Zitronen-Brathuhn mit gerös­te­ten Kartoffeln {nach Jamie Oliver}

Ich liebe Hähnchen! Aber bitte nicht diese geschmack­lo­sen Hähnchen, die man im Supermarkt oder beim Discounter als Hähnchen ver­kauft bekommt, die haben mit einem lecke­ren Hähnchen wirk­lich nichts mehr zu tun. Erst wenn man mal wie­der ein ech­tes Maishähnchen auf dem Teller hatte weiß man wie­der, wie gut das eigent­lich schme­cken kann. Wie toll der Eigengeschmack ist.

Natürlich soll­ten wir immer und über­all auf die Qualität unse­rer Lebensmittel ach­ten und gerade beim Fleisch am Besten nichts mehr aus Massentierhaltung kau­fen, aber beim Hähnchen gilt das wirk­lich ganz beson­ders. Der geschmack­li­che Unterschied zwi­schen einem Wiesenhof Hähnchen und einem z.B Kikok Hähnchen ist gigan­tisch! Der Preisliche Unterschied ist es nicht.

Zitronen-Brathuhn mit gerösteten Kartoffeln nach Jamie Oliver

Bei mei­nem heu­ti­gen Gericht hängt alles von der Qualität das Hähnchens ab. Das Rezept zum Zitronen-Brathuhn mit gerös­te­ten Kartoffeln stammt von Jamie Oliver und aus sei­nem Buch „Essen ist fer­tig!“. Es ist ein ganz sim­ples Rezept, das jedes mal wie­der ganz toll schmeckt. Du wirst es lieben!

Zubereitung • Zitronen-Brathuhn & gerös­tete Kartoffeln •

Die Kartoffeln schä­len und in gleich­große Stücke schnei­den. Die Knoblauchzehen von der Knolle tren­nen und mit Schale am Besten in ein Teefilterbeutelchen geben. Die Zehen wer­den gleich mit den Kartoffeln zusam­men gekocht und dann spä­ter noch als Füllung für das Hähnchen ver­wen­det. Du kannst sie natür­lich auch ein­fach mit ins Kochwasser geben, musst sie dann aber nach dem Abgießen des Kochwassers von den Kartoffeln tren­nen. Ein Teebeutel erleich­tert dir die Arbeit :smile:

Die Kartoffeln zusam­men mit der Zitrone und den Knoblauchzehen in gesal­ze­nem Wasser 12 Minuten kochen, dann in ein Sieb abgie­ßen und 1 Minute aus­damp­fen las­sen. Die Zitrone und den Knoblauch ent­fer­nen (nicht weg­wer­fen!) und die Kartoffeln zurück in den Topf geben und mehr­mals durch­schwen­ken, damit die Außenhülle der Kartoffeln ange­raut wird. Das macht sie knusp­ri­ger! Die Kartoffeln bei­seite stellen.

Den Ofen auf 190°C vor­hei­zen und das Hähnchen innen und außen mit ordent­lich Salz und Pfeffer wür­zen. Das Hähnchen mit den Knoblauchzehen und dem Thymian fül­len. Die Zitrone ein paar Mal mit einer Messerspitze ein­ste­chen und eben­falls in die Bauchhöhe des Hähnchen stop­fen. Das Hähnchen mit der Brustseite nach oben in einen Bräter legen und im vor­ge­heiz­ten Ofen für ca. 45 Minuten bra­ten. Nach 45 Minuten den Bräter aus dem Ofen holen und das Hähnchen kurz bei­seite legen.

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Ein Blick in den Ofen — das riecht schon sooooo lecker!

Im Bräter sollte sich etwas aus­ge­tre­te­nes Fett befin­den. Die Kartoffeln in die­sem Fett wen­den (sollte nicht genug Fett aus­ge­tre­ten sein, kannst du etwas Olivenöl hin­zu­fü­gen) und im Bräter ver­tei­len, leicht sal­zen. Jamie gibt an die­ser Stelle noch einige Rosmarinnadeln hinzu. In der Mitte des Bräters Platz las­sen und dort das Hähnchen mit der Brustseite nach oben hin­ein­le­gen, wie­der in den Ofen schie­ben und für ca. wei­tere 45 Minuten bra­ten. Zwischendurch die Kartoffeln ein­mal wen­den und ca. 15 Minuten vor dem Ende das Hähnchen mit dem Bacon belegen.

Die Zeit bis das Fleisch gar ist, hängt wie immer vom Gewicht des Hähnchen ab und auch von der gleich­mä­ßi­gen Temperatur des Ofens. Um zu über­prü­fen, ob das Fleisch bereits gar ist, ste­che ich immer mit einer Fleischnadel bzw. einem Holzspieß in die Keule des Hähnchen und wenn kla­rer Saft aus­läuft ist es gar. Lieber frü­her über­prü­fen, als zu spät. Es gibt nichts schlim­me­res, als ein tro­cke­nes Hähnchen!

Sobald das Fleisch gar ist, aus dem Ofen holen und einige Minuten ruhen las­sen. Ich ver­wende dazu eine Warmhaltelampe, die sich mitt­ler­weile wirk­lich bewährt hat. Ich halte damit auch Steaks warm oder Püree etc. oder alles was noch warm blei­ben muss, bis alle Zutaten des Gerichts fer­tig sind. Ich liebe das Teil und möchte nicht mehr ohne sein!

Sollten die Kartoffeln noch nicht gold­braun sein, kannst du den Bräter noch ein­mal kurz in den Ofen geben, die Temperatur erhö­hen und sie nach­bräu­nen. Das geht per­fekt, solange das Hähnchen noch ruht. Vor dem Servieren den Bacon ent­fer­nen und über die Kartoffeln krüm­meln, lei­der habe ich das auf dem Foto ver­ges­sen :rolleyes: die Zitrone und den Knoblauch aus dem Innern ent­fer­nen, die Zitrone weg­wer­fen und den Knoblauch aus der Schale drü­cken und mit einer Gabel zu einer Paste zer­drü­cken und die Haut des Hähnchen damit einreiben.

Ein leckeres Brathähnchen schmeckt doch jedem!

Fazit: Das ist lecker, das ist sogar rich­tig geil lecker! Mit einem Hähnchen in einer sehr guten Qualität, am Besten mit Mais gefüt­tert, schmeckt das Superklasse. Natürlich muss man Knoblauch mögen, beson­ders wenn man das Hähnchen mit der Paste noch ein­reibt, aber das ist ja eh klar. Und wer nicht so viel Knoblauch mag, der nimmt nur ein paar Zehen anstatt einer Knolle. Das ist ja kein Problem.

Die gerös­te­ten Kartoffeln gefal­len mir auch super und wer Lust hat, träu­felt vor dem Servieren mal ein paar Spritzer Essig über die lecke­ren Knollen. Schmeckt super!

Rezept Zutaten für 4 Portionen • Zubereitungszeit ca. 120 Minuten

  • 1 Hähnchen, ca. 2 kg, küchenfertig
  • 1 große Bio-Zitrone
  • 1 ganze Knoblauchknolle
  • 8 Scheiben Bacon
  • 2 kg Kartoffeln, meh­lig oder über­wie­gend kochend
  • 1 Hand voll fri­scher Thymian
  • Salz und Pfeffer

Knoblauch-Chilli-Kartoffeln

Heute habe ich mal eine schnelle Beilage für dich und zwar rich­tig leckere, kleine Kartöffelchen. Ich bin tota­ler Kartoffel-Fan, völ­lig wurscht, ob als Salzkartoffel, ange­bra­ten in der Pfanne oder als Püree, ich :wub: die Kartoffel.

Das Rezept für die heu­ti­gen Knoblauch-Chilli-Kartoffeln habe ich aus dem sehr guten Buch „Das per­fekte Steak“. Da ich eine Beilage zum Steak suchte, passte das natür­lich per­fekt. Ich wurde auch nicht ent­täuscht, so viel nehme ich schon mal vorneweg.

Knoblauch-Chilli-Kartoffeln als leckere Beilage

Zubereitung • Knoblauch-Chilli-Kartoffeln •

Die Kartoffeln gründ­lich waschen und in gesal­ze­nem Wasser ca. 15 Minuten weich kochen. Danach Abgießen und bei­seite stellen.

Die Knoblauchzehe bzw. Zehen (die Menge kannst du nach dei­nem Geschmack wäh­len) sowie die Chilli(s) fein wür­feln. Wie immer ent­ferne ich bei der Chilli vor­her die Kerne, das wird mir sonst zu :angry:. Jetzt noch schnell das Basilikum oder den Koriander fein hacken und dann die Butter in einem Topf zerlassen.

Den Knoblauch und die Chilli in den Topf geben und bei klei­ner Hitze ca. 30 Sekunden düns­ten, der Knoblauch sollte auf kei­nen Fall Farbe anneh­men. Nach 30 Sekunden die Kartoffeln hin­zu­fü­gen, gut durch­schwen­ken und mit Salz und Pfeffer wür­zen. Die Kartoffeln in eine Schüssel geben und mit dem gehack­ten Basilikum bestreuen.

Buttrig, scharf mit lekcerer Knoblauchnote - tolle Kartoffeln

Fazit: Die Kartoffeln haben als Beilage zu einem wirk­lich her­vor­ra­gen­dem Steak rich­tig gut gepasst. Der but­t­rige Geschmack, dazu die schöne Schärfe der Chillis — das mag ich sehr. Knoblauch an Kartoffeln geht eh immer und ich muss sagen, ich bin sehr zufrie­den mit die­ser Beilage.

Rezept Zutaten für 4 Portionen • Zubereitungszeit ca. 30 Minuten

  • 700 g kleine Kartoffeln
  • 1–2 Knoblauchzehe
  • 1–2 rote Chillischote
  • 40 g Butter
  • Handvoll Koriander oder Basilikum, gehackt
  • Salz und Pfeffer

Knoblauchbutter

Zum Steak esse ich gerne ein biss­chen Knoblauchbutter und mitt­ler­weile mache ich mir die Butter auch lie­ber selbst, anstatt ein Fertigprodukt zu kau­fen. In mei­nem Steakbuch — Das per­fekte Steak — habe ich ein Rezept für eine Knoblauchbutter ent­deckt, bei dem der Knoblauch im Backofen gegart wird.

Das musste ich natür­lich aus­pro­bie­ren und hier kommt das Rezept.

Eine leckere Knoblauchbutter mit Knoblauch aus dem Backofen

Zutaten für 4 Portionen • Zubereitungszeit 40 Minuten im Ofen — 10 Minuten bis Fertigstellung

  • 100 g Butter, Zimmertemperatur
  • 1 Knoblauchknolle
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 EL frisch gehack­ter Tyhmian
  • 1 EL frisch gehack­ter Rosmarin
  • Salz und Pfeffer

Den Knoblauch mit Schale mit dem Olivenöl bepin­seln, in Alufolie wickeln und für ca. 40 Minuten bei 160°C im Backofen garen.

In der Zwischenzeit die Butter aus dem Kühlschrank neh­men und Zimmertemperatur anneh­men las­sen. Die Kräuter waschen und fein hacken.

Sobald der Knoblauch weich ist, aus dem Ofen neh­men und aus der Schale drü­cken. Zusammen mit der Butter und den Kräutern in einen Mixer geben und zu einer glat­ten Masse ver­ar­bei­ten. Wenn die Butter weich genug ist, kann man die Zutaten natür­lich auch ein­fach mit­ein­an­der ver­rüh­ren. Mit Salz und Pfeffer abschme­cken und bei Bedarf wie­der kurz in den Kühlschrank geben, damit die Butter etwas fes­ter wird.

Mein Resümee:

Eine ganze Knolle Knoblauch in 100 g Butter? So wird man im Büro sicher Mitarbeiter des Monats, dachte ich zumin­dest. Aber nix da, so schlimm ist es nicht.

Der Knoblauch ver­liert durch das Garen im Backofen enorm an Schärfe und wird sogar ein biss­chen süß­lich. Mit der Schärfe ver­liert er auch eini­ges an Geruch und man wird am nächs­ten Tag nicht zu stark sozial iso­liert. Nicht mehr als sonst, jedenfalls.

Dafür kriegt die Butter durch den geba­cke­nen Knoblauch einen ganz beson­de­ren, inten­si­ven Knoblauch Geschmack und wird nicht zur typi­schen Knoblauchbombe. Das hat mir ganz gut gefallen.

Garnelenpfännchen mit Knoblauch und Peperoni

Vor ein paar Jahren lief im TV immer die Kochsendung „Kochen mit Kerner“, die ich mir wirk­lich gerne ange­schaut habe. Irgendwann ging Kerner und die Sendung wurde von Lanz über­nom­men, den ich unge­fähr so gerne mag wie Zahnschmerzen. Also nahm ich, wie Kerner, mei­nen Hut.

Zum Abschied habe ich aber nicht leise Servus gesagt, son­dern mir noch schnell das Kochbuch zur Sendung gekauft. Aus die­sem Kochbuch stammt das heu­tige Rezept „Garnelenpfännchen mit Knoblauch und Peperoni“ von Ralf Zacherl. Und ich nehme es mal vor­ne­weg, der Ralf ist ein Guter!

Garnelenpfännchen mit Knoblauch und Peperoni

Zubereitung • Garnelenpfanne mit Knoblauch und Peperoni •

Vor dem Vergnügen steht wie immer die Arbeit und das bedeu­tet bei die­sem Rezept zunächst die Schale und den Darm der Garnelen ent­fer­nen, die Garnelen kurz unter kal­tem Wasser abspü­len und dann tro­cken tupfen.

Nun die Peperoni längs hal­bie­ren, ent­ker­nen und in fei­nen Streifen schnei­den. Die Petersilie und den Thymian waschen, tro­cken schleu­dern und fein hacken. Den Knoblauch schä­len und in Scheiben schneiden.

Ruckzuck zubereitet und im Ergebnis richtig lecker das Grnelenpfännchen

Die Garnelen mit Salz und Pfeffer wür­zen und eine Pfanne auf den Herd stel­len. Mittlere Hitze ein­stel­len, war­ten bis die Pfanne heiß ist, das Olivenöl hin­ein geben und die Garnelen kurz (ca. 1 Minute) von jeder Seite anbra­ten. Aus der Pfanne neh­men und bei­seite legen.

Butter in die Pfanne geben und sobald sie zu schäu­men anfängt, den Knoblauch, Chilli und die Kräuter in die Pfanne geben und die Hitze ein biss­chen redu­zie­ren. Unter rüh­ren anbra­ten, bis der Knoblauch ganz leicht Farbe ange­nom­men hat.

Jetzt die Garnelen wie­der zurück in die Pfanne geben und nur noch kurz in der Knoblauch-Peperoni-Butter schwen­ken. Raus aus der Pfanne damit und anrich­ten, dabei ein biss­chen von der Knoblauch-Peperoni-Butter über die Garnelen geben.

Ein wirklich richtig leckeres Essen - Garnelenpfännchen mit Knobluach und Peperoni

Das ist mal wie­der so ein Rezept, wel­ches bei mir voll ins Schwarze trifft. Es ist wirk­lich sehr, sehr ein­fach, geht extrem schnell und schmeckt fan­tas­tisch. Aber man sollte, wie immer wenn man nur sehr wenige Zutaten ver­wen­det, auf die Qualität ach­ten und bei den Riesengarnelen nicht sparen.

Ich fand es geschmack­lich wirk­lich toll und werde die­ses Gericht ganz sicher wie­der kochen. Die Zutaten ergän­zen sich hier rich­tig gut und man möchte sich danach die Finger lecken! Probiert es auf jeden Fall mal aus! Oder mögt ihr keine Garnelen?

Zutaten für 1 (Männer) Portion • Zubereitungszeit ca. 20 Minuten

  • 6 Riesengarnelen
  • 2 rote Peperoni
  • 1 große Knoblauchzehe
  • 2 Zweige Thymian
  • 4 Zweige glatte Petersilie
  • 3 EL Olivenöl
  • 60 g Butter
  • Salz und Pfeffer