Kung Pao Chicken

Heute gibt es mal wie­der ein Gericht aus der asia­ti­schen Küche und gleich­zei­tig ein Gericht, das ich locker zu mei­nen Lieblingsgerichten zäh­len würde. Kung Pao Chicken nennt es sich und es ist ein tra­di­tio­nel­les Gericht aus der Küche der chi­ne­si­schen Provinz Szechuan. Im Gericht wird dem­ent­spre­chend auch Szechuanpfeffer ver­wen­det, der dem Gericht eine wun­der­bare Note verleiht.

Kung Pao Chicken ein Liebliingsgericht

Die Zubereitung des Chicken Kung Pao geht ruck­zuck und man hat in knap­pen 30 Minuten ein extrem schmack­haf­tes Essen, aus dem Wok, auf dem Teller. Ich liebe es sehr :wub: und wenn du es bis­her noch nicht geges­sen haben soll­test, dann musst du das auf jeden Fall schnellst­mög­lich nach­ko­chen. Das lohnt sich!

Zubereitung • Kung Pao Chicken •

Die Hähnchenbrust in ca. 2 cm große Stücke schnei­den, in eine Schüssel geben, sal­zen und pfef­fern und gut mit der Speisestärke ver­mi­schen. Die Paprika eben­falls in 2 cm große Stücke schnei­den und die Zwiebeln grob wür­feln oder in Scheiben schnei­den, wie du es lie­ber magst. Die Knoblauchzehen fein wür­feln und den Ingwer schä­len und fein rei­ben. Zum Schluss noch die Chillis hal­bie­ren, ent­ker­nen und fein würfeln.

Frische Zutaten, die im Wok ruckzuck zu einem leckeren Gericht werden.

Alle Zutaten für die Sauce mit­ein­an­der ver­mi­schen und gut ver­rüh­ren. Im Wok zunächst die Cashews anrös­ten und bei­seite stel­len. Den Wok rich­tig heiß wer­den las­sen, ein wenig Erdnussöl in den hei­ßen Wok geben und das Fleisch unter rüh­ren anbra­ten und her­aus­neh­men. Die Paprika und die Zwiebeln in den Wok geben und ca. 3 Minuten unter rüh­ren anbra­ten, danach den Knoblauch, den Ingwer und den Chilli hin­zu­fü­gen und noch 1 wei­tere 1 Minuten anbraten.

Sehr würzig, sehr lecker das Kung Pao Chicken

Das Fleisch wie­der zurück in den Wok geben und die Sauce noch ein­mal kurz durch­rüh­ren und über das Fleisch und das Gemüse gie­ßen. Alles gut mit­ein­an­der ver­mi­schen und die Sauce andi­cken las­sen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Die Cashews hin­zu­fü­gen, unter­mi­schen und mit einer guten Prise Szechuanpfeffer wür­zen. Das Kung Pao zusam­men mit zum Beispiel Reis servieren.

Rezept Zutaten für 2 gute Portionen • Zubereitungszeit ca. 30 Minuten

Für das Hähnchenfleisch & Gemüse

  • 400 g Hähnchenbrust
  • 1 rote Paprika
  • 1 grüne Paprika
  • 2 rote Zwiebeln
  • 1–2 Chillis, nach Geschmack
  • 2–3 Knoblauchzehen, nach Geschmack
  • 1 dau­men­gro­ßes Stück Ingwer
  • 100 g Cashews, geröstet
  • 1 gehäuf­ter EL Speisestärke
  • Salz und Szechuanpfeffer
  • Erdnussöl zum Braten

Für die Sauce:

  • 2 EL süß-saure Chillisauce
  • 2 EL Sojasauce
  • 2 EL Oystersauce
  • 1 EL Reiswein
  • 3 EL Zucker
  • 1 TL Kartoffelstärke
  • 150 ml Wasser

Grünes Hühner-Curry

Was mir an der asia­ti­schen Küche so gut gefällt, ist die sehr häu­fig eher kurze Kochzeit und das die Gerichte trotz der gerin­gen Zubereitungszeit sehr aro­ma­tisch schme­cken. Das gilt natür­lich beson­ders für Currys aller Art, die ruck­zuck zube­rei­tet und durch die Gewürze trotz­dem geschmack­lich so vol­ler Power sind. Das ist toll, es gibt ja nichts schlim­me­res als lang­wei­li­ges Essen.

Kurz vor mei­nem Urlaub habe ich mich dann auch Mal an einem grü­nen Curry ver­sucht, da ich zuvor aus­schließ­lich rote Currys zube­rei­tet hatte. Das Rezept für das grüne Curry stammt aus dem fan­tas­ti­schen Buch „Das große Buch der asia­ti­schen Küche“. Es war also eine Premiere und ich nehme es mal vor­weg, die Dosierung der grü­nen Currypaste muss ich noch ler­nen. Feuer! Aber lich­ter­loh! :help:

Als Topping für das Curry gab es knusprig gebratene Hähnchenhaut

Zubereitung • Grünes-Hühner-Curry •

Zunächst wird das Samuraischwert aus­ge­packt und die Zwiebel fein gehackt sowie die grüne Bohnen geputzt und in kurze Stücke geschnit­ten. Von den Hühnerschenkeln vor­sich­tig die Haut ent­fer­nen und bei­seite legen, das Fleisch von den Keulen lösen und in mund­ge­rechte Stücke schnei­den. Das Samuraischwert wie­der an die Wand hän­gen und von der Limette 1 TL Schale abreiben.

Typische Zutaten für ein Grünes Curry

Die Zwiebel zusam­men mit der Currypaste in 1 EL Öl, im hei­ßen Wok, unter rüh­ren anbra­ten. Die Kokosmilch und das Wasser hin­zu­ge­ben und die Flüssigkeit zum Kochen brin­gen. Das Hühnerfleisch, die Bohnen und Zitronenblätter in die Flüssigkeit geben und alles mit­ein­an­der ver­rüh­ren. Die Hitze redu­zie­ren und alle Zutaten ca. 15–20 Minuten köcheln las­sen, bis das Hühnerfleisch gar ist.

In der Zwischenzeit die abge­löste Hühnerhaut in einer extra Pfanne ohne Fett knusp­rig aus­ba­cken. Hierfür habe ich sie im Ganzen in die Pfanne gege­ben und sie mit einem schwe­ren Topf beschwert, damit die Haut sich nicht wölbt und auf der gesam­ten Fläche Kontakt mit dem Pfannenboden hat. Sie soll ja schön bräu­nen und knusp­rig wer­den. Sobald sie fer­tig ist, wird sie kurz auf Küchenpapier abge­tropft und dann in Stücke geschnit­ten und leicht gesalzen.

Zum Schluss die Fischsauce, den Limettensaft und die Limettenschale zusam­men mit dem brauen Zucker in den Wok geben und alle Zutaten noch­mal mit­ein­an­der gut ver­rüh­ren. Evtl. noch ein­mal mit Salz oder Fischsauce abschme­cken und mit der knusp­ri­gen Hühnerhaut als Topping und locke­rem Basmatireis servieren.

Sehr leckeres Curry mit sehr schönen asiatischen Aromen

Fazit: Schaaaaaaaaaaaaaaaaarff :angry: Mutti! :cry: Aber sonst echt lecker, sehr schön wür­zig, ein biss­chen cre­mig durch die Kokosmilch — gefällt mir. Nächstes Mal dann mit weni­ger Schärfe!

Rezept Zutaten für 4 Portionen • Zubereitungszeit ca. 50 Minuten

  • 4 Hühnerschenkel
  • 100 g grüne Bohnen
  • 375 ml Kokosmilch
  • 125 ml Wasser
  • 1–2 EL grüne Currypaste
  • 1 Zwiebel
  • 6 Kaffir-Limettenblätter
  • 1 EL Fischsauce
  • 1 EL Limettensaft
  • 1 TL Limettenschale
  • 2 TL brau­ner Zucker
  • 1 EL Öl

Chicken Tikka Masala

Die indi­sche Küche ist von mir bis­her wei­test­ge­hend igno­riert wor­den, was sicher auch daran lag, dass es in mei­ner Stadt noch kein gutes indi­sches Restaurant gab. Mittlerweile hat sich das jedoch geän­dert und so war ich zuletzt 3–4 Mal indisch essen und ent­wickle so lang­sam eine Vorliebe für die sehr exo­tisch gewürz­ten Speisen.

Nur die Schärfe vie­ler Gerichte macht mir noch zu schaf­fen :angry:  aber ins­ge­samt mag ich das indi­sche Essen sehr.

Vor ein paar Tagen stieß ich beim Durchblättern der Jubiläumsausgabe der „Zeitschrift Lecker — Das Beste aus 10 Jahren“ auf ein Rezept für ein Chicken Tikka Masala und ent­schied mich spon­tan, mein ers­tes selbst­ge­mach­tes indi­sches Gericht zu kochen. Viele wei­tere wer­den hof­fent­lich noch folgen.

Chicken Tikka Masala

Zubereitung • Chicken Tikka Masala •

Am Vortag wird die Marinade für das Hühnchen her­ge­stellt. Dazu wird der Knoblauch (5 Zehen!) und der Ingwer fein gehackt und zusam­men mit 1 EL frisch gemah­le­nen Kreuzkümmel, 1TL Salz, 150 g Joghurt, 1 TL getrock­ne­ter Minze, 1EL Garam Masala und 3 EL Öl (ich habe Olivenöl ver­wen­det) gründ­lich ver­mischt. Laut Rezept kommt noch ein hal­bes Bund Koriander in die Marinade, aber im Moment stehe ich mit die­sem Kraut mal wie­der auf Kriegsfuß und habe es daher weggelassen.

Das zuvor gewür­felte Hühnchen kommt in eine fla­che Auflaufform und wird nun mit der Joghurtmarinade ver­mischt, mit Klarsichtfolie abge­deckt und über Nacht in den Kühlschrank gestellt.

Am nächs­ten Tag den Ofen auf 200 Grad vor­hei­zen und die Auflaufform mit dem Hühnchen für ca– 40 Minuten in den Ofen schie­ben. In der Zwischenzeit die Banane mit einer Gabel zu Mus zer­drü­cken. Einen Topf auf­set­zen und 3 EL Öl, pas­sierte Tomaten, 150 g Joghurt sowie das Bananenmus hin­ein­ge­ben, ver­rüh­ren, auf­ko­chen und dann bei schwa­cher Hitze 10 Minuten köcheln lassen.

Nach 10 Minuten die gemah­le­nen Mandeln, ca. 1 TL Salz sowie die 100 ml Kokosmilch zur Sauce geben. Die Sauce kurz auf­ko­chen und dann wei­tere 5 Minuten köcheln las­sen. Mit einem 1/2 EL frisch gemah­le­nen Kreuzkümmel, 1 TL Curry, 2 TL Tandoori Masala wür­zen. Fertig ist die Sauce.

Sobald das Fleisch im Ofen gegart ist, wird es mit der Sauce im Topf ver­mischt. Wer mag, kann noch Koriander unter­rüh­ren. Serviert habe ich das Chicken mit Basmatireis.

Lecker war es, das Chicken Tikka Masala

Mein Fazit fällt ganz ok aus. Das Chicken Tikka Masala war recht lecker, fruch­tig, mit einer leich­ten Säure und das Hühnchen war sehr zart.  Den viele Knoblauch hat man nicht raus­ge­schmeckt, obwohl beim Einlegen die ganze Wohnung in einen Knoblauchduft gehüllt wurde.

Allerdings war das Gericht von der Würze her ein biss­chen plump / flach. Beim Inder um die Ecke schmeckte es bes­ser, war run­der und hatte mehr Tiefe. Demnächst wird also noch ein wei­te­res Chicken Tikka Masala Rezept aus­pro­biert, um einen Vergleich zu haben. Dieses hier ist ganz gut, aber ich glaube es geht noch besser.

Vielleicht kennst du ja auch ein tol­les Rezept für Chicken Tikka Masala? Dann immer her damit, mein Dank ist dir gewiss!  :ovation:

Rezept Zutaten für 4 Portionen • Zubereitungszeit ca. 90 Minuten + ca. 12 Stunden Marinierzeit

Für die Marinade

  • 5 Knoblauchzehen
  • 30 g Ingwer
  • 3 EL fri­sche Minze oder 1 TL getrock­nete Minze
  • hal­bes Bund Koriander
  • 1 EL Kreuzkümmel
  • 1 TL Salz
  • 1 EL Garam Masala
  • 150 g Vollmilchjoghurt
  • 3 El Öl

Für die Sauce

  • 750 g Hähnchenbrust
  • 1 Dose (850 ml) pas­sierte Tomaten
  • 1 reife Banane
  • 150 g Vollmilchjoghurt
  • 100 ml Kokosmilch
  • 50 g gemah­lene Mandeln
  • 1/2 EL Kreuzkümmel
  • 1 TL Curry (laut Rezept Kurkuma)
  • 2 TL Tandoori Masala
  • 1 TL Salz
  • 3 EL Öl

Chicken auf Indisch

Schnell fotografiert
Chicken Tikka Masala

Mein ers­tes selbst­ge­koch­tes indi­sches Gericht. Chicken Tikka Masala. Rezept folgt.

Tomatensalat mit Hühnchen

Mein ers­ter rich­ti­ger Tomatensalat den ich selbst zube­rei­tet habe, war natür­lich nach einem Rezept von Jamie Oliver. Der Salat bekam ein Dressing mit Worcestersauce und als Beilage gab es eine panierte Blutwurst. Alle Mädels die jetzt noch wei­ter­le­sen und beim Gedanken an Blutwurst nicht davon gelau­fen sind, kön­nen sich ja mal das Rezept für den Tomatensalat mit panier­ter Blutwurst anschauen.

Jamies Tomatensalat hat mir damals super geschmeckt und seit­dem bin ich offen für sämt­li­che Tomatensalat Rezepte. An Jamies Rezept kam bis­her zwar noch kei­ner ran, aber was nicht ist, kann ja noch werden.

Leckerer Tomatensalat mit Hühnchen

In der Ausgabe der „Lecker — das Beste aus 10 Jahren“ ent­deckte ich dann vor ein paar Tagen einen Sommersalat mit Hähnchen und war vom appe­tit­li­chen Foto direkt ange­tan. Der Salat war aller­dings mit fri­schen Aprikosen und die gibt es der­zeit noch nicht zu kau­fen. Dann eben nur mit Tomaten und anstelle des Frischkäse habe ich Büffelmozzarella ver­wen­det. Den mag ich ein­fach lie­ber und der geht immer Perfekt mit Tomaten, zusam­men sind die bei­den quasi Brangelina.

Zubereitung • Tomatensalat mit Hühnchen •

Zunächst die Tomaten waschen und je nach Größe ein paar Tomaten hal­bie­ren. Ich finde es immer ganz schön, wenn kleine Tomaten im Ganzen blei­ben und zwi­schen­durch ein paar hal­bierte „rum­lie­gen“. Ist das erle­digt, kann man schon mal den Mozzarella zup­fen und bei­seite stel­len. Der darf ruhig ein paar Minuten an der Luft lie­gen, um sein Aroma zu entfalten.

Nun das Basilikum in feine Streifen schnei­den und wer mag, kann auch hier ein paar Blätter unver­sehrt las­sen. Das sieht nach­her auch ganz schön aus und das Auge isst ja mit. Jetzt kann man schon die Vinaigrette anrüh­ren, indem man den Weißweinessig mit Salz, Pfeffer und einer guten Prise Zucker würzt und danach das Öl hin­zu­gibt und alles gut mit­ein­an­der ver­rührt. Ordentlich rüh­ren, damit eine gute Bindung entsteht.

Das Hühnchen fehlt noch, das gesal­zen und dann bei mitt­le­rer Hitze in der Pfanne gebra­ten wird. Ich brate es auf bei­den Seiten schön kross an, gehe dann mit der Temperatur ein biss­chen run­ter und lasse es in der Pfanne lang­sam gar zie­hen. Dabei wende ich es mehrmals.

Kurz bevor das Fleisch gar ist, mische ich die Tomaten mit dem Basilikum und gebe die Vinaigrette hinzu. Die Tomaten gut durch­mi­schen, damit sie auch über­all von der Vinaigrette bedeckt sind. Auf einem Teller anrich­ten und den gezupf­ten Büffelmozarella über die Tomaten geben. Wer mag, kann jetzt noch ein paar Tropfen gutes Olivenöl über den Salat träufeln.

Der Tomatensalat mit Huhn ist ein sehr sommerliches Gericht,

Die Hühnerbrust schräg auf­schnei­den, neben dem Tomatensalat anrich­ten und noch mit rich­tig gutem Balsamico beträu­feln. Fertig.

Als Fazit kann ich sagen, dass der Tomatensalat ganz lecker war. Zusammen mit dem lecke­ren Hühnchen, dem Balsamico hat das schon rich­tig gut geschmeckt. Allerdings war die Vinaigrette sehr ein­fach gehal­ten, nur Essig und Öl, und hätte ruhig noch etwas Pfiff ver­tra­gen kön­nen. Eine fruch­tige Note durch fri­sche saf­tige Aprikosen hätte den Salat auf jeden Fall noch aufgewertet.

Jamies Tomatensalat bleibt bei mir damit wei­ter­hin auf Platz 1 ste­hen. Was ist dein liebs­ter Tomatensalat? Hast du ein spe­zi­el­les Dressing / Vinaigrette, das so lecker ist, dass du dir die Finger danach lecken kannst?

Rezept Zutaten für 2 Portionen • Zubereitungszeit ca. 30 Minuten

  • 2 Hühnerbrüste a ca. 150 g
  • 250 g bunte Kirschtomaten
  • ca. 60–80 g Büffelmozzarella
  • 2 EL Weißweinessig
  • 4–6 El Olivenöl
  • 2 EL Balsamico
  • hal­bes Bund Basilikum
  • Salz, Pfeffer, Zucker

Kantonesisches Huhn mit Zitronensauce

Vor ein paar Tagen war mir mal wie­der nach asia­ti­schem Essen und anstatt in mein Lieblingsrestaurant ein­zu­keh­ren, wollte ich mal selbst Hand anle­gen und aus­pro­bie­ren, ob ich nicht auch Daheim ein lecke­res und halb­wegs authen­ti­sches chi­ne­si­sches Essen hinbekomme.

Für sol­che Fälle habe ich ja mein „Großes Kochbuch der asia­ti­schen Küche“, ein super Buch! Beim Durchblättern der Rezepte im Buch fiel meine Wahl auf Hühnchen. Und zwar kan­to­ne­si­sches Huhn mit Zitronensauce — sauer macht ja bekannt­lich lus­tig und lus­tig finde ich gut!

Kantonesisches Hühnchen mit ei

Das Fleisch wird zunächst in Streifen geschnit­ten, ca. 1 cm dünn und wird dann für knappe 15 Minuten mari­niert. Die Marinade besteht aus Eigelb (geschla­gen), Wasser, Sojasauce, Sherry und Stärke. Alles mit­ein­an­der ver­rüh­ren, dann über das Fleisch geben und sorg­fäl­tig mit dem Fleisch mischen.

In der Zwischenzeit habe ich mich schnell um die Zitronensauce geküm­mert. Hierzu habe ich die Zitronen aus­ge­presst (bei mir waren es 2 große Zitronen, die 80 ml Saft brach­ten) und den Saft zusam­men mit 2 EL Wasser, 2 EL Zucker und 1 EL Sherry in einen klei­nen Topf, unter Rühren, zum Kochen gebracht. Jetzt mit 1 EL Wasser die Stärke auf­lö­sen und lang­sam in die köchelnde Sauce ein­rüh­ren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Die Sauce sollte eine siru­par­tige Konsistenz haben. Die Sauce bei­seite (warm) stellen.

Nachdem das Fleisch mari­niert wurde, wird Stärke (60 g) und Weizenmehl auf einen Teller gesiebt und die Fleischstreifen wer­den in die­ser Mehl– Stärkemischung gewälzt. Nun kann man das Fleisch neben­ein­an­der auf einen Teller legen und schon mal das Öl im Wok oder in der Pfanne (oder im Topf) erhitzen.

Sobald das Öl die rich­tige Temperatur hat (ich halte immer ein Holzstäbchen in das Öl und wenn das Öl am Stäbchen schön spru­delt / Blasen wirft, hat es genau die rich­tige Temperatur) kann auch schon frit­tiert wer­den. Hierzu immer ein paar Fleischstreifen in das Öl geben (nicht zu viele auf ein­mal, damit sie nicht anein­an­der kle­ben blei­ben) und die Stücke gold­braun frit­tie­ren. Das macht man solange, bis das gesamte Fleisch frit­tiert ist.

Kantonesischen Huhn in der Zubereitung

Laut Rezept sollte man das Fleisch zwei­mal frit­tie­ren, das zweite Mal kurz vor dem Servieren. Ich habe nach dem ers­ten Frittiervorgang gekos­tet, fand es abso­lut ok so und habe auf das zweite Mal ver­zich­tet. So war das Fleisch dann auch noch saf­tig, das wäre nach dem zwei­ten Frittiervorgang viel­leicht nicht mehr der Fall gewesen.

Das Hühnchen war sehr lecker, knusp­rig aus­ge­ba­cken und trotz­dem noch saf­tig im Inneren. Die Sauce war ordent­lich sauer (Bei der Sauce sind lus­tige Grimassen mei­ner Frau beim Essen inklu­sive. Das Gefällt mir!), hatte dann aber auch genug Süße vom vie­len Zucker. Aber das Saure hat über­wo­gen, so soll es aber bei einer Zitronensauce wohl auch sein.

Zutaten für 4 Portionen • Zubereitungszeit ca. 45 Minuten (+ 15 Min Marinierzeit)

Für das kan­to­ne­si­sche Hühnchen

  • 500 g Hühnchenbrust
  • 1 Eigelb, geschlagen
  • 1 EL Wasser
  • 2 TL Sojasauce
  • 3 TL Stärke
  • 60 g Stärke, zusätzlich
  • 3 1/2 EL Weizenmehl
  • Öl zum Fritieren

Für die Zitronensauce

  • 80 ml frisch gepress­ter Zitronensaft
  • 2 EL Zucker
  • 3 EL Wasser
  • 1 EL tro­cke­ner Sherry
  • 2 TL Stärke
  • 4 Frühlingszwiebeln, dünn geschnitten

Backhähnchen aus dem Ofen

In mei­ner Kindheit bin ich ab und zu mit mei­ner Mutter zum Essen in den Wienerwald gegan­gen. Damals war der Wienerwald recht neu in unse­rer Stadt und dort zu essen war schon etwas Besonderes.

Bestellt habe ich mir immer ein Gericht das sich „Hahn im Korb“ nannte und es bestand aus panier­ten, frit­tier­ten Hähnchenteilen sowie einer Portion Pommes —  ser­viert in einem hohen Korb. Erinnert mich heute ein biss­chen an KFC, nur in lecker. Auf jeden Fall fand ich das panierte, frit­tierte Huhn ein­fach traum­haft lecker.

Genau an die­ses Huhn habe ich gedacht, als ich vor eini­ger Zeit das Baked Fried Chicken Rezept ent­deckte, in Cynthia Barcomi’s Kochbuch „Kochbuch für Feste“.
Nur wur­den die Hähnchenteile hier nicht frit­tiert, son­dern im Ofen aus­ge­ba­cken. Dieses Backhähnchen musste ich natür­lich ausprobieren.

Gebackenes Huhn aus dem Ofen mit leckeren Panade

Bei die­sem Rezept muss das Fleisch eine Weile mari­nie­ren und zwar in einer Mischung aus Buttermilch, Olivenöl, Tabasco, Senf, Knoblauch und Salz. Mindestens 3 Stunden, am Besten 24 Stunden (im Kühlschrank). Also alles schon am Tag zuvor vor­be­rei­ten und am nächs­ten Tag dann den Backofen auf 200° C vor­hei­zen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Die Hähnchenteile aus der Marinade neh­men, ein biss­chen abtrop­fen las­sen und dann zunächst durch die Eier und dann durch die Mehlwürzmischung (Für die Mischung Mehl, Thymian, Paprika, Cayennepfeffer und Salz mit­ein­an­der ver­mi­schen) ziehen.

Über­schüs­si­ges Mehl danach abschüt­teln und die Hähnchenteile auf das Backblech legen. Für 15 Minuten backen, kurz aus dem Ofen neh­men und mit Olivenöl beträu­feln. Einfach ein paar Tropfen drü­ber lau­fen lassen.

Backed Fried Chicken - gebackenes Huhn

Die Hähnchenteile wie­der zurück in den Ofen geben und zunächst 20 Minuten backen, danach wen­den und wei­tere 20 Minuten im Ofen backen. Wenn sie schön gold­braun sind, sind sie genau rich­tig und wirk­lich sehr, sehr lecker! Da lohnt es sich ein paar Portionen mehr zu machen, das schmeckt näm­lich auch am nächs­ten Tag (und auch kalt) noch immer rich­tig gut.

Zutaten für 6 Portionen • Zubereitungszeit ca. 15 Minuten plus ca. 55 Minuten im Ofen

Für die Marinade:

  • 12 Hühnerteile
  • 375 ml Buttermilch
  • 80 ml Olivenöl
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 2 EL Tabasco-Sauce
  • 2 EL Dijonsenf
  • 1 TL Salz

Für die Mehl– Würzmischung:

  • 280 g Mehl
  • 4 geschla­gene Eier
  • 2 TL Thymian, getrocknet
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Paprikapulver
  • 1/2 TL Cayennepfaffer