Risotto mit Salsiccia

Wenn man sich vor­nimmt das Kochen ein biss­chen zu ler­nen, dann fängt man nor­ma­ler­weise sicher­lich mit eher ein­fa­chen Dingen an. Pasta mit Tomatensauce zum Beispiel oder ein Kartoffelpüree mit Würstchen. Gerichte, die rela­tiv unkom­pli­ziert in der Zubereitung sind.

Bei mir war das ein wenig anders und eines mei­ner ers­ten selbst­ge­koch­ten Gerichte war ein Risotto. Ich erin­nere mich noch gut daran, dass ich damals eine TV-Sendung mit Jamie Oliver guckte, in der er gerade ein Risotto zube­rei­tete. Wie das so seine Art ist, ging ihm das kin­der­leicht von der Hand und es sah sogar so aus, als würde ihm das auch noch Spaß machen.

Risotto mit italienischer Salsiccia Wurst

Ich sah ihm zu und dachte mir, „Malte, das kannst du doch auch!“. Der steht da rum, rührt ab und zu den Reis um und ansons­ten harrt er der Dinge die da kom­men wer­den. Im Rumstehen und Warten war ich bereits geübt, meine Frau braucht ja gerne mal ein biss­chen län­ger im Bad und Reis umrüh­ren schien mir jetzt auch nicht son­der­lich anspruchs­voll zu sein. Außerdem hatte ich zuvor noch nie Risotto geges­sen und Jamie schien davon echt begeis­tert zu sein.

Ein paar Tage spä­ter rührte ich dann selbst den Kochlöffel und habe die Zwiebeln anbren­nen las­sen und das fer­tige Risotto war auch eher ein Milchreis. Aber — und das war mein Glück — das Risotto schmeckte trotz­dem echt toll. Vielleicht auch des­halb, weil ich es selbst zube­rei­tet hatte. Ich hatte sogar Spaß bei der Sache, auch wenn die­ses Schalotten wür­feln echt die Pest war. Aber das Essen schmeckte und mit die­sem „Erfolgserlebnis“ im Rücken wollte ich unbe­dingt wei­ter kochen und üben, üben, üben.

Mittlerweile habe ich schon so häu­fig Risotto zube­rei­tet, dass es eines der weni­gen Gerichte ist die ich ohne Rezept koche. Es schmeckt immer noch toll und beson­ders der Risotto mit Salsiccia wird von mir heiß und innig geliebt.

Die Salsicca, die am Ende unter den Risotto gemischt wird, kann wäh­rend der Risotto Zubereitung in einer Pfanne bei klei­ner Hitze lang­sam gebra­ten werden.

Für das / den Risotto beginne ich damit, die Schalotten– und Knoblauchwürfel in einer Mischung aus etwas Butter und Olivenöl leicht gla­sig anzu­schwit­zen. Danach gebe ich den Reis hinzu, schwitze ihn eben­falls ein wenig gla­sig an und lösche ihn mit dem Weißwein ab.

Der Weißwein darf nun ver­kö­cheln und sobald das gesche­hen ist, gebe ich 1–2 Kellen hei­ßen Rinderfond zum Reis (so viel Fond, bis der Reis leicht bedeckt ist) und rühre den Reis 2–3 Mal um. Der Fond sollte heiß sein, damit der Garprozess vom Reis nicht unter­bro­chen wird. Der Fond wird jetzt vom Reis auf­ge­nom­men und sobald er fast ver­kö­chelt ist, gebe ich wie­der 1–2 Kellen Fond zum Reis, rühre erneut 2–3 Mal um und lasse die Flüssigkeit fast voll­stän­dig vom Reis aufnehmen.

Dieses Spielchen wie­der­holt sich nun immer wie­der, bis der Reis gar ist. Das dau­ert zwi­schen 18 und 22 Minuten, je nach gewünsch­ter Konsistenz. Ich mag mei­nen Risotto am Liebsten, wenn er nur noch einen kaum merk­li­chen Biss hat.

Sobald der Reis gar ist, gebe ich eine gute Handvoll Parmesan sowie ein Stückchen Butter hin­ein und rühre bei­des in den Risotto ein. Dann wird die Wurst klein geschnit­ten und unter­ge­mischt, der Risotto abge­schmeckt und bei Bedarf ein biss­chen gesal­zen. Vorsichtig mit dem Salz sein, da die Brühe, der Parmesan und natür­lich auch die unter­ge­mischte Salsiccia schon ordent­lich Salz und Würze mit­bringt. Für das Foto habe ich noch ein biss­chen glatte, gehackte Petersilie über den Risotto gegeben.

Ich liebe mein Salsiccia-Risotto heiß und innig.

Das war es auch schon, viel mehr braucht mein Salsiccia-Risotto auch nicht. Die Salsiccia ist so wür­zig und domi­nant, dass ein „schlich­tes“ Risotto per­fekt dazu passt.

Es ist ein tol­les Gericht, das schnell zube­rei­tet ist und groß­ar­tig schmeckt. Und ein gutes Risotto mag doch eigent­lich jeder oder nicht? Was ist dein liebs­tes Risotto? Verrate es mir, damit ich es nach­ko­chen kann!

Zutaten für 2 Portionen • Zubereitungszeit ca. 25 Minuten

  • 200 g Risotto
  • 2 Schalotten, fein gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt
  • 1 hand­voll frisch gerie­be­ner Parmesan
  • 1 Glas Weißwein
  • ca. 1 Liter Rinderfond
  • zum Braten, 1 EL Butter und 1 EL ÖL
  • 1 EL Butter
  • 3 Salsiccia

Bucatini all’ ama­tri­ciana oder so, mit Salsiccia. Geboren aus dem Chaos.

Manchmal wün­sche ich mir tat­säch­lich, ich hätte eine Glaskugel und könnte damit in die Zukunft schauen. Dann würde ich abends vor dem zu Bett gehen immer noch schnell die Kugel online brin­gen (die hat WLAN und Bluetooth) und schauen, was der nächste Tag an Über­ra­schun­gen bereit hält.

An beson­ders ner­vi­gen Tagen würde ich ein­fach lie­gen blei­ben und auf mei­ner Glaskugel ein paar Games zocken (die hat eine ein­ge­baute PS3)  oder ein paar Filme bzw. Serien gucken oder gleich den gan­zen Tag Sport schauen (habe auf der Kugel Sky abon­niert). Über das ein­ge­baute Glöckchen würde ich meine Frau anklin­geln, wann immer ich Hunger oder Durst bekäme. Ja, genau so würde das wohl laufen.

Leider hat noch nie­mand meine Glaskugel erfun­den und so bin ich heute mor­gen, wie an jedem ande­ren Morgen auch, fro­hen Mutes auf­ge­stan­den und habe mich ahnungs­los wie immer in den Tag gestürzt. Der fing auch rich­tig gut an, mit einer sehr posi­ti­ven Nachricht aus der Familie (Yes, you can!) So durfte es ruhig wei­ter gehen und weil ich von guten Nachrichten immer Appetit bekomme, fing ich prompt an über den Essensplan des Tages zu grübeln.

Baked Beans wollte ich mir auf jeden Fall zube­rei­ten, für ein def­ti­ges Abendbrot. Und was es zum Mittag geben sollte, wollte ich spon­tan ent­schei­den, wenn ich spä­ter auf dem Markt unter­wegs war. Kaum zu Ende gedacht, ent­schied sich der gute Tag spon­tan dazu nun doch lie­ber ein rich­tig Mieser zu wer­den und das Chaos über­nahm die Regie.

Irgendwann, als der Wahnsinn eine kurze Verschnaufpause machte, und der Magen schon knurrte, fie­len mir die Baked Beans wie­der ein. Komm Malte, die kannst du heute Abend gut gebrau­chen — Soulfood und so. Gute Absichten, gemischt mit kom­plet­ter gedank­li­cher Abwesenheit, lässt den Fehlerteufel jauch­zen und so schlich sich irgend­wie bei der Berechnung der Flüssigkeiten ein Fehler ein und aus den geba­cke­nen Bohnen wur­den abge­sof­fene Bohnen.

Abgesoffene Baked Beans, nicht die beste Variante.

Nach 3 Stunden im Ofen tauch­ten die Bohnen immer noch in einem Meer aus Flüssigkeit ab.

Gerochen haben sie echt toll, die klei­nen Mistviecher. Aber auf eine Bohnensuppe hatte ich dann doch keine Lust. Gibt es zum Abendbrot eben eine Schnitte, da kann ich dann auch mal stur sein.

Mittlerweile war es spä­ter Nachmittag und der Hunger zerrte genauso an den Nerven wie der Rest die­ses Scheißtages. Der Markt war längst geschlos­sen und so blieb mir nichts ande­res übrig, als in den Kühlschrank zu schauen und irgend­et­was aus den vor­han­de­nen Zutaten zu kochen.

Allerdings koche ich wirk­lich nie spon­tan und ohne Plan und Rezept schon mal über­haupt nicht — das kann ich näm­lich garnicht.

Beim Blick in den Kühlschrank lach­ten mich noch 3 Salsiccias an und eine leckere Salsiccia liebe ich abgöt­tisch. Bisher habe ich sie jedoch fast nur als Zugabe für Risotto verwendet.

Salsiccia - hier mit entferntem Darm

Da ich die Salsiccia im Sugo kochen wollte, habe ich die Haut entfernt.

Viel mehr als ein paar Peperonis konnte ich im Kühlschrank jedoch nicht erbli­cken. Schnell noch in den Vorratsschrank geblickt und ein Päckchen Bucatini entdeckt.

Hmmm, irgendwo hatte ich doch mal etwas von Bucatini all’amatriciana (Speck, Zwiebeln, Peperoni) oder so ähn­lich gele­sen, nur wo? Suchen kam nun wirk­lich nicht mehr in Frage und nach der gan­zen Rezepte-Nachkocherei sollte ich eigent­lich auch mal in der Lage sein, ein paar Nudeln mit lecke­rer Sauce aus dem Stand zu kochen. Anstelle des Specks würde ich halt ein­fach die Salsiccia nehmen.

Also ran an den Speck, bzw. die Salsiccia, der ich zuerst die Haut abge­zo­gen und sie danach gewür­felt habe. Dann habe ich eine Zwiebel sowie eine Knoblauchzehe geschält und fein gewür­felt sowie eine halbe Peperoni eben­falls fein gewür­felt. Zuvor habe ich die Kerne der Peperoni entfernt.

Einen Topf auf mitt­le­rer Hitze erhit­zen, einen guten Schuss Olivenöl hin­ein geben und darin nun die Zwiebel, den Knoblauch und die Peperoni kurz (1–2 Minuten) anschwit­zen. Als nächs­ten die Salsiccia in den Topf geben und kurz mit­bra­ten (2–3 Minuten). Sie riecht wirk­lich toll.

Jetzt aus­rei­chend pas­sierte Tomaten in den Topf geben, die Hitze redu­zie­ren und das Sugo min­des­tens 30 Minuten lang­sam kochen las­sen. Wer mag (ich mag), kann auch noch einen Stengel Basilkum dazu­ge­ben, den man vor dem Servieren aber wie­der raus­fischt. Nach der Kochzeit das Sugo mit Salz und Pfeffer (und bei Bedarf mit etwas Zucker) abschmecken.

Vor Ende der Kochzeit die Bucatini in reich­lich Salzwasser biss­fest kochen, abgie­ßen und in eine Sauteuse geben. Das fer­ti­gen Sugo dazu geben und mit den Nudeln ver­mi­schen (durch­schwen­ken) bis sich Sauce und Nudeln ver­bun­den haben. Mit etwas frisch gerie­be­nen Pecorino oder Parmesan servieren.

Bucatini all amatriciana mit Salsiccia

Meine Bucatini all’amatriciana mit Salsiccia sind sicher nicht die große Kochkunst, aber sie haben gut geschmeckt. Beim nächs­ten Mal würde ich etwas mehr Peperoni hin­ein geben (die Schärfe war prak­tisch nicht vor­han­den) und die Salsiccia nicht so fein wür­feln. Sie hat dadurch ein biss­chen an Geschmack ver­lo­ren, wie ich finde.

Der heu­tige Tag ist mal wie­der Beweis dafür, dass auch aus dem Chaos etwas Positives ent­ste­hen kann und in Zukunft werde ich deut­lich häu­fi­ger spon­tan und ohne Rezept kochen. Anscheinend habe ich in den letz­ten Monaten tat­säch­lich schon ein wenig Kochen gelernt, also auf zu neuen Ufern.

Ein Früh am Abend

Jetzt wird der Tag mit dem ein oder ande­ren Früh (Prost Björn!) begra­ben und mor­gen früh geht es fro­hen Mutes in einen neuen Tag.

Zutaten für 2 Portionen • Zubereitungszeit ca. 15 Minuten • Kochzeit ca. 30 Minuten

  • 240 g Bucatini
  • ca. 250 g Salsiccia
  • 1 1/2 bis 2 kleine Dosen pas­sierte Tomaten
  • 1 große Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1/2 Peperoni, bei Bedarf mehr
  • frisch gerie­be­ner Pecorino oder Parmesan
  • Olivenöl
  • Salz und Pfeffer

Carbonara mit Salsiccia

Bei mei­nem letz­ten Online Einkauf bei Gustini.de wan­derte fri­sche, ita­lie­ni­sche Salsiccia (eine sehr wür­zige Wurst aus gro­bem Schweinehack) in den Einkaufskorb. Ich liebe Salsiccia, weil sie eine tolle Alternative zur fri­schen, deut­schen Bratwurst ist und weil sie so herr­lich wür­zig schmeckt.

Da es sie in den Geschäften in mei­ner Umgebung nicht zu kau­fen gibt, steht sie eher sel­ten auf dem Speiseplan und ich freue mich jedes mal um so mehr, wenn sie mal wie­der auf den Tisch kommt. Bisher hat meine Frau sie immer zube­rei­tet (meis­tens in einem tol­len Risotto); jetzt darf ich end­lich mal an die Wurst!

Ein pas­sen­des Rezept musste ich aber zuvor noch schnell fin­den und bin bei mei­nem liebs­ten Koch, Jamie Oliver, fün­dig gewor­den. Carbonara mit Salsiccia — das klang toll — ich könnte mich näm­lich in eine gute Carbonara rein­le­gen und nie wie­der auf­ste­hen. Meiner Frau geht es da ähn­lich, also ent­schie­den und ran an die Pfanne.

Die Zutaten für die Linguine Carbonara mit Salsiccia

Zutaten für 2 Personen — (Quelle: Jamieoliver.com)

  • 200 g Linguine
  • 250 g Salsiccia
  • 80 g Pancetta, gewür­felt
  • 3 große Eigelb
  • 80 g Sahne
  • 80 g Parmesan
  • abge­rie­bene Schale 1/2 unbeh. Zitrone
  • 1 Stängel glatte Petersilie, gehackt
  • 2 Knoblauchzehen, in Scheiben
  • Olivenöl

Das Original Rezept von Jamie Oliver, für 4 Personen, fin­dest du hier.

Preise der wich­tigs­ten Zutaten:

  • Salsiccia fre­sca 250 g = 4,99 €
  • Pancetta 80 g = 1,79 €
  • Parm. Reggiano 200 g = 4,49 €
  • ins­ge­samt = 11,27 €

Die rest­li­chen Zutaten waren noch vorrätig.

Zubereitung:

Das Tolle an die­sem Gericht ist die kurze Kochzeit, es geht näm­lich ratz­fatz wenn man die Zutaten vor­be­rei­tet. Deshalb habe ich zunächst den Pancetta gewür­felt, den Parmesan gerie­ben, den Knoblauch in Scheiben geschnit­ten und die Petersilie gehackt.

Danach habe ich die Eier getrennt und die Eigelbe zusam­men mit der Hälfte des Parmesan, der Sahne, der Petersilie und dem Abrieb der Zitrone ver­rührt. Dazu nehme ich neu­er­dings tat­säch­lich immer einen Schneebesen (Ha!) , das klappt dann doch am Besten. Ein Löffel, den ch zuvor immer benutzt habe, geht aber natür­lich auch, dau­ert nur länger.

Nachdem ich die Ei-Käse-Sahne Mischung fer­tig habe, schneide ich die Salsiccia längs auf und ent­ferne das Brät aus der Pelle. Eigentlich sollte es nun zu klei­nen Bällchen geformt wer­den, aber ich fand die Original Form auch mal ganz schön, habe es so gelas­sen und die Salsiccia nur noch schnell in klei­nen Stücke geschnitten.

Dann eine Pfanne erhit­zen (mitt­lere Hitze), sobald sie heiß ist das Olivenöl in die Pfanne geben und die Salsiccia darin von allen Seiten anbra­ten. Nun darf noch der Pancetta mit in die Pfanne, bis er gold­braun gewor­den ist.

Inzwischen einen Topf für die Linguine auf­stel­len und die Nudeln dann nach Packungsangabe al dente kochen. Sobald sie fer­tig sind abgie­ßen und dabei eine Kelle Kochwasser auf­be­wah­ren. Zurück in den Kochtopf mit den Nudeln und die Käse-Ei-Mischung drü­ber geben. Durch die Hitze der Nudeln und die Resthitze des Topfes wird das Eigelb in der Mischung gegart. Aber da die Hitze gering ist, wird das Eigelb nicht fest, son­dern wun­der­voll cremig.

Nun gebe ich die Nudeln mit einem Schwung in die Pfanne zu der Salsiccia und dem Pancetta und ver­mi­sche alles mit­ein­an­der. Hier kann es jetzt sein, dass die Nudeln ein biss­chen zu viel Sauce auf­neh­men, da hilft dann das auf­ge­fan­gene Kochwasser. Einfach soviel davon dazu geben, bis man die gewünschte Sämigkeit erreicht hat.

Linguine Carbonara mit Salsiccia nach Jamie Oliver Rezept

Alles auf einen vor­ge­wärm­ten Teller geben und den rest­li­chen Parmesan drü­ber streuen. Wer mag kann ein paar Tropfen Olivenöl über die Nudeln geben und dann sollte man sich sofort über den Teller hermachen.

Mein Resümee:

Lecker! Wirklich rich­tig lecker. Die Carbonara an sich ist schon toll und schmeckt wun­der­bar cre­mig. Bei der Zugabe des Zitronenabrieb war ich zuvor ein biss­chen besorgt, weil ich bei ande­ren Gerichten schon häu­fig  mit der Menge der Zitronenschale falsch lag und es mir dann doch zu zitro­nig schmeckte. Beim ers­ten Probieren schmeckte ich die Zitrone hier auch zu stark her­aus, komi­scher­weise ver­lor sich das jedoch schon nach der zwei­ten Gabel und es schmeckte dann wirk­lich sehr frisch.

Die Salsiccia hat dem Gericht dann noch mal einen beson­de­ren Kick gege­ben. Sie schmeckte herr­lich wür­zig und aro­ma­tisch mit einer lecke­ren Kräuternote, das passte per­fekt zu der Carbonara. Hiermit könnte man sich kugel­rund essen, so schnell, ein­fach und lecker wie das ist!

Handwerklich hat hier auch alles funk­tio­niert. Die Nudeln waren al dente (da habe ich ab und zu mal Schwierigkeiten), die Salsiccia war saf­tig, die Ei-Käse-Mischung ist nicht gestockt und blieb schön cremig.

Mein Einkauf: Salsiccia, San Marzano Tomaten, Carnaroli Reis

Viele Rezepte die ich nach­ko­chen möchte, benö­ti­gen ganz spe­zi­elle Zutaten, die es in den Geschäften in mei­ner Umgebung nur schwer oder gar nicht zu kau­fen gibt. In die­sen Fällen ver­su­che ich die Zutaten dann online zu bestel­len und für ita­lie­ni­sche Lebensmittel bestelle ich gerne bei Gustini (KLICK). So auch die­ses Mal und hier gibt es einen kur­zen Über­blick über mei­nen Einkauf.

Gutes Olivenöl, Büffel Morzarella, San Marzano Tomaten

Für eine römi­sche Pasta „Spaghetti cacio e Pepe“ brauchte ich unbe­dingt Pecorino romano (der es lei­der nicht mit auf das Foto geschafft hat) und weil das Gericht neben dem guten Pecorino nur noch aus Spaghetti und Pfeffer besteht (und somit ver­gleichs­weise güns­tig ist), habe ich gleich mal bei den Spaghetti auf dicke Hose gemacht und beson­ders „gute“ gekauft. Ob sich das gelohnt hat, ver­rate ich dann spä­ter, wenn das Gericht online geht.

Das Farchioni Classico Olivenöl war gerade im Angebot und da ich in Zukunft etwas mehr auf gute Zutaten ach­ten möchte und immer schon mal wis­sen wollte, ob gutes Olivenöl einen Unterschied macht, habe ich eine Flasche davon bestellt.

Zu mei­nen Leibgerichten gehört defi­ni­tiv ein schmack­haf­tes Risotto. Bisher habe ich dafür immer Arborio Reis ver­wen­det und kannte Carnaroli Reis nur vom Höhrensagen. Das sollte sich nun end­lich mal ändern und der Superfino Carnaroli Reis lan­dete im Einkaufswagen.

Sehr gespannt war ich auf die San Marzano Dosentomaten (die ganz beson­ders aro­ma­tisch sein sol­len), aus denen ich ein Sugo nach Rezept von Cornelia Poletto kochen wollte. Diese spe­zi­el­len Tomaten gibt es in mei­ner Stadt nicht zu kau­fen und sie waren gerade bei Gustini im Angebot, also rein damit in den Einkaufskorb.

Groß war meine Freude als ich las, dass Gustini eine neue Sorte Salsiccia im Angebot hat und zwar die Salsiccia Fresca aus dem Piemont. In Oberhausen Salsiccia zu bekom­men ist nahezu aus­ge­schlos­sen, ich habe bereits sämt­li­che Geschäfte in mei­ner halb­wegs nähe­ren Umgebung abge­sucht. Keine Chance! Dabei wird Salsiccia doch beson­ders in der ita­lie­ni­schen Küche häu­fig ver­wen­det. Darum musste die Wurst dann auch gleich zwei mal mit.

Zu guter Letzt war gerade der Büffel-Mozzarella redu­ziert und da ich guten Mozzarella liebe, kom­plet­tierte der Käse meine Bestellung. Ein 10% Rabatt-Gutschein lag noch auf mei­nem Schreibtisch, wun­der­bar, der wurde natür­lich umge­hend eingelöst!

Versandkosten fie­len nicht an (zum Zeitpunkt der Bestellung wurde ab einen Bestellwert von 25 Euro ver­sand­kos­ten­frei ver­schickt) und der Einkauf schlug mit 40,73 € zu Buche, was ich preis­lich mehr als in Ordnung fand.

Aus den 500 g Spaghetti bekom­men wir 4 Portionen, das Olivenöl reicht mit 1 Liter auch eine ganze Weile. 1 kg Risotto ist eben­falls Vorrat für meh­rere Portionen, 9,98 € für 500 g Salsiccia zahle ich in die­sem Fall auch gerne um mal in den Genuss die­ser lecke­ren Wurst zu kom­men. 6,95 € für den wirk­lich sehr guten, aro­ma­ti­schen Pecorino romano mag ein biss­chen teuer erschei­nen, aber guter Pecorino oder auch Parmesan hat die­sen Preis. Und geschmack­lich war der wirk­lich toll (und reicht auch locker für 4 Mahlzeiten). Lediglich bei den San Marzano Tomaten bin ich unschlüs­sig, ob die Menge von 5 x 400g den Preis von 9,95 € recht­fer­ti­gen. Das wird der Geschmack dann entscheiden.

Geliefert wurde wie immer zügig und alles kam sehr frisch und gut ver­packt an. Solange ich kei­nen ita­lie­ni­schen Feinkostladen in der Umgebung habe, bleibe ich Gustini (KLICK) jeden­falls gerne treu.