Caprese-Törtchen

Vor ein paar Tagen habe ich auf dem Blog der Küchenschabe ein inter­es­sante Vorspeise ent­deckt, eine Variante der klas­si­schen Caprese. Die hat mich sofort ange­macht und die musste ich schnellst­mög­lich selbst pro­bie­ren und hier ist sie: Caprese-Törtchen.

Caprese-Törtchen, richtig lecker!

Zutaten für 2 Personen — (Quelle: Die Küchenschabe)

  • 1 Kugel Büffel-Mozzarella
  • 6–8 Cocktailtomaten
  • eine Handvoll Basilikumblätter
  • 25 ml Schlagsahne
  • Salz, Pfeffer
  • sehr gutes Olivenöl

Die Küchenschabe ver­wen­det noch eine kleine Knoblauchzehe (Rezept für 4 Personen), dar­auf habe ich ver­zich­tet, weil mir nicht nach Knoblauch war.

Zubereitung:

Ich habe mich bei der Zubereitung exakt an das Rezept gehal­ten und weil das bei der Küchenschabe schon bes­tens beschrie­ben wurde (guckst du hier), zitiere ich es hier gleich nur noch.

Zuvor aber kurz die Anleitung für die getrock­ne­ten Ofentomaten.

Den Ofen auf 130° vor­hei­zen und ein Backblech mit Alufolie aus­le­gen. Die Cocktailtomaten hal­bie­ren und den Strunk ent­fer­nen. Mit der ange­schnit­te­nen Seite nach oben auf das Backblech legen, die Tomaten sal­zen, pfef­fern und mit gutem Olivenöl beträu­feln. In den Ofen geben und ca. 45 Minuten backen.

Weiter geht es laut dem Rezept der Küchenschabe wie folgt:

Die Mozzarellkugeln in zen­ti­me­ter­di­cke Scheiben schnei­den. Die vier Endstücke mit Basilikum, Knoblauch, Schlagobers, Salz und Pfeffer pürieren.

Jeweils eine große Käsescheibe auf einen Teller set­zen. Etwas sal­zen. Je nach Vorliebe dünn oder etwas dicker mit der Basilikumcreme bestrei­chen. Die ofen­ge­rös­te­ten Cocktailtomaten drauf drapieren.

Etwas von dem Saft der Tomaten rund­herum träu­feln, mit einem Basilikumblättchen deko­rie­ren — fertig.

Eine tolle Vorspeise sind die Caprese-Törtchen

Mein Resümee:

Das ist schon cool, muss ich sagen. Ich stehe eh total auf Büffel-Mozzarella und finde die Kombination Mozzarella, Tomate, Basilikum von Haus aus schon super. Hier wird das Ganze durch die Basilikum-Creme sogar noch etwas ver­fei­nert und das schmeckt mir rich­tig gut.

Tolle Vorspeise, schnell gemacht (von den Tomaten abge­se­hen) und wirk­lich eine Alternative zur übli­chen Caprese Vorspeise. Danke an die Küchenschabe für das tolle Rezept.

Klassisches Bruschetta & Bruschetta mit Büffel-Mozzarella

Sommerzeit ist ja immer die Zeit für eine beson­ders schnelle Küche und das kön­nen unsere Freunde aus Italien nun mal beson­ders gut; mit weni­gen Zutaten schmack­hafte Gerichte zau­bern. Eines die­ser Gerichte lan­det jeden Sommer auf unse­rem Teller: Bruschetta. Mal klas­sisch oder als Variante mit Büffel-Mozzarella und getrock­ne­ten Tomaten.

Bruschetta klassisch mit Tomaten oder mit Büffel-Mozarella

Zutaten für 2 Personen — Bruschetta klassisch

  • 4 Scheiben hel­les Bauernbrot
  • 3–4 Tomaten, je nach Größe
  • 1–2 Handvoll Basilikumblätter
  • sehr gutes Olivenöl
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Basilikum waschen und in feine Streifen hacken.

Wasser in einem Topf oder Wasserkocher zum Kochen brin­gen. Die Tomaten am Strunk kreuz­för­mig ein­schnei­den und kurz (10–20 Sekunden) in das heiße, aber nicht mehr kochende, Wasser geben. Tomaten raus­neh­men, ent­häu­ten, Strunk und Kerne ent­fer­nen und das Fruchtfleisch fein wür­feln. Tomatenwürfel in eine Schüssel geben und bei­seite stellen.

Eine Pfanne auf mitt­le­rer Hitze auf­set­zen, 2 EL Olivenöl in die heiße Pfanne geben und das Brot hin­ein legen. Die Oberseite des Brotes mit ordent­lich Olivenöl beträu­feln und das Brot auf bei­den Seiten gold­gelb anrösten.

In der Zwischenzeit 2–3 EL Olivenöl in die Schüssel zu den Tomatenwürfeln geben, sal­zen und pfef­fern, Basilikum dazu geben und alles mit­ein­an­der vermischen.

Eine Knoblauchzehe schä­len und halbieren.

Das Brot aus der Pfanne neh­men und mit der Knoblauchzehe ein­rei­ben. Jetzt die abge­schmeck­ten Tomatenwürfel auf das Brot geben und glück­lich sein.

Klassisches Bruschetta mit Knoblauch, Tomaten und Basilikum.

Zutaten für 2 Personen — Bruschetta-Mozzarella — (Quelle: essen & trin­ken Für jeden Tag — Ausgabe 8 / 2006)

  • 4 Scheiben hel­les Bauernbrot
  • 125 g Büffel-Mozzarella
  • 1 EL Pinienkerne
  • 4–6 in Öl ein­ge­legte getrock­nete Tomaten, je nach Größe
  • 1–2 Handvoll Basilikumblätter
  • 2 EL frisch gerie­be­ner Parmesan
  • 1 Knoblauchzehe
  • sehr gutes Olivenöl
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Basilikum waschen und in feine Streifen hacken. Den Büffel-Mozzarella klein wür­feln und die getrock­ne­ten Tomaten eben­falls in feine Würfel schnei­den. Den Parmesan reiben.

Eine Pfanne auf mitt­le­rer Hitze auf­set­zen und die Pinienkerne ohne Fett anrös­ten. Pinienkerne rausnehmen.

2 EL Olivenöl in die Pfanne geben und das Brot hin­ein legen. Die Oberseite des Brotes mit ordent­lich Olivenöl beträu­feln und das Brot auf bei­den Seiten gold­gelb anrösten.

In der Zwischenzeit die getrock­ne­ten Tomaten in eine Schüssel geben und mit den Pinienkernen und dem Mozzarella mischen. 1 EL Olivenöl, 2 EL Parmesan sowie den Basilikum dazu geben, sal­zen, pfef­fern und vermischen.

Eine Knoblauchzehe schä­len und halbieren.

Das Brot aus der Pfanne neh­men und mit dem Knoblauch ein­rei­ben. Die Mozzarella-Mischung auf dem Brot ver­tei­len und zum zwei­ten Mal glück­lich sein.

Die Bruschetta Variante mit Mozzarella und getrockneten Tomaten

Mein Resümee:

Da brau­che ich nicht viel zu erzäh­len, Bruschetta ist ein­fach gött­lich. So sim­pel, aber so lecker und gerade bei som­mer­li­chen Temperaturen ideal.

Hier lohnt es sich auch ganz beson­ders ein biss­chen mehr Geld in die Hand zu neh­men und neben dem guten Büffel-Mozzarella auch hoch­wer­ti­ges Olivenöl und (getrock­nete) Tomaten von guter Qualität zu kau­fen. Das schmeckt man am Ende ein­fach. Und immer wenn man nur wenig Zutaten ver­wen­det, soll­ten diese beson­ders gut sein.

Hoffentlich bleibt es noch ein paar Wochen warm, dann gibt es bald wie­der lecke­res Bruschetta. Wie mögt ihr euer Bruschette am liebs­ten? Klassisch oder auch gerne mal aufgepimpt?

Saltimbocca alla Romana mit Polenta-Talern

Heute Abend trifft Deutschland bei der Fußball-EM auf den ewi­gen Angstgegner Italien und kämpft um den Einzug ins Finale. Italien ist fällig!

Zur Einstimmung auf ein hof­fent­lich gro­ßes Spiel, gab es etwas typisch Italienisches: Saltimbocca alla Romana mit Polenta-Talern, bei­des nach einem Rezept von Jamie Oliver.

Saltimbocca alla Romana mit Polenta-Talern

Zutaten Saltimbocca alla Romana — 2 Personen — (Quelle: Jamie Magazin Ausgabe März / April 2012 auf Seite 107)

  • 4 Kalbsschnitzel (a 150 g)
  • 8 Scheiben Parmaschinken
  • 8 Scheiben Salbei
  • 2 EL Butter
  • Schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
  • Olivenöl
  • 1 guter Schuss Marsala, bei Bedarf

Bei Jamie ist das Rezept übri­gens für 4 Personen, aber 150 g Schnitzel pro Person ist ein biss­chen wenig. Auf jeden Fall in Maltes Kitchen, der Typ ist halt leicht verfressen.

Zubereitung Saltimbocca:

Die Kalbsschnitzel mit Klarsichtfolie abde­cken und mög­lichst flach klop­fen. Jedes Schnitzel von bei­den Seiten pfef­fern (Nicht sal­zen, weil der Parmaschinken schon sal­zig genug ist!), mit 2 Salbeiblättern bele­gen und in 2 Scheiben Parmaschinken einrollen.

Eine Pfanne auf mitt­lere Hitze erwär­men, einen TL Butter und einen klei­nen Schuss Olivenöl in die Pfanne geben und die Schnitzel von jeder Seite ca. 2 Minuten bra­ten. Falls noch eine Marsala-Sauce gemacht wer­den soll, die Schnitzel nach dem Braten warm stellen.

Für die Sauce die Hitze in der Pfanne etwas höher stel­len und mit einem guten Schuss Marsala den Bratensatz lösen. Kurz (2–3 Minuten) ein­kö­cheln las­sen, Hitze run­ter dre­hen (darf jetzt nicht mehr kochen) und einen EL kalte! Butter in die Sauce rüh­ren. Evtl. noch sal­zen und pfef­fern, das war es schon.

Die Polenta-Taler haben super zum Saltimbocca gepasst

Zutaten Polenta-Taler — 3 Portionen — (Quelle: Jamie Magazin Ausgabe März / April 2012 auf Seite 102)

  • 150 g Polenta
  • 1 Liter Gemüsebrühe
  • 30 g Parmesan, gerieben
  • 15 ml Olivenöl
  • Salz und Schwarzer Pfeffer

Zubereitung Polenta-Taler:

Die Brühe in einem Topf erhit­zen, die Polenta ganz lang­sam ein­rie­seln las­sen und dabei stän­dig umrüh­ren. Bei klei­ner Hitze die Polenta ca. 15–20 Minuten kochen, zwi­schen­durch immer mal wie­der umrüh­ren. Topf vom Herd neh­men und das Olivenöl sowie den Parmesan unter­rüh­ren, jetzt noch sal­zen und pfeffern.

Die Polenta-Masse nun auf ein mit Klarsichtfolie aus­ge­leg­tes Backblech (ca. 30x20 cm) strei­chen, kurz abküh­len las­sen und dann in den Kühlschrank geben, bis sie durch­ge­hend fest gewor­den ist.

Vor dem Braten die Polenta mit einem Glas in einer run­den Form aus­ste­chen (Man kann sie natür­lich auch qua­dra­tisch schnei­den und sie Polenta-Quadrat nen­nen.). Eine Pfanne auf mitt­lere Hitze auf­set­zen, einen gro­ßen Schuss (Das Öl sollte ca. 1 cm hoch in der Pfanne ste­hen.) Raps– oder ande­res Pflanzenöl hin­ein­ge­ben und die Taler lang­sam aus­bra­ten, bis sie eine gold­gelbe Kruste bekommen.

Wer mag, kann die Taler beim Anrichten auch noch mit frisch gerie­be­nen Parmesan bestreuen.

Mein Resümee:

Saltimbocca ist ein­fach ein Klassiker, so wie Deutschland gegen Italien und schmeckt immer wie­der gut. Ich mag es auch mit Schweinefleisch oder mit Hähnchenbrust. Nur mit dem Salbei muss ich vor­sich­tig sein und ihn spar­sam dosie­ren, sonst schmeckt er mit zu intensiv.

Die Polenta-Taler fand ich rich­tig gut, obwohl ich sonst nicht so auf Polenta stehe. Jamie ver­wen­det in die­sem Rezept viel Flüssigkeit und nicht sooooooooo viel Parmesan, dadurch wird der Geschmack etwas dezen­ter; viel­leicht liegt mir das geschmack­lich eher.

Von der Marsala-Sauce gibt es kein Foto, die ist mir näm­lich ordent­lich abge­schis­sen. Ich war mit dem Anrichten beschäf­tigt und habe lei­der nicht gese­hen, dass die Sauce nach dem Montieren (Einrühren der Butter) wie­der zu kochen anfing. So kann es gehen, wenn man nicht auf­passt. Dann knallt es, so wie bei den Italienern heute im Kasten!

Italienischer Nudelsalat

Wenn ich an die Nudel– und Kartoffelsalate aus mei­ner Kindheit denke, dann waren das immer so rich­tige Majo-Bomben. Das fand ich damals auch ganz lecker, heute mag ich Salate mit leich­tem, fri­schem Dressing oder einer süß-sauren Vinaigrette deut­lich lieber.

Vielleicht auch ein Grund, warum ich den ita­lie­ni­schen Nudelsalat so geil finde. Der schmeckt herz­haft, saf­tig und frisch und ist mein abso­lu­ter Favorit unter den Nudelsalaten. Entdeckt habe ich das Basisrezept vor eini­ger Zeit beim Chefkoch, dort kommt noch etwas Pesto an den Salat.

Ein italienischer Nudelsalat mit tollen Zutaten!

Zutaten für 2 Personen — (Quelle: Chefkoch — User kreinzu)

  • 250 g Fusilli oder Penne
  • 200 g Mozzarella
  • 150 g geräu­cher­ter Schinken oder Parma Schinken
  • 100 g getrock­nete Tomaten
  • 50 g Pinienkerne
  • 40 ml gutes Olivenöl
  • 3 EL Balsamico — dun­kel oder weiß
  • 1 TL Senf
  • 1 TL Honig
  • Salz und Pfeffer
  • 1 hand­voll Rucola und 1 hand­voll Basilikum
  • Parmesan, nach Geschmack

Ob dunk­ler oder wei­ßer Balsamico ver­wen­det wird, ist auch ein biss­chen Geschmackssache. Normalerweise ver­wende ich immer dunk­len Balsamico, weil der meis­tens eine inten­si­vere Süße hat. In die­sem Fall habe ich aber eine Ausnahme gemacht, weil der weiße Balsamico auf einem Foto optisch bes­ser funk­tio­niert. Der Dunkle ver­färbt natür­lich ein wenig den Mozzarella und die wei­te­ren Zutaten.

Wer ganz ita­lie­nisch blei­ben möchte, der nimmt Parmaschinken. Persönlich bevor­zuge ich für die­ses Gericht geräu­cher­ten Schwarzwälder Schinken, der passt wirk­lich per­fekt dazu.

Zubereitung:

Das ist wie­der so ein herr­lich unkom­pli­zier­tes Gericht, wel­ches in 15–20 Minuten auf dem Tisch steht. Ich fange immer damit an, dass ich die Pinienkerne bei mitt­le­rer Hitze röste. Die ver­bren­nen wirk­lich sehr schnell und des­halb erle­dige ich das gleich zu Beginn und kann mich dann ganz der Schnibbelei zuwenden.

Zuvor setze ich aber noch einen Topf für die Nudeln auf und lasse sie in reich­lich Salzwasser al dente kochen.

Nun wird der Mozzarella und die getrock­ne­ten Tomaten in kleine Würfel geschnit­ten und in eine Schüssel gege­ben. Den Schinken zupfe ich in Stücke (nicht zu klein, man will ja noch etwas davon schme­cken) und gebe ihn eben­falls in die Schüssel. Die Pinienkerne kön­nen auch schon mit hin­ein. Nun wird das Basilikum fein in kleine Streifen geschnit­ten und der Rucola gewa­schen und geschleu­dert, bei­des wird erst am Ende unter den Salat gemischt.

Jetzt fehlt noch die Vinaigrette und die ist eben­falls ruck­zuck erle­digt. Ich nehme dafür immer ein klei­nes Glas mit Schraubverschluss und gebe dort das Olivenöl hin­ein. Nun füge ich den Senf und den Honig hinzu und ver­rühre die Zutaten. Nun den Balsamico hin­zu­ge­ben und mit Salz und Pfeffer wür­zen. Das Glas schlie­ßen und es ordent­lich schüt­teln, so als ob man sich einen Drink mixt. Dadurch ver­bin­den sich die Zutaten sehr gut.

Mittlerweile dürf­ten die Nudeln fer­tig sein, also abgie­ßen und für 3–4 Minuten abküh­len las­sen, bevor sie in die Schüssel gege­ben wer­den. Wenn die Nudeln noch zu heiß sind, brin­gen sie den Mozzarella zum Schmelzen. Nicht wei­ter tra­gisch, schmeckt genauso lecker, aber ich mag es lie­ber wenn er noch ein biss­chen Form hat.

Nudeln in die Schüssel geben und mit den Zutaten in der Schüssel grob ver­mi­schen. Jetzt die Vinaigrette dar­über geben und alles gut ver­men­gen. Zum Schluss den Rucola und das Basilikum unter­he­ben, anrich­ten und wer mag, frisch gerie­be­nen oder geho­bel­ten Parmesan dar­über geben.

Der italienische Nudelsalat ist einfach richtig lecker.

Mein Resümee:

Das ist eines die­ser Gerichte, die süch­tig machen kön­nen. Den Salat könnte ich wirk­lich zu jeder Zeit essen, er trifft zu 100% mei­nen Geschmack. Er passt auch super als Beilage zum Grillen und weil er so schnell zube­rei­tet ist, kann man damit sei­nen Gästen ruck­zuck etwas Leckeres auf den Teller brin­gen. Die Zutaten sollte man also immer im Haus haben, auch wenn abends mal der kleine Hunger kommt. Oder mor­gens oder am Mittag.