Kartoffelsalat {nach Alfons Schuhbeck}

Heute geht es mal um einen ech­ten Klassiker in mei­nem Blog, den Kartoffelsalat. Vom Kartoffelsalat gibt es bestimmt eine Million Varianten und hier bei mir im Ruhrpott wird der Kartoffelsalat gewöhn­lich mit einer Mayonnaise ange­macht. Sehr lecker und ein paar Tonnen habe ich davon bestimmt schon ver­putzt. :zwinker:

Der Kartoffelsalat, den ich dir hier vor­stelle, kommt ohne Mayonnaise aus. Er wird u.a mit einer (Geflügel)brühe ange­macht, was in vie­len Regionen in Deutschland die übli­chere Variante zur Mayonnaise ist. Ich mag beide Varianten sehr gerne und wech­sel nach Lust und Laune durch. Das Rezept für den heu­ti­gen Kartoffelsalat stammt von Alfons Schuhbeck aus sei­nem Buch „Meine baye­ri­sche Küche“ und da ver­wun­dert es auch nicht, dass der Salat am Ende noch mit einem ordent­li­chen Schuss brau­ner Butter ver­fei­nert wird. Weens sches macht.

Kartoffelsalat nach Alfons Schuhbeck zusammen mit einer knackigen Bockwurst

Zubereitung • Kartoffelsalat nach Alfons Schuhbeck •

Der Kartoffelsalat wird mit brau­ner Butter abge­schmeckt und du fin­dest hier Rezept für brau­ner Butter. Geht wirk­lich ein­fach und schnell.

Die Kartoffeln in gesal­ze­nem Wasser zusam­men mit dem Kümmel gar kochen. Abgießen, noch heiß pel­len und dann abküh­len las­sen. Die abge­kühl­ten Kartoffeln in ca. 0,5 cm dicke Scheiben schnei­den und in eine Schüssel geben.

Dieser Kartoffelsalat wird mit Brühe angemacht

Die Kartoffeln bekom­men eine Dressing und für die­ses Dressing wird zunächst die Geflügelbrühe erhitzt und in die warme Brühe wird der Essig und Senf ein­ge­rührt. Mit Salz (Vorsichtig! Die Brühe ist schon sal­zig.) einer guten Prise Cayennepfeffer und einer Prise Zucker wür­zen. Eine Hand voll Kartoffelscheiben zur Brühe geben und mit dem Stabmixer pürie­ren. Das Dressing noch ein­mal abschme­cken, evtl. nach­wür­zen und dann nach und nach unter die Kartoffelscheiben geben. Die Kartoffeln neh­men das Dressing nach und nach auf, dafür also ruhig ein biss­chen Zeit nehmen.

In der Zwischenzeit die Zwiebel fein wür­feln und in 1 EL Öl gla­sig andüns­ten. Die Gurke schä­len und in feine Scheiben schnei­den. Die braune Butter, die Zwiebeln, die Gurkenscheiben und etwas frisch gehackte Petersilie vor­sich­tig unter den Kartoffelsalat mischen. Wer mag, kann vor dem Servieren noch etwas gro­ben Pfeffer über den Salat geben. Und natür­lich schmeckt der Salat bes­ser, je lan­ger er durch­zie­hen darf (dann die Gurken erst kurz vor dem Servieren unter­mi­schen, damit sie den Salat nicht zu sehr verwässern).

Fazit: Der schmeckt ein­fach gut. Die braune Butter gibt dem Salat echt einen tol­len Buttergeschmack und nicht mit dem Cayennepfeffer gei­zen, dann wird der rich­tig lecker. Schöne Kartoffelsalat-Variante.

Wie magst du dei­nen Kartoffelsalat am liebs­ten? Mit Mayonnaise oder doch lie­ber mit Brühe?

Rezept Zutaten für 4 Portionen • Zubereitungszeit ca. 30 Minuten

  • 1 kg vor­wie­gend fest­ko­chende Kartoffel
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1/2 Salatgurke
  • 1/2 EL Kümmelsamen
  • 1 EL glatte Petersilie
  • 2 EL braune Butter
  • 1 EL ÖL
  • 400 ml Geflügelbrühe
  • 3 EL Rotweinessig
  • 1 EL schar­fer Senf
  • Cayennepfeffer, Salz, Zucker

Schweineklösschen mit Spargelsalat und Zitronensauce

Mitt­ler­weile habe ich schon eine recht ansehn­li­che Sammlung von Kochbüchern und 2–3 Mal in der Woche lüm­mel ich mich am Abend auf das Sofa, mache mir einen Kakao mit Sahne und suche nach inter­es­san­ten Rezepten, die ich nach­ko­chen könnte.

Manchmal suche ich auch gezielt nach Rezepten, die ganz bestimmte Zutaten ent­hal­ten. Grüner Spargel zum Beispiel! Davon hatte ich noch eini­ges im Kühlschrank und der Spargel sollte mög­lichst lecker auf­ge­braucht wer­den. Also musste ein Spargelrezept her und  im Kochbuch von Cornelia Poletto bin ich fün­dig geworden.

Ihr Rezept für Kalbsklösschen mit Spargelsalat und Zitronensauce sah super aus und erin­nerte sehr stark an Königsberger Klopse. Die hatte ich schon lange nicht mehr geges­sen, also war das gebongt. Anstelle von Kalb habe ich jedoch Schwein ver­wen­det, da war mir nach.

Saftige Schweineklößchen mit Zitronensauce

Zubereitung • Schweineklösschen •

Zwiebel und den Knoblauch schä­len, in feine Würfel schnei­den und in der Butter gla­sig andüns­ten. Von den Kräutern die Blätter abzup­fen, fein hacken und mit der Zwiebelmischung in eine große Schüssel geben.

Die Schale der Zitrone fein abrei­ben und in die Schüssel geben. Hackfleisch, Senf, Parmesan und die Eier zur Zwiebelmischung geben und alles ver­kne­ten. Zur Bindung 1–2 EL Semmelbrösel dazu geben.

Das Hackfleisch mit 1 1/2 TL Salz, frisch gemah­le­nem Pfeffer und Muskatnuss wür­zen. Einen klei­nen Probeklops bra­ten und even­tu­ell noch­mal abschme­cken, dann mit ange­feuch­te­ten Händen 12 bis 16 Klösschen förmen.

Die Hühnerbrühe mit dem Lorbeerblatt, den Pfefferkörnern und der Zitronenschale in einen Topf geben und zum Kochen brin­gen. Die Schweineklösschen in die­sem Sud bei schwa­cher Hitze etwa 15 Minuten gar zie­hen lassen.

Zubereitung • Spargelsalat •

Währenddessen für den Spargelsalat den Spargel waschen und die Stangen schräg in Stücke schnei­den. In kochen­dem Salzwasser 3 bis 5 Minuten biss­fest garen. Den Spargel abgie­ßen, abschre­cken und abtrop­fen las­sen. Für die Spargel-Vinaigrette den Essig, Senf, Salz, Pfeffer und das Olivenöl ver­rüh­ren. Den Spargel in eine Schüssel geben und mit der Vinaigrette und den Schnittlauchröllchen mischen.

Zubereitung • Zitronensauce •

Die Kalbsklösschen aus der Brühe neh­men und warm stel­len. 300 ml Kochsud abmes­sen und durch ein fei­nes Sieb in eine Metallschüssel gie­ßen. Die Eigelbe und 4 EL Zitronensaft hin­zu­fü­gen und unter­rüh­ren. Die Soße nun im hei­ßen Wasserbad cre­mig auf­schla­gen. (Ich habe dafür den ele­tri­schen Mixer genommen.)

Die Soße mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschme­cken und mit etwas Stärke abbin­den, falls die Soße zu dünn erscheint. Die Klösschen noch ein­mal kurz in die Soße geben und mit dem Spargelsalat servieren.

Saftige Schweineklößchen mit Zitronensauce

Mein Fazit: Lecker! Die Klösschen haben es mir beson­ders ange­tan und sie waren durch den Parmesan sehr wür­zig und durch die Zitronen sehr frisch. Durch das Garen in der Brühe bekom­men sie zusätz­lich ein inten­si­ves und sehr run­des Aroma. Top.

Die Sauce war schön cre­mig und erin­nerte an die Sauce der Königsberger Klöpse. Die leichte Zitronennote war auch sehr schön. Unterm Strich ein sehr gutes Rezept und ein lecke­res Gericht. Das wird es wie­der geben.

Rezept Zutaten für 4 Portionen • Zubereitungszeit ca. 60 Minuten

Für die Klößchen:

  • 800 g Schweinehackfleisch
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 unbe­han­delte Zitrone
  • 30 g gerie­be­ner Parmesan
  • 3 Eier
  • je zwei Stiele Petersilie und Majoran
  • 1 EL Senf
  • 2 EL Butter
  • Saz, Pfeffer, Muskatnuss

Für den Sud und die Sauce:

  • 3/4 l Hühnerfond
  • 1 Lorbeerblatt, 1 TL schwarze Pfefferkörner
  • 1 Stück unbe­han­delte Zitronenschale (ca. 10 cm)
  • ca. 5 EL Zitronensaft
  • 4 Eigelb
  • Salz, Pfeffer

Für den Spargelsalat:

  • 750 g grü­ner Spargel
  • 1 El Balsamico
  • 1 TL Senf
  • 3 EL Olivenöl
  • 2–3 El Schnittlauchröllchen
  • Salz, Pfeffer

Gefüllte Salatblätter

Wenn Samstag Mittag, 15:30 Uhr, Sky ein­ge­schal­tet und die Bundesliga geguckt wird, esse ich gerne eine Kleinigkeit wäh­rend der Spiele. Früher gab es meis­tens nur Nüsse, Chips und Bier und der Bauch wurde grö­ßer und größer.

Mittlerweile ver­su­che ich Dinge zu essen, die zumin­dest auch Sättigen. Nüsse und Chips gibt es nur noch ganz sel­ten, dafür häu­fig Finger Food (Frikadellen, Hähnchenkeulen, Fleischspieße etc.). Letzten Samstag habe ich es mal mit gefüll­ten Salatblättern ala Steffen Henssler ver­sucht und das Rezept dazu folgt jetzt.

Knackiger Salat, gefüllt mit Hackfleisch und süß-sauer Sauce.

Gefunden habe ich das Rezept in Steffen Hensslers Buch „Schnell, schnel­ler, Henssler“.

Zutaten für 2 Portionen • Zubereitungszeit ca. 20 Minuten

  • 400 g Hackfleisch, gemischt
  • 2 Römersalatherzen
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 2 Stängel Zitronengras
  • 1 Handvoll Minzeblätter
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 rote Chillischote
  • 4 EL Hüttenkäse
  • 1 EL brau­ner Zucker
  • 3 EL Sojasauce
  • 2 EL süße Chillisauce
  • 50 ml Limettensaft
  • 2 EL Sonnenblumenöl

Vorbereitung der Zutaten

Vor dem Vergnügen wird wie­der geschnibbelt.

Die Knoblauchzehe schä­len und fein hacken. Die Chillischote ent­we­der mit Kernen fein hacken oder ent­ker­nen und dann fein hacken. Ich habe sie ent­kernt, weil ich es nicht zu scharf mag. Die Minzeblätter eben­falls fein hacken und die Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden.

Steffen Henssler nimmt vom Zitronengras nur das feine Weiße, hackt es ganz fein und gibt es spä­ter mit in die Pfanne. Da ich Zitronengras nur sehr leicht dosiert mag, habe ich die Stängel ein­fach ange­schla­gen und gebe sie beim Anbraten im Ganzen mit in die Pfanne.

Schnell noch die Limetten aus­pres­sen (oder den Saft abmes­sen) und das war es an Vorbereitung.

Zubereitung der gefüll­ten Salatblätter

Jetzt geht alles ganz flott. Eine Pfanne auf star­ker Hitze auf­set­zen, die 2 EL Sonnenblumenöl in die heiße Pfanne geben und das Hackfleisch (Zitronengras eben­falls in die Pfanne geben) krü­me­lig und kross bra­ten. Kurz bevor das Hack soweit ist, den Knoblauch hin­ein geben und kurz mit­bra­ten. Hitze jetzt auf mitt­lere Hitze reduzieren.

Nun den Zucker und den Chilli hin­zu­ge­ben und eben­falls kurz mit­bra­ten. Nach 2–3 Minuten die Sojasaue, die Chillisauce und den Limettensaft dazu geben. Umrühren und die Pfanne vom Herd neh­men. Die Minze und die Frühlingszwiebeln unter das Hack mischen.

Die Salatblätter vom Strunk ent­fer­nen, auf einen Tellern legen und mit der Hackmischung fül­len. Die gefüll­ten Blätter mit Hüttenkäse bestreuen und, wer mag, noch ein biss­chen süße Chillisauce dar­über träufeln.

in 20 Minuten auf dem Tisch, Fingerfood wie ich es mag.

Mein Resümee:

Natürlich ist das auch nicht das aller­ge­sün­deste Essen für einen Fußball Nachmittag, aber gesün­der als Chips und Nüsse ist es alle­mal und ganz ehr­lich, es schmeckt sogar bes­ser. Ich stehe auf süß-scharf-sauer-cremig Kombinationen und durch den Salat ist es sogar noch kna­ckig beim Reinbeissen.

Das mache ich wie­der, auf jeden Fall.

Tomatensalat mit panier­ter Blutwurst

Vor ein paar Tagen blät­terte ich mal wie­der in einem Jamie Oliver Kochbuch (Zu Gast bei Jamie) und mein Blick blieb bei einem Tomatensalat mit Blutwurst hängen.

Normalerweise esse ich keine Blutwurst, weil meine Frau sie nicht mag und weil ich nie von alleine auf die Idee kom­men würde, mir ein­fach mal so Blutwurst in die Pfanne zu hauen. Blutwurst ran­giert bei mir, je nach Tagesform, zwi­schen „Hat was“ und „geh weg“. Aber die Kombination mit einem süß-sauren Tomatensalat hat mich irgend­wie ange­macht, also auf gings.

Die Kombination zwischen süß-sauren Tomaten und herzhafter Blutwurst passte super!

Zubereitung Tomatensalat

Die Tomaten waschen, hal­bie­ren, den Strunk ent­fer­nen und die Tomaten in eine Schüssel geben.

Die wichtigsten Zutaten für ein schnelles Gericht

2 EL brau­nen Zucker, 3 EL Worcestersauce und 2 EL Apfelessig in einen klei­nen Topf geben. Den Topf auf mitt­lere Hitze stel­len und die Flüssigkeit ein paar Minuten ein­kö­cheln las­sen, bis sie eine siru­par­tige Konsistenz bekommt. In der Zwischenzeit die Thymianblätter abzupfen.

Ist die Flüssigkeit aus­rei­chend ein­ge­kocht, den Sirup in die Schüssel zu den Tomaten geben. 2 EL gutes Olivenöl über die Tomaten geben, die Thymianblätter dazu­ge­ben und alles vor­sich­tig mit­ein­an­der ver­mi­schen.

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Zubereitung Blutwurst

Im Originalrezept von Jamie wird die Blutwurst nicht paniert. Ich wollte aber unbe­dingt mal aus­pro­bie­ren wie Blutwurst paniert schmeckt und hatte hier jetzt die Gelegenheit dazu.

Die Blutwurst in ca. 1,5 cm dicke Scheiben schnei­den und nach­ein­an­der in Mehl, dem ver­quirl­tem Ei und Semmelbrösel wäl­zen, dabei über­schüs­sige Brösel leicht abklopfen.

Eine Pfanne auf mitt­lere Hitze stel­len, die Butter in die Pfanne geben und die Blutwurst von bei­den Seiten gold­braun braten.

Mir hat der Tomatensalat mit panierter Blutwurst wirklich richtig gut geschmeckt.

Mein Fazit: Ich finds geil. Wirklich. Die süß-sauren Tomaten pas­sen ein­fa­che super zu der herz­haf­ten Blutwurst, die mir paniert bes­ser schmeckt als unpa­niert. Den Tomatensalat mache ich aber auch ohne Blutwurst dem­nächst wie­der, das steht schon fest. Ich finde es ein­fach groß­ar­tig, was man mit einer leckere Vinaigrette aus sim­plen Tomaten raus­ho­len kann.

Wie sagt ihr zum Thema Blutwurst? Total „bäääh“ oder „Ich will mehr!“?

Zutaten für 1 Portion • Zubereitungszeit ca. 15 Minuten

  • ca. 80–100 g Blutwurst
  • 2 El Mehl
  • 2 EL Semmelbrösel
  • 1 Ei
  • 2 EL Butter
  • 2 hand­voll kleine, bunte Tomaten
  • 3 El Worcestersauce
  • 2 EL brau­ner Zucker
  • 2 EL Apfelessig
  • 1 EL Olivenöl
  • 2–3 Thymianzweige

Rote Bete-Tomaten-Salat

Immer wenn ich ein biss­chen Zeit finde, schaue ich mich auf ande­ren Blogs um und suche dort nach inter­es­san­ten Gerichten und Anregungen. Meine Liste mit Gerichten, die ich irgend­wann mal nach­ko­chen möchte, ist wirk­lich ellen­lang. Es gibt so viele fan­tas­ti­sche Blogs da drau­ßen mit rich­ti­gen tol­len Hobbyköchen, die immer wie­der neue Ideen haben.

Vor ein paar Tagen war ich wie­der unter­wegs und fand auf dem tol­len Blog „grain de sel — salz­korn“ einen Tomaten-Salat mit Roter Bete (das Rezept stammt ursprüng­lich von der Küchenschabe). Rote Bete hatte ich bis­her noch nie geges­sen und ein Grund end­lich selbst zu kochen war ja neue Lebensmittel ken­nen­zu­ler­nen. Jetzt war also die Zeit für Rote Bete gekom­men und den Rote Bete-Tomaten-Salat musste ich unbe­dingt ausprobieren.

Ein wirklich leckerer Rote Bete-Tomaten-Salat!

Zutaten für 2 Personen — (Quelle: grain de sel — salz­korn)

  • 3–4 Rote Bete
  • 3 Schalotten, fein gehackt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 6 Scheiben Bauchspeck, in Streifen geschnitten
  • 6–8 Coktailtomaten
  • 3 EL Balsamico-Essig
  • Saft einer hal­ben Zitrone
  • 6 EL Olivenöl
  • 2 EL fein­ge­schnit­tene Petersilie

Zubereitung:

In Sachen Zubereitung bin ich jetzt mal so frei und zitiere Micha von grain de sel, sie hat das Rezept ja bereits per­fekt beschrieben.

Rote Bete weich kochen oder in Alufolie im Backofen bei 225°C garen (dau­ert je nach Größe und Alter 45–90 Minuten), schä­len und in nicht zu dünne Scheiben schnei­den. In einem Topf etwas Öl erhit­zen und den Speck darin drei Minuten knusp­rig bra­ten. Schalotten und Knoblauch hin­zu­fü­gen und bra­ten, bis sie weich wer­den und zu kara­mel­li­sie­ren begin­nen, unge­fähr fünf Minuten. Salzen und pfeffern.

Den Topf vom Herd neh­men. Essig, Zitronensaft, Tomaten und Olivenöl hin­ein­ge­ben, solange die Schalottenmischung noch warm ist. Die noch lau­war­men roten Rüben unter­mi­schen und das Gemüse eine halbe Stunde zie­hen las­sen. Dann die Petersilie dazugeben.

Ich stehe drauf - Rote Bete-Tomaten-Salat

Mein Resümee:

Gottseidank habe ich das Rezept nach­ge­kocht (Danke Micha!), denn jetzt weiß ich: Ich mag Rote Bete. Und rich­tig gerne sogar.

Beim Garen der Bete im Ofen war ich noch skep­tisch, weil sie einen so erdi­gen Geruch ver­strömte. Dann habe ich pro­biert und war über­rascht davon, wie süß die Rote Bete schmeckte. Lecker! Dazu die kna­cki­gen, süßen Kirchtomaten, der aro­ma­ri­sche Speck — das ist echt mein Ding. Ick freu mir.

Asia-Salat mit Melone

Auch wenn der Sommer mal wie­der kein rich­ti­ger Sommer ist, ein paar warme Tage gab es schon. Da darf dann gerne etwas erfri­schen­des auf dem Tisch lan­den und das Jamie Oliver Rezept für einen (Wasser)Melonen-Salat auf asia­ti­sche Art musste ich unbe­dingt ausprobieren.

Der Asia-Salat mit Gantaloupe Melone nach Jamie Oliver Rezept

Zubereitung • Asia-Salat mit Melone •

Wie immer wird erst­mal das Messer gezückt und alles wird pas­send zuge­schnit­ten. Das Fruchtfleisch der Melone in ca. 1 cm große Stücke schnei­den, die Radieschen in fei­nen Scheiben schnip­peln, die Minze hacken, den Knoblauch fein hacken, den Ingwer schä­len und rei­ben, die Chillischoten hal­bie­ren und ent­ker­nen. Nun noch den Saft der 2 Limetten aus­pres­sen und wer mag, kann auch jetzt schon die Limettenspalten vorbereiten.

Als nächs­tes eine kleine Pfanne auf mitt­le­rer Stufe vor­hei­zen und die Sesamsamen ohne Fett ein paar Minuten rös­ten, bis sie eine gol­de­nen Farbe ange­nom­men haben.

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Jetzt wird das Dressing zube­rei­tet und das geht wirk­lich zackig. Wie immer nehme ich für die Zubereitung von Dressings ein sau­be­res Glas mit Schraubverschluss und fülle die Zutaten dort hin­ein. Im Einzelnen gebe ich den gerie­be­nen Ingwer, den gehack­ten Knoblauch, die hal­bier­ten Chillis sowie den Limettensaft, die Sojasauce und das Sesamöl ins Glas.

Deckel drauf und schüt­teln bis die Hüfte knirscht. Wer nicht über einen unwi­der­steh­lich ange­bo­re­nen Hüftschwung ver­fügt, kann natür­lich auch nur das Handgelenk bewe­gen — Hauptsache, die Zutaten ver­mi­schen sich gut miteinander.

Das Dressing ist nun fer­tig, jetzt noch schnell die Zutaten für den Salat (Melone und Radieschen) in eine Schüssel geben und mit dem Dressing über­gie­ßen. Die Minze hin­ein geben und vor­sich­tig, aber sorg­fäl­tig, die Zutaten mit dem Dressing vermischen.

Anrichten und ein biss­chen Sesamsamen über den Salat streuen.

Der Asia-Salat mit Melone hat wirklich einen sehr ungewöhnlichen Geschmack

Ein ver­rück­ter Salat, der ein abso­lut posi­ti­ves Fazit von mir bekommt! Auf jeden Fall geschmack­lich der unge­wöhn­lichste Salat den ich bis­her geges­sen habe.

Zuerst schmeckt man eine inten­sive Säure durch den Limettensaft und der Sojasauce und genau in dem Moment wo man denkt „Hoppla, das ist aber sauer!“ kommt diese geile Süße der Melone, direkt gefolgt von der her­ben Schärfe der Radieschen und der fri­schen Schärfe der Chilli. Dazu wird es ein biss­chen rau­chig durch das Sesamöl und da ist rich­tig was los im Mund.

Das ist ein extrem coo­ler Salat, aber man muss ihn mögen. Ich stehe drauf, kann mir aber vor­stel­len das diese Geschmackskombi nicht jeder­manns Sache ist. Weil der Salat aber so ruck­zuck fer­tig ist, muss man den wenigs­tens ein­mal gemacht habe. Also ran! Oder steht ihr nicht so auf Experimente?

Rezept Zutaten für 5–6 PortionenQuelle: Jamie Magazin Ausgabe Juli / August 2012 auf Seite 23)

Zutaten für den Salat

  • 1 Gantaloupe Melone
  • 1 Bund Radieschen
  • 1/2 Bund fri­sche Minze
  • 20 g Sesamsamen
  • Limettenspalten zum Servieren

Im Originalrezept ver­wen­det Jamie eine klas­si­sche Wassermelone mit rotem Fruchtfleisch.

Zutaten für das asia­ti­sche Dressing

  • 1 dau­men­gro­ßes Stück Ingwer
  • 1–2 rote Chillischoten
  • 1/2 Knoblauchzehe
  • 1 EL Sojasauce
  • 1 EL Sesamöl
  • Saft von 2 Limetten