Gebackene Eier mit Speck, Tomaten und Frühlingszwiebeln

Passend zum Sonntag gibt es heute mal wie­der etwas zum Thema „Frühstück Rezepte“ von mir. Ab und zu und lei­der viel zu sel­ten, nehme ich mir dann doch mal die Zeit und bringe etwas Besonderes zum Frühstück auf den Tisch. Fast immer sind Eier und Speck mit am Start, ich will mich ja auch direkt am Morgen wohl füh­len und ein Scheibchen Speck wirkt da Wunder :eyebrows:

Nicht nur lecker, auch optisch sind die gebackenen Eier mit Speck ein Vergnügen

Ich mag an dem heu­ti­gen Gericht beson­ders, dass man es wun­der­bar zusam­men in einer Pfanne oder Form ser­vie­ren kann. Ich liebe es, wenn ich alle Zutaten aus der Form löf­feln und essen kann und sich alles im Mund zu einem tol­len Geschmack ver­bin­det. Frühstück sollte eigent­lich immer so aus­se­hen, dann wäre man im Paradies!

Gebackene Eier, Speck, Tomaten, Croutons - einfach lecker

Zubereitung • Gebackene Eier mit Speck, Tomaten und Frühlingszwiebeln •

Die Zwiebel und die Knoblauchzehe fein wür­feln und die Petersilie fein hacken. Die Frühlingszwiebeln in Ringe oder Rauten schnei­den, so wie du das magst. Jetzt noch den Mozzarella rei­ben, die Kirschtomaten hal­bie­ren und vom Toastbrot die Kanten abschnei­den und das Toastbrot würfeln.

Süße Kirschtomaten kommen zum Frühstück immer gut

Du musst natür­lich aus dem Toastbrot keine Croutons machen und kannst den Toast auch ein­fach toas­ten, dann mit Butter bestrei­chen und zu den Eiern essen. Foodblogger halt :rolleyes: bei uns zäh­len die äuße­ren Werte! Ich habe die Croutons vorab in einer Pfanne in einer guten Ladung Olivenöl gebra­ten, mit Salz und Pfeffer gewürzt und warm bei­seite gestellt.

Die Eier wer­den gleich im Ofen gegart und du musst dir über­le­gen, ob du das in einer ofen­fes­ten Form (z.b so eine wie bei mir auf dem Foto zu sehen, die sind super für so kleine Frühstücksgerichte oder für spa­ni­sche Tapas!) machen möch­test oder in einer ofen­feste Pfanne. Das geht natür­lich auch!

Den Ofen auf 180°C vor­hei­zen. Eine Pfanne (falls du keine Form benut­zen möch­test, nimm gleich eine ofen­feste Pfanne) auf­set­zen und die Zwiebeln in etwas Olivenöl gla­sig anschwit­zen, den Knoblauch hin­zu­fü­gen und 1 Minute anschwit­zen. Leicht sal­zen und eine Prise Zucker hin­zu­fü­gen. Die Kirschtomaten in die Pfanne geben und 2–3 Minuten mit­bra­ten, bis sie weich wer­den. Die Pfanne vom Herd nehmen.

Die Eier auf­schla­gen und das gesamte Eiweiß in eine Schüssel sowie die 4 Dotter jeweils getrennt in einen Schüssel / Tasse etc. geben. Die Sahne zum Eiweiß geben, leicht sal­zen und pfef­fern und gut ver­rüh­ren. Die Tomaten-Zwiebel-Mischung in eine ofen­feste und vor­her mit der wei­chen Butter gebut­terte Form geben und das Eiweiß über die Mischung gie­ßen. Die Dotter ein­zeln über das Eiweiß ver­tei­len. Den gerie­be­nen Mozzarella gleich­mä­ßig über die Eiermischung ver­tei­len, die Förmchen in den Ofen geben und für ca. 10–12 Minuten backen.

In der Zwischenzeit eine Pfanne auf­set­zen und den Speck, ohne Fett, knusp­rig aus­bra­ten und warm bei­seite stel­len. Wenn du magst, kann du auch noch die Frühlingszwiebeln kurz in der Pfanne anschwit­zen. Die pas­sen aber auch ganz gut roh dazu!

Superleckere gebackene Eier zum Frühstück

Die Eier raus­neh­men, leicht pfef­fern, mit der Petersilie bestreuen und mit den Frühlingszwiebeln bele­gen. Zusammen mit dem Speck und dem Toast bzw. den Croutons ser­vie­ren. Wer es ganz hübsch mag, zer­bricht den Speck und ver­teilt ihn zusam­men mit den Croutons noch über der Form.

Fazit: Wenn ich mor­gens ein biss­chen mehr Zeit hätte, würde ich diese geba­cke­nen Eier mit Speck bestimmt häu­fi­ger machen. Das schmeckt ein­fach super, süß, knusp­rig, sal­zig, fruch­tig, so darf der Tag gerne immer star­ten. Das per­fekte Frühstück für einen Sonntag Morgen!

Rezept Zutaten für 2 Portionen • Zubereitungszeit ca. 20–30 Minuten

  • 4 Eier
  • 4 Scheiben Bacon
  • 1 große Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 10–12 Kirschtomaten
  • 2 TL Sahne
  • 2 TL wei­che Butter
  • 2 EL Mozzarella
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 2 EL glatte Petersilie
  • 2 Scheiben Toastbrot
  • Olivenöl
  • Salz und Pfeffer

Speck-Toast mit Ei

Heute habe ich mal wie­der etwas lecke­res aus der Rubrik Frühstück für dich und wenn du auf Speck und Ei und Toast zum Frühstück stehst, dann wird dir das Rezept bestimmt gefal­len. Es ist mit einem klei­nen Aufwand ver­bun­den, auch zeit­lich und kein schnel­ler Schuss aus der Hüfte, aber dafür lohnt sich der Speck-Toast mit Ei geschmack­lich sehr.

Ein appe­tit­li­ches Foto sagt ohne­hin mehr als tau­send Worte, also bitte, hier kommt es.

Toast mit Ei und Speck - perfekt zum Frühstück

Zubereitung • Toast mit Ei und Speck •

Dann mal ran an den Speck, aber vor­her den Backofen auf 170° C vorheizen.

Die Frühlingszwiebeln in feine Ringe schnei­den und in eine Schüssel geben. Mit 2 EL Rotweinessig sowie einer Prise Zucker (die Menge ist abhän­gig von der Qualität des Rotweinessig und der darin ent­hal­te­nen Süße) und Salz ver­mi­schen und ca. 30 Minuten mari­nie­ren lassen.

In der Zwischenzeit die Speckscheiben auf ein mit Backpapier beleg­tes Blech legen und die Scheiben mit dem Ahornsirup bestrei­chen. Den Speck in den Ofen geben und so lange backen las­sen, bis er schön kross ist. Zwischendurch ein Auge auf den Speck wer­fen, da der Ahornsirup auch schnell zu Schwarz wird.

Währenddessen die Mayonnaise mit ein paar Spritzer Tabasco ver­mi­schen und das Toastbrot toas­ten. Wer viel Zeit übrig hat, der streicht es mit Olivenöl ein und brät es in der Pfanne gold­braun. Das schmeckt dann natür­lich noch einen Tick besser.

Kurz bevor der Speck fer­tig ist, eine Pfanne auf­set­zen und auf klei­ner Hitze erhit­zen. In die Pfanne die Butter hin­ein­ge­ben und bei klei­ner Hitze das Spiegelei bra­ten, so dass das Eigelb spä­ter beim Anstechen noch ausläuft.

Wenn Ei und Speck fer­tig sind, eine Hälfte des Toastbrot mit der Mayonnaise bestrei­chen und mit den mari­nier­ten Frühlingszwiebeln bele­gen. Den Speck auf die Zwiebel geben und das Spiegelei über den Speck legen. Das Ei mit etwas Salz und schwar­zem Pfeffer würzen.

Superlecker zum Frühstück - Toast mit Ahornsirup Speck und Spiegelei

Fazit: Der Speck! Hammer :rocka: Dazu die süß-säuerlich mari­nier­ten Frühlingszwiebeln, das cre­mige Ei, die leicht pikante Mayo, der knusp­rige Toast. Von mir aus darf jeder Morgen so begin­nen. Unbedingt nachmachen!

Rezept Zutaten für 1 Portion • Zubereitungszeit inkl. Mariniertzeit ca. 40 Minuten

  • 2 Scheiben Sandwichtoastbrot
  • 3 Scheiben Speck / Bacon
  • 1 Ei
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 1 EL Mayonnaise Mayonnaise
  • 1 TL Ahornsirup
  • Rotweinessig
  • Tabasco
  • Salz, Zucker, Peffeffer
  • 1 EL Butter
  • Olivenöl

Obatzda mit Birnen und Croutons {nach Alfons Schuhbeck}

Heute wird es mal zünf­tig in mei­ner Küche und es gibt eine baye­ri­sche Brotzeit mit selbst­ge­mach­ten Obatzda. Bei mei­nem Besuchen in München habe ich den Obatzda schon häu­fig auf diver­sen Speisekarten ent­deckt, frisch zube­rei­tet habe ich in jedoch noch nicht geges­sen. Einmal habe ich im Discounter nach einem Obatzda gegrif­fen und das eher bereut.

Der selbst­ge­machte Obatzda wird mir hof­fent­lich deut­lich bes­ser schme­cken, zumal ich bei der Rezeptsuche auf ein Rezept von Alfons Schuhbeck aus sei­nem Buch „Meine baye­ri­sche Küche“ zurück­ge­grif­fen habe. Und der Alfons sollte ja wohl wis­sen, wie es geht! Ran an die Käsecreme.

Obatzda mit Birnen, Frühlinkszwiebeln und Croutons.

Zubereitung • Obatzda mit Birnen und Croutons •

Viel Arbeit war­tet hier nicht und zuerst habe ich das Toastbrot für die Croutons ent­rin­det und in kleine Würfel geschnit­ten. Danach habe ich die Frühlingszwiebel in feine Ringe geschnit­ten und die Birne geschält, das Kerngehäuse ent­fernt und eben­falls fein gewür­felt. Zum Schluß habe ich den Camembert ent­rin­det und eben­falls in kleine Würfel geschnitten.

Die Toastbrotwürfel wer­den jetzt bei mitt­le­rer Hitze in 3 EL Butter und 2 EL Olivenöl gold­braun gebra­ten und spä­ter auf einem Küchentuch ent­fet­tet. In der Zwischenzeit den Camembert zusam­men mit dem Frischkäse in eine Schüssel geben, die Sahne hin­zu­fü­gen (Schuhbeck fügt hier zusätz­lich noch 2 cl Williamsgeist hinzu) und die Zutaten mit­ein­an­der cre­mig rühren.

Nun noch Birnenwürfel und Frühlingszwiebeln unter die Masse heben, den Obatzda mit Salz und Cayennepfeffer abschme­cken /Schuhbeck fügt noch gemah­le­nen Kümmel und etwas braune Butter hinzu) und mit den Croutons bestreut ser­vie­ren. Passt super zu Brötchen, Brot oder auch Bretzeln.

Genau das richtige für eine zünftige Brotzeit, der Obatzda

Fazit: Der selbst­ge­machte Obatzda schmeckt wie erhofft um Welten bes­ser, als der Gekaufte aus dem Discounter. Ehrlich gesagt, bin ich rich­tig begeis­tert davon. Er ist schön cre­mig (der Crunch durch die Croutons gefällt gut!), durch dem Camembert ein biss­chen def­tig und ganz toll finde ich die leichte Süße durch die Birnenstücke. Gefällt mir sehr und ab und zu wird es ab jetzt wohl Obatzda zum Frühstück geben.

Rezept Zutaten • Zubereitungszeit ca. 15 Minuten

  • 250 g Frischkäse
  • 250 g Camembert, Zimmertemperatur
  • 1/2 reife Birne
  • 5 Frühlingszwiebeln
  • 3–4 EL Sahne
  • Cayennepfeffer
  • Salz
  • 2 Scheiben Toastbrot
  • 3 EL Butter
  • 2 EL Olivenöl

Rindersteak an Rotwein-Vanille-Graupen mit gla­sier­tem Gemüse

Es gibt nicht so viele Lebensmittel, an denen ich keine Freude habe und die mir nicht schme­cken. Gorgonzola gehört auf jeden Fall dazu, der geht bei mir gar nicht. Oder Muscheln, da schreckt mich immer noch das Aussehen und die Konsistenz ab. Dann gibt es noch die Perlgraupen, um die ich bis­her erfolg­reich einen Bogen gemacht habe.

Graupen kannte ich bis­her nur von der berühm­ten Graupensuppe und da haben sie mich immer ziem­lich kalt gelas­sen. Ich bin ja ohne­hin kein gro­ßer Suppenfan und bei Graupensuppe schlägt mein Puls wirk­lich nicht schneller.

Rindersteak an Rotwein-Vanille-Graupen

Jetzt, wo ich sel­ber den Kochlöffel schwinge, ent­de­cke ich Lebensmittel aber recht häu­fig völ­lig neu und wollte auch der Graupe eine zweite Chance geben. Im Miele Kochbuch habe ich die Graupe als Beilage zum Rinderfilet ent­deckt und zwar als Rotwein-Vanille-Graupen. Das hat mich eini­ger­ma­ßen ange­macht und ein paar Tage spä­ter lan­de­ten die Graupen dann auch in mei­nem Kochtopf.

Zubereitung • Rotwein-Vanille-Graupen •

Die Graupen (100 g) in reich­lich gesal­ze­nem Wasser 15 Minuten köcheln las­sen, dann unter kal­tem Wasser abspü­len. Inzwischen 2 kleine Schalotten in feine Würfel schnei­den und in einem Topf in 1 EL Olivenöl ohne Farbe andüns­ten. Die Graupen in den Topf zu den Schalotten geben und 1 Minuten mitan­düns­ten. Dann mit 80 ml Rotwein und 50 ml Portwein ablö­schen und die Flüssigkeit bei mil­der Hitze fast voll­stän­dig ein­kö­chen lassen.

Sobald die Flüssigkeit ein­ge­kocht ist, das Mark von 1 Vanilleschote hin­zu­fü­gen und 250 ml Geflügelfond angie­ßen. Die Graupen bei klei­ner Hitze ca. 30 Minuten sanft köcheln las­sen, bis sie den rich­ti­gen Biss haben. Sind sie fer­tig gegart, 25 g kalte Butterwürfel unter die Graupen rüh­ren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Zubereitung • Rindersteak •

Den Backofen auf 100° C Umluft vor­hei­zen. Das Steak mit 1/2 TL 5-Gewürze Pulver ein­rei­ben und mit Salz wür­zen. In einer sehr hei­ßen Pfanne mit 1 TL Rapsöl von oben und unten jeweils 1 Minute anbra­ten und dann auf das Rost, im vor­ge­hei­zen Backofen, 15 Minuten Medium Rare garen. Pfeffern und warm stellen.

Zubereitung • Glasiertes Gemüse •

Das Gemüse möchte ich nur noch kurz in der Pfanne in etwas Butter und Geflügelfond schwen­ken und gla­sie­ren, des­halb sollte es vorab schon biss­fest gegart werden.

Dazu die Möhrchen in gesal­ze­nem kochen­den Wasser biss­fest garen, dann kalt abschre­cken und bei­seite stel­len. Die Frühlingszwiebeln und die Zuckerschote eben­falls kurz blan­chie­ren und kalt abschre­cken. In eine Pfanne 3 EL Butter aus­las­sen und 50 ml Gemüsebrühe angie­ßen. Das Gemüse darin 2–3 Minuten düns­ten und mit Salz, Pfeffer und etwas Zucker abschmecken.

Die Rotwein-Vanille-Graupen haben mir super geschmeckt

Fazit: Ich bin wirk­lich über­rascht; mir schme­cken die Graupen sehr! In der Suppe finde ich sie lang­wei­lig und geschmack­s­los, aber auf diese Art zube­rei­tet, haben sie ein tol­les Aroma. Ich könnte mir eine noch etwas stär­kere Rotweinnote vor­stel­len, dann wären sie geschmack­lich noch bes­ser und mir war am Ende auch ein biss­chen zu wenig Flüssigkeit übrig. Hier würde ich die Menge ent­we­der an Wein oder Fond noch ein biss­chen erhöhen.

Auf jeden Fall sind die Graupen jetzt fest auf den Speiseplan gewan­dert und ich werde in Zukunft mal das ein oder andere Graupenrezept ausprobieren.

Rezept Zutaten für 2 Personen • Zubereitungszeit ca. 60 Minuten

Für die Rotwein-Vannile-Graupen:

  • 100 g feine Perlgraupen
  • 2 kleine Schalotten
  • 80 ml Rotwein
  • 50 ml roter Portwein
  • 250 ml Geflügelfond
  • Mark von 1 Vanilleschote
  • 25 g kalte Butterwürfel
  • 1 EL Olivenöl
  • Salz und Pfeffer

Für das gla­sierte Gemüse:

  • ca. 300 g Gemüse (z.B Möhren, Zuckerschoten, Frühlingszwiebeln)
  • 3 EL Butter
  • 50 ml Gemüsebrühe
  • Salz, Pfeffer, Zucker

Für das Rindersteak:

  • ca. 300 g Rindersteak, min­des­tens 3,5 cm dick
  • 1/2 TL 5-Gewürze-Pulver
  • 1 EL Rapsöl
  • Salz und Pfeffer

Frühlingszwiebelsüppchen mit Kartoffel-Speck-Klößchen {nach Frank Rosin}

Reste­ver­wer­tung wird lei­der bei mir nicht so groß geschrie­ben und ich schmeiße deut­lich zu viele Lebensmittel weg. Mich ärgert das wirk­lich sehr und ich gelobe Besserung! Das Resteverwertung wirk­lich lecker sein kann, zeigt mein heu­ti­ges Rezept. Die Frühlingszwiebelsuppe mit Kartoffel-Speck-Klößchen wurde kom­plett mit den Resten aus mei­nem Kühlschrank gekocht und das Ergebnis ist echt toll.

Das Süppchen und auch die Kartoffel-Speck-Klösse stammt (mal wie­der) aus dem Buch von Frank Rosin „Neue deut­sche Küche“. Mittlerweile gehört das Buch zu mei­nem aktu­el­len Kochbuch-Favoriten und ich habe schon eini­ges dar­aus zubereitet.

Frühlingszwiebelsüppchen mit Kartoffel-Speck-Klößchen

Zubereitung • Kartoffel-Speck-Klößchen •

Die Kartoffeln in gesal­ze­nem Wasser ca. 20 Minuten garen, dann abgie­ßen, aus­d­ap­fen las­sen und noch warm pellen.

In der Zwischenzeit das Weißbrot den Speck sowie die Schalotte fein wür­feln. Den Kerbel eben­falls fein hacken. Die Butter in einer Pfanne erhit­zen und die Weißbrotwürfel anrös­ten und bei­seite stel­len. das Öl in die Pfanne geben und darin den Speck anbra­ten und kurz bevor der Speck ange­bra­ten ist, die Schalottenwürfel hin­zu­fü­gen und kurz mitbraten.

Kartoffel-Speck-Klösse

die fer­tige Kartoffel-Speck-Masse.

Gesalzenes Wasser in einem Topf erhit­zen, darin wer­den gleich die Kartoffel-Klösse gegart. In einer Schüssel die noch war­men Kartoffeln zer­drü­cken und mit dem Weißbrot, Speck, Schalotten, Kerbel und dem Ei ver­men­gen. Mit Salz und Pfeffer abschme­cken und aus der Kartoffelmasse mit einem klei­nen Löffel kleine Klößchen for­men. Die Klösse in dem sie­den­den Salzwasser ca. 5 Minuten gar zie­hen las­sen und warm stellen.

Zubereitung • Frühlingszwiebelsüppchen •

Die Schalotten fein wür­feln und von den Frühlingszwiebeln nur die hel­len Teine fein hacken. Die grü­nen Teile eig­nen sich hier gut als Deko, beim Servieren. 1 El Butter in einem Topf erhit­zen, die Schalottenwürfel gla­sig andüns­ten und mit Salz, Pfeffer und Zucker wür­zen. 1 wei­tere Minuten andüns­ten und dann mit dem Weißwein ablö­schen und die Flüssigkeit auf die Hälfte redu­zie­ren.

Die Brühe angie­ßen, das Creme Fraiche unter­rüh­ren und die Frühlingszwiebeln hin­zu­fü­gen. Die Suppe 5 Minuten köcheln las­sen, dann vom Herd neh­men und mit dem Stabmixer fein mixen. Die Suppe mit Salz, Pfeffer und Zucker abschme­cken und die rest­li­che kalte Butter dazu­ge­ben. Mit dem Stabmixer mixen, bis die Suppe leicht schau­mig ist (auf­mon­tie­ren). Die Suppe mit den Kartoffel-Speck-Klößchen servieren.

Eine tolle Vorspeise diese Frühlingszwiebelsuppe.

Fazit: Das ist ein lecke­res Süppchen, da kann man echt nix sagen. Ein biss­chen hatte ich befürch­tet, dass der Geschmack der Frühlingszwiebeln zu domi­nant sein würde, aber die Sorge war unbe­grün­det. Die Kartoffel-Speck-Klößchen sind aber auf jeden Fall ein Muss bei die­ser Suppe und sie run­den das Süppchen geschmack­lich sehr gut ab. Die Klößchen gehö­ren jetzt schon zu mei­nen Favoriten und sie wer­den bestimmt bei dem ein oder ande­ren Gericht wie­der auftauchen.

Auf mei­nem Blog fin­dest du übri­gens auch noch mehr Frank Rosin Rezepte.

Rezept Zutaten für 4 Portionen • Zubereitungszeit ca. 60 Minuten

Zutaten Kartoffel-Speck-Klösse:

  • 200 g meh­lige Kartoffeln
  • 50 g Weißbrot
  • 40 g geräu­cher­ten Speck
  • 1/2 Schalotte
  • 1 kleine Handvoll Kerbel, fein gehackt
  • 1 EL Butter
  • 1 EL Rapsöl
  • 1 Ei
  • Salz und Pfeffer

Zutaten Frühlingszwiebelsuppe:

  • 2 Bund Frühlingszwiebeln
  • 1 Schalotte
  • 100 ml Weißwein
  • 1,2 L Gemüsebrühe
  • 2 EL Creme Fraiche
  • 2 EL kalte Butter
  • Salz, Pfeffer und Zucker

Burger mit Schweinehackfleisch im Asia-Style

Heute gibt es ein ganz schnel­les Rezept für einen Burger mit Schweinehackfleisch, der viel­leicht die Fans von asia­ti­schen Aromen freuen wird. In das Hackfleisch kommt näm­lich u.a chi­ne­si­sches Fünf-Gewürze-Pulver und ein biss­chen Koriander. Als Burgersauce wird schließ­lich auch noch Hoisin-Sauce ver­wen­det und auf den Burger kommt ein selbst­ge­mach­ter Weißkohlsalat.

Ein sehr aromatischer Asia Burger

Das Rezept selbst stammt nicht von mir, son­dern aus dem Buch „Weber’s Burger“, aus dem ich schon das ein oder andere Burgerrezept aus­pro­biert habe. Mir gefällt das Buch und die Rezepte sind sehr brauchbar.

Das Burgerbrötchen für den Asia-Style Burger habe ich wie­der selbst geba­cken und zwar nach dem bewähr­ten Rezept für super­softe Burgerbrötchen. Wirklich super Brötchen!

Zubereitung • Burger mit Schweinehackfleisch •

Zunächst wer­den die Frühlingszwiebeln sowie die Korianderblätter fein gehackt und der Knoblauch fein gewür­felt. Für die mari­nier­ten Weißkohlstreifen wird der Weißkohl schon mal fein geho­belt. Dann kommt das Hackfleisch zusam­men mit den Frühlingszwiebeln, Knoblauch, Koriander, 1 TL Fünf-Gewürze-Pulver, 1/2 TL Meersalz und 1/4 TL frisch gemah­le­nem schwar­zen Pfeffer in eine Schüssel.

Alle Zutaten nun gründ­lich ver­mi­schen. Nicht zu lange kne­ten, sonst wird die Masse nach­her zu fest. Die Hände anfeuch­ten und aus der Masse 4 gleich­große Pattys formen.

Wie immer benutze ich dazu meine Burger-Presse, die mir echt ans Herz gewach­sen ist. Seitdem ich sie nutze, habe ich immer schöne, gleich­mä­ßig geformte Pattys und das macht auch das Braten der Burger ein­fa­cher, weil die Garzeiten bei allen Pattys gleich sind.

Die Pattys brate ich heute in einer Pfanne und nicht auf dem Grill. Dazu brate ich sie von bei­den Seiten scharf an, damit eine Kruste ent­steht und schiebe sie dann für ein paar Minuten in den Ofen, bei 140 Grad. Genaue Garzeiten kann ich hier wie­der nicht geben, das hängt auch von der Dicke der Pattys und der vor­he­ri­gen Bratzeit in der Pfanne ab.

Da wir hier Schweinehackfleisch ver­wen­den, darf der Burger auch (fast) durch­ge­bra­ten wer­den. Ich habe aber auch nichts dage­gen, wenn der Kern noch ganz leicht rosa ist.

Während die Pattys bra­ten, wer­den in einer klei­nen Schüssel die Weißkohlstreifen mit 1–2 TL Limettensaft (oder Reisessig), 1 TL Sesamöl und eine Prise gro­bes Meersalz ver­mischt. Wer mag, kann jetzt auch schon die Brötchenhälften auf dem Toaster leicht antoasten.

Sobald die Pattys fer­tig sind, die untere Brötchenhälfte mit der Hoisin-Sauce bestrei­chen und mit dem Krautsalat bele­gen. Das Patty dar­auf geben und den Deckel drauf machen :smile:

Schweineburger mit Hoisin-sauce

Das ist ein lecke­rer Burger und  das Hackfleisch mit dem Fünf-Gewürze-Pulver schmeckt toll, da kann ich nur ein posi­ti­ves Fazit zie­hen. Wer gerne asia­ti­sche Aromen isst, der sollte sich ruhig mal an dem Burger ver­su­chen. Beim nächs­ten Mal würde ich noch ein biss­chen an der Sauce expe­ri­men­tie­ren oder sie gleich sel­ber her­stel­len. Die gekaufte Hoisin-Sauce ist ok, aber da ist noch Luft nach oben.

Rezept Zutaten für 4 Burger • Zubereitungszeit ca. 25 Minuten

Für die Burger-Pattys:

  • 650 g Schweinehackfleisch
  • 4 Knoblauchzehen
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 1 1/2 Korianderblätter
  • 1 TL chi­ne­si­ches Fünf-Gewürze-Pulver
  • 3/4 bis 1 TL Meersalz
  • 1/4 TL schwar­zer Pfeffer

Für den Weißkohlsalat

  • 150 g Weißkohl
  • 1–2 TL frisch gepress­ter Limettensaft
  • 1 TL Sesamöl
  • 1 Prise gro­bes Meersalz

Für die Sauce:

  • 50 ml Hoisin-Sauce zum Bestreichen der Brötchen

Zucchinipuffer

Der auf­merk­same Leser wird es bereits fest­ge­stellt haben, bei mit dreht sich neu­er­dings alles um die Zucchini. Zuletzt lan­de­ten die ganz fan­tas­ti­schen Zucchini-Röllchen auf mei­nem Teller, genauso wie die gefüll­ten Zucchini mit Ziegenfrischkäse sowie die Zucchininudeln mit Käsesauce und Schinkenstreifen.

Man könnte fast mei­nen ich bekom­men Geld dafür, dass ich das Wörtchen Zucchini mög­lichst oft im Blog erwähne. Ist natür­lich Quatsch. Zucchini, Zucchini, Zucchini.

Um den Zucchini Wahnsinn per­fekt zu machen, kommt jetzt noch ein Rezept für extrem leckere Zucchinipuffer.  In die Zucchinimasse kom­men bei die­sem Rezept u.a Frühlingszwiebeln, Ei, Parmesankäse, Knoblauch und diverse Kräuter nach Wahl.

Ich mag die Zucchinipuffer sehr

Eine kurze Rezeptanleitung folgt jetzt und danach ver­weise ich euch auch noch direkt zum Original-Rezept. Los geht es.

Zubereitung • Zucchinipuffer •

2 große Zucchinis ras­peln, sal­zen und ein ein Sieb geben und dort ca. 15 Minuten zie­hen las­sen, damit sie Wasser ver­lie­ren. Danach die Zucchinis gut aus­drü­cken, damit noch mehr Wasser ver­lo­ren geht.

1 kleine rote Zwiebel sowie 1 Knoblauchzehe fein wür­feln und etwas Petersilie und Schnittlauch fein hacken. Die Zucchini zusam­men mit der Zwiebel, Knoblauch, den Kräutern, 2 Eiern, 100 g frisch gerie­be­nem Parmesan, einer guten Prise Paprikapulver sowie 2–3 EL Paniermehl in eine Schüssel geben, gut sal­zen und pfef­fern und alle Zutaten gründ­lich mit­ein­an­der vermischen.

Aus der Masse Puffer for­men und in Olivenöl in einer Pfanne bei maxi­mal mitt­le­rer Hitze die Zucchinipuffer gold­braun aus­ba­cken.

Rezept Zutaten für ca. 12 Puffer

  • 2 große Zucchinis
  • 1 kleine rote Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 Eier
  • 100 g Parmesan, frisch gerieben
  • 2–3 EL Paniermehl
  • Prise Paprikapulver
  • Petersilie und Schnittlauch, Menge nach Geschmack
  • Salz und Pfeffer

Das Original Rezept für die Zucchinipuffer habe ich auf dem tol­len Blog flowersonmyplate.de ent­deckt. Hier geht es zum Rezept!

Danke an Dani und Michael von flowersonmyplate.de für diese echt rich­tig lecke­ren Puffer.  :smile:

Eine kleine Anmerkung von mir zum Original Rezept. Nach dem Raspeln der Zucchini sol­len diese in ein Sieb gege­ben wer­den, um Wasser zu ver­lie­ren. Im Rezept steht nichts davon, dass man die Zucchini vor­her leicht sal­zen sollte. Ich glaube, das ist schlicht ver­ges­sen wor­den.

Ich habe es ohne Salz pro­biert und die Zucchinis ver­lie­ren von sich aus kei­nen Tropfen Wasser. Das ist blö­der­weise dann spä­ter pas­siert, als ich die Zucchinimasse mit den rest­li­chen Zutaten ver­mischt und gesal­zen habe. :ohno:  Deswegen mein Hinweis, salzt die Zucchinis nach dem Raspeln, damit sie ihr Wasser ver­lie­ren und drückt sie danach noch ein­mal gut aus. Damit macht ihr euch das Leben einfacher.