Knoblauchbutter

Zum Steak esse ich gerne ein biss­chen Knoblauchbutter und mitt­ler­weile mache ich mir die Butter auch lie­ber selbst, anstatt ein Fertigprodukt zu kau­fen. In mei­nem Steakbuch — Das per­fekte Steak — habe ich ein Rezept für eine Knoblauchbutter ent­deckt, bei dem der Knoblauch im Backofen gegart wird.

Das musste ich natür­lich aus­pro­bie­ren und hier kommt das Rezept.

Eine leckere Knoblauchbutter mit Knoblauch aus dem Backofen

Zutaten für 4 Portionen • Zubereitungszeit 40 Minuten im Ofen — 10 Minuten bis Fertigstellung

  • 100 g Butter, Zimmertemperatur
  • 1 Knoblauchknolle
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 EL frisch gehack­ter Tyhmian
  • 1 EL frisch gehack­ter Rosmarin
  • Salz und Pfeffer

Den Knoblauch mit Schale mit dem Olivenöl bepin­seln, in Alufolie wickeln und für ca. 40 Minuten bei 160°C im Backofen garen.

In der Zwischenzeit die Butter aus dem Kühlschrank neh­men und Zimmertemperatur anneh­men las­sen. Die Kräuter waschen und fein hacken.

Sobald der Knoblauch weich ist, aus dem Ofen neh­men und aus der Schale drü­cken. Zusammen mit der Butter und den Kräutern in einen Mixer geben und zu einer glat­ten Masse ver­ar­bei­ten. Wenn die Butter weich genug ist, kann man die Zutaten natür­lich auch ein­fach mit­ein­an­der ver­rüh­ren. Mit Salz und Pfeffer abschme­cken und bei Bedarf wie­der kurz in den Kühlschrank geben, damit die Butter etwas fes­ter wird.

Mein Resümee:

Eine ganze Knolle Knoblauch in 100 g Butter? So wird man im Büro sicher Mitarbeiter des Monats, dachte ich zumin­dest. Aber nix da, so schlimm ist es nicht.

Der Knoblauch ver­liert durch das Garen im Backofen enorm an Schärfe und wird sogar ein biss­chen süß­lich. Mit der Schärfe ver­liert er auch eini­ges an Geruch und man wird am nächs­ten Tag nicht zu stark sozial iso­liert. Nicht mehr als sonst, jedenfalls.

Dafür kriegt die Butter durch den geba­cke­nen Knoblauch einen ganz beson­de­ren, inten­si­ven Knoblauch Geschmack und wird nicht zur typi­schen Knoblauchbombe. Das hat mir ganz gut gefallen.

Garnelenpfännchen mit Knoblauch und Peperoni

Vor ein paar Jahren lief im TV immer die Kochsendung „Kochen mit Kerner“, die ich mir wirk­lich gerne ange­schaut habe. Irgendwann ging Kerner und die Sendung wurde von Lanz über­nom­men, den ich unge­fähr so gerne mag wie Zahnschmerzen. Also nahm ich, wie Kerner, mei­nen Hut. Zum Abschied habe ich aber nicht leise Servus gesagt, son­dern mir noch schnell das Kochbuch zur Sendung gekauft.

Aus die­sem Kochbuch stammt das heu­tige Rezept „Garnelenpfännchen mit Knoblauch und Peperoni“ von Ralf Zacherl. Und ich nehme es mal vor­ne­weg, der Ralf ist ein Guter!

Garnelenpfännchen mit Knoblauch und Peperoni

Zutaten für 1 (Männer) Portion • Zubereitungszeit ca. 20 Minuten

  • 6 Riesengarnelen
  • 2 rote Peperoni
  • 1 große Knoblauchzehe
  • 2 Zweige Thymian
  • 4 Zweige glatte Petersilie
  • 3 EL Olivenöl
  • 60 g Butter
  • Salz und Pfeffer

Vor dem Vergnügen steht wie immer die Arbeit und das bedeu­tet bei die­sem Rezept zunächst die Schale und den Darm der Garnelen ent­fer­nen, die Garnelen kurz unter kal­tem Wasser abspü­len und dann tro­cken tupfen.

Nun die Peperoni längs hal­bie­ren, ent­ker­nen und in fei­nen Streifen schnei­den. Die Petersilie und den Thymian waschen, tro­cken schleu­dern und fein hacken. Den Knoblauch schä­len und in Scheiben schneiden.

Ruckzuck zubereitet und im Ergebnis richtig lecker das Grnelenpfännchen

Die Garnelen mit Salz und Pfeffer wür­zen und eine Pfanne auf den Herd stel­len. Mittlere Hitze ein­stel­len, war­ten bis die Pfanne heiß ist, das Olivenöl hin­ein geben und die Garnelen kurz (ca. 1 Minuten) von jeder Seite anbra­ten. Aus der Pfanne neh­men und bei­seite legen.

Butter in die Pfanne geben und sobald sie zu schäu­men anfängt, den Knoblauch, Chilli und die Kräuter in die Pfanne geben und die Hitze ein biss­chen redu­zie­ren. Unter rüh­ren anbra­ten, bis der Knoblauch ganz leicht Farbe ange­nom­men hat.

Jetzt die Garnelen wie­der zurück in die Pfanne geben und nur noch kurz in der Knoblauch-Peperoni-Butter schwen­ken. Raus aus der Pfanne damit und anrich­ten, dabei ein biss­chen von der Knoblauch-Peperoni-Butter über die Garnelen geben.

Ein wirklich richtig leckeres Essen - Garnelenpfännchen mit Knobluach und Peperoni

Mein Resümee:

Das ist mal wie­der so ein Rezept, wel­ches bei mir voll ins Schwarze trifft. Es ist wirk­lich sehr, sehr ein­fach, geht extrem schnell und schmeckt fan­tas­tisch. Aber man sollte, wie immer wenn man nur sehr wenige Zutaten ver­wen­det, auf die Qualität ach­ten und bei den Riesengarnelen nicht sparen.

Ich fand es geschmack­lich wirk­lich toll und werde die­ses Gericht ganz sicher wie­der kochen. Die Zutaten ergän­zen sich hier rich­tig gut und man möchte sich danach die Finger lecken! Probiert es auf jeden Fall mal aus! Oder mögt ihr keine Garnelen?