
  • Salz und Pfeffer

Gebackene Eier mit Speck, Tomaten und Frühlingszwiebeln

Passend zum Sonntag gibt es heute mal wie­der etwas zum Thema „Frühstück Rezepte“ von mir. Ab und zu und lei­der viel zu sel­ten, nehme ich mir dann doch mal die Zeit und bringe etwas Besonderes zum Frühstück auf den Tisch. Fast immer sind Eier und Speck mit am Start, ich will mich ja auch direkt am Morgen wohl füh­len und ein Scheibchen Speck wirkt da Wunder :eyebrows:

Nicht nur lecker, auch optisch sind die gebackenen Eier mit Speck ein Vergnügen

Ich mag an dem heu­ti­gen Gericht beson­ders, dass man es wun­der­bar zusam­men in einer Pfanne oder Form ser­vie­ren kann. Ich liebe es, wenn ich alle Zutaten aus der Form löf­feln und essen kann und sich alles im Mund zu einem tol­len Geschmack ver­bin­det. Frühstück sollte eigent­lich immer so aus­se­hen, dann wäre man im Paradies!

Gebackene Eier, Speck, Tomaten, Croutons - einfach lecker

Zubereitung • Gebackene Eier mit Speck, Tomaten und Frühlingszwiebeln •

Die Zwiebel und die Knoblauchzehe fein wür­feln und die Petersilie fein hacken. Die Frühlingszwiebeln in Ringe oder Rauten schnei­den, so wie du das magst. Jetzt noch den Mozzarella rei­ben, die Kirschtomaten hal­bie­ren und vom Toastbrot die Kanten abschnei­den und das Toastbrot würfeln.

Süße Kirschtomaten kommen zum Frühstück immer gut

Du musst natür­lich aus dem Toastbrot keine Croutons machen und kannst den Toast auch ein­fach toas­ten, dann mit Butter bestrei­chen und zu den Eiern essen. Foodblogger halt :rolleyes: bei uns zäh­len die äuße­ren Werte! Ich habe die Croutons vorab in einer Pfanne in einer guten Ladung Olivenöl gebra­ten, mit Salz und Pfeffer gewürzt und warm bei­seite gestellt.

Die Eier wer­den gleich im Ofen gegart und du musst dir über­le­gen, ob du das in einer ofen­fes­ten Form (z.b so eine wie bei mir auf dem Foto zu sehen, die sind super für so kleine Frühstücksgerichte oder für spa­ni­sche Tapas!) machen möch­test oder in einer ofen­feste Pfanne. Das geht natür­lich auch!

Den Ofen auf 180°C vor­hei­zen. Eine Pfanne (falls du keine Form benut­zen möch­test, nimm gleich eine ofen­feste Pfanne) auf­set­zen und die Zwiebeln in etwas Olivenöl gla­sig anschwit­zen, den Knoblauch hin­zu­fü­gen und 1 Minute anschwit­zen. Leicht sal­zen und eine Prise Zucker hin­zu­fü­gen. Die Kirschtomaten in die Pfanne geben und 2–3 Minuten mit­bra­ten, bis sie weich wer­den. Die Pfanne vom Herd nehmen.

Die Eier auf­schla­gen und das gesamte Eiweiß in eine Schüssel sowie die 4 Dotter jeweils getrennt in einen Schüssel / Tasse etc. geben. Die Sahne zum Eiweiß geben, leicht sal­zen und pfef­fern und gut ver­rüh­ren. Die Tomaten-Zwiebel-Mischung in eine ofen­feste und vor­her mit der wei­chen Butter gebut­terte Form geben und das Eiweiß über die Mischung gie­ßen. Die Dotter ein­zeln über das Eiweiß ver­tei­len. Den gerie­be­nen Mozzarella gleich­mä­ßig über die Eiermischung ver­tei­len, die Förmchen in den Ofen geben und für ca. 10–12 Minuten backen.

In der Zwischenzeit eine Pfanne auf­set­zen und den Speck, ohne Fett, knusp­rig aus­bra­ten und warm bei­seite stel­len. Wenn du magst, kann du auch noch die Frühlingszwiebeln kurz in der Pfanne anschwit­zen. Die pas­sen aber auch ganz gut roh dazu!

Superleckere gebackene Eier zum Frühstück

Die Eier raus­neh­men, leicht pfef­fern, mit der Petersilie bestreuen und mit den Frühlingszwiebeln bele­gen. Zusammen mit dem Speck und dem Toast bzw. den Croutons ser­vie­ren. Wer es ganz hübsch mag, zer­bricht den Speck und ver­teilt ihn zusam­men mit den Croutons noch über der Form.

Fazit: Wenn ich mor­gens ein biss­chen mehr Zeit hätte, würde ich diese geba­cke­nen Eier mit Speck bestimmt häu­fi­ger machen. Das schmeckt ein­fach super, süß, knusp­rig, sal­zig, fruch­tig, so darf der Tag gerne immer star­ten. Das per­fekte Frühstück für einen Sonntag Morgen!

Rezept Zutaten für 2 Portionen • Zubereitungszeit ca. 20–30 Minuten

  • 4 Eier
  • 4 Scheiben Bacon
  • 1 große Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 10–12 Kirschtomaten
  • 2 TL Sahne
  • 2 TL wei­che Butter
  • 2 EL Mozzarella
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 2 EL glatte Petersilie
  • 2 Scheiben Toastbrot
  • Olivenöl
  • Salz und Pfeffer

Klassische Guacamole

Beim Serien gucken brau­che ich immer etwas zum knab­bern oder dip­pen, sonst sinkt meine Laune rapide ab. Nur gucken, ohne etwas im mich hin­ein zu stop­fen wäre zwar gesün­der, aber wirk­lich nur halb so schön. Oft greife ich zu Chips oder Nüssen, zu Keksen oder ande­rem Knusperkram. Ihr könnt euch mich dann unge­fähr wie folgt vorstellen:

Ab und zu, aber eher sel­ten, bereite ich mir den Knabberspaß auch sel­ber zu. Faul und gefrä­ßig, ihr kennt das ja :eyebrows: Wenn ich mal selbst ans Werk gehe, dann mache ich mir gerne einen sehr klas­si­schen Avocado Dip, eine Guacamole. Heute ver­blogge ich sie dann auch end­lich mal.

Dieser Avocado Dip schmeckt zu Tortilla Chips besonders gut

Zubereitung • Guacamole •

Die Tomate hal­bie­ren, den Strunk und das Kerngehäuse ent­fer­nen und das Fruchtfleisch in kleine Würfel schnei­den. Die Zwiebel eben­falls fein wür­feln und für 30 Sekunden in kochen­dem Wasser blan­chie­ren, damit etwas von der Schärfe ver­lo­ren geht. Die Jalapeno hal­bie­ren, ent­ker­nen und fein wür­feln. Den Koriander fein hacken und dann ist die Vorbereitung auch schon erledigt.

Ein paar Zutaten für die Guacamole

Einige Zutaten für die Guacamole. Koriander und Jalapenos feh­len auf dem Foto, sind aber ein Muss!

Die Avocados hal­bie­ren, den Kern ent­fer­nen und das Fruchtfleisch mit einem Löffel aus­lö­sen und in eine Schüssel geben. Den Zitronensaft über das Fruchtfleisch geben und das Fruchtfleisch mit einem Kartoffelstampfer zer­drü­cken. Die Zwiebelwürfel, Jalapenos, Koriander und Tomatenwürfel hin­zu­fü­gen, sal­zen und pfef­fern und die Zutaten gründ­lich mit­ein­an­der ver­mi­schen. Evtl. noch mit etwas mehr Zitronensaft abschme­cken und mit zum Beispiel Tortilla Chips servieren.

Fazit: Wer Avocados mag, der mag auch die­sen recht klas­si­schen Avocado Dip. Man kann ihn natür­lich auch wun­der­bar vari­ie­ren, kann noch Knoblauch hin­zu­ge­ben, Schmand, Joghurt oder Creme Fraiche, kann anstelle der Zitrone auch eine Limette ver­wen­den — hier sind der Fantasie kaum Grenzen gesetzt. Schmecken tut sie immer gut, die Guacamole.

Rezept Zutaten für 2–3 Portionen • Zubereitungszeit ca. 15 Minuten

  • 2 Avocados
  • 1/2 halbe Zwiebel
  • 1 grüne Jalapeno
  • 1 kleine Tomate
  • Saft einer hal­ben Zitronen
  • eine hand­voll Koriander
  • Salz und Pfeffer

Italienischer Tomatensalat

Für das ver­gan­gene Wochenende war end­lich mal wie­der schö­nes son­ni­ges Wetter ange­sagt und da wollte ich den Aufwand in der Küche so klein wie mög­lich hal­ten und lie­ber auf der Sonnenliege schwit­zen anstatt am Herd. Normalerweise werfe ich mir in sol­chen Fällen gerne etwas Leckeres auf den Grill, aber ein saf­ti­ges Rindersteak gril­len funk­tio­niert nur, wenn das Rindviech am Grill auch noch Gas im Gasbehälter hat. Gute Arbeit Junge :ovation:

Dann eben die Pfanne, das Club Steak hat trotz­dem sehr lecker geschmeckt! Fotos sagen mehr als tau­send Worte, guckst du hier:

Saftiges Club Steak mit Tomatensalat

Zum Steak gab es einen ita­lie­ni­schen Tomatensalat, weil ich am Tag zuvor auf dem Markt so schöne bunte Tomaten ein­kau­fen konnte. Der Tomatensalat ist nix dol­les, nur ein paar typi­sche Zutaten und eine klas­si­sche Vinaigrette. Aber manch­mal sind es ja gerade die ein­fa­chen Gerichte, die rich­tig Bock machen.

Ein schneller italienischer Tomatensalat

Zubereitung • Italienischer Tomatensalat •

Die Schalotte ganz fein wür­feln und das Basilkum zup­fen und hacken. Von den Tomaten den Strunk ent­fer­nen und sie, je nach Größe, hal­bie­ren oder vier­teln und in eine Schüssel geben. Vom Parmesan die Späne run­ter­schnei­den bzw. hobeln.

Für die Vinaigrette die Schalotten zusam­men mit dem Balsamico, mit Salz und Pfeffer sowie dem Zucker in eine Schüssel geben und die Zutaten gut mit­ein­an­der ver­rüh­ren. Nun das Olivenöl hin­zu­ge­ben und ordent­lich mit dem Schneebesen in die Zwiebel-Essig-Mischung ein­ar­bei­ten, bis eine Bindung ent­steht. Nun den Senf unter­rüh­ren und die Vinagrette abschme­cken. Evtl. noch nach­zu­ckern, das hängt auch von der Süße der Tomaten und der Qualität des Balsamico ab.

Die Vinaigrette über die Tomaten geben, das Basilikum hin­zu­fü­gen und gut durch­mi­schen. Anrichten, mit dem Parmesanspänen bestreuen und ein paar Tropfen gutes Olivenöl über den Salat träufeln.

Fazit: Ein wirk­lich sehr ein­fa­cher Tomatensalat, der aber immer Prima schmeckt und gerade im Sommer eine tolle Beilage zu gebra­te­nem Fleisch dar­stellt. Wer mag, kann den Salat auch nach Belieben vari­ie­ren und zum Beispiel Mozzarella oder ein paar Oliven untermischen.

Rezept Zutaten für 2 Personen • Zubereitungszeit ca. 15 Minuten

  • ca. 400 g bunte Tomaten
  • 10 Blätter Basilikum, gehackt
  • 1 Handvoll Parmesanspäne
  • 1 Schalotte
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 EL sehr guter Balsamico
  • 1/2 TL Senf
  • Salz, Pfeffer, Zucker
  • Olivenöl zum Beträufeln

Bulgur-Salat

Mit Bulgur hatte ich bis­her ziem­lich wenig zu tun. Genau genom­men hatte ich Bulgur, bevor ich ihn selbst zube­rei­tet habe, erst ein­mal in mei­nem Leben pro­biert. Das war in einem tür­ki­schen Imbiss und das war lei­der echt kein Highlight. Trocken, ziem­lich geschmacks­neu­tral und total öde *Zzzzzzzzz*. Ich hasse lang­wei­li­ges Essen! :help:

Gottseidank koche ich ja mitt­ler­weile sel­ber und bin nicht mehr auf ödes Imbiss-Futter ange­wie­sen. Und so bin ich vor ein paar Tagen, als ich eine Beilage zu einem Steak suchte, ein­fach mal ein biss­chen durchs Netz gesurft und habe mir aus ver­schie­dens­ten Quellen ein eige­nes Rezept für einen Bulgur-Salat zusam­men gesucht. Und das kommt jetzt!

Sehr leckerer Bulgur-Salat

Zubereitung • Bulgur-Salat •

250 Bulgur mit Gemüsebrühe über­gie­ßen, so das er gerade so bedeckt ist, und 10 Min. quel­len las­sen. 6 EL Tomatenmark und 2 EL Paprikapaste hin­zu­fü­gen und sorg­fäl­tig unter den Bulgur mischen, bis der Bulgur eine gleich­mä­ßig rote Farbe ange­nom­men hat. 1 EL Granatapfelsirup und 4 EL neu­tra­les ÖL unterrühren.

Ein Bund glatte Petersilie und ein hal­bes Bund Minze fein hacken, 4 Frühlingszwiebeln in fein Ringe schnei­den, 1–2 Spitzpaprika (kommt auf die Größe der Paprika an) fein wür­feln sowie 2 Tomaten ent­ker­nen und eben­falls fein wür­feln. Alle Zutaten sorg­fäl­tig unter den Bulgur mischen und noch­mal mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Da meine Frau zum Bulgur gerne eine ein­fa­che Knoblauchsauce essen wollte, habe ich an den Bulgur kein Knoblauch mehr gege­ben. Wer auf die Knoblauchsauce ver­zich­ten möchte, kann natür­lich noch 1–2 Zehe(n) fein gehack­ten Knoblauch unter den Bulgur mischen. Ich würde den Knoblauch dann aber kurz andüns­ten, um die unan­ge­nehme Schärfe von rohem Knoblauch zu reduzieren.

Ansonsten für die ein­fa­che Joghurtsauce 1 Knoblauchzehe fein hacken und mit etwas Salz betreuen. Jetzt den Knoblauch und das Salz mit dem Messerrücken zu einer Paste zer­drü­cken /zerreiben. Die Knoblauchpaste in den fet­ten grie­chi­schen Joghurt geben und gut verrühren.

Super aromatischer Bulgur-Salat

Fazit: Super — stehe ich voll drauf. Der Bulgur bekommt eine ganz tolle Würze durch die Paprikapaste, das Tomatenmark und den Granatapfelsirup. Dazu das leckere Gemüse, die milde Schärfe der Frühlingszwiebeln, das Süße der Spitzpaprika und das fruch­tige der Tomaten. Geiles Zeug, macht mich total an :rocka: und ich frage mich echt, wie der Imbiss so ein gei­les Zeug so ver­sauen konnte. Wurscht — jetzt habe ich ja wie­der mei­nen Frieden mit Bulgur geschlossen!

Rezept Zutaten für 4 Portionen • Zubereitungszeit ca. 30 Minuten

  • 250 g Bulgur, fein (im tür­ki­schen Köftelik)
  • Gemüsebrühe
  • 6 EL Tomatenmark
  • 2 EL Paprikapaste
  • 1 EL Granatapfelsirup
  • 4 EL neu­tra­les ÖL, z.b Pflanzenöl
  • 1 Bund glatte Petersilie
  • 4 Frühlingszwiebeln
  • 1–2 Spitzpaprika
  • 1–2 Tomaten
  • 250 g grie­chi­scher Joghurt
  • 1–2 Knoblauchzehen
  • Salz und Pfeffer