Frühlingszwiebelsüppchen mit Kartoffel-Speck-Klößchen {nach Frank Rosin}

Reste­ver­wer­tung wird lei­der bei mir nicht so groß geschrie­ben und ich schmeiße deut­lich zu viele Lebensmittel weg. Mich ärgert das wirk­lich sehr und ich gelobe Besserung! Das Resteverwertung wirk­lich lecker sein kann, zeigt mein heu­ti­ges Rezept. Die Frühlingszwiebelsuppe mit Kartoffel-Speck-Klößchen wurde kom­plett mit den Resten aus mei­nem Kühlschrank gekocht und das Ergebnis ist echt toll.

Das Süppchen und auch die Kartoffel-Speck-Klösse stammt (mal wie­der) aus dem Buch von Frank Rosin „Neue deut­sche Küche“. Mittlerweile gehört das Buch zu mei­nem aktu­el­len Kochbuch-Favoriten und ich habe schon eini­ges dar­aus zubereitet.

Frühlingszwiebelsüppchen mit Kartoffel-Speck-Klößchen

Zubereitung • Kartoffel-Speck-Klößchen •

Die Kartoffeln in gesal­ze­nem Wasser ca. 20 Minuten garen, dann abgie­ßen, aus­d­ap­fen las­sen und noch warm pellen.

In der Zwischenzeit das Weißbrot den Speck sowie die Schalotte fein wür­feln. Den Kerbel eben­falls fein hacken. Die Butter in einer Pfanne erhit­zen und die Weißbrotwürfel anrös­ten und bei­seite stel­len. das Öl in die Pfanne geben und darin den Speck anbra­ten und kurz bevor der Speck ange­bra­ten ist, die Schalottenwürfel hin­zu­fü­gen und kurz mitbraten.

Kartoffel-Speck-Klösse

die fer­tige Kartoffel-Speck-Masse.

Gesalzenes Wasser in einem Topf erhit­zen, darin wer­den gleich die Kartoffel-Klösse gegart. In einer Schüssel die noch war­men Kartoffeln zer­drü­cken und mit dem Weißbrot, Speck, Schalotten, Kerbel und dem Ei ver­men­gen. Mit Salz und Pfeffer abschme­cken und aus der Kartoffelmasse mit einem klei­nen Löffel kleine Klößchen for­men. Die Klösse in dem sie­den­den Salzwasser ca. 5 Minuten gar zie­hen las­sen und warm stellen.

Zubereitung • Frühlingszwiebelsüppchen •

Die Schalotten fein wür­feln und von den Frühlingszwiebeln nur die hel­len Teine fein hacken. Die grü­nen Teile eig­nen sich hier gut als Deko, beim Servieren. 1 El Butter in einem Topf erhit­zen, die Schalottenwürfel gla­sig andüns­ten und mit Salz, Pfeffer und Zucker wür­zen. 1 wei­tere Minuten andüns­ten und dann mit dem Weißwein ablö­schen und die Flüssigkeit auf die Hälfte redu­zie­ren.

Die Brühe angie­ßen, das Creme Fraiche unter­rüh­ren und die Frühlingszwiebeln hin­zu­fü­gen. Die Suppe 5 Minuten köcheln las­sen, dann vom Herd neh­men und mit dem Stabmixer fein mixen. Die Suppe mit Salz, Pfeffer und Zucker abschme­cken und die rest­li­che kalte Butter dazu­ge­ben. Mit dem Stabmixer mixen, bis die Suppe leicht schau­mig ist (auf­mon­tie­ren). Die Suppe mit den Kartoffel-Speck-Klößchen servieren.

Eine tolle Vorspeise diese Frühlingszwiebelsuppe.

Fazit: Das ist ein lecke­res Süppchen, da kann man echt nix sagen. Ein biss­chen hatte ich befürch­tet, dass der Geschmack der Frühlingszwiebeln zu domi­nant sein würde, aber die Sorge war unbe­grün­det. Die Kartoffel-Speck-Klößchen sind aber auf jeden Fall ein Muss bei die­ser Suppe und sie run­den das Süppchen geschmack­lich sehr gut ab. Die Klößchen gehö­ren jetzt schon zu mei­nen Favoriten und sie wer­den bestimmt bei dem ein oder ande­ren Gericht wie­der auftauchen.

Auf mei­nem Blog fin­dest du übri­gens auch noch mehr Frank Rosin Rezepte.

Rezept Zutaten für 4 Portionen • Zubereitungszeit ca. 60 Minuten

Zutaten Kartoffel-Speck-Klösse:

  • 200 g meh­lige Kartoffeln
  • 50 g Weißbrot
  • 40 g geräu­cher­ten Speck
  • 1/2 Schalotte
  • 1 kleine Handvoll Kerbel, fein gehackt
  • 1 EL Butter
  • 1 EL Rapsöl
  • 1 Ei
  • Salz und Pfeffer

Zutaten Frühlingszwiebelsuppe:

  • 2 Bund Frühlingszwiebeln
  • 1 Schalotte
  • 100 ml Weißwein
  • 1,2 L Gemüsebrühe
  • 2 EL Creme Fraiche
  • 2 EL kalte Butter
  • Salz, Pfeffer und Zucker

Kartoffeltarte mit Ziegenkäse {nach Björn Freitag}

Vor eini­ger Zeit habe ich mal wie­der meine Sammlung Kochbücher von bekann­ten TV Köchen ver­grö­ßert und mir das Kochbuch „Sterne-Snacks — Kleine Zaubereien aus der Sterneküche“ von Björn Freitag gegönnt. Ein wirk­lich tol­les Buch von rich­tig guter Qualität, aus dem ich ganz sicher noch einige Rezepte kochen werde.

Kleine Snacks finde ich näm­lich wirk­lich groß­ar­tig und am ver­gan­ge­nen Wochenende wollte ich für den sonn­ta­g­li­chen TV-Serien Abend eine Kleinigkeit auf den Tisch stel­len, sowas zum weg­knap­pern halt :smile: und da fiel mir sofort die Kartoffeltarte mit Ziegenkäse aus dem o.g. Buch ein. Das klang doch nach dem per­fek­ten Snack für einen chil­li­gen Abend.

Eine kleine aber feine Kartoffeltarte mit Ziegenkäse

Zubereitung • Kartoffeltarte mit Ziegenkäse •

Zunächst die Kartoffeln kochen, leicht abküh­len las­sen, pel­len und in kleine Würfel schnei­den. Jetzt geht es an den Mürbeteig.

Für den Mürbeteig das Mehl in eine Schüssel geben, Butter in klei­nen Würfeln, 1 Ei, etwas Salz hin­zu­fü­gen und alles mit dem Knethaken des Handrühres zu einem geschmei­di­gen Teig ver­ar­bei­ten. Ich knete immer mit der Maschine vor und sobald der Teig krü­me­lig wird, knete ich mit der Hand wei­ter bis er geschmei­dig ist. Aus dem Teig eine Kugel for­men und ihn für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Nach 30 Minuten den Ofen auf 200° C Ober– Unterhitze vor­hei­zen. Den Teig dünn aus­rol­len, aus­ste­chen und in die zuvor gefet­te­ten Tarteförmchen geben. Das Pergamentpapier auf die Tarteförmchen legen, mit den Hülsenfrüchten beschwe­ren und für ca. 15 Minuten im vor­ge­heiz­ten Backofen blindbacken.

Den Ziegenkäse zusam­men mit den Kartoffelwürfeln, der Creme Double sowie 1 Ei in eine Schüssel geben, mit­ein­an­der ver­mi­schen, (vor­sich­tig — der Ziegenkäse bringt schon Salz mit) sal­zen und pfef­fern und 2 EL fein gehack­ten Schnittlauch unter­he­ben. Die Tarteförmchen nach 15 Minuten aus dem Ofen neh­men, das Pergemantpapier ent­fer­nen :eyebrows: und die Kartoffel-Ziegenkäse-Mischung auf die Tarteförmchen ver­tei­len. Für wei­tere ca. 20–25 Minuten im Ofen backen und dann ent­we­der warm oder auch kalt servieren.

Eine leckere Kleinigkeit für Ziegenkäse-Fans

Fazit: Das mag ich! Generell bin ich ja gro­ßer Fan von klei­nen Leckereien, seien es Tapas oder Dim Sum oder eben gutes Fingerfood. Die Tartelettes von Björn Freitag schme­cken sehr fein und sind dem­ent­spre­chend auch ruck­zuck weg­ge­putzt. Du soll­test auf jeden Fall genug davon zube­rei­ten und unbe­dingt dar­auf ach­ten, dass du einen Ziegenkäse mit ein biss­chen Aroma ver­wen­dest. Dann macht diese Tarte mal so rich­tig Spaß.

Weil ich die Tarte so lecker fand und vor ein paar Tagen auch schon die Aprikosen-Tarte mit Thymian in null­kom­ma­nix weg­schnap­pu­lierte, bin ich ein biss­chen im Tarte Fieber. Deshalb mal meine Frage an dich; was ist deine liebste Tarte und hast du evtl. ein Rezept für eine leckere Tarte für mich?

Falls ja, schreibe mir doch ein­fach den Link zum Rezept oder dein Rezept in die Kommentare, ich freue mich dar­auf! :smile:

Rezept Zutaten für 6–8 kleine Tartelettes • Zubereitungszeit ins­ge­samt ca. 90 Minuten

  • 200 g meh­lige Kartoffeln
  • 200 g Ziegenkäse (z.b Picandou)
  • 100 g Creme Double
  • 200 g Mehl
  • 100 g Butter
  • 2 Eier
  • hal­bes Bund Schnittlauch
  • Salz, schwar­zer Pfeffer
  • Pergamentpapier

Kartoffel-Mousseline {nach Christian Rach}

Für den welt­bes­ten Schweinebauch mit kros­ser Schwarte habe ich eine Beilage gesucht und der ewige Klassiker Kartoffelpüree passt ja immer beson­ders gut zu Schweinebraten. Da der Schweinebauch wirk­lich etwas ganz Besonderes wer­den sollte, wollte ich auch beim Kartoffelbrei mal neue Wege gehen und habe mich für eine Kartoffel-Mousseline nach einem Rezept von Christian Rach, aus sei­nem Buch „Das Kochgesetzbuch“, ent­schie­den.

Kartoffel-Mousseline nach Christian Rach

Kartoffel-Mousseline sagt dir nicht? Da sind wir schon zu Zweit :biggrin: aber glück­li­cher­weise erklärt uns der Christian Rach in sei­nem Buch gleich mal den Unterschied zwi­schen Kartoffelbrei und Kartoffel-Mousseline:

Der Unterschied zwi­schen Kartoffelpüree und Kartoffelmousseline: Durch eine ver­mehrte Flüssigkeits– bzw. Fettzugabe wird aus dem Püree eine Mousseline, also ein etwas flüs­si­ge­res Püree, das durch das Sieb gestri­chen und mit geschla­ge­ner Sahne ver­fei­nert wurde.

Ist das auch geklärt. Dann kön­nen wir uns ja an die Zubereitung machen.

Zubereitung • Kartoffel-Mousseline •

Die Kartoffeln schä­len, waschen und je nach Größe vier­teln und in leicht gesal­ze­nem Wasser weich kochen. Das Wasser abgie­ßen und die Kartoffeln kurz aus­damp­fen las­sen. Danach die Kartoffeln durch eine Kartoffelpresse geben.

Die Milch zum Kochen brin­gen und zusam­men mit der Butter unter das Kartoffelpüree rüh­ren. Die Mousseline kann sehr viel Butter ver­tra­gen, also ent­spre­chend die Milchmenge anpas­sen. Ich habe für meine Mousseline 100 g Butter ver­wen­det und ca. 100–150 ml Milch. Da musst du am Ende selbst schauen, wel­che Konsistenz der Mousseline dir am ehes­ten zusagt.

Wenn du magst, kannst du noch 2 EL geschla­gene Sahne unter die Mousseline heben. Dabei daran den­ken, dass das Püree dadurch auch etwas flüs­si­ger wird. Also beim Einrühren der Butter und der Milch ent­spre­chend weni­ger Milch neh­men. Nun die Mousseline nur noch mit Salz, Pfeffer und einer guten Prise Muskat würzen.

Der beste Schweinebauch mit krosser Schwarte.

Fazit: Ohje, das ist aber mal ver­dammt lecker. Total über­ra­schend, bei der Menge an Butter und Sahne. :biggrin: Ganz sicher würde ich nicht jeden Tag ein sol­ches Kartoffelpüree auf den Tisch brin­gen, dafür ist es dann doch zu gehalt­voll. Aber im Rahmen eines beson­de­ren Menüs oder Anlass, ist diese Kartoffel-Mousseline ein ech­ter Knaller. Wenn du also mal jeman­den beson­ders ver­wöh­nen willst, ist das dein Püree.

Wie viel Butter kommt in dein Püree? Und hast du schon mal geschla­gene Sahne unter dein Püree gezo­genMagst du dein Püree eher fes­ter oder darf es auch gerne ein biss­chen flüs­si­ger sein

Rezept Zutaten für 4 Portionen • Zubereitungszeit ca. 30 Minuten

  • 500 g meh­lige Kartoffeln
  • ca. 150–250 ml Milch
  • 50–150 g Butter
  • evtl. 2 EL geschla­gene Shane
  • Muskat
  • Salz und Pfeffer

Bratkartoffeln mit Blutwurst

Damit der Blog hier nicht völ­lig ver­waist, gibt es auf die Schnelle ein typi­sches Männergericht; Bratkartoffeln und zwar mit Blutwurscht! Gefunden habe ich das Rezept im Buch Street Food von Mario Kotaska, als „Uli Krauses Blutwurst-Bratkartoffeln“.

Bratkartoffeln mit Blutwurst

Der größte Blutwurst-Fan auf dem Planeten bin ich zwar nicht, aber wenn mich mal die Lust auf Blut(wurst) über­kommt, schlage ich gerne rich­tig zu und pro­biere auch gerne ein biss­chen was aus. Als ich die Bratkartoffeln mit Blutwurst (sowie roten Zwiebeln und Frühlingszwiebeln) ent­deckt hatte war klar, das muss ich auf jeden Fall ausprobieren.

Also ran an die Kartoffeln und am Besten schon am Vortag ein paar fest­ko­chende, unge­schälte Kartoffeln kochen. Ausdampfen las­sen, pel­len und in ca. 0,5 cm dünne Scheiben schneiden.

Am nächs­ten Tag die Kartoffeln in Sonneblumenöl von bei­den Seiten gold­gelb bra­ten. In die­sem Fall habe ich Sonnenblumenöl ver­wen­det, weil es im Rezept ange­ge­ben war. Im Regelfall brate ich die Kartoffeln eher in Butterschmalz, weil ich die­sen fei­nen Buttergeschmack an den Kartoffeln sehr mag.

Wichtig beim Braten von Bratkartoffeln ist Geduld, also die Hitze nicht so heiß ein­stel­len und die Kartoffeln nicht so häu­fig wen­den. Einfach so viele Kartoffelscheiben in die Pfanne geben, dass sie sich nicht über­la­gern und dann in Ruhe, in meh­re­ren Portionen, lang­sam von bei­den Seiten gold­geld bra­ten (ein­mal wen­den reicht voll­kom­men aus). So gelin­gen sie immer! Die Kartoffeln nach dem Braten aus der Pfanne neh­men und auf einem Küchentuch ent­fet­ten las­sen. Warm stellen.

Die rote Zwiebel in Würfel schnei­den und in einer Pfanne, in etwas Butter, gla­sig anschwit­zen. Anders als im Rezept ange­ge­ben (dort wer­den die Frühlingszwiebeln fein geschnit­ten und nicht vorab ange­bra­ten), habe ich die Frühlingszwiebeln grob geschnit­ten und eben­falls in der Pfanne kurz ange­schwitzt. So mag ich sie ein­fach lieber.

Nun die Blutwurst in die Pfanne zu den Zwiebeln geben und leicht schmel­zen las­sen. Die Kartoffelscheiben hin­ein geben, sal­zen und pfef­fern und alle Zutaten kurz mit­ein­an­der ver­mi­schen. Fertig.

Im Rezept wurde noch Schnittlauch zu den Bratkartoffeln gege­ben und oben­drauf gab es ein Wachtelei. Bestimmt ganz lecker und klappt sicher auch mit einem Hühnerei, falls die Wachteln gerade Ausgang haben.

Blutwurst und Bratkartoffeln

Als Fazit kann ich die Blutwurst-Bratkartoffeln auf jeden Fall emp­feh­len. Natürlich sollte es eine gute Blutwurst sein, dann ist das eine tolle Bratkartoffel Variante.

Zutaten für ca. 2 Portionen • Zubereitungszeit ca. 20 Minuten

  • 300 g fest­ko­chende Kartoffeln
  • 100 g Blutwurst
  • 1 kleine rote Zwiebel
  • 1/2 Bund Frühlingszwiebeln

Kartoffelsuppe mit Kürbis

Eigentlich bin ich ja kein Suppenfan und das wird sich in die­sem Leben wohl auch nicht mehr ändern. Es gibt aber 1–2 Suppen, die ich dann doch sehr gerne esse und dazu gehört eine leckere Kartoffelsuppe.

Beim Stöbern im aktu­el­len Heft „essen & trin­ken — für jeden Tag — Ausgabe 10/12″ ent­deckte ich ein Rezept für eine Kartoffelsuppe mit Süßkartoffeleinlage. Das fand ich ganz inter­es­sant und des­halb wollte ich die Suppe mal nachkochen.

Eine leckere Kartoffelsuppe mit Kürbis als Einlage

Blöderweise habe ich keine Süßkartoffel kau­fen kön­nen und habe kur­zer­hand, als Alternative, zu mei­nem neuen bes­ten Freund dem Hokaido Kürbis gegrif­fen. Das sollte eigent­lich auch passen.

Zutaten für 2 Portionen • Zubereitungszeit ca. 40 Minuten

  • 800 g Kartoffeln
  • 1 Gemüsezwiebel
  • 1/2 Hokaido Kürbis
  • 5 Stiele fri­scher Majoran
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1,3 l Gemüsebrühe
  • 200 ml Schlagsahne
  • 4 EL Butter
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer, Muskat, gemah­le­nen Chilliflocken

Zu Beginn die Gemüsezwiebel fein wür­feln sowie die Kartoffeln schä­len und wür­feln. Bei den Kartoffeln habe ich eher grob gewür­felt, weil die Suppe spä­ter ohne­hin püriert wird.

In einem Topf 2 EL Butter bei mitt­le­rer Hitze zer­las­sen und die Zwiebeln und Kartoffeln ca. 5 Min andüns­ten. Mit Salz und Pfeffer wür­zen und mit der Gemüsebrühe und der Schlagsahne auf­gie­ßen. 2 Majoranstiele sowie 2 Lorbeerblätter zuge­ben, alles kurz auf­ko­chen und dann zuge­deckt bei mitt­le­rer Hitze ca. 25 Minuten garen.

In der Zwischenzeit den Hokaido Kürbis schä­len (muss nicht sein, er kann auch mit Schale geges­sen wer­den) und in ca. 1 cm kleine Stücke wür­feln. Eine Pfanne auf mitt­le­rer Stufe erhit­zen, 1 El Olivenöl und 2 EL Butter hin­ein­ge­ben und den Kürbis ca. 10–12 Minuten braten.

Die Blätter von 3 Stielen Majoran abzup­fen, fein hacken und zu dem garen Kürbis geben. Den Kürbis nun noch mit Salz, Pfeffer und 1 Messerspritze Chilliflocken würzen.

Jetzt kann es auch schon ans Eingemachte gehen. Aus der Suppe Lorbeer und Majoran ent­fer­nen und die Suppe mit einem Pürierstab sehr fein pürie­ren. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschme­cken. In einem vor­ge­wärm­ten Teller anrich­ten und als Topping den gebra­te­nen Kürbis hineingeben.

Der Kürbis als Topping gibt der Kartoffelsuppe ein bisschen Pepp

Mein Resümee:

Ganz lecker das Süppchen. Schön kar­tof­fe­lig, sehr cre­mige Konsistenz und das Topping mit dem gebra­te­nen Hokaido Kürbis passte tat­säch­lich rich­tig gut. Ohne die­ses Topping wäre mir die Suppe auch ein biss­chen zu lang­wei­lig gewe­sen, weil sie eben schon sehr pur nach Kartoffeln schmeckt.

Ich habe übri­gens zum ers­ten Mal fri­schen Majoran ver­wen­det und fand die dezente Majoran-Note rich­tig gut. Getrockneter ist mir immer zu über­powert, da gefällt mir der fri­sche Majoran wesent­lich besser.

Könnt ihr zu einer lecke­ren Kartoffelsuppe auch nicht nein sagen oder geht ihr Suppen eher aus dem Weg? Oder liebt ihr Suppen heiß und innig, so wie meine Frau?

Kartoffel-Bohnen-Salat

Zu den Chicken Drumsticks suchte ich eine kleine Beilage und fand, eben­falls im Kochbuch von Christian Rach, den Kartoffel-Bohnen-Salat. Eine Mischung aus warm und kalt, geeig­net als Salat und Sättigungsbeilage, das passte.

Ein Kartoffel-Bohnen-Salat mit einer Kombination aus warm und kalt.

Zutaten für 4 Personen — (Quelle: Christian Rach — Das Kochgesetzbuch / Seite 149)

Zutaten für den Salat

  • 8–12 kleine Kartoffeln
  • 200 g Bohnen
  • 12 Kirschtomaten
  • 1 Friseesalat (nur helle Teile)
  • 3 EL Olivenöl
  • Pfeffer
  • 1/2 TL Piment d’Espelette oder Cayennepfeffer

Zutaten für die Vinaigrette

  • 1 Knoblauchzehe
  • Saft einer Zitrone
  • 8 EL Olivenöl
  • 1/2 TL Zucker
  • ca. 10 Basilikumblätter
  • Salz und Pfeffer

Die Menge soll zwar für 4 Personen bemes­sen sein, aber dabei han­delt es sich dann eher um eine kleine Vorspeise. 2 Personen passt schon bes­ser, würde ich sagen.

Zubereitung:

Im Originalrezept wer­den die Kartoffeln mit Schale ver­ar­bei­tet, dar­auf hatte ich aber die­ses Mal keine Lust und habe die Kartoffeln geschält und danach gar gekocht.

Parallel dazu habe ich die Bohnen geputzt und in kochen­dem Salzwasser gegart, bis sie weich waren. Ein biss­chen Biss durf­ten sie aber noch behal­ten. Die Bohnen habe ich nach dem Garen abge­gos­sen und in Eiswasser abge­schreckt, damit sie ihre grüne Farbe behielten.

Nun habe ich den Salat geputzt und gewa­schen sowie die Kirschtomaten gewa­schen und hal­biert. Mittlerweile waren die Kartoffeln gar und ich habe eine Pfanne auf­ge­setzt und die Kartoffeln in dem Olivenöl gold­braun ange­bra­ten. Während des Bratens die Kartoffeln mit Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer würzen.

Während die Kartoffeln in der Pfanne Farbe beka­men, habe ich die Vinaigrette zube­rei­tet. Dazu habe ich den Knoblauch geschält und sehr fein gehackt und ihn zusam­men mit dem Zucker, Salz, Pfeffer und dem Zitronensaft ver­mengt. Das Olivenöl hinzu gege­ben und ein­ge­rührt sowie die Basilikumblätter (fein gehackt) untergerührt.

Jetzt kann auch schon ange­rich­tet wer­den. Dazu die Salatblätter, Bohnen und Kirschtomaten auf den Teller ver­tei­len, etwas Salz und Pfeffer drü­ber geben und mit der Vinaigrette beträu­feln. Zum Schluss die Kartoffeln hin­zu­ge­ben und fer­tig ist die Laube.

Optisch ist der Salat ein echter Knaller!

Mein Resümee:

Ganz ok, aber der Salat haut mich nicht aus den Schuhen. Irgendwas fehlt mit hier, geschmack­lich ist mir das ein­fach ein biss­chen zu brav. Beim nächs­ten Mal würde ich auch zumin­dest die Kirschtomaten noch anbra­ten, so mag ich sie ein­fach lieber.

Die Idee, warm und kalt zu mischen, gefällt mir zwar. Noch ein­mal würde ich den Salat so aber nicht zubereiten.

Scamorza-Kartoffeln

Vor ein paar Tagen hat mir meine Frau ein neues Kochbuch mit dem zau­ber­haf­ten Titel „Das per­fekte Steak“ geschenkt. Natürlich hat es nicht lange gedau­ert und das erste Steak brut­zelte in der Pfanne. Als Beilage zum Steak wur­den Scamorza-Kartoffeln emp­foh­len. Dein Wort ist mir Befehl, oh hei­li­ges Steakbuch.

Scamorza-Kartoffeln - im Ofen gratiniert

Zubereitung • Scamorza-Kartoffeln •

Als ers­tes wer­den die Kartoffeln gewa­schen, danach in Alufolie gewi­ckelt und bei 250° C im Ofen ca. 1 Stunde gegart. Die Garzeit ist natür­lich auch wie­der abhän­gig von der Größe der Kartoffeln und man sollte zwi­schen­durch mal über­prü­fen wie weit sie sind, indem man mit einer Gabel in die Kartoffeln sticht. Wenn sie weich sind, wer­den die Kartoffeln aus der Folie genom­men und kom­men noch ein­mal für 10 Minuten in den Ofen.

Während die Kartoffeln im Ofen sind, habe ich den Scamorza gewür­felt, den Parmesan gerie­ben und den Schnittlauch geschnitten.

Jetzt die Kartoffeln aus dem Ofen neh­men, hal­bie­ren und ein biss­chen abküh­len las­sen. Einen Löffel neh­men und die Kartoffeln bis auf 1 cm aus­höh­len und dabei mög­lichst die Schale nicht beschädigen.

Die Kartoffeln werden mit einem Löffel ausgehöhlt und später wieder gefüllt.

Die Kartoffeln wer­den mit einem Löffel aus­ge­höhlt und spä­ter wie­der gefüllt.

Das her­aus­ge­löste Kartoffelinnere wird nun mit der Butter, der Sahne, dem Senf und dem Parmesan zu einer glat­ten Masse ver­mischt. Ist das erle­digt, wer­den die Scamorzawürfel und der Schnittlauch unter­ge­ho­ben. Probieren und noch mit Salz und Pfeffer abschme­cken. Zum Abschluss kommt die fer­tige Kartoffelmasse wie­der zurück in die aus­ge­höhl­ten Kartoffelhälften.

Die fertig gewürzte Kartoffelmasse kommt wieder zurück in die Kartoffelhälften und wird überbacken.

Die fer­tig gewürzte Kartoffelmasse kommt wie­der zurück in die Kartoffelhälften und wird überbacken.

Die Kartoffeln wer­den nun für ca. 10–15 Minuten im Ofen über­ba­cken (220–250 ° C). Zwischendurch mal rein­schauen, sie sind fer­tig, wenn sie eine schöne bräun­li­che Kruste bekom­men haben.

Die Scamorza-Kartoffeln sind fertig, wenn sie eine schöne Kruste bekommen haben.

Die Scamorza-Kartoffeln sind fer­tig, wenn sie eine schöne Kruste bekom­men haben.

Fazit: Eigentlich habe ich die Scamorza-Kartoffeln nur als Pflichtübung zum Pfeffersteak aus­ge­wählt. Man(n) braucht ja eine Sättigungsbeilage, wenn man nur 2 Steaks auf dem Teller lie­gen hat. Aber Hoppla, die sind ja rich­tig geil. Ich konnte nicht mehr genug von den Kartoffeln bekom­men und fand sie unglaub­lich lecker. So lecker, dass ich sie im Laufe der Woche unbe­dingt noch ein­mal machen werde.

Rezept Zutaten für 4 Portionen

  • 4 fest­ko­chende Kartoffeln
  • 100 g Scamorza
  • 25 g Parmesan
  • 20 g wei­che Butter
  • 3 EL Sahne
  • 1 EL gro­ber Dijonsenf
  • 1/2 Bund Schnittlauch
  • Salz und Pfeffer

Die Zutaten sind zwar laut Rezept für 4 Personen aus­ge­legt, das ist aber sicher abhän­gig von der Größe der Kartoffeln. Ich habe mit­tel­große Kartoffeln ver­wen­det und da haben die 4 Kartoffeln für 2 Personen gereicht.