Burger mit Schweinehackfleisch im Asia-Style

Heute gibt es ein ganz schnel­les Rezept für einen Burger mit Schweinehackfleisch, der viel­leicht die Fans von asia­ti­schen Aromen freuen wird. In das Hackfleisch kommt näm­lich u.a chi­ne­si­sches Fünf-Gewürze-Pulver und ein biss­chen Koriander. Als Burgersauce wird schließ­lich auch noch Hoisin-Sauce ver­wen­det und auf den Burger kommt ein selbst­ge­mach­ter Weißkohlsalat.

Ein sehr aromatischer Asia Burger

Das Rezept selbst stammt nicht von mir, son­dern aus dem Buch „Weber’s Burger“, aus dem ich schon das ein oder andere Burgerrezept aus­pro­biert habe. Mir gefällt das Buch und die Rezepte sind sehr brauchbar.

Das Burgerbrötchen für den Asia-Style Burger habe ich wie­der selbst geba­cken und zwar nach dem bewähr­ten Rezept für super­softe Burgerbrötchen. Wirklich super Brötchen!

Zubereitung • Burger mit Schweinehackfleisch •

Zunächst wer­den die Frühlingszwiebeln sowie die Korianderblätter fein gehackt und der Knoblauch fein gewür­felt. Für die mari­nier­ten Weißkohlstreifen wird der Weißkohl schon mal fein geho­belt. Dann kommt das Hackfleisch zusam­men mit den Frühlingszwiebeln, Knoblauch, Koriander, 1 TL Fünf-Gewürze-Pulver, 1/2 TL Meersalz und 1/4 TL frisch gemah­le­nem schwar­zen Pfeffer in eine Schüssel.

Alle Zutaten nun gründ­lich ver­mi­schen. Nicht zu lange kne­ten, sonst wird die Masse nach­her zu fest. Die Hände anfeuch­ten und aus der Masse 4 gleich­große Pattys formen.

Wie immer benutze ich dazu meine Burger-Presse, die mir echt ans Herz gewach­sen ist. Seitdem ich sie nutze, habe ich immer schöne, gleich­mä­ßig geformte Pattys und das macht auch das Braten der Burger ein­fa­cher, weil die Garzeiten bei allen Pattys gleich sind.

Die Pattys brate ich heute in einer Pfanne und nicht auf dem Grill. Dazu brate ich sie von bei­den Seiten scharf an, damit eine Kruste ent­steht und schiebe sie dann für ein paar Minuten in den Ofen, bei 140 Grad. Genaue Garzeiten kann ich hier wie­der nicht geben, das hängt auch von der Dicke der Pattys und der vor­he­ri­gen Bratzeit in der Pfanne ab.

Da wir hier Schweinehackfleisch ver­wen­den, darf der Burger auch (fast) durch­ge­bra­ten wer­den. Ich habe aber auch nichts dage­gen, wenn der Kern noch ganz leicht rosa ist.

Während die Pattys bra­ten, wer­den in einer klei­nen Schüssel die Weißkohlstreifen mit 1–2 TL Limettensaft (oder Reisessig), 1 TL Sesamöl und eine Prise gro­bes Meersalz ver­mischt. Wer mag, kann jetzt auch schon die Brötchenhälften auf dem Toaster leicht antoasten.

Sobald die Pattys fer­tig sind, die untere Brötchenhälfte mit der Hoisin-Sauce bestrei­chen und mit dem Krautsalat bele­gen. Das Patty dar­auf geben und den Deckel drauf machen :smile:

Schweineburger mit Hoisin-sauce

Das ist ein lecke­rer Burger und  das Hackfleisch mit dem Fünf-Gewürze-Pulver schmeckt toll, da kann ich nur ein posi­ti­ves Fazit zie­hen. Wer gerne asia­ti­sche Aromen isst, der sollte sich ruhig mal an dem Burger ver­su­chen. Beim nächs­ten Mal würde ich noch ein biss­chen an der Sauce expe­ri­men­tie­ren oder sie gleich sel­ber her­stel­len. Die gekaufte Hoisin-Sauce ist ok, aber da ist noch Luft nach oben.

Rezept Zutaten für 4 Burger • Zubereitungszeit ca. 25 Minuten

Für die Burger-Pattys:

  • 650 g Schweinehackfleisch
  • 4 Knoblauchzehen
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 1 1/2 Korianderblätter
  • 1 TL chi­ne­si­ches Fünf-Gewürze-Pulver
  • 3/4 bis 1 TL Meersalz
  • 1/4 TL schwar­zer Pfeffer

Für den Weißkohlsalat

  • 150 g Weißkohl
  • 1–2 TL frisch gepress­ter Limettensaft
  • 1 TL Sesamöl
  • 1 Prise gro­bes Meersalz

Für die Sauce:

  • 50 ml Hoisin-Sauce zum Bestreichen der Brötchen

Zucchinipuffer

Der auf­merk­same Leser wird es bereits fest­ge­stellt haben, bei mit dreht sich neu­er­dings alles um die Zucchini. Zuletzt lan­de­ten die ganz fan­tas­ti­schen Zucchini-Röllchen auf mei­nem Teller, genauso wie die gefüll­ten Zucchini mit Ziegenfrischkäse sowie die Zucchininudeln mit Käsesauce und Schinkenstreifen.

Man könnte fast mei­nen ich bekom­men Geld dafür, dass ich das Wörtchen Zucchini mög­lichst oft im Blog erwähne. Ist natür­lich Quatsch. Zucchini, Zucchini, Zucchini.

Um den Zucchini Wahnsinn per­fekt zu machen, kommt jetzt noch ein Rezept für extrem leckere Zucchinipuffer.  In die Zucchinimasse kom­men bei die­sem Rezept u.a Frühlingszwiebeln, Ei, Parmesankäse, Knoblauch und diverse Kräuter nach Wahl.

Ich mag die Zucchinipuffer sehr

Warum ich die Zutaten jetzt schon auf­führe und nicht wie gehabt am Ende des Beitrages? Weil ich es mir heute wie­der ein­fach mache und euch direkt wei­ter zum tol­len Blog flowersonmyplate.de schi­cke. Dort habe ich näm­lich das Rezept für die Zucchinipuffer ent­deckt und dort steht bereits alles was ihr wis­sen müsst, um die tol­len Puffer nach­zu­ma­chen. Hier geht es zum Rezept!

Danke an Dani und Michael von flowersonmyplate.de für diese echt rich­tig lecke­ren Puffer.  :smile:

Eine kleine Anmerkung von mir zum Rezept. Nach dem Raspeln der Zucchini sol­len diese in ein Sieb gege­ben wer­den, um Wasser zu ver­lie­ren. Im Rezept steht nichts davon, dass man die Zucchini vor­her leicht sal­zen sollte. Ich glaube, das ist schlicht ver­ges­sen wor­den.

Ich habe es ohne Salz pro­biert und die Zucchinis ver­lie­ren von sich aus kei­nen Tropfen Wasser. Das ist blö­der­weise dann spä­ter pas­siert, als ich die Zucchinimasse mit den rest­li­chen Zutaten ver­mischt und gesal­zen habe. :ohno:  Deswegen mein Hinweis, salzt die Zucchinis nach dem Raspeln, damit sie ihr Wasser ver­lie­ren und drückt sie danach noch ein­mal gut aus. Damit macht ihr euch das Leben einfacher.

Tomatenomelett mit Bacon

Wie hat schon Meister Naidoo in sei­nem neuen Song „Bei mei­ner Seele“ so tref­fend und rich­tig fest­ge­stellt: „Morgens bleibt fast jeder gern lie­gen. Auch wenn viele dir gerne was ande­res erzäh­len“. Weltklasse Textzeile vom Xavier — Respekt!

Ich erzähle euch nix ande­res und bleibe Morgens tat­säch­lich gerne lie­gen und hole diese  Zeit dann wie­der beim Frühstück raus, indem ich mir nur schnell eine öde Schnitte schmiere. Manchmal, wenn mich das karge Frühstück zu sehr nervt, haue ich aber ordent­lich auf den Putz und brate mir ein paar Eier. Zuletzt gab es sogar ein Tomatenomelett mit Bacon — das Rezept stammt aus der Zeitschrift Lecker und ist von Steffen Henssler. Hier kommt es.

Tomatenomlett mit Bacon

Zutaten für 1 Portion • Zubereitungszeit ca. 25 Minuten

  • 3 Eier
  • 15 g Parmesan
  • 2 Scheiben Bacon
  • 1 EL Schlagsahne
  • 1 Frühlingszwiebeln
  • 1 Tomate
  • 1/2 Knoblauchzehe
  • ein biss­chen Petersilie, fein gehackt
  • ein biss­chen Basilikum, gehackt
  • 1 EL Butter
  • 1 EL Olivenöl
  • Salz und Pfeffer

Vorbereitung der Zutaten

Morgens kommt es auf ja jede Minute an, des­we­gen keine Zeit ver­trö­deln und den Parmesan rei­ben, die Frühlingszwiebel waschen und in feine Ringe schnei­den, den Knoblauch schä­len und in dünne Scheiben schnei­den sowie die Tomaten waschen und wür­feln. Die Kräuter habe ich auch schon gehackt, obwohl das im Rezept erst kurz vor dem Servieren erle­digt wurde. Nun war ich aber gerade schon im Messermodus, warum also warten?

Fertig vor­be­rei­tet.

Zubereitung des Omelett:

Eine Pfanne auf­set­zen (mitt­lere Hitze), 1 EL Butter sowie 1 EL Olivenöl hin­ein­ge­ben und den Speck knusp­rig ausbraten.

Während der Speck brut­zelt, die Eier, Sahne und den Parmesan in einer Schüssel ver­quir­len und vor­sich­tig sal­zen (der Parmesan und der Bacon sind bereits sal­zig) und pfef­fern. Henssler nimmt den Stabmixer, bei mir hat es auch ein Schneebesen getan.

Nun den Speck aus der Pfanne neh­men (aber erst, wenn er schön knusp­rig ist) und auf Küchenpapier abtrop­fen lassen.

Die Frühlingszwiebel und den Knoblauch in die Pfanne geben und leicht andüns­ten. Die Tomatenwürfeln dazu­ge­ben und eben­falls kurz (1 Minute) andünsten.

Die Hitze redu­zie­ren (kleine Hitze wäh­len) und die Eiermischung in die Pfanne geben. Deckel auf die Pfanne geben und das Ei ca. 10–15 Minuten sto­cken las­sen. Da musst man ein­fach zwi­schen­durch mal in die Pfanne schauen, ein biss­chen daran rüt­teln, um zu sehen wie fest das Ei schon gewor­den ist.

Während das Ei stockt, habe ich den Bacon gehackt. Henssler gibt ihn im Ganzen am Ende auf das Omelett, ich habe ihn gehackt, damit ich ihn über das gesamte Spielfeld ver­tei­len kann.

Wenn das Ei fer­tig gestockt ist, kann man es ganz ein­fach aus der Pfanne auf einen Teller glei­ten las­sen und bestreut es noch mit den gehack­ten Kräutern.

Sieht so lecker aus, wie es geschmackt hat, das Tomatenomelett mit Bacon

Mein Fazit: Wer Omeletts mag, wird auch das Tomatenomelett ala Henssler mögen. Mir hat es gut geschmeckt, es war saf­tig und wür­zig (durch den Speck und den Parmesan) und ich war danach auch gut satt (es gab noch eine Schnitte Bauernbrot dazu). Unterm Strich war es auch kein sooooo gro­ßer Aufwand und für ein biss­chen Abwechslung auf dem Frühstückstisch, kann man auch mal eine knappe halbe Stunde investieren.

Viel falsch machen, kann man hier auch nicht, selbst wenn man noch ver­schla­fen ist. Ein biss­chen Vorsicht bei der Hitze, wenn man das Ei sto­cken lässt und dann läuft das von alleine.

Lachs mit Bananen und Curry-Zwiebeln

Ich ver­stehe mich mit mei­ner Frau, dafür das sie eine Frau ist und dafür das sie meine Frau ist, wirk­lich erstaun­lich gut. Aber beim Thema Essen kom­men wir lei­der viel zu oft nicht zusam­men. Das liegt natür­lich an mei­ner Frau, an wem auch sonst. Sie mag ein­fach viele Dinge nicht, unter ande­rem auch Bananen.

Meine Wenigkeit, ganz der Affe, liebt dage­gen Bananen und noch mehr liebe ich es, wenn ich mit Bananen kochen kann. Kann ich aber nur, wenn die Frau unter­wegs ist. Heute war sie aus­ge­flo­gen und da gab es Lachs mit Bananen und Curry-Zwiebeln und lecker war das! Alter KingKong!

Frischer Lachs auf einem Bananensalat mit Curry-Zwiebeln

Das Rezept stammt aus dem Kochbuch „Das Kochgesetzbuch“ von Christian Rach. Mittlerweile eines mei­ner liebs­ten Kochbücher.

Zutaten für 2 Personen — (Quelle: Christian Rach — Das Kochgesetzbuch / Seite 205)

Das Originalrezept ist mit Red Snapper (Rach emp­fiehlt jedoch, das Gericht auch mal mit Lachs aus­zu­pro­bie­ren) und für 4 Personen. Ich habe die Menge auf 2 Personen gerech­net. Eine Portion für mich und die ande­ren für mich.

Für den Lachs

  • 400 g fri­sches Lachsfilet
  • 1 EL Olivenöl
  • Salz und Pfeffer

Für die Curry-Zwiebeln

  • 2 kleine Zwiebeln
  • 1 EL fri­scher Limettensaft
  • 1 TL Currypulver
  • 1 EL Zucker
  • 1 EL Olivenöl
  • Salz

Für den Bananensalat

  • 1–2 reife Bananen
  • 1 Stück fri­scher Ingwer (ca. 20 g)
  • 1 rote Chillischote
  • Saft einer Limette
  • 1 Bund Minze
  • 3–4 Frühlingszwiebeln
  • 6 EL Erdnussöl
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Zuerst wird die Vinaigrette für den Bananensalat zube­rei­tet. Dazu die Limette aus­pres­sen, den Saft mit Salz und Pfeffer wür­zen und in eine kleine Schüssel geben. Den Ingwer schä­len und in die Schüssel rei­ben, die Chillischote hal­bie­ren, ent­ker­nen, fein wür­feln und eben­falls in die Schüssel geben. Alles ver­rüh­ren und nun das Erdnussöl hin­zu­ge­ben und alles gut vermischen.

Frühlingszwiebeln waschen und in feine Ringe schnei­den. Die Minze zup­fen, waschen und fein hacken. Frühlingszwiebeln und Minze in die Schüssel geben und mit der Limetten-, Erdnussöl-Vinaigrette ver­men­gen. Beiseite stellen.

Jetzt geht es an die Curry-Zwiebeln. Die Zwiebeln in etwa 1 cm kleine Spalten schnei­den. Einen kleine Topf auf­set­zen, auf mitt­le­rer Hitze erhit­zen, Olivenöl hin­ein­ge­ben und die Zwiebeln ohne Farbe anschwitzen.

Die Hitze ein biss­chen redu­zie­ren und Limettensaft, Currypulver, Zucker hin­zu­fü­gen. Gründlichen durch­mi­schen, 3 EL Wasser hin­zu­ge­ben, Deckel auf den Topf set­zen und die Zwiebeln biss­fest garen. Zwischendurch ruhig mal pro­bie­ren, der eine mag seine Zwiebeln etwas fes­ter, der andere etwas weicher.

Ist die gewünschte Konsistenz erreicht und sollte noch Flüssigkeit im Topf sein, Hitze hoch­stel­len und die Flüssigkeit ver­ko­chen las­sen. Die Zwiebeln sal­zen und warm stellen.

Nun fehlt nur noch der Lachs. Das Lachsfilet auf Gräten über­prü­fen, por­tio­nie­ren und dann von bei­den Seiten sal­zen und pfef­fern. Eine Pfanne auf den Herd stel­len, auf mitt­le­rer Hitze erhit­zen und wenn die Pfanne heiß ist, das Olivenöl hin­ein geben.

Den Lachs in die Pfanne geben und je nach Dicke des Filets 2–3 Minuten von jeder Seite bra­ten. Dabei dar­auf ach­ten, dass die Temperatur nicht zu hoch ist. Das Eiweiß sollte auf kei­nen Fall aus­tre­ten, sonst wird der Lachs tro­cken. Also hin­schauen und wirk­lich sanft garen.

Während der Lachs gart, die Bananen schä­len, in Scheiben schnei­den und mit der Vinaigrette ver­mi­schen. Beim Anrichten zuerst den Bananensalat auf den (vor­ge­wärm­ten) Teller geben, den Lachs dar­auf bet­ten und die Curry-Zwiebeln über den Lachs geben.

Das Gericht schmeckt wirklich großartig. Lachs mit Bananen und Curry-Zwiebeln.

Mein Resümee:

Liebe.

Das ist eines der bes­ten Gerichte, die ich bis­her nach­ge­kocht habe. Der Lachs ist mir wirk­lich gut gelun­gen und er war super saf­tig. Der süße, saure, leicht scharfe Bananensalat, zusam­men mit dem inten­si­ven Zwiebel-Curry-Geschmack, dazu der fri­sche, saf­tige Lachs — das passt so rich­tig toll zusammen.

Also ein­fach guten Lachs kau­fen, sanft bra­ten und man bekommt ein gran­dio­ses Essen. Und Lachs mit Banane schmeckt tat­säch­lich umwer­fend gut, schon mal probiert?

Süß und Saures Hühnchen

Vor ein paar Tagen hatte ich end­lich mal wie­der ein klei­nes biss­chen Freizeit übrig, war in der Stadt unter­wegs und ent­deckte bei unse­rem Fleischer Kiko Hühnerschenkel im Angebot. Da musste ich nicht lange über­le­gen und nahm gleich 4 Schenkel mit nach Hause. Im Hinterkopf (direkt neben der kah­len Stelle!) schlum­merte näm­lich noch eine leichte Erinnerung an ein Jamie Oliver Rezept, für Huhn Süß-Sauer, das ich ein paar Tage zuvor in sei­nem Magazin ent­deckt hatte.

Mein rie­si­ges Männerhirn konnte sich zwar nicht mehr an alle Zutaten erin­nern, aber ein biss­chen Schwund (auch beim Hirn) ist ja immer. Wird schon gehen! Und ging dann auch und so gab es ein paar Stunden spä­ter Süß & Saures Huhn alla Jamie Oliver — naja, fast.

Huhn Süß-Sauer nach einem rezept von Jamie Oliver

Zubereitung • Süß & sau­res Hühnchen nach Jamie Oliver •

Gleich zu Beginn die Frühlingszwiebeln waschen und in feine Ringe schnei­den. Die Pflaumen ent­ker­nen und hal­bie­ren. Ingwer schä­len, Knoblauch schä­len und and­rü­cken, eine Chillischote fein hacken.

Jetzt das Fleisch waschen, tro­cken tup­fen und in eine große Schüssel geben. Mit ein biss­chen Olivenöl beträu­feln und dann mit dem Fünf-Gewürze-Pulver einreiben.

Einen Bräter erhit­zen, einen guten Schuss Olivenöl hin­ein geben und die Hähnchenschenkel (mit der Hautseite nach unten) ca. 5 Minuten scharf anbra­ten. Jetzt die Hitze ein biss­chen redu­zie­ren und die Chillischote, den geschäl­ten Ingwer (am Stück), die Hälfte der Frühlingszwiebeln sowie die ange­drück­ten Konblauchzehen dazu­ge­ben. Die Schenkel mit dem Honig beträu­feln und das Fleisch so lange bra­ten, bis es schön dun­kel und kleb­rig ist. Dabei ruhig immer mal wie­der wenden.

Nun die Pflaumen in den Bräter geben, zusam­men mit dem Essig, der Sojasauce sowie dem Sesamöl. Die Hitze auf etwas unter­halb mitt­lere Hitze redu­zie­ren, den Bräter zudecke(l)n und die Schenkel bei die­ser mil­den Hitze ca. 20–30 Minuten garen.

Nach die­ser Zeit den Deckel abneh­men, die Schenkel raus­neh­men und auf ein Brett legen. Den Ingwer, den Knoblauch und die Chillischote ent­fer­nen und die Flüssigkeit im Bräter etwas ein­kö­cheln las­sen. Durch die auf­ge­lös­ten Pflaumen wird sie schnell schön sämig.


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In der Zwischenzeit von den Hähnchenschenkeln das Fleisch ent­fer­nen und das Fleisch wie­der zurück in den Bräter geben. Nun einen Topf mit Wasser auf­ko­chen las­sen, vom Herd neh­men und die Eiernudeln zusam­men mit dem Beutel Jasmintee für 4 Minuten in das heiße Wasser geben.

Nach 4 Minuten die Nudeln in den Bräter geben und mit dem Fleisch und der Sauce ver­mi­schen. Mit ein biss­chen Nudelwasser die gewünschte Konsistenz der Sauce her­stel­len und beim Anrichten ein paar gehackte Frühlingszwiebeln sowie ein biss­chen von der Chillischote drü­ber geben.

Ein bisschen Chilli und Frühlingszwiebeln zum Anrichten nicht vergessen

Im Originalrezept gibt Jamie den Baby-Spinat sowie die Zuckerschoten zusam­men mit dem Nudeln in den Topf mit Wasser, lässt alles kurz auf­ko­chen und dann noch 3 Minuten köcheln.

Ein leckeres Huhn Süß Sauer Gericht, aber keine Oberknaller!

Fazit: Das ist nicht die­ser typi­sche Süß-Sauer Geschmack, den man vom Chinesen an der Ecke kennt. Klar, hier ist keine Ananas drin, kein Orangensaft und Gott sei dank auch keine Chemie. Das Süß-Saure hat hier eine leicht herbe Note, durch das Fünf-Gewürze-Pulver und durch das scharfe Anbraten und das Sesamöl kommt auch eine etwas rau­chige Note dazu. Das gefällt mir eigent­lich und des­halb hat mir das Gericht auch ganz gut geschmeckt.

Nun kommt das Aber. Es hat zwar ganz gut geschmeckt, aber es war auch ein biss­chen lang­wei­lig. Vielleicht hät­ten Spinat und Zuckerschoten es noch auf­ge­wer­tet, das kann natür­lich sein. So fehlte mir ein biss­chen der Pepp, die­ses kleine Stück „Wow“. Das muss natür­lich auch nicht immer vor­han­den sein. Aber es könnte, denn dann würde es noch mehr Spaß machen.

Rezept Zutaten für 2–3 PortionenQuelle: Jamie Magazin Ausgabe Juli / August 2012 auf Seite 94)

  • 4 Hähnchenschenkel
  • 300 g chi­ne­si­sche Eiernudeln
  • 6 Pflaumen
  • Frischer Ingwer, ca. 3 cm Stück, geschält
  • 2 rote Chillischoten, eine am Stück, eine fein gehackt
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 3 Knoblauchzehen, geschält und angedrückt
  • 2 TL Fünf-Gewürze-Pulver
  • 8 EL Reisessig
  • 2 EL Sojasauce
  • 2 EL Honig
  • 1 TL Sesamöl
  • 1 Beutel Jasmintee
  • Olivenöl

Im Originalrezept kom­men noch 200 g Zuckerschoten, 125 g Baby-Spinat, gehackte Kräuter sowie Limettenspalten (zum Servieren) dazu. Diese Zutaten hat mein Hirn lei­der verschluckt.