Zitronen-Brathuhn mit gerös­te­ten Kartoffeln {nach Jamie Oliver}

Ich liebe Hähnchen! Aber bitte nicht diese geschmack­lo­sen Hähnchen, die man im Supermarkt oder beim Discounter als Hähnchen ver­kauft bekommt, die haben mit einem lecke­ren Hähnchen wirk­lich nichts mehr zu tun. Erst wenn man mal wie­der ein ech­tes Maishähnchen auf dem Teller hatte weiß man wie­der, wie gut das eigent­lich schme­cken kann. Wie toll der Eigengeschmack ist.

Natürlich soll­ten wir immer und über­all auf die Qualität unse­rer Lebensmittel ach­ten und gerade beim Fleisch am Besten nichts mehr aus Massentierhaltung kau­fen, aber beim Hähnchen gilt das wirk­lich ganz beson­ders. Der geschmack­li­che Unterschied zwi­schen einem Wiesenhof Hähnchen und einem z.B Kikok Hähnchen ist gigan­tisch! Der Preisliche Unterschied ist es nicht.

Zitronen-Brathuhn mit gerösteten Kartoffeln nach Jamie Oliver

Bei mei­nem heu­ti­gen Gericht hängt alles von der Qualität das Hähnchens ab. Das Rezept zum Zitronen-Brathuhn mit gerös­te­ten Kartoffeln stammt von Jamie Oliver und aus sei­nem Buch „Essen ist fer­tig!“. Es ist ein ganz sim­ples Rezept, das jedes mal wie­der ganz toll schmeckt. Du wirst es lieben!

Zubereitung • Zitronen-Brathuhn & gerös­tete Kartoffeln •

Die Kartoffeln schä­len und in gleich­große Stücke schnei­den. Die Knoblauchzehen von der Knolle tren­nen und mit Schale am Besten in ein Teefilterbeutelchen geben. Die Zehen wer­den gleich mit den Kartoffeln zusam­men gekocht und dann spä­ter noch als Füllung für das Hähnchen ver­wen­det. Du kannst sie natür­lich auch ein­fach mit ins Kochwasser geben, musst sie dann aber nach dem Abgießen des Kochwassers von den Kartoffeln tren­nen. Ein Teebeutel erleich­tert dir die Arbeit :smile:

Die Kartoffeln zusam­men mit der Zitrone und den Knoblauchzehen in gesal­ze­nem Wasser 12 Minuten kochen, dann in ein Sieb abgie­ßen und 1 Minute aus­damp­fen las­sen. Die Zitrone und den Knoblauch ent­fer­nen (nicht weg­wer­fen!) und die Kartoffeln zurück in den Topf geben und mehr­mals durch­schwen­ken, damit die Außenhülle der Kartoffeln ange­raut wird. Das macht sie knusp­ri­ger! Die Kartoffeln bei­seite stellen.

Den Ofen auf 190°C vor­hei­zen und das Hähnchen innen und außen mit ordent­lich Salz und Pfeffer wür­zen. Das Hähnchen mit den Knoblauchzehen und dem Thymian fül­len. Die Zitrone ein paar Mal mit einer Messerspitze ein­ste­chen und eben­falls in die Bauchhöhe des Hähnchen stop­fen. Das Hähnchen mit der Brustseite nach oben in einen Bräter legen und im vor­ge­heiz­ten Ofen für ca. 45 Minuten bra­ten. Nach 45 Minuten den Bräter aus dem Ofen holen und das Hähnchen kurz bei­seite legen.

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Ein Blick in den Ofen — das riecht schon sooooo lecker!

Im Bräter sollte sich etwas aus­ge­tre­te­nes Fett befin­den. Die Kartoffeln in die­sem Fett wen­den (sollte nicht genug Fett aus­ge­tre­ten sein, kannst du etwas Olivenöl hin­zu­fü­gen) und im Bräter ver­tei­len, leicht sal­zen. Jamie gibt an die­ser Stelle noch einige Rosmarinnadeln hinzu. In der Mitte des Bräters Platz las­sen und dort das Hähnchen mit der Brustseite nach oben hin­ein­le­gen, wie­der in den Ofen schie­ben und für ca. wei­tere 45 Minuten bra­ten. Zwischendurch die Kartoffeln ein­mal wen­den und ca. 15 Minuten vor dem Ende das Hähnchen mit dem Bacon belegen.

Die Zeit bis das Fleisch gar ist, hängt wie immer vom Gewicht des Hähnchen ab und auch von der gleich­mä­ßi­gen Temperatur des Ofens. Um zu über­prü­fen, ob das Fleisch bereits gar ist, ste­che ich immer mit einer Fleischnadel bzw. einem Holzspieß in die Keule des Hähnchen und wenn kla­rer Saft aus­läuft ist es gar. Lieber frü­her über­prü­fen, als zu spät. Es gibt nichts schlim­me­res, als ein tro­cke­nes Hähnchen!

Sobald das Fleisch gar ist, aus dem Ofen holen und einige Minuten ruhen las­sen. Ich ver­wende dazu eine Warmhaltelampe, die sich mitt­ler­weile wirk­lich bewährt hat. Ich halte damit auch Steaks warm oder Püree etc. oder alles was noch warm blei­ben muss, bis alle Zutaten des Gerichts fer­tig sind. Ich liebe das Teil und möchte nicht mehr ohne sein!

Sollten die Kartoffeln noch nicht gold­braun sein, kannst du den Bräter noch ein­mal kurz in den Ofen geben, die Temperatur erhö­hen und sie nach­bräu­nen. Das geht per­fekt, solange das Hähnchen noch ruht. Vor dem Servieren den Bacon ent­fer­nen und über die Kartoffeln krüm­meln, lei­der habe ich das auf dem Foto ver­ges­sen :rolleyes: die Zitrone und den Knoblauch aus dem Innern ent­fer­nen, die Zitrone weg­wer­fen und den Knoblauch aus der Schale drü­cken und mit einer Gabel zu einer Paste zer­drü­cken und die Haut des Hähnchen damit einreiben.

Ein leckeres Brathähnchen schmeckt doch jedem!

Fazit: Das ist lecker, das ist sogar rich­tig geil lecker! Mit einem Hähnchen in einer sehr guten Qualität, am Besten mit Mais gefüt­tert, schmeckt das Superklasse. Natürlich muss man Knoblauch mögen, beson­ders wenn man das Hähnchen mit der Paste noch ein­reibt, aber das ist ja eh klar. Und wer nicht so viel Knoblauch mag, der nimmt nur ein paar Zehen anstatt einer Knolle. Das ist ja kein Problem.

Die gerös­te­ten Kartoffeln gefal­len mir auch super und wer Lust hat, träu­felt vor dem Servieren mal ein paar Spritzer Essig über die lecke­ren Knollen. Schmeckt super!

Rezept Zutaten für 4 Portionen • Zubereitungszeit ca. 120 Minuten

  • 1 Hähnchen, ca. 2 kg, küchenfertig
  • 1 große Bio-Zitrone
  • 1 ganze Knoblauchknolle
  • 8 Scheiben Bacon
  • 2 kg Kartoffeln, meh­lig oder über­wie­gend kochend
  • 1 Hand voll fri­scher Thymian
  • Salz und Pfeffer

Reissalat mit knusp­ri­gem Schweinebauch {nach Jamie Oliver}

Es ist schon eine Weile her das ich etwas von mei­nem Lieblingskoch Jamie Oliver gekocht habe. Mittlerweile habe ich doch schon ein statt­li­che Sammlung an Kochbüchern und ver­su­che mög­lichst alle Bücher mal zu nut­zen. Aber Jamie ist immer noch mein Favorit, weil er mich als Erster für das Kochen begeis­tert hat.

Heute gibt es einen Reissalat mit knusp­ri­gem Schweinebauch aus dem Jamie Oliver Buch „Zu Gast bei Jamie“. Ich bin ja gro­ßer Schweinebauchfan und wenn er dann noch süß­lich kara­mel­li­siert wird, so wie in die­sem Rezept, dann könnte das mal wie­der genau mein Ding sein.

Ein fruchtiger Reissalat mit knusprigem Schweinebauch

Zubereitung • Reissalat mit knusp­ri­gem Schweinebauch •

Den Backofen auf 200°C vor­hei­zen und schon mal den Basmatireis nach Packungsanweisung kochen. Den Schweinebauch erst in ca. 1,5 cm dicke Scheiben und dann in 1,5 cm dicke Streifen schnei­den. Du kannst natür­lich auch direkt den Schweinebauch in Scheiben kau­fen, dann bist schon mal klü­ger als ich! Als nächs­tes die Äpfel vier­teln, das Kerngehäuse ver­wen­den und die Äpfel in Stücke schnei­den, die ähn­lich groß sind wie die Schweinebauchstücken. Wenn sie ein biss­chen grö­ßer wer­den ist das auch kein Problem, sie ver­ko­chen ohne­hin stark.

Da ich immer ganz gerne schon alle Zutaten parat habe, bevor ich mich an das Kochen mache, hacke ich die Walnüsse noch grob durch, zupfe die Thymianblätter von den Stielen, hacke die Petersilie fein durch und schnei­den die Frühlingszwiebeln in Ringe. Noch schnell die Orange aus­pres­sen und dann kann die Pfanne ange­heizt werden.

Das Fleisch wird erst angebraten und kommt danach in den Ofen

Die Pfanne (die Größte die du hast!) auf­set­zen, gut vor­hei­zen und den Schweinebauch zusam­men mit den Lorbeerblättern und dem Rosmarin hin­ein­ge­ben und den Bauch schön knusp­rig aus­bra­ten. Sobald das gesche­hen ist, die Kräuter aus der Pfanne neh­men, einen gro­ßen Teil vom aus­ge­tre­te­nen Fett abgie­ßen und das Fleisch sal­zen und pfeffern.

Die Apfelstücke zusam­men mit den Walnüssen, Honig, Thymian und dem Orangesanft zum Fleisch in die Pfanne geben. Ein biss­chen Olivenöl dar­über geben und alles gut mit­ein­an­der ver­mi­schen. Die Pfanne für etwa 20 Minuten in den vor­ge­heiz­ten Backofen geben und bräu­nen las­sen, zwi­schen­durch mal Umrühren, damit nichts anbrennt.

Den Reis ist eine Schüssel geben, die Pfanne aus dem Ofen neh­men und den Inhalt eben­falls in die Schüssel zum Reis geben. Die Pfanne auf den Herd stel­len und den Bratensatz mit dem Essig losko­chen und in die Schüssel gie­ßen. Die Petersilie und die Frühlingszwiebeln hin­zu­fü­gen und alles gut mit­ein­an­der ver­men­gen. Mit einer guten Prise Piment d’Espelette (Alternativ Chilliflocken oder auch Paprikapulver) wür­zen und mit Salz und Pfeffer abschme­cken. Warm oder kalt ser­vie­ren, es geht beides.

Reissalat mit Schweinebauch nach Jamie Oliver

Fazit: Nicht schlecht! Aber, das Gericht hat mich lei­der nicht aus den Socke gehauen. Ich kann gar nicht so genau sagen, warum nicht. Vielleicht war es mir zu süß und geschmack­lich auch ein biss­chen zu flach. Ohne das Piment d’Espelette, das im ursprüng­li­chen Rezept nicht ent­hal­ten war, war es sogar ein biss­chen lang­wei­lig. Meine Frau fand es wie­derum ganz gut, manch­mal ist es eben doch Geschmackssache.

Rezept Zutaten für 2 Portionen • Zubereitungszeit ca. 20 Minuten

  • 700 g Schweinebauch
  • 300 g Vollkornreis oder Basmaitreis
  • 3 säu­er­li­che Äpfel
  • 50 g Walnusskerne
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 2 fri­sche Lorbeerblätter
  • 2 Zweige Rosmarin
  • 1 EL fri­sche Thymianblätter
  • 1 Bund glatte Petersilie
  • 2 EL Honig
  • 2–3 EL Apfelessig
  • Saft von 1 Orange
  • Salz und Pfeffer
  • 1 gute Prise Piment d’Espelette

Gebackene Süßkartoffel mit Mozzarella {nach Jamie Oliver}

Heute habe ich mal wie­der ein Jamie Oliver Rezept für dich, der mich ja erst zum Kochen gebracht hat und des­halb so etwas wie mein Kochidol ist. Jamie war jetzt jedoch schon län­ger kein Thema mehr in mei­nem Blog, weil ich durch meine Leidenschaft für Kochbücher (Hier fin­dest du eine Liste mit mei­nen der­zeit 5 liebs­ten Kochbüchern) mitt­ler­weile deut­lich weni­ger zu sei­nen Kochbüchern greife. Ich liebe es ein­fach, so viele unter­schied­li­che Stile wie mög­lich aus­zu­pro­bie­ren und dadurch immer wie­der etwas Neues zu ent­de­cken und zu lernen.

Trotzdem bleib Jamie natür­lich einer mei­nen abso­lu­ten Lieblingsköche und seine Gerichte begeis­tern mich immer wie­der aufs Neue. Im heu­ti­gen Rezept steht die Süßkartoffel im Mittelpunkt und das Gericht ist wirk­lich ein Gedicht. Superlecker, vege­ta­risch und total unkom­pli­ziert in der Zubereitung

Gebackene Süßkartoffel mit Mozzarella

Zubereitung • Gebackene Süßkartoffel mit Mozzarella •

Den Ofen auf 190° C vor­hei­zen. Die Süßkartoffel waschen, abtrock­nen und mit einer Gabel mehr­mals ein­ste­chen, damit sie beim Backen im Ofen nicht aufplatzt.

Die Kartoffel mehrmals einstechen, damit sie beim Backen im Ofen nicht aufplatzt.

Die Kartoffel mit Olivenöl und Meersalz rundum ein­rei­ben, in Alufolie wickeln und im vor­ge­heiz­ten Ofen ca. 60–80 Minuten backen. Die Backzeit hängt von der Dicke der Kartoffel ab und es kann nicht scha­den die Kartoffel zwi­schen­durch mal aus dem Ofen zu holen und mit einem spit­zen Messer ein­zu­ste­chen, um zu gucken, ob sie schon gar ist.

Kurz vor Ende der Garzeit die Chillischote in feine Würfel schnei­den und das Basilikum hacken. Die fer­tig gegarte Kartoffel aus dem Ofen holen, aus der Folie wickeln, oben ein­schnei­den und durch seit­li­chen Druck die Kartoffel oben auf­plat­zen las­sen. Bei sehr gro­ßen Kartoffeln kann man die Kartoffel auch hal­bie­ren, ein biss­chen vom Fruchtfleisch aus­lö­sen und dann befül­len. So habe ich das bei der Kartoffel auf dem Foto auch gemacht, die war näm­lich ein ziem­li­cher Oschi.

Eine Butterflocke auf die Kartoffel geben und sie mit dem gezupf­ten Büffelmozzarella bele­gen. Ein biss­chen gehack­tes Basilikum sowie Zitronenabrieb und die Chilliwürfel auf den Mozzarella geben und mit ein wenig Zitronensaft sowie gutes Olivenöl beträu­feln. Mit Salz und Pfeffer wür­zen und es sich schme­cken lassen.

Eine sehr leckere Art Süßkartoffeln zu essen.

Fazit: Wer bis­her der Süßkartoffel erfolg­reich aus dem Weg gegan­gen ist, der sollte unbe­dingt ein­mal die­ses Rezept aus­pro­bie­ren. Für mich eine der bes­ten Arten, die Süßkartoffel zu genießen.

Die Kartoffel hat eine leicht kara­mel­li­sierte Süße, die sich super mit dem cre­mi­gen Mozzarella ver­bin­det. Dazu etwas Schärfe durch die Chilli, das fruch­tige durch die Zitrone und das fri­sche durch den Basilikum, ich liebe es! Eine tolle Idee von Jamie Oliver.

Rezept Zutaten für 2 Portionen • Zubereitungszeit ca. 10 Minuten • Backzeitt ca. 60–80 Minuten

  • 2 Süßkartoffeln
  • 1 Büffelmozzarella
  • Zitronenabrieb einer 1/2 Zitrone
  • 2 Spritzer Zitronensaft
  • 1 Handvoll Basilikumblätter
  • 1 Chillischote
  • Gutes Olivenöl
  • Meersalz, Salz und Pfeffer

Zwiebelsuppe nach Jamie Oliver

Vor ein paar Monaten hatte ich für meine Frau eine Zwiebelsuppe nach einem Rezept von Jamie Oliver gekocht. Gefunden hatte ich das Rezept in sei­nem Buch „Jamie Oliver — Essen ist fer­tig“ auf Seite 160.

Laut Jamie ist diese Zwiebelsuppe die Beste aller Zwiebelsuppen und mein Frau war begeis­tert von ihr. Ich habe ihr damals ver­spro­chen, die Zwiebelsuppe bald wie­der zu kochen und sie freute sich schon tie­risch darauf.

Die laut Jamie Oliver Beste aller Zwiebelsuppen.

Zutaten für 4 Portionen • Zubereitungszeit ca. 1 Stunde und 15 Minuten

  • 1 kg Zwiebeln
  • 6 Knoblauchzehen
  • 1 hand­voll Thymianzweige
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 1/4 l Gemüsebrühe
  • 1 Baguette
  • 100 g Gruyere-Käse
  • 1 EL Butter
  • Olivenöl
  • Salz und schwar­zer Pfeffer

Vorbereitung der Zutaten

Bei einer Zwiebelsuppe besteht die Vorbereitung natür­lich in ers­ter Linie aus Zwiebeln schnei­den oder bes­ser, hobeln. Meinen Gemüsehobel benutze ich so gut wie nie, aber in die­sem Fall macht er sich dann doch mal bezahlt.

1 kg Zwiebeln müssen für die Zwiebelsuppe geschält und fein gschnitten bzw. gehobelt werden.

Nachdem man also die 1 kg Zwiebeln geschält und fein geho­belt hat, muss man nur noch die Blättchen von den Thymianzweigen abzup­fen (Das ist mir immer zu auf­wen­dig, ich würde gerne bereits abge­zupfte Blättchen kau­fen kön­nen, ich fau­ler Sack. :rolleyes: ), den Knoblauch schä­len und in feine Scheiben schneiden.

Wer kei­nen bereits gerie­be­nen Gruyere-Käse bekommt, muss ihn jetzt natür­lich noch rei­ben. Das war es dann aber auch schon an Vorbereitung und es kann ans Kochen gehen.

Zubereitung der Zwiebelsuppe

Einen gro­ßen Topf auf den Herd stel­len und erhit­zen (etwas weni­ger als mitt­lere Hitze). Ist der Topf heiß, das Olivenöl zusam­men mit der Butter, den Zwiebeln, dem Thymian, dem Knoblauch und dem Lorbeerblatt in den Topf geben. Die Zwiebeln jetzt ca. 15 Minuten zuge­deckt andüns­ten, ohne das sie Farbe anneh­men. Zwischendurch umrüh­ren, damit die Zwiebeln nicht am Boden ansetzen.

Nach 15 Minuten den Deckel abneh­men, die Hitze hoch­dre­hen und die Zwiebeln jetzt unter rüh­ren gold­gelb bra­ten. Ich war da zu Beginn ein biss­chen vor­sich­tig mit der Hitze, was nicht nötig war. Man kann schon zu Anfang ordent­lich Power geben und dann die Hitze schritt­weise redu­zie­ren, dann dau­ert es auch nicht so lange bis die Zwiebeln anfan­gen Farbe zu bekommen.

Die Suppe bekommt ein kräftiges und leicht süßliches Aroma durch das goldgelbe Anbraten der Zwiebeln.

Sobald die Zwiebeln eine schöne Farbe haben, die Hitze wie­der redu­zie­ren und die Brühe angie­ßen. Den Backofen schon mal auf 200 °C vor­hei­zen und der­weil die Suppe 20 Minuten köcheln las­sen, dann mit Salz und schwar­zem Pfeffer wür­zen und abschmecken.

Die abge­schmeckte Suppe in 4 ofen­feste Suppenschalen fül­len, das Baguette in die Suppe geben (In Scheiben oder zer­rupfte Stücke, wie man mag.) und mit ein paar Spritzern Olivenöl beträu­feln. Jetzt noch den Käse dar­über geben und dann rein in den Backofen. Alles über­ba­cken las­sen, bis der Käse gold­gelb zer­lau­fen ist.

Die vielleicht beste Zwiebelsuppe der Welt.

Mein Resümee:

Ein paar Mal habe ich es schon geschrie­ben; Suppen haben es bei mir schwer. Das gilt auch für diese Zwiebelsuppe, die zwar rich­tig schön wür­zig und aro­ma­tisch schmeckt, aber eben eine Suppe bleibt. Ich esse sie, aber ich möchte nicht darin baden.

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Wie erwähnt liebt meine Frau Suppen und fand die Zwiebelsuppe damals schon toll. Sie war auch die­ses Mal wie­der abso­lut hin– und weg und fand die Suppe ein­fach nur groß­ar­tig. Herzhaft, leicht süß, mit tol­ler Thymiannote und dazu das knusp­rige Baguette und der wür­zige, über­ba­ckene Käse. Sie würde darin baden (Und Schluck für Schluck das Badewasser schlür­fen.), da hat Jamie dann wohl wirk­lich nicht zu viel versprochen!

Asia-Salat mit Melone

Auch wenn der Sommer mal wie­der kein rich­ti­ger Sommer ist, ein paar warme Tage gab es schon. Da darf dann gerne etwas erfri­schen­des auf dem Tisch lan­den und das Jamie Oliver Rezept für einen (Wasser)Melonen-Salat auf asia­ti­sche Art musste ich unbe­dingt ausprobieren.

Der Asia-Salat mit Gantaloupe Melone nach Jamie Oliver Rezept

Zubereitung • Asia-Salat mit Melone •

Wie immer wird erst­mal das Messer gezückt und alles wird pas­send zuge­schnit­ten. Das Fruchtfleisch der Melone in ca. 1 cm große Stücke schnei­den, die Radieschen in fei­nen Scheiben schnip­peln, die Minze hacken, den Knoblauch fein hacken, den Ingwer schä­len und rei­ben, die Chillischoten hal­bie­ren und ent­ker­nen. Nun noch den Saft der 2 Limetten aus­pres­sen und wer mag, kann auch jetzt schon die Limettenspalten vorbereiten.

Als nächs­tes eine kleine Pfanne auf mitt­le­rer Stufe vor­hei­zen und die Sesamsamen ohne Fett ein paar Minuten rös­ten, bis sie eine gol­de­nen Farbe ange­nom­men haben.

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Jetzt wird das Dressing zube­rei­tet und das geht wirk­lich zackig. Wie immer nehme ich für die Zubereitung von Dressings ein sau­be­res Glas mit Schraubverschluss und fülle die Zutaten dort hin­ein. Im Einzelnen gebe ich den gerie­be­nen Ingwer, den gehack­ten Knoblauch, die hal­bier­ten Chillis sowie den Limettensaft, die Sojasauce und das Sesamöl ins Glas.

Deckel drauf und schüt­teln bis die Hüfte knirscht. Wer nicht über einen unwi­der­steh­lich ange­bo­re­nen Hüftschwung ver­fügt, kann natür­lich auch nur das Handgelenk bewe­gen — Hauptsache, die Zutaten ver­mi­schen sich gut miteinander.

Das Dressing ist nun fer­tig, jetzt noch schnell die Zutaten für den Salat (Melone und Radieschen) in eine Schüssel geben und mit dem Dressing über­gie­ßen. Die Minze hin­ein geben und vor­sich­tig, aber sorg­fäl­tig, die Zutaten mit dem Dressing vermischen.

Anrichten und ein biss­chen Sesamsamen über den Salat streuen.

Der Asia-Salat mit Melone hat wirklich einen sehr ungewöhnlichen Geschmack

Ein ver­rück­ter Salat, der ein abso­lut posi­ti­ves Fazit von mir bekommt! Auf jeden Fall geschmack­lich der unge­wöhn­lichste Salat den ich bis­her geges­sen habe.

Zuerst schmeckt man eine inten­sive Säure durch den Limettensaft und der Sojasauce und genau in dem Moment wo man denkt „Hoppla, das ist aber sauer!“ kommt diese geile Süße der Melone, direkt gefolgt von der her­ben Schärfe der Radieschen und der fri­schen Schärfe der Chilli. Dazu wird es ein biss­chen rau­chig durch das Sesamöl und da ist rich­tig was los im Mund.

Das ist ein extrem coo­ler Salat, aber man muss ihn mögen. Ich stehe drauf, kann mir aber vor­stel­len das diese Geschmackskombi nicht jeder­manns Sache ist. Weil der Salat aber so ruck­zuck fer­tig ist, muss man den wenigs­tens ein­mal gemacht habe. Also ran! Oder steht ihr nicht so auf Experimente?

Rezept Zutaten für 5–6 PortionenQuelle: Jamie Magazin Ausgabe Juli / August 2012 auf Seite 23)

Zutaten für den Salat

  • 1 Gantaloupe Melone
  • 1 Bund Radieschen
  • 1/2 Bund fri­sche Minze
  • 20 g Sesamsamen
  • Limettenspalten zum Servieren

Im Originalrezept ver­wen­det Jamie eine klas­si­sche Wassermelone mit rotem Fruchtfleisch.

Zutaten für das asia­ti­sche Dressing

  • 1 dau­men­gro­ßes Stück Ingwer
  • 1–2 rote Chillischoten
  • 1/2 Knoblauchzehe
  • 1 EL Sojasauce
  • 1 EL Sesamöl
  • Saft von 2 Limetten

Süß und Saures Hühnchen

Vor ein paar Tagen hatte ich end­lich mal wie­der ein klei­nes biss­chen Freizeit übrig, war in der Stadt unter­wegs und ent­deckte bei unse­rem Fleischer Kiko Hühnerschenkel im Angebot. Da musste ich nicht lange über­le­gen und nahm gleich 4 Schenkel mit nach Hause. Im Hinterkopf (direkt neben der kah­len Stelle!) schlum­merte näm­lich noch eine leichte Erinnerung an ein Jamie Oliver Rezept, für Huhn Süß-Sauer, das ich ein paar Tage zuvor in sei­nem Magazin ent­deckt hatte.

Mein rie­si­ges Männerhirn konnte sich zwar nicht mehr an alle Zutaten erin­nern, aber ein biss­chen Schwund (auch beim Hirn) ist ja immer. Wird schon gehen! Und ging dann auch und so gab es ein paar Stunden spä­ter Süß & Saures Huhn alla Jamie Oliver — naja, fast.

Huhn Süß-Sauer nach einem rezept von Jamie Oliver

Zubereitung • Süß & sau­res Hühnchen nach Jamie Oliver •

Gleich zu Beginn die Frühlingszwiebeln waschen und in feine Ringe schnei­den. Die Pflaumen ent­ker­nen und hal­bie­ren. Ingwer schä­len, Knoblauch schä­len und and­rü­cken, eine Chillischote fein hacken.

Jetzt das Fleisch waschen, tro­cken tup­fen und in eine große Schüssel geben. Mit ein biss­chen Olivenöl beträu­feln und dann mit dem Fünf-Gewürze-Pulver einreiben.

Einen Bräter erhit­zen, einen guten Schuss Olivenöl hin­ein geben und die Hähnchenschenkel (mit der Hautseite nach unten) ca. 5 Minuten scharf anbra­ten. Jetzt die Hitze ein biss­chen redu­zie­ren und die Chillischote, den geschäl­ten Ingwer (am Stück), die Hälfte der Frühlingszwiebeln sowie die ange­drück­ten Konblauchzehen dazu­ge­ben. Die Schenkel mit dem Honig beträu­feln und das Fleisch so lange bra­ten, bis es schön dun­kel und kleb­rig ist. Dabei ruhig immer mal wie­der wenden.

Nun die Pflaumen in den Bräter geben, zusam­men mit dem Essig, der Sojasauce sowie dem Sesamöl. Die Hitze auf etwas unter­halb mitt­lere Hitze redu­zie­ren, den Bräter zudecke(l)n und die Schenkel bei die­ser mil­den Hitze ca. 20–30 Minuten garen.

Nach die­ser Zeit den Deckel abneh­men, die Schenkel raus­neh­men und auf ein Brett legen. Den Ingwer, den Knoblauch und die Chillischote ent­fer­nen und die Flüssigkeit im Bräter etwas ein­kö­cheln las­sen. Durch die auf­ge­lös­ten Pflaumen wird sie schnell schön sämig.


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In der Zwischenzeit von den Hähnchenschenkeln das Fleisch ent­fer­nen und das Fleisch wie­der zurück in den Bräter geben. Nun einen Topf mit Wasser auf­ko­chen las­sen, vom Herd neh­men und die Eiernudeln zusam­men mit dem Beutel Jasmintee für 4 Minuten in das heiße Wasser geben.

Nach 4 Minuten die Nudeln in den Bräter geben und mit dem Fleisch und der Sauce ver­mi­schen. Mit ein biss­chen Nudelwasser die gewünschte Konsistenz der Sauce her­stel­len und beim Anrichten ein paar gehackte Frühlingszwiebeln sowie ein biss­chen von der Chillischote drü­ber geben.

Ein bisschen Chilli und Frühlingszwiebeln zum Anrichten nicht vergessen

Im Originalrezept gibt Jamie den Baby-Spinat sowie die Zuckerschoten zusam­men mit dem Nudeln in den Topf mit Wasser, lässt alles kurz auf­ko­chen und dann noch 3 Minuten köcheln.

Ein leckeres Huhn Süß Sauer Gericht, aber keine Oberknaller!

Fazit: Das ist nicht die­ser typi­sche Süß-Sauer Geschmack, den man vom Chinesen an der Ecke kennt. Klar, hier ist keine Ananas drin, kein Orangensaft und Gott sei dank auch keine Chemie. Das Süß-Saure hat hier eine leicht herbe Note, durch das Fünf-Gewürze-Pulver und durch das scharfe Anbraten und das Sesamöl kommt auch eine etwas rau­chige Note dazu. Das gefällt mir eigent­lich und des­halb hat mir das Gericht auch ganz gut geschmeckt.

Nun kommt das Aber. Es hat zwar ganz gut geschmeckt, aber es war auch ein biss­chen lang­wei­lig. Vielleicht hät­ten Spinat und Zuckerschoten es noch auf­ge­wer­tet, das kann natür­lich sein. So fehlte mir ein biss­chen der Pepp, die­ses kleine Stück „Wow“. Das muss natür­lich auch nicht immer vor­han­den sein. Aber es könnte, denn dann würde es noch mehr Spaß machen.

Rezept Zutaten für 2–3 PortionenQuelle: Jamie Magazin Ausgabe Juli / August 2012 auf Seite 94)

  • 4 Hähnchenschenkel
  • 300 g chi­ne­si­sche Eiernudeln
  • 6 Pflaumen
  • Frischer Ingwer, ca. 3 cm Stück, geschält
  • 2 rote Chillischoten, eine am Stück, eine fein gehackt
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 3 Knoblauchzehen, geschält und angedrückt
  • 2 TL Fünf-Gewürze-Pulver
  • 8 EL Reisessig
  • 2 EL Sojasauce
  • 2 EL Honig
  • 1 TL Sesamöl
  • 1 Beutel Jasmintee
  • Olivenöl

Im Originalrezept kom­men noch 200 g Zuckerschoten, 125 g Baby-Spinat, gehackte Kräuter sowie Limettenspalten (zum Servieren) dazu. Diese Zutaten hat mein Hirn lei­der verschluckt.

Saltimbocca alla Romana mit Polenta-Talern

Heute Abend trifft Deutschland bei der Fußball-EM auf den ewi­gen Angstgegner Italien und kämpft um den Einzug ins Finale. Italien ist fällig!

Zur Einstimmung auf ein hof­fent­lich gro­ßes Spiel, gab es etwas typisch Italienisches: Saltimbocca alla Romana mit Polenta-Talern, bei­des nach einem Rezept von Jamie Oliver.

Saltimbocca alla Romana mit Polenta-Talern

Zutaten Saltimbocca alla Romana — 2 Personen — (Quelle: Jamie Magazin Ausgabe März / April 2012 auf Seite 107)

  • 4 Kalbsschnitzel (a 150 g)
  • 8 Scheiben Parmaschinken
  • 8 Scheiben Salbei
  • 2 EL Butter
  • Schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
  • Olivenöl
  • 1 guter Schuss Marsala, bei Bedarf

Bei Jamie ist das Rezept übri­gens für 4 Personen, aber 150 g Schnitzel pro Person ist ein biss­chen wenig. Auf jeden Fall in Maltes Kitchen, der Typ ist halt leicht verfressen.

Zubereitung • Saltimbocca ala Jamie Oliver •

Die Kalbsschnitzel mit Klarsichtfolie abde­cken und mög­lichst flach klop­fen. Jedes Schnitzel von bei­den Seiten pfef­fern (Nicht sal­zen, weil der Parmaschinken schon sal­zig genug ist!), mit 2 Salbeiblättern bele­gen und in 2 Scheiben Parmaschinken einrollen.

Eine Pfanne auf mitt­lere Hitze erwär­men, einen TL Butter und einen klei­nen Schuss Olivenöl in die Pfanne geben und die Schnitzel von jeder Seite ca. 2 Minuten bra­ten. Falls noch eine Marsala-Sauce gemacht wer­den soll, die Schnitzel nach dem Braten warm stellen.

Für die Sauce die Hitze in der Pfanne etwas höher stel­len und mit einem guten Schuss Marsala den Bratensatz lösen. Kurz (2–3 Minuten) ein­kö­cheln las­sen, Hitze run­ter dre­hen (darf jetzt nicht mehr kochen) und einen EL kalte! Butter in die Sauce rüh­ren. Evtl. noch sal­zen und pfef­fern, das war es schon.

Die Polenta-Taler haben super zum Saltimbocca gepasst

Zutaten Polenta-Taler — 3 Portionen — (Quelle: Jamie Magazin Ausgabe März / April 2012 auf Seite 102)

  • 150 g Polenta
  • 1 Liter Gemüsebrühe
  • 30 g Parmesan, gerieben
  • 15 ml Olivenöl
  • Salz und Schwarzer Pfeffer


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Zubereitung • Polenta-Taler •

Die Brühe in einem Topf erhit­zen, die Polenta ganz lang­sam ein­rie­seln las­sen und dabei stän­dig umrüh­ren. Bei klei­ner Hitze die Polenta ca. 15–20 Minuten kochen, zwi­schen­durch immer mal wie­der umrüh­ren. Topf vom Herd neh­men und das Olivenöl sowie den Parmesan unter­rüh­ren, jetzt noch sal­zen und pfeffern.

Die Polenta-Masse nun auf ein mit Klarsichtfolie aus­ge­leg­tes Backblech (ca. 30x20 cm) strei­chen, kurz abküh­len las­sen und dann in den Kühlschrank geben, bis sie durch­ge­hend fest gewor­den ist.

Vor dem Braten die Polenta mit einem Glas in einer run­den Form aus­ste­chen (Man kann sie natür­lich auch qua­dra­tisch schnei­den und sie Polenta-Quadrat nen­nen.). Eine Pfanne auf mitt­lere Hitze auf­set­zen, einen gro­ßen Schuss (Das Öl sollte ca. 1 cm hoch in der Pfanne ste­hen.) Raps– oder ande­res Pflanzenöl hin­ein­ge­ben und die Taler lang­sam aus­bra­ten, bis sie eine gold­gelbe Kruste bekommen.

Wer mag, kann die Taler beim Anrichten auch noch mit frisch gerie­be­nen Parmesan bestreuen.

Mein Resümee:

Saltimbocca ist ein­fach ein Klassiker, so wie Deutschland gegen Italien und schmeckt immer wie­der gut. Ich mag es auch mit Schweinefleisch oder mit Hähnchenbrust. Nur mit dem Salbei muss ich vor­sich­tig sein und ihn spar­sam dosie­ren, sonst schmeckt er mit zu intensiv.

Die Polenta-Taler fand ich rich­tig gut, obwohl ich sonst nicht so auf Polenta stehe. Jamie ver­wen­det in die­sem Rezept viel Flüssigkeit und nicht sooooooooo viel Parmesan, dadurch wird der Geschmack etwas dezen­ter; viel­leicht liegt mir das geschmack­lich eher.

Von der Marsala-Sauce gibt es kein Foto, die ist mir näm­lich ordent­lich abge­schis­sen. Ich war mit dem Anrichten beschäf­tigt und habe lei­der nicht gese­hen, dass die Sauce nach dem Montieren (Einrühren der Butter) wie­der zu kochen anfing. So kann es gehen, wenn man nicht auf­passt. Dann knallt es, so wie bei den Italienern heute im Kasten!