Warmer Rucola Salat

Mit Grünzeug kann man mich ja nor­ma­ler­weise jagen, was aber sicher auch daran liegt, dass es in mei­ner Kindheit eigent­lich nur immer einen Salat gab. Kopfsalat! Angemacht mit einem öli­gen Dressing oder auch mal mit Joghurt-Dressing. Aber wenn es Salat gab, dann Kopfsalat. Schnaaaaarch.

Leicht trau­ma­ti­siert, schüt­telt es mich also eigent­lich immer beim Gedanken an Salat. :ohno: Irgendwann habe ich mich aber dazu durch­ge­run­gen den bes­ten aller Salate (laut Jamie Oliver) zu pro­bie­ren und der schmeckt. Sogar gut. Sogar so gut, dass ich ihn regel­mä­ßig zube­reite: Den war­men Rucola Salat.

Ein Salat wie ich ihn mag, warmer Rucola Salat.

Zubereitung • Rucola Salat •

Im Originalrezept von Jamie rös­tet er die Pinienkerne zusam­men mit den wei­te­ren Zutaten an. Ich mache das direkt zu Beginn, dann kann ich sicher stel­len das sie nicht anbren­nen. Also Pfanne auf den Herd, mitt­lere Hitze und Pinienkerne anrösten.

In der Zwischenzeit die Zwiebel schä­len, vier­teln und die Viertel noch ein­mal hal­bie­ren,  so dass man 8 Stücke erhält. Eine Pfanne auf­set­zen und den Bacon eben­falls bei mitt­le­rer Hitzeknusprig aus­bra­ten. Pinienkerne nicht ver­ges­sen, die soll­ten mitt­ler­weile fer­tig sein.

Sobald der Bacon knusp­rig ist, raus mit ihm aus der Pfanne und 2 EL Olivenöl hin­ein geben. Jetzt die Zwiebeln bei mitt­le­rer Hitze lang­sam bra­ten las­sen. Nach 3–4 Minuten die Thymianzweige hin­zu­fü­gen, sal­zen und die Zwiebeln noch so lange bra­ten bis sie braun werden.


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Sind die Zwiebeln soweit, die Pinienkerne in die Pfanne geben, damit sie wie­der etwas Hitze anneh­men. Ich lege auch den Speck wie­der kurz in die Pfanne, damit er warm wird. 1 Minuten war­ten und den Pfanneninhalt in eine Schüssel geben.

Den Rucola in die Schüssel geben, ein paar Spritzer gutes Olivenöl dazu und dann mit ordent­lich Balsamico beträu­feln (Ruhig druff damit!). Alle Zutaten vor­sich­tig, aber sorg­fäl­tig, mit­ein­an­der ver­men­gen. Wer mag, kann jetzt noch ein biss­chen pfef­fern und evtl. noch etwas sal­zen. Vorher pro­bie­ren! Fertig, anrich­ten, nach Geschmack noch etwas Parmesan dar­über hobeln.

Süß-Sauer, nussig und mit Crunch - warmer Rucola Salat

Mein Resümee:

Das ist Salat wie ich ihn mag. Leicht nus­sig, durch den Rucola und die Pinienkerne. Sauer und zugleich süß, dazu knus­pert es ordent­lich durch den Bacon. Ruckzuck zube­rei­tet ist er auch noch, was will man mehr. Da hat der Jamie schon recht, wenn er vom Besten aller Salate spricht (was er natür­lich auch über 465 wei­tere Salate sagt :biggrin: ).

Rezept Zutaten für 2 PortionenQuelle: Genial Kochen mit Jamie Oliver / Seite 100)

  • 6 Scheiben Bacon
  • 1 große rote Zwiebel oder 2 Kleine
  • 30 g Pinienkerne
  • 2–4 Thymianzweige, nach Größe
  • 2 Hände voll Rucola
  • Balsamico, dun­kel
  • Olivenöl
  • Salz und Pfeffer

Italienischer Nudelsalat

Wenn ich an die Nudel– und Kartoffelsalate aus mei­ner Kindheit denke, dann waren das immer so rich­tige Majo-Bomben. Das fand ich damals auch ganz lecker, heute mag ich Salate mit leich­tem, fri­schem Dressing oder einer süß-sauren Vinaigrette deut­lich lieber.

Vielleicht auch ein Grund, warum ich den ita­lie­ni­schen Nudelsalat so geil finde. Der schmeckt herz­haft, saf­tig und frisch und ist mein abso­lu­ter Favorit unter den Nudelsalaten. Entdeckt habe ich das Basisrezept vor eini­ger Zeit beim Chefkoch, dort kommt noch etwas Pesto an den Salat.

Ein italienischer Nudelsalat mit tollen Zutaten!

Zutaten für 2 Personen — (Quelle: Chefkoch — User kreinzu)

  • 250 g Fusilli oder Penne
  • 200 g Mozzarella
  • 150 g geräu­cher­ter Schinken oder Parma Schinken
  • 100 g getrock­nete Tomaten
  • 50 g Pinienkerne
  • 40 ml gutes Olivenöl
  • 3 EL Balsamico — dun­kel oder weiß
  • 1 TL Senf
  • 1 TL Honig
  • Salz und Pfeffer
  • 1 hand­voll Rucola und 1 hand­voll Basilikum
  • Parmesan, nach Geschmack

Ob dunk­ler oder wei­ßer Balsamico ver­wen­det wird, ist auch ein biss­chen Geschmackssache. Normalerweise ver­wende ich immer dunk­len Balsamico, weil der meis­tens eine inten­si­vere Süße hat. In die­sem Fall habe ich aber eine Ausnahme gemacht, weil der weiße Balsamico auf einem Foto optisch bes­ser funk­tio­niert. Der Dunkle ver­färbt natür­lich ein wenig den Mozzarella und die wei­te­ren Zutaten.

Wer ganz ita­lie­nisch blei­ben möchte, der nimmt Parmaschinken. Persönlich bevor­zuge ich für die­ses Gericht geräu­cher­ten Schwarzwälder Schinken, der passt wirk­lich per­fekt dazu.

Zubereitung:

Das ist wie­der so ein herr­lich unkom­pli­zier­tes Gericht, wel­ches in 15–20 Minuten auf dem Tisch steht. Ich fange immer damit an, dass ich die Pinienkerne bei mitt­le­rer Hitze röste. Die ver­bren­nen wirk­lich sehr schnell und des­halb erle­dige ich das gleich zu Beginn und kann mich dann ganz der Schnibbelei zuwenden.

Zuvor setze ich aber noch einen Topf für die Nudeln auf und lasse sie in reich­lich Salzwasser al dente kochen.

Nun wird der Mozzarella und die getrock­ne­ten Tomaten in kleine Würfel geschnit­ten und in eine Schüssel gege­ben. Den Schinken zupfe ich in Stücke (nicht zu klein, man will ja noch etwas davon schme­cken) und gebe ihn eben­falls in die Schüssel. Die Pinienkerne kön­nen auch schon mit hin­ein. Nun wird das Basilikum fein in kleine Streifen geschnit­ten und der Rucola gewa­schen und geschleu­dert, bei­des wird erst am Ende unter den Salat gemischt.

Jetzt fehlt noch die Vinaigrette und die ist eben­falls ruck­zuck erle­digt. Ich nehme dafür immer ein klei­nes Glas mit Schraubverschluss und gebe dort das Olivenöl hin­ein. Nun füge ich den Senf und den Honig hinzu und ver­rühre die Zutaten. Nun den Balsamico hin­zu­ge­ben und mit Salz und Pfeffer wür­zen. Das Glas schlie­ßen und es ordent­lich schüt­teln, so als ob man sich einen Drink mixt. Dadurch ver­bin­den sich die Zutaten sehr gut.

Mittlerweile dürf­ten die Nudeln fer­tig sein, also abgie­ßen und für 3–4 Minuten abküh­len las­sen, bevor sie in die Schüssel gege­ben wer­den. Wenn die Nudeln noch zu heiß sind, brin­gen sie den Mozzarella zum Schmelzen. Nicht wei­ter tra­gisch, schmeckt genauso lecker, aber ich mag es lie­ber wenn er noch ein biss­chen Form hat.

Nudeln in die Schüssel geben und mit den Zutaten in der Schüssel grob ver­mi­schen. Jetzt die Vinaigrette dar­über geben und alles gut ver­men­gen. Zum Schluss den Rucola und das Basilikum unter­he­ben, anrich­ten und wer mag, frisch gerie­be­nen oder geho­bel­ten Parmesan dar­über geben.

Der italienische Nudelsalat ist einfach richtig lecker.

Mein Resümee:

Das ist eines die­ser Gerichte, die süch­tig machen kön­nen. Den Salat könnte ich wirk­lich zu jeder Zeit essen, er trifft zu 100% mei­nen Geschmack. Er passt auch super als Beilage zum Grillen und weil er so schnell zube­rei­tet ist, kann man damit sei­nen Gästen ruck­zuck etwas Leckeres auf den Teller brin­gen. Die Zutaten sollte man also immer im Haus haben, auch wenn abends mal der kleine Hunger kommt. Oder mor­gens oder am Mittag.