Flammkuchen mit Kartoffeln und San Daniele Schinken

Am ver­gan­ge­nen Wochenende kam bei uns zwei Tage lang Flammkuchen auf den Tisch, der auf dem Pizzastein geba­cken wurde. Auf mei­ner Facebookseite sind die Fotos der Flammkuchen sehr gut ange­kom­men und des­halb gibt es heute auch die bei­den Rezepte der Flammkuchen. Schau dir auch mal das Rezept für den Flammkuchen mit Ziegenkäse und fri­schen Feigen an.

Für die Zubereitung des Flammkuchenteig nutze ich ein Rezept, das sich mitt­ler­weile sehr bewährt hat. Der Teig wird auf dem Pizzastein rich­tig schön kross und wirft Blasen, so wie ich das mag. Hier der Link zum Rezept für Flammkuchenteig.

Zubereitung • Flammkuchen mit Kartoffeln und San Daniele Schinken •

Flammkuchen mit Kartoffeln und San Daniele Schinken

Die Anregung für die­sen Flammkuchen stammt aus der Zeitschrift deli, dort wurde der glei­che Belag ver­wen­det, jedoch mit einem Pizzateig. Es funk­tio­niert als Flammkuchen aber min­des­tens genau so gut.

Zunächst wer­den 2–3 große Kartoffeln geschält und in ca. 0,5 cm in dünne Scheiben geschnit­ten. Die Kartoffeln wer­den dann in kochen­dem Salzwasser für ca. 2 Minuten blan­chiert, abge­gos­sen und soll­ten danach gut abtrop­fen. Nach dem Abtropfen die Kartoffelscheiben in eine Schüssel geben und mit 3 EL gutem Olivenöl, 1/2 TL Chilliflocken aus der Mühle sowie Salz wür­zen und vermischen.

Der Flammkuchen wird mit Creme Fraiche bestri­chen und in das Creme Fraiche kommt 1/2 TL Zitronenabrieb sowie 1 TL ganz fein gehackte Rosmarinnadeln, dazu Salz und Pfeffer. Alle Zutaten sorg­fäl­tig mit­ein­an­der verrühren.

Den Flammkuchenteig zunächst mit der Creme Fraiche bestrei­chen und dann mit den Kartoffelscheiben gleich­mä­ßig bele­gen. Im Ofen, am Besten auf dem Pizzastein, den Flammkuchen knusp­rig backen und nach dem Backen mit 2–3 Scheiben gezupf­tem San Daniele Schinken bele­gen. Wer mag, würzt noch mit etwas schwar­zen Pfeffer nach.

Ich fand den Flammkuchen mit Kartoffeln und Schinken sehr lecker.

Fazit: Ich fand ihn super! Die Kartoffeln haben mit dem lecke­ren Schinken (du kannst auch Parmaschinken neh­men!) super har­mo­niert. Diesen Flammkuchen wird es bestimmt häu­fi­ger mal geben.

Rezept Zutaten für 2–3 kleine Flammkuchen

  • 3 große Kartoffeln
  • 100 g Creme Fraiche
  • 1/2 TL Zitronenabrieb
  • 1 TL Rosmarin, fein gehackt
  • 1/2 TL Chilliflocken aus der Mühle
  • 3 EL Olivenöl
  • 6 Scheiben San Daniele Schinken oder Parmaschinken
  • Salz und Pfeffer
  • Flammkuchenteig Rezept

Kartoffelsalat {nach Alfons Schuhbeck}

Heute geht es mal um einen ech­ten Klassiker in mei­nem Blog, den Kartoffelsalat. Vom Kartoffelsalat gibt es bestimmt eine Million Varianten und hier bei mir im Ruhrpott wird der Kartoffelsalat gewöhn­lich mit einer Mayonnaise ange­macht. Sehr lecker und ein paar Tonnen habe ich davon bestimmt schon ver­putzt. :zwinker:

Der Kartoffelsalat, den ich dir hier vor­stelle, kommt ohne Mayonnaise aus. Er wird u.a mit einer (Geflügel)brühe ange­macht, was in vie­len Regionen in Deutschland die übli­chere Variante zur Mayonnaise ist. Ich mag beide Varianten sehr gerne und wech­sel nach Lust und Laune durch. Das Rezept für den heu­ti­gen Kartoffelsalat stammt von Alfons Schuhbeck aus sei­nem Buch „Meine baye­ri­sche Küche“ und da ver­wun­dert es auch nicht, dass der Salat am Ende noch mit einem ordent­li­chen Schuss brau­ner Butter ver­fei­nert wird. Weens sches macht.

Kartoffelsalat nach Alfons Schuhbeck zusammen mit einer knackigen Bockwurst

Zubereitung • Kartoffelsalat nach Alfons Schuhbeck •

Der Kartoffelsalat wird mit brau­ner Butter abge­schmeckt und du fin­dest hier Rezept für brau­ner Butter. Geht wirk­lich ein­fach und schnell.

Die Kartoffeln in gesal­ze­nem Wasser zusam­men mit dem Kümmel gar kochen. Abgießen, noch heiß pel­len und dann abküh­len las­sen. Die abge­kühl­ten Kartoffeln in ca. 0,5 cm dicke Scheiben schnei­den und in eine Schüssel geben.

Dieser Kartoffelsalat wird mit Brühe angemacht

Die Kartoffeln bekom­men eine Dressing und für die­ses Dressing wird zunächst die Geflügelbrühe erhitzt und in die warme Brühe wird der Essig und Senf ein­ge­rührt. Mit Salz (Vorsichtig! Die Brühe ist schon sal­zig.) einer guten Prise Cayennepfeffer und einer Prise Zucker wür­zen. Eine Hand voll Kartoffelscheiben zur Brühe geben und mit dem Stabmixer pürie­ren. Das Dressing noch ein­mal abschme­cken, evtl. nach­wür­zen und dann nach und nach unter die Kartoffelscheiben geben. Die Kartoffeln neh­men das Dressing nach und nach auf, dafür also ruhig ein biss­chen Zeit nehmen.

In der Zwischenzeit die Zwiebel fein wür­feln und in 1 EL Öl gla­sig andüns­ten. Die Gurke schä­len und in feine Scheiben schnei­den. Die braune Butter, die Zwiebeln, die Gurkenscheiben und etwas frisch gehackte Petersilie vor­sich­tig unter den Kartoffelsalat mischen. Wer mag, kann vor dem Servieren noch etwas gro­ben Pfeffer über den Salat geben. Und natür­lich schmeckt der Salat bes­ser, je lan­ger er durch­zie­hen darf (dann die Gurken erst kurz vor dem Servieren unter­mi­schen, damit sie den Salat nicht zu sehr verwässern).

Fazit: Der schmeckt ein­fach gut. Die braune Butter gibt dem Salat echt einen tol­len Buttergeschmack und nicht mit dem Cayennepfeffer gei­zen, dann wird der rich­tig lecker. Schöne Kartoffelsalat-Variante.

Wie magst du dei­nen Kartoffelsalat am liebs­ten? Mit Mayonnaise oder doch lie­ber mit Brühe?

Rezept Zutaten für 4 Portionen • Zubereitungszeit ca. 30 Minuten

  • 1 kg vor­wie­gend fest­ko­chende Kartoffel
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1/2 Salatgurke
  • 1/2 EL Kümmelsamen
  • 1 EL glatte Petersilie
  • 2 EL braune Butter
  • 1 EL ÖL
  • 400 ml Geflügelbrühe
  • 3 EL Rotweinessig
  • 1 EL schar­fer Senf
  • Cayennepfeffer, Salz, Zucker

Frühlingszwiebelsüppchen mit Kartoffel-Speck-Klößchen {nach Frank Rosin}

Reste­ver­wer­tung wird lei­der bei mir nicht so groß geschrie­ben und ich schmeiße deut­lich zu viele Lebensmittel weg. Mich ärgert das wirk­lich sehr und ich gelobe Besserung! Das Resteverwertung wirk­lich lecker sein kann, zeigt mein heu­ti­ges Rezept. Die Frühlingszwiebelsuppe mit Kartoffel-Speck-Klößchen wurde kom­plett mit den Resten aus mei­nem Kühlschrank gekocht und das Ergebnis ist echt toll.

Das Süppchen und auch die Kartoffel-Speck-Klösse stammt (mal wie­der) aus dem Buch von Frank Rosin „Neue deut­sche Küche“. Mittlerweile gehört das Buch zu mei­nem aktu­el­len Kochbuch-Favoriten und ich habe schon eini­ges dar­aus zubereitet.

Frühlingszwiebelsüppchen mit Kartoffel-Speck-Klößchen

Zubereitung • Kartoffel-Speck-Klößchen •

Die Kartoffeln in gesal­ze­nem Wasser ca. 20 Minuten garen, dann abgie­ßen, aus­d­ap­fen las­sen und noch warm pellen.

In der Zwischenzeit das Weißbrot den Speck sowie die Schalotte fein wür­feln. Den Kerbel eben­falls fein hacken. Die Butter in einer Pfanne erhit­zen und die Weißbrotwürfel anrös­ten und bei­seite stel­len. das Öl in die Pfanne geben und darin den Speck anbra­ten und kurz bevor der Speck ange­bra­ten ist, die Schalottenwürfel hin­zu­fü­gen und kurz mitbraten.

Kartoffel-Speck-Klösse

die fer­tige Kartoffel-Speck-Masse.

Gesalzenes Wasser in einem Topf erhit­zen, darin wer­den gleich die Kartoffel-Klösse gegart. In einer Schüssel die noch war­men Kartoffeln zer­drü­cken und mit dem Weißbrot, Speck, Schalotten, Kerbel und dem Ei ver­men­gen. Mit Salz und Pfeffer abschme­cken und aus der Kartoffelmasse mit einem klei­nen Löffel kleine Klößchen for­men. Die Klösse in dem sie­den­den Salzwasser ca. 5 Minuten gar zie­hen las­sen und warm stellen.

Zubereitung • Frühlingszwiebelsüppchen •

Die Schalotten fein wür­feln und von den Frühlingszwiebeln nur die hel­len Teine fein hacken. Die grü­nen Teile eig­nen sich hier gut als Deko, beim Servieren. 1 El Butter in einem Topf erhit­zen, die Schalottenwürfel gla­sig andüns­ten und mit Salz, Pfeffer und Zucker wür­zen. 1 wei­tere Minuten andüns­ten und dann mit dem Weißwein ablö­schen und die Flüssigkeit auf die Hälfte redu­zie­ren.

Die Brühe angie­ßen, das Creme Fraiche unter­rüh­ren und die Frühlingszwiebeln hin­zu­fü­gen. Die Suppe 5 Minuten köcheln las­sen, dann vom Herd neh­men und mit dem Stabmixer fein mixen. Die Suppe mit Salz, Pfeffer und Zucker abschme­cken und die rest­li­che kalte Butter dazu­ge­ben. Mit dem Stabmixer mixen, bis die Suppe leicht schau­mig ist (auf­mon­tie­ren). Die Suppe mit den Kartoffel-Speck-Klößchen servieren.

Eine tolle Vorspeise diese Frühlingszwiebelsuppe.

Fazit: Das ist ein lecke­res Süppchen, da kann man echt nix sagen. Ein biss­chen hatte ich befürch­tet, dass der Geschmack der Frühlingszwiebeln zu domi­nant sein würde, aber die Sorge war unbe­grün­det. Die Kartoffel-Speck-Klößchen sind aber auf jeden Fall ein Muss bei die­ser Suppe und sie run­den das Süppchen geschmack­lich sehr gut ab. Die Klößchen gehö­ren jetzt schon zu mei­nen Favoriten und sie wer­den bestimmt bei dem ein oder ande­ren Gericht wie­der auftauchen.

Auf mei­nem Blog fin­dest du übri­gens auch noch mehr Frank Rosin Rezepte.

Rezept Zutaten für 4 Portionen • Zubereitungszeit ca. 60 Minuten

Zutaten Kartoffel-Speck-Klösse:

  • 200 g meh­lige Kartoffeln
  • 50 g Weißbrot
  • 40 g geräu­cher­ten Speck
  • 1/2 Schalotte
  • 1 kleine Handvoll Kerbel, fein gehackt
  • 1 EL Butter
  • 1 EL Rapsöl
  • 1 Ei
  • Salz und Pfeffer

Zutaten Frühlingszwiebelsuppe:

  • 2 Bund Frühlingszwiebeln
  • 1 Schalotte
  • 100 ml Weißwein
  • 1,2 L Gemüsebrühe
  • 2 EL Creme Fraiche
  • 2 EL kalte Butter
  • Salz, Pfeffer und Zucker

Kartoffeltarte mit Ziegenkäse {nach Björn Freitag}

Vor eini­ger Zeit habe ich mal wie­der meine Sammlung Kochbücher von bekann­ten TV Köchen ver­grö­ßert und mir das Kochbuch „Sterne-Snacks — Kleine Zaubereien aus der Sterneküche“ von Björn Freitag gegönnt. Ein wirk­lich tol­les Buch von rich­tig guter Qualität, aus dem ich ganz sicher noch einige Rezepte kochen werde.

Kleine Snacks finde ich näm­lich wirk­lich groß­ar­tig und am ver­gan­ge­nen Wochenende wollte ich für den sonn­ta­g­li­chen TV-Serien Abend eine Kleinigkeit auf den Tisch stel­len, sowas zum weg­knap­pern halt :smile: und da fiel mir sofort die Kartoffeltarte mit Ziegenkäse aus dem o.g. Buch ein. Das klang doch nach dem per­fek­ten Snack für einen chil­li­gen Abend.

Eine kleine aber feine Kartoffeltarte mit Ziegenkäse

Zubereitung • Kartoffeltarte mit Ziegenkäse •

Zunächst die Kartoffeln kochen, leicht abküh­len las­sen, pel­len und in kleine Würfel schnei­den. Jetzt geht es an den Mürbeteig.

Für den Mürbeteig das Mehl in eine Schüssel geben, Butter in klei­nen Würfeln, 1 Ei, etwas Salz hin­zu­fü­gen und alles mit dem Knethaken des Handrühres zu einem geschmei­di­gen Teig ver­ar­bei­ten. Ich knete immer mit der Maschine vor und sobald der Teig krü­me­lig wird, knete ich mit der Hand wei­ter bis er geschmei­dig ist. Aus dem Teig eine Kugel for­men und ihn für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Nach 30 Minuten den Ofen auf 200° C Ober– Unterhitze vor­hei­zen. Den Teig dünn aus­rol­len, aus­ste­chen und in die zuvor gefet­te­ten Tarteförmchen geben. Das Pergamentpapier auf die Tarteförmchen legen, mit den Hülsenfrüchten beschwe­ren und für ca. 15 Minuten im vor­ge­heiz­ten Backofen blindbacken.

Den Ziegenkäse zusam­men mit den Kartoffelwürfeln, der Creme Double sowie 1 Ei in eine Schüssel geben, mit­ein­an­der ver­mi­schen, (vor­sich­tig — der Ziegenkäse bringt schon Salz mit) sal­zen und pfef­fern und 2 EL fein gehack­ten Schnittlauch unter­he­ben. Die Tarteförmchen nach 15 Minuten aus dem Ofen neh­men, das Pergemantpapier ent­fer­nen :eyebrows: und die Kartoffel-Ziegenkäse-Mischung auf die Tarteförmchen ver­tei­len. Für wei­tere ca. 20–25 Minuten im Ofen backen und dann ent­we­der warm oder auch kalt servieren.

Eine leckere Kleinigkeit für Ziegenkäse-Fans

Fazit: Das mag ich! Generell bin ich ja gro­ßer Fan von klei­nen Leckereien, seien es Tapas oder Dim Sum oder eben gutes Fingerfood. Die Tartelettes von Björn Freitag schme­cken sehr fein und sind dem­ent­spre­chend auch ruck­zuck weg­ge­putzt. Du soll­test auf jeden Fall genug davon zube­rei­ten und unbe­dingt dar­auf ach­ten, dass du einen Ziegenkäse mit ein biss­chen Aroma ver­wen­dest. Dann macht diese Tarte mal so rich­tig Spaß.

Weil ich die Tarte so lecker fand und vor ein paar Tagen auch schon die Aprikosen-Tarte mit Thymian in null­kom­ma­nix weg­schnap­pu­lierte, bin ich ein biss­chen im Tarte Fieber. Deshalb mal meine Frage an dich; was ist deine liebste Tarte und hast du evtl. ein Rezept für eine leckere Tarte für mich?

Falls ja, schreibe mir doch ein­fach den Link zum Rezept oder dein Rezept in die Kommentare, ich freue mich dar­auf! :smile:

Rezept Zutaten für 6–8 kleine Tartelettes • Zubereitungszeit ins­ge­samt ca. 90 Minuten

  • 200 g meh­lige Kartoffeln
  • 200 g Ziegenkäse (z.b Picandou)
  • 100 g Creme Double
  • 200 g Mehl
  • 100 g Butter
  • 2 Eier
  • hal­bes Bund Schnittlauch
  • Salz, schwar­zer Pfeffer
  • Pergamentpapier

Kartoffel-Mousseline {nach Christian Rach}

Für den welt­bes­ten Schweinebauch mit kros­ser Schwarte habe ich eine Beilage gesucht und der ewige Klassiker Kartoffelpüree passt ja immer beson­ders gut zu Schweinebraten. Da der Schweinebauch wirk­lich etwas ganz Besonderes wer­den sollte, wollte ich auch beim Kartoffelbrei mal neue Wege gehen und habe mich für eine Kartoffel-Mousseline nach einem Rezept von Christian Rach, aus sei­nem Buch „Das Kochgesetzbuch“, ent­schie­den.

Kartoffel-Mousseline nach Christian Rach

Kartoffel-Mousseline sagt dir nicht? Da sind wir schon zu Zweit :biggrin: aber glück­li­cher­weise erklärt uns der Christian Rach in sei­nem Buch gleich mal den Unterschied zwi­schen Kartoffelbrei und Kartoffel-Mousseline:

Der Unterschied zwi­schen Kartoffelpüree und Kartoffelmousseline: Durch eine ver­mehrte Flüssigkeits– bzw. Fettzugabe wird aus dem Püree eine Mousseline, also ein etwas flüs­si­ge­res Püree, das durch das Sieb gestri­chen und mit geschla­ge­ner Sahne ver­fei­nert wurde.

Ist das auch geklärt. Dann kön­nen wir uns ja an die Zubereitung machen.

Zubereitung • Kartoffel-Mousseline •

Die Kartoffeln schä­len, waschen und je nach Größe vier­teln und in leicht gesal­ze­nem Wasser weich kochen. Das Wasser abgie­ßen und die Kartoffeln kurz aus­damp­fen las­sen. Danach die Kartoffeln durch eine Kartoffelpresse geben.

Die Milch zum Kochen brin­gen und zusam­men mit der Butter unter das Kartoffelpüree rüh­ren. Die Mousseline kann sehr viel Butter ver­tra­gen, also ent­spre­chend die Milchmenge anpas­sen. Ich habe für meine Mousseline 100 g Butter ver­wen­det und ca. 100–150 ml Milch. Da musst du am Ende selbst schauen, wel­che Konsistenz der Mousseline dir am ehes­ten zusagt.

Wenn du magst, kannst du noch 2 EL geschla­gene Sahne unter die Mousseline heben. Dabei daran den­ken, dass das Püree dadurch auch etwas flüs­si­ger wird. Also beim Einrühren der Butter und der Milch ent­spre­chend weni­ger Milch neh­men. Nun die Mousseline nur noch mit Salz, Pfeffer und einer guten Prise Muskat würzen.

Der beste Schweinebauch mit krosser Schwarte.

Fazit: Ohje, das ist aber mal ver­dammt lecker. Total über­ra­schend, bei der Menge an Butter und Sahne. :biggrin: Ganz sicher würde ich nicht jeden Tag ein sol­ches Kartoffelpüree auf den Tisch brin­gen, dafür ist es dann doch zu gehalt­voll. Aber im Rahmen eines beson­de­ren Menüs oder Anlass, ist diese Kartoffel-Mousseline ein ech­ter Knaller. Wenn du also mal jeman­den beson­ders ver­wöh­nen willst, ist das dein Püree.

Wie viel Butter kommt in dein Püree? Und hast du schon mal geschla­gene Sahne unter dein Püree gezo­genMagst du dein Püree eher fes­ter oder darf es auch gerne ein biss­chen flüs­si­ger sein

Rezept Zutaten für 4 Portionen • Zubereitungszeit ca. 30 Minuten

  • 500 g meh­lige Kartoffeln
  • ca. 150–250 ml Milch
  • 50–150 g Butter
  • evtl. 2 EL geschla­gene Shane
  • Muskat
  • Salz und Pfeffer

Bratkartoffeln mit Blutwurst

Damit der Blog hier nicht völ­lig ver­waist, gibt es auf die Schnelle ein typi­sches Männergericht; Bratkartoffeln und zwar mit Blutwurscht! Gefunden habe ich das Rezept im Buch Street Food von Mario Kotaska, als „Uli Krauses Blutwurst-Bratkartoffeln“.

Bratkartoffeln mit Blutwurst

Der größte Blutwurst-Fan auf dem Planeten bin ich zwar nicht, aber wenn mich mal die Lust auf Blut(wurst) über­kommt, schlage ich gerne rich­tig zu und pro­biere auch gerne ein biss­chen was aus. Als ich die Bratkartoffeln mit Blutwurst (sowie roten Zwiebeln und Frühlingszwiebeln) ent­deckt hatte war klar, das muss ich auf jeden Fall ausprobieren.

Also ran an die Kartoffeln und am Besten schon am Vortag ein paar fest­ko­chende, unge­schälte Kartoffeln kochen. Ausdampfen las­sen, pel­len und in ca. 0,5 cm dünne Scheiben schneiden.

Am nächs­ten Tag die Kartoffeln in Sonneblumenöl von bei­den Seiten gold­gelb bra­ten. In die­sem Fall habe ich Sonnenblumenöl ver­wen­det, weil es im Rezept ange­ge­ben war. Im Regelfall brate ich die Kartoffeln eher in Butterschmalz, weil ich die­sen fei­nen Buttergeschmack an den Kartoffeln sehr mag.

Wichtig beim Braten von Bratkartoffeln ist Geduld, also die Hitze nicht so heiß ein­stel­len und die Kartoffeln nicht so häu­fig wen­den. Einfach so viele Kartoffelscheiben in die Pfanne geben, dass sie sich nicht über­la­gern und dann in Ruhe, in meh­re­ren Portionen, lang­sam von bei­den Seiten gold­geld bra­ten (ein­mal wen­den reicht voll­kom­men aus). So gelin­gen sie immer! Die Kartoffeln nach dem Braten aus der Pfanne neh­men und auf einem Küchentuch ent­fet­ten las­sen. Warm stellen.

Die rote Zwiebel in Würfel schnei­den und in einer Pfanne, in etwas Butter, gla­sig anschwit­zen. Anders als im Rezept ange­ge­ben (dort wer­den die Frühlingszwiebeln fein geschnit­ten und nicht vorab ange­bra­ten), habe ich die Frühlingszwiebeln grob geschnit­ten und eben­falls in der Pfanne kurz ange­schwitzt. So mag ich sie ein­fach lieber.

Nun die Blutwurst in die Pfanne zu den Zwiebeln geben und leicht schmel­zen las­sen. Die Kartoffelscheiben hin­ein geben, sal­zen und pfef­fern und alle Zutaten kurz mit­ein­an­der ver­mi­schen. Fertig.

Im Rezept wurde noch Schnittlauch zu den Bratkartoffeln gege­ben und oben­drauf gab es ein Wachtelei. Bestimmt ganz lecker und klappt sicher auch mit einem Hühnerei, falls die Wachteln gerade Ausgang haben.

Blutwurst und Bratkartoffeln

Als Fazit kann ich die Blutwurst-Bratkartoffeln auf jeden Fall emp­feh­len. Natürlich sollte es eine gute Blutwurst sein, dann ist das eine tolle Bratkartoffel Variante.

Zutaten für ca. 2 Portionen • Zubereitungszeit ca. 20 Minuten

  • 300 g fest­ko­chende Kartoffeln
  • 100 g Blutwurst
  • 1 kleine rote Zwiebel
  • 1/2 Bund Frühlingszwiebeln

Kartoffelsuppe mit Kürbis

Eigentlich bin ich ja kein Suppenfan und das wird sich in die­sem Leben wohl auch nicht mehr ändern. Es gibt aber 1–2 Suppen, die ich dann doch sehr gerne esse und dazu gehört eine leckere Kartoffelsuppe.

Beim Stöbern im aktu­el­len Heft „essen & trin­ken — für jeden Tag — Ausgabe 10/12″ ent­deckte ich ein Rezept für eine Kartoffelsuppe mit Süßkartoffeleinlage. Das fand ich ganz inter­es­sant und des­halb wollte ich die Suppe mal nachkochen.

Eine leckere Kartoffelsuppe mit Kürbis als Einlage

Blöderweise habe ich keine Süßkartoffel kau­fen kön­nen und habe kur­zer­hand, als Alternative, zu mei­nem neuen bes­ten Freund dem Hokaido Kürbis gegrif­fen. Das sollte eigent­lich auch passen.

Zutaten für 2 Portionen • Zubereitungszeit ca. 40 Minuten

  • 800 g Kartoffeln
  • 1 Gemüsezwiebel
  • 1/2 Hokaido Kürbis
  • 5 Stiele fri­scher Majoran
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1,3 l Gemüsebrühe
  • 200 ml Schlagsahne
  • 4 EL Butter
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer, Muskat, gemah­le­nen Chilliflocken

Zu Beginn die Gemüsezwiebel fein wür­feln sowie die Kartoffeln schä­len und wür­feln. Bei den Kartoffeln habe ich eher grob gewür­felt, weil die Suppe spä­ter ohne­hin püriert wird.

In einem Topf 2 EL Butter bei mitt­le­rer Hitze zer­las­sen und die Zwiebeln und Kartoffeln ca. 5 Min andüns­ten. Mit Salz und Pfeffer wür­zen und mit der Gemüsebrühe und der Schlagsahne auf­gie­ßen. 2 Majoranstiele sowie 2 Lorbeerblätter zuge­ben, alles kurz auf­ko­chen und dann zuge­deckt bei mitt­le­rer Hitze ca. 25 Minuten garen.

In der Zwischenzeit den Hokaido Kürbis schä­len (muss nicht sein, er kann auch mit Schale geges­sen wer­den) und in ca. 1 cm kleine Stücke wür­feln. Eine Pfanne auf mitt­le­rer Stufe erhit­zen, 1 El Olivenöl und 2 EL Butter hin­ein­ge­ben und den Kürbis ca. 10–12 Minuten braten.

Die Blätter von 3 Stielen Majoran abzup­fen, fein hacken und zu dem garen Kürbis geben. Den Kürbis nun noch mit Salz, Pfeffer und 1 Messerspritze Chilliflocken würzen.

Jetzt kann es auch schon ans Eingemachte gehen. Aus der Suppe Lorbeer und Majoran ent­fer­nen und die Suppe mit einem Pürierstab sehr fein pürie­ren. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschme­cken. In einem vor­ge­wärm­ten Teller anrich­ten und als Topping den gebra­te­nen Kürbis hineingeben.

Der Kürbis als Topping gibt der Kartoffelsuppe ein bisschen Pepp

Mein Resümee:

Ganz lecker das Süppchen. Schön kar­tof­fe­lig, sehr cre­mige Konsistenz und das Topping mit dem gebra­te­nen Hokaido Kürbis passte tat­säch­lich rich­tig gut. Ohne die­ses Topping wäre mir die Suppe auch ein biss­chen zu lang­wei­lig gewe­sen, weil sie eben schon sehr pur nach Kartoffeln schmeckt.

Ich habe übri­gens zum ers­ten Mal fri­schen Majoran ver­wen­det und fand die dezente Majoran-Note rich­tig gut. Getrockneter ist mir immer zu über­powert, da gefällt mir der fri­sche Majoran wesent­lich besser.

Könnt ihr zu einer lecke­ren Kartoffelsuppe auch nicht nein sagen oder geht ihr Suppen eher aus dem Weg? Oder liebt ihr Suppen heiß und innig, so wie meine Frau?