Knusprig frit­tierte Crevetten

Im Sommer habe ich ein paar Tage auf Mallorca ver­bracht und u.a den Badeort Can Picaford besucht. Der Strand in Can Picaford ist der Hammer und man kann dort eine wun­der­volle Zeit ver­brin­gen, in der Sonne träu­men und im kla­ren und war­men Meer nach Herzenslust schwimmen.

Zum Essen habe ich dort eine Tapas Bar besucht, die eine Crossover-Küche aus spa­ni­schen Tapas und asia­ti­scher Küche anbot. Unter ande­rem habe ich dort sehr, sehr leckere frit­tierte Langusten geges­sen, die mir so gut geschmeckt haben, dass ich sie irgend­wann mal zu Hause nach­ma­chen wollte.

Die frittierten Langusten der Tapas Bar

Die frit­tier­ten Langusten aus der Tapas Bar in Can Picaford.

Heute war es end­lich soweit und ich habe mir den Urlaub nach Hause geholt. Anstelle von Langusten, die ich nicht bekom­men konnte, habe ich Crevetten genom­men. Zu den frit­tier­ten Crevetten gab es einen gemisch­ten grü­nen Salat, für den ich ein asia­ti­sches Dressing ange­rührt habe. Wer mag, kann natür­lich auch noch eine Portion Reis dazu ser­vie­ren. Das passt auf jeden Fall immer.

Frittierte Crevetten mit zweierlei Dips

Zubereitung • Salatdressing •

Den Reisessig und die Sojasauce in eine Schüssel geben und das Salz sowie den Zucker hin­zu­fü­gen. Die Flüssigkeiten mit einem Schneebesen gut ver­rüh­ren, bis sich der Zucker voll­stän­dig auf­ge­löst hat. Den Ingwer über eine feine Reibe in die Schüssel rei­ben und die Sweet Chilli Sauce, das Sesamöl und das Erdnussöl hin­zu­fü­gen. Alle Zutaten gut mit­ein­an­der ver­rüh­ren und das Dressing abschme­cken, dazu ein Salatblatt in das Dressing dip­pen und mit Salat pro­bie­ren. Evtl. noch nach­schme­cken, der eine mag mehr Sweet Chilli Sauce, der andere etwas mehr Sesamöl im Dressing.

Zubereitung • Frittierte Crevetten •

Die Crevetten schä­len, den Darm ent­fer­nen, abwa­schen und tro­cken tup­fen. Mit Salz und Pfeffer wür­zen und die Crevetten zuerst in Mehl wen­den, dann durch das ver­quierlte Ei zie­hen und zum Schluss im Panko Paniermehl wen­den. Über­schüs­si­ges Panko abschütteln.

Leckere Crevetten

Einen Wok oder einen Topf auf­set­zen und mit Erdnussöl fül­len. Nicht mehr als 2 Drittel der Topfhöhe mit dem Öl auf­fül­len, damit das Öl auf kei­nen Fall über­spru­deln kann. Mit einem Holzspieß die Temperatur vom Öl mes­sen. Dazu den Spieß in das Öl tau­chen und wenn sich am Rand des Spießes spru­delnde Blasen bil­den, ist das Öl heiß genug. Falls du kei­nen Spieß haben soll­test, ein­fach einen klei­nen Toastbrotwürfel in das Öl geben, er sollte nach 30 Sekunden gold­braun sein, dann hat das Öl die rich­tige Temperatur.

Die Crevetten mit einer Schaumkelle in das Öl glei­ten las­sen und gold­braun frit­tie­ren. Mit der Schaumkelle raus­neh­men und auf einem Küchentuch abtrop­fen bzw. ent­fet­ten lassen.

Den Salat durch das Dressing zie­hen und jeweils 1 Schälchen mit der Sweet Chilli Sauce und der Teriyaki Sauce fül­len. Salat und Saucen zusam­men mit den frit­tier­ten Crevetten servieren.

Kross und saftig!

Fazit: Urlaubsfeeling pur! Ich liebe die knusp­rig aus­frit­tier­ten Crevetten und das geile Krachen beim Draufbeissen und beim Kauen. Einmal in die Teriyaki Sauce dip­pen, danach in die Sweet Chilli Sauce und ich bin glück­lich. Lecker!

Rezept Zutaten für 1 Portion • Zubereitungszeit ca. 25 Minuten

Für die Frittierten Crevetten:

  • 3–4 große Crevetten ins­ge­samt 350 g
  • Panko Paniermehl
  • 1–2 Eier
  • Mehl
  • Sweet Chilli Sauce
  • Teriyaki Sauce
  • Salz und Pfeffer

Salatdressing für gute 4 Portionen!

  • 3 EL Reisessig
  • 1 EL Sojasauce
  • 1 EL Sweet Chilli Sauce
  • 1 EL Erdnussöl
  • 1/2 TL Sesamöl
  • 3–4 TL brau­ner Zucker
  • 1/2 TL Salz
  • 1 Stück Ingwer, Daumengroß

Gefüllte Salatblätter

Wenn Samstag Mittag, 15:30 Uhr, Sky ein­ge­schal­tet und die Bundesliga geguckt wird, esse ich gerne eine Kleinigkeit wäh­rend der Spiele. Früher gab es meis­tens nur Nüsse, Chips und Bier und der Bauch wurde grö­ßer und größer.

Mittlerweile ver­su­che ich Dinge zu essen, die zumin­dest auch Sättigen. Nüsse und Chips gibt es nur noch ganz sel­ten, dafür häu­fig Finger Food (Frikadellen, Hähnchenkeulen, Fleischspieße etc.). Letzten Samstag habe ich es mal mit gefüll­ten Salatblättern ala Steffen Henssler ver­sucht und das Rezept dazu folgt jetzt.

Knackiger Salat, gefüllt mit Hackfleisch und süß-sauer Sauce.

Gefunden habe ich das Rezept in Steffen Hensslers Buch „Schnell, schnel­ler, Henssler“.

Zutaten für 2 Portionen • Zubereitungszeit ca. 20 Minuten

  • 400 g Hackfleisch, gemischt
  • 2 Römersalatherzen
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 2 Stängel Zitronengras
  • 1 Handvoll Minzeblätter
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 rote Chillischote
  • 4 EL Hüttenkäse
  • 1 EL brau­ner Zucker
  • 3 EL Sojasauce
  • 2 EL süße Chillisauce
  • 50 ml Limettensaft
  • 2 EL Sonnenblumenöl

Vorbereitung der Zutaten

Vor dem Vergnügen wird wie­der geschnibbelt.

Die Knoblauchzehe schä­len und fein hacken. Die Chillischote ent­we­der mit Kernen fein hacken oder ent­ker­nen und dann fein hacken. Ich habe sie ent­kernt, weil ich es nicht zu scharf mag. Die Minzeblätter eben­falls fein hacken und die Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden.

Steffen Henssler nimmt vom Zitronengras nur das feine Weiße, hackt es ganz fein und gibt es spä­ter mit in die Pfanne. Da ich Zitronengras nur sehr leicht dosiert mag, habe ich die Stängel ein­fach ange­schla­gen und gebe sie beim Anbraten im Ganzen mit in die Pfanne.

Schnell noch die Limetten aus­pres­sen (oder den Saft abmes­sen) und das war es an Vorbereitung.

Zubereitung der gefüll­ten Salatblätter

Jetzt geht alles ganz flott. Eine Pfanne auf star­ker Hitze auf­set­zen, die 2 EL Sonnenblumenöl in die heiße Pfanne geben und das Hackfleisch (Zitronengras eben­falls in die Pfanne geben) krü­me­lig und kross bra­ten. Kurz bevor das Hack soweit ist, den Knoblauch hin­ein geben und kurz mit­bra­ten. Hitze jetzt auf mitt­lere Hitze reduzieren.

Nun den Zucker und den Chilli hin­zu­ge­ben und eben­falls kurz mit­bra­ten. Nach 2–3 Minuten die Sojasaue, die Chillisauce und den Limettensaft dazu geben. Umrühren und die Pfanne vom Herd neh­men. Die Minze und die Frühlingszwiebeln unter das Hack mischen.

Die Salatblätter vom Strunk ent­fer­nen, auf einen Tellern legen und mit der Hackmischung fül­len. Die gefüll­ten Blätter mit Hüttenkäse bestreuen und, wer mag, noch ein biss­chen süße Chillisauce dar­über träufeln.

in 20 Minuten auf dem Tisch, Fingerfood wie ich es mag.

Mein Resümee:

Natürlich ist das auch nicht das aller­ge­sün­deste Essen für einen Fußball Nachmittag, aber gesün­der als Chips und Nüsse ist es alle­mal und ganz ehr­lich, es schmeckt sogar bes­ser. Ich stehe auf süß-scharf-sauer-cremig Kombinationen und durch den Salat ist es sogar noch kna­ckig beim Reinbeissen.

Das mache ich wie­der, auf jeden Fall.